Donnerstag, 31. Januar 2013

Können Tiere bei Demenz helfen?


Dass Tiere Menschen helfen können, beweisen sie Tag für Tag. Zum Beispiel als Suchhund, der Erdbebenopfer aufspürt, als Minensuchratte im Kriegsgebiet, als Kater, der Sterbende begleitet. Oder als Schwein, das Demenzkranke besucht.

In der tiergestützten Therapie helfen Tiere meist jungen Menschen bei körperlichen Einschränkungen. In der tiergestützten Pädagogik leihen sie verhaltensauffälligen oder behinderten Kindern Herz, Ohr und Pfote.

Das Buch "Demenz - Ein neuer Weg der Aktivierung" beschreibt jetzt Wege der "Tiergestützen Interaktion" bei Menschen die an Demenz erkrankt sind. Was bedeutet das?

Das Autorenteam um Herausgeberin Dr. Carola Otterstedt beantwortet das so: "Demenz-Betroffen leben in einer Welt, die für gesunde Menschen oft schwer verständlich und zugänglich ist. Tiere haben Fähigkeiten, die sie in besonderem Maße befähigen, eine Tür zu dieser Welt zu finden...Tiere können wesentliche Beiträge leisten, den Alltag Demenz-Betroffener freudiger und erfüllter zu gestalten."

Wie das geschehen kann, dazu zeigt das Buch konkrete Ansätze auf, nennt Beispiele, gibt Hilfen, klärt auch über Bedenken, Vor- und Nachteile auf. Es richtet sich an Einrichtungen und Pflegefachkräfte, aber auch an Angehörige von erkrankten Menschen. Es liefert praktische Beispiele, wie Tiere im Alltag von Patienten eingesetzt werden können, etwa beim "gemeinsamen Spiel, beim Gedächtnistraining oder beim Möhrenschnippeln"...und vielem mehr.



Demenz - Ein neuer Weg der Aktivierung, Carola Otterstedt (Hrsg), Vincentz, 19,80€

Freitag, 25. Januar 2013

Muckel und Lisa: Kein Mensch will sie


 
Wir suchen DRINGEND Pflegestellen für Kaninchen, insbesondere für Muckel und Lisa, die nicht mehr in ihrer bisherigen Pflegestelle bleiben können. Schön wäre auch, wenn diese beiden armen Tiere, die schon so oft hin und her gewandert sind, einmal ein endgültiges Zuhause finden würden. Gibt es denn hier niemand mit Platz, Herz für Kaninchen und Tierverstand?
Wir vermitteln lebende Tiere NICHT ausschließlich in Käfighaltung.



http://www.youtube.com/watch?v=UmcE8qPeVDY

Montag, 21. Januar 2013

Neue Bilder von Moritz



 Wer ihn sieht, kann es nicht glauben: Moritz ist tatsächlich 13 Jahre alt, aber er ist fitter, als so mancher jüngere Artgenosse. Wir hatten ihn als Jungkater vermittelt und nun kam er leider aus für uns nicht akzeptablen Gründen zu uns zurück; es lag nicht an Moritz!!!!
Die Trennung von seinen Menschen hatte ihm sehr zugesetzt.  Moritz war extrem traurig und verzweifelt. Seine Pflegestelle hat aber ganze Arbeit geleistet und nun
blüht er wieder auf.
Der pechschwarze Kater liebt Körperkontakt und Schmusen – aber nicht nur. Denn Moritz ist alles andere als ein Couchpotatoe:  Er hat die Figur und die  Beweglichkeit eines Sportlers und sein reger Geist braucht Beschäftigung. Alle Arten von intelligenten Spielen und Beutespielen liebt er sehr – außerdem Katzen-TV in Form von Ausblicken aus dem Fenster oder vom Balkon.
Moritz hat nicht nur viel Charme und Ausstrahlung, sondern auch ein
wunderschön glänzendes schwarzes Lackschuhfell mit einem kleinen weißen
Fleck am Hals, der ihn unverwechselbar macht.

Hunde, Kinder und andere Katzen hat Moritz bislang nicht kennengelernt.
Wir suchen für ihn einen ruhigen, rauchfreien Haushalt, in dem es Menschen
gibt, die sich viel mit Moritz beschäftigen und die einen ausgesprochen
liebenswerten und anhänglichen Kater als Familienmitglied bei sich
aufnehmen wollen.
Moritz ist kastriert, geimpft, gechippt, entwurmt und ansonsten gesund.
 
Kontakt: 0202/7379140

Samstag, 19. Januar 2013

Interview mit Kristina Kuhn zur Weiterbildung Tierheilpraktiker


Ob Tierpsychologe oder Tierheilpraktiker: Immer wieder werden Vorwürfe und Vorurteile laut - wegen mangelnder Qualifikation oder dubioser Behandlungsmethoden. Kristina Kuhn, erfahrene Tierheilpraktikerin, Dozentin der IMPULSE Schule in Wuppertal, gibt im Interview Auskunft über die Voraussetzungen und die Chancen für und mit diesem Beruf. 

http://www.bildungsxperten.net/bildungschannels/tierheilpraktiker-werden-im-fernstudium/

Freitag, 18. Januar 2013

Straßenhunde haben ein Recht auf Leben

TASSO-Newsletter
Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben!
Tierschützer fordern Verantwortung von Brüssel -
Übergabe von über 120.000 Unterschriften an die EU-Kommission
Unter dem Motto "Auch Straßenhunde haben ein Recht auf Leben" hat der Verein Ärzte für Tiere zu einer europaweiten Unterschriften-Aktion aufgerufen. Am 24. Januar 2013 werden diese Unterschriften der zuständigen Kommission in Brüssel im Rahmen einer Anhörung übergeben. Bisher sind bereits 120.000 Unterschriften gesammelt worden.
"Eine einmalige Chance! Zusammen mit dem Verein Ärzte für Tiere und anderen namhaften Tierschutzorganisationen werden wir uns vehement dafür einsetzen, dass die Politik endlich die Rahmenbedingungen schafft, die nötig sind, um das Leid der Straßenhunde Europas dauerhaft zu beenden", so Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Jeder Einzelne von uns trägt mit seiner Unterschrift zu einem ersten Schritt in die richtige Richtung für die Straßenhunde Europas bei."
Machen Sie mit  - geben Sie den Hunden jetzt Ihre Stimme:
www.eu-protest1.aerztefuertiere.de
© Copyright TASSO e.V.

Montag, 14. Januar 2013

Von Sokrates, der auszog, die Welt zu erobern




Das ist die Geschichte von Sokrates, der auszog, das Leben zu erobern - mit einigen Umwegen. Das könnte auch die Geschichte vieler andere Katzen sein, die draußen geboren werden und sich mehr schlecht als recht durchschlagen. Wenn – ja wenn mehr Menschen ihre Katzen kastrieren ließen und die Politik eindeutiger Stellung nehmen und handeln würde. Dann würde viel schlimmes Katzenelend verhindert. Denn anders, als manche Romantiker denken, ist das Leben vieler Straßenkatzen nicht frei, sondern elend. Sie werden nirgendwo geduldet, ständig gejagt, vergiftet, sterben an Infektionskrankheiten und Hunger. Und schon Kätzinnen, die kaum erwachsen sind, bekommen Würfe, die sie nicht durchbringen können, weil sie selbst krank und unterernährt sind.

Bruder Solaris
Sokrates und Solaris sind zwei Kinder einer Katzenmutter, die auf einem Düsseldorfer Firmengelände lebte. Wir haben die beiden übernommen, weil für uns nicht zählt, woher ein Tier kommt, sondern wie wir ihm helfen können. Während der schwarz-weiße Solaris schon immer zugänglicher für Menschen und weniger ängstlich war, fauchte und spuckte Klein Sokrates, wenn Menschen nur in seine Nähe kamen.
Solaris zog aus und fand nicht nur ein Traumzuhause, sondern auch seine Katerliebe, den roten Byron. Sokrates blieb in unserer Pflegestelle und ließ uns bald verzweifeln. Denn trotz aller Mühen machte er kaum Fortschritte in seiner Ängstlichkeit und Menschenscheu. Er versteckte sich hinter seinen vielen gleichaltrigen Kumpels, die auch auf ein Zuhause warten und wehe, ein Mensch kam ihm zu nahe.
Solaris und Byron - geschafft, Liebe gefunden

Als wir für Juventus, einen anderen Notfall von einem anderen Düsseldorfer Firmengelände, eine Pflegestelle suchten, meldeten sich junge Leute aus Wuppertal, die schon eine Katze von uns haben. Und Sokrates, kurz Socky genannt, zog um. Tage verbrachte er starr vor Angst unter dem Bett, hinter dem Vorhang oder Schränken. Aber mit unendlich viel Geduld, Einfühlungsvermögen und noch mehr Spieleinheiten haben es seine Menschen geschafft.

Socky legte den Angstschalter um und beschloss, dass Zweibeiner gar nicht so übel sind, jedenfalls manche nicht. Sicher wird es noch ein weiter Weg sein, ihn von allen Ängsten zu befreien. 
 
Aber den schwersten und größten Schritt hat er getan. Und er ist in Sicherheit bei Menschen, die ihn einfach so akzeptieren, wie er ist.
Das ist keinesfalls selbstverständlich und wir bedanken uns ganz herzlich dafür. Und wir würden gerne mehr Katzen vor einem elenden Leben retten – aber dafür brauchen wir mehr Leute mit einem großen Herzen, viel Geduld und Verständnis für Tiere.



Freitag, 11. Januar 2013

Nando und Marcello: Wunder dringend gesucht

Für diese beiden Kater werden wirklich Menschen mit Herz gesucht: Beide haben einen FIP-Titer. Um es gleich zu sagen: Das ist kein Todesurteil. Bei einem stressfreien Leben können die beiden noch recht alt werden, denn der Titer alleine bedeutet nicht den Ausbruch der Krankheit.


Die Kater sind zwar anfangs bei fremden Menschen noch ängstlich, aber insgesamt freundlich und schmusig. Sie werden auf acht bis neun Jahre geschätzt, sind munter und haben ein schönes, glänzendes Fell.

Sie hängen sehr aneinander, kuscheln und schmusen und laufen immer nebeneinander her. Deshalb sollen sie auch gemeinsam vermittelt werden. Nando und Marcello sind keine AGT-Kater.
 
Sie werden von einer engagierten Tierschützerin vermittelt, die wir hiermit unterstützen möchten.
Bei Interesse deshalb bitte wenden an:
Kontakt Margret Bauner,  0931 272640, Mobil 01714351849
bauner@gmx.net





Dienstag, 8. Januar 2013

Happy soll wieder happy werden

Happy?

Diese Hündin heißt zwar Happy, aber das ist sie noch lange nicht. Sechs Jahre in einem rumänischen Käfig zu leben, hat tiefe Wunden in dieser Hundeseele hinterlassen. Nun ist sie in Essen bei unseren Kollegen von Pro Vita Animale und braucht dringedn alle Hilfe, die sie bekommen kann, um wieder ein glücklicher Hund zu werden.
Sehen Sie ihr Video

Montag, 7. Januar 2013

Unsere Lackschuhe sind wieder online

Unsere Seite für schwarze Katzen war ja vorübergehend vom Netz. Jetzt haben wir sie überarbeitet und aktualisiert. Sie sehen dort jetzt alle unsere schwarzen und schwarz-weißen Katzen. Und davon haben wir jetzt und immer - wirklich viele.
Warum eine Vermittlungsseite für schwarze Katzen? Weil sich diese Farbe offensichlich keiner großen Beliebtheit erfreut. Wir stellen immer wieder fest, dass gerade die pechschwarzen, aber auch die schwarz-weißen Katzen unabhängig vom Charakter viel länger brauchen, um vermittelt zu werden. Dabei haben Fellfarbe und Charakter wenig miteinander zu tun. Aber Vorurteile lassen sich offenbar schlecht ausrotten und die schwarzen Tiere scheinen besonders darunter zu leiden.

Sören, der Riesenteddy

Sören ist am 02.07.2003 geboren; er ist kastriert, geimpft, gechippt, entwurmt und aktuell vom Tierarzt durchgecheckt worden.
Sören ist ein imposanter Kater, sehr groß und mächtig, seine Schulterhöhe beträgt 32 cm, damit ist er um einiges größer als ein Kleinhund. Aber er ist nicht dick, er hat halt ein sehr großes Knochengerüst.
Sören hat ein extrem sanftes Wesen: Sehr menschenbezogen und sehr schmusig. Und es ist sehr schwierig, ihn zu fotografieren, weil er IMMER in seinen Menschen hineinkriechen möchte.
Wer mit Sören leben darf, hat das große Los gezogen.
Wir suchen für Sören ein neues, rauchfreies Zuhause als Alleinkatze, wo er nicht länger als halbtags alleine gelassen werden muss. Kinder sollten das Wort Rücksicht beherzigen können und bereits in die Grundschule gehen. Sören hat bisher in einer Wohnung mit gesichertem Balkon gelebt, das wünschen wir uns auch für sein neues Zuhause.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de