Samstag, 28. September 2013

Knut möchte ins Warme



 
Knut ist ca. ein Jahr jung und lief einer Tierschützerin in Duisburg zu; sie ließ ihn kastrieren und durchchecken. Knut möchte, aber kann derzeit nicht nach drinnen. Er sitzt vor jeder Tür und miaut herzerweichend.
Wir suchen für diesen netten Kater, der sehr menschenbezogen und verschmust ist, ein richtiges Zuhause, wo er als Einzelkater leben darf und geliebt und beschmust wird.
Wir sind sicher, dass Knut eine Wohnungskatze war, die rausgeworfen wurde, weil sie lästig geworden war. Deshalb wäre Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon völlig okay.
Der Haushalt sollte rauchfrei sein. Kleine Kinder und Hunde kennt Knut nicht.
Wer bietet Knut ein warmes Plätzchen für den Winter? Es eilt, die Nächte sind so kalt...
Tel. 02129/31649

Donnerstag, 19. September 2013

Doch kein Taubenmassaker in Düsseldorf?

In Düsseldorf gibt es ein Taubenproblem. Sagen die Anwohner in Eller und wollen, das die Tiere per Genickbruch getötet werden. Jedenfalls fordern das die Anwohner mehrheitlich, so berichtet die Rheinische Post. Das aber ist mit dem Deutschen Tierschutzgesetz nicht zu vereinbaren, so die Stadt. Und nun denkt man über das Vergrämen nach - mittels Falken, den natürlichen Feinden der Tauben. Und da fühlt sich heute Hans Onkelbach, Lokalchef der RP, zu einem Kommentar bemüßigt :
"Klar, diese radikale Lösung war kaum durchsetzbar in einer Zeit, in der das Hätscheln von Schädlingen mit Tierliebe verwechselt wird. Bei Ratten oder Kakerlaken hätte sich die Frage nach einer effizienten Bekämpfung gar nicht gestellt."
Beim Lesen solcher "Unbedarftheit" wird uns übel. Wer sich über die Taubenproblematik in Städten äußert, tut gut daran, sich zunächst mal mit einem Zoologen oder Ornithologen zu unterhalten. Oder mit dem Verein Stadttiere, der seit Jahren versucht, verträgliche Lösungen zu finden und der derzeit eine wissenschaftliche Erhebung begleitet, die zum ersten Mal Fakten statt Emotionen liefert. Wie wäre es denn, wenn mal einige der Bürger oder der berichtenden RP-Redakteure sich für die Arbeit des Vereins engagieren würden, statt lauthals den Taubenmord zu fordern? Übrigens hat ein ähnliches Massaker in Mannheim vor einigen Jahren zu keinem Ergebnis geführt. Wie jeder Zoologe hätte bestätigen können, werden frei gewordene Brutplätze sofort neu besetzt. Denn als Kulturfolger leben Tauben von dem, was Menschen wegwerfen. Wie wäre es denn, wenn mal eine Aufklärungskampagne zur Änderung menschlichen Verhaltens stattfinden würde? Aber „Ungezieferbeseitigung“ ist ja auch einfacher...

Sonntag, 15. September 2013

Lia-Elisabeth, ein Hund aus Rumänien

Keiner unserer Schützlinge wird jemals vergessen werden - mögen sie uns noch so lange oder so kurz begleitet haben. Aber diese Hündin war unter allen, denen wir jemals helfen durften, wirklich etwas Besonderes. Und ihr Schicksal hat viele Menschen sehr berührt.

Lia-Elisabeth wurde als Welpe in Rumänien vor eine fahrende Straßenbahn geworfen. Worte können nicht ausdrücken, was dieses Tier gefühlt haben muss. Es kostete sie anderthalb Beine. Und trotzdem hat dieses Tier sich nicht aufgegeben, hat gekämpft. Und was das Größte ist: Sie hat den Glauben an Menschen nicht verloren, was ein Wunder ist, nach dem, was ihr angetan wurde.

Sie hat Menschen gefunden, die sie geliebt haben und wenigstens einige Jahre lang noch Hundeglück erfahren dürfen. Wir werden sie sehr vermissen.

Mehr über diesen ungewöhnlikchen Hund und seine Geschichte


Freitag, 6. September 2013

19 Katzenkinder (fast) alle grau



Nachdem wir in den vergangenen Jahren eine Flut von schwarzen oder schwarz-weißen Katzenkindern  bei uns hatten, werden wir in diesem Jahr von der grauen Welle überrollt. Vier Mütter, 19 Kinder, fast alle grau oder grau-weiß. Selbst die Kinder der schwarz-weißen Frederika sind grau! 
Und dann gibt es da noch Larissa (grau) Gabriella (grau) und Nanette (grau), alle selbst noch sehr jung, alle menschenbezogen und mit reichlich grauen Kindern gesegnet. Für alle, Mütter wie Kinder, suchen wir ein Zuhause.
ACHTUNG: Wir geben Katzenkinder nicht vor der zwölften Lebenswoche und nicht alleine ab. Nur zu zweit, dritt, viert oder zu anderen jungen Katzen und in Wohnungshaltung.  
Mehr Infos: www.agtiere.de