Freitag, 9. Mai 2014

Dürfen Katzen abgeschossen werden?

In NRW steht eine mögliche Änderung des Landesjagdgesetzes zur Diskussion - und damit womöglich eine Änderungen einer vollkommen antiquierten und tierfeindlichen Regelung. 200 Meter vom Haus entfernt - in Sicherheit. 205 Meter - frei zum Abschuss. So ist die jetzige Lage. Wird sich das ändern? Immer und immer wieder werden Katzen als Vogelmörder und Wildschädlinge bezeichnet. Und noch nicht lange ist es her, dass eine Studie (nicht aus Deutschland) eindrucksvoll zu belegen versuchte, dass die Katze in erster Linie für den Rückgang des Singvogelbestandes verantwortlich ist. So schön und passend das in manchen Ohren auch klingen mag - falsch ist es doch.

Das beteuern auch immer wieder die Naturschutzverbände - die sicher nicht im  Ruf stehen, nur Katzen schützen zu wollen. Ja. Katzen sind Beutegreifer. Aber ihre Jagdmethode ist das Anschleichen - an Beute, die sich auf dem Boden befindet. Alles andere ist mühsam, kräftezehrend und kaum erfolgreich. Jeder Vogel fliegt schneller auf, als eine Katze klettern kann. Somit können Hauskatzen nur bodenbrütende Arten erreichen, die aber nicht bedroht sind. Vogelarten, die immer seltener werden, sterben nicht durch mörderische Katzen aus, sondern dadurch, dass der Mensch ihren Lebensraum vernichtet - vorsätzlich und systematisch. Wo keine Brut- und Nistmöglichkeiten, da keine Vögel. Der Konkurrenzkampf um die wenigen verbleibenden Reviere und Futterresourcen macht immer seltener werdenden Singvögeln das Überlegen schwer.

Dass ein verantwortungsvoller Katzenhalter Maßnahmen ergreifen sollte, um Jungvögel zu schützen, verteht sich von selbst. Auch dass NIEMAND seine Katzen unkastriert draußen herum laufen lassen sollte. Aber das Recht zum Abschuss? Herr über Tod und Leben, die Entscheidung über Leben oder Sterben eines Familienmitglieds? Das wollen wir doch wohl nicht der Jägerschaft überlassen. Der: Ja, eine Reform des Jagdgesetzes ist dringend nötig.    

In fast 30 Jahren Katzenhaltung mit fünf Katzen wurden bei uns - und das ist großzügig geschätzt - zwei Elstern, vier Amseln, ein junges Wildkaninchen, eine Meise, eine Ratte und Heerscharen von Mäusen erlegt.    

Dienstag, 6. Mai 2014

Pirry: Können diese Augen lügen?

Rüde Pirry wurde 2008 geboren; er ist kastriert, gechippt, geimpft und auf Ehrlichiose, Babesiose, Leihsmaniose und Filarien, negativ getestet.
Er hat eine Schulterhöhe von ca. 60 cm und wiegt ca. 30 kg.
Pirry ist noch nicht so lange bei uns, so dass wir noch nicht alles über ihn wissen. Was wir gut sagen können ist, dass er leinenführig ist und Jogger und Fahrradfahrer ignoriert. Mit seinen Artgenossen versteht er sich sehr gut.
Pirry ist ein typischer Podenco: Sensibel und zurückhaltend. Da wir die Erfahrung gemacht haben, dass Podencos sich zu Hause gut mit Katzen verstehen, könnte er auch in einen Katzenhaushalt vermittelt werden. Es käme auf einen Test an.
Generell ist Pirry noch ein wenig unsicher und braucht Menschen, die ihm diese Sicherheit vermitteln.
Pirry ist auch sehr bewegungsfreudig, so dass seine neuen Leute auf jeden Fall mit ihm sportlich unterwegs sein sollten.
Pirry ist etwas für Leute, die sagen: Ab 60 cm fängt bei mir ein Hund an, ein Hund zu sein.

Vermittlungsradius: Ruhrgebiet und Rheinland

Kontakt: Uwe Dilthey
T (01 71) 207 84 31

Freitag, 2. Mai 2014

Schmusemaus Bellina kommt zurüvk

Für unsere Bellina hatten wir Anfang des Jahres ein Traumzuhause gefunden. Sie hatte sich als Liebespartner den Mann des Hauses ausgesucht, die Beiden schmusen intensiv zusammen und Bellina tretelt auf ihm. Und ausgerechnet er hat nun eine Katzenhaarallergie entwickelt, die jetzt bereits in Kortisongaben mündete.
Bellina ist gerade mal 3 Jahre jung, kastriert, gechippt, geimpft und entwurmt.
Sie  ist eine schmusige, verspielte, unkomplizierte und selbstbewußte Katze.

Sie spielt wie eine Weltmeisterin und genießt vor allem das abendliche Spielritual mit ihren Menschen.Oft gurrt sie wie ein Täubchen vor Vergnügen, beim Spielen ebenso wie einfach nur so.
Bellina genießt die Möglichkeit des Freigangs, sie ist eine erfolgreiche Mäusefängerin, bleibt aber stets in der Nähe des Hauses. 


Hunde und Katzen mag sie nicht, sie werden von ihr erfolgreich vertrieben.
Bellina kann man auch ruhigen Gewissens alleine zu Hause lassen, sie ist total lieb und pflegeleicht. Sie stellt absolut nichts an; sie springt weder nicht auf Arbeitsplatte oder Herd, noch geht sie an Pflanzen oder Möbel.
Wir suchen nun ein neues Zuhause für Bellina in rauchfreier Umgebung bei Menschen die zu schätzen wissen, wenn eine Katze dermaßen menschenbezogen ist.


Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becke