Sonntag, 29. Dezember 2013

Unser Tierschutz-Jahresrückblick: Glück und Trauer


Wenn wir so am Ende eines Jahres zurück blicken, dann ist das immer eine Mischung von Freude und Trauer, von Zorn und Glück - eine emotionale Achterbahn. Ruhig war es nie und wird es wohl auch nicht werden. Mit jedem Telefonklingeln können es wieder neue Katastrophen sein: Gequälte, ausgesetzte, misshandelte Tiere. Fälle von Animal Hoarding. Schwer verletzte Tiere, Tiere bei denen schlimme Krankheiten festgestellt wurden. Das alles frisst einen auf, macht mutlos, trautig, wütend, hilflos, erschöpft. Und es ist schwer, nicht an menschlicher Dummheit, Bosheit, Grausamkeit, Gleichgültigkeit zu verzweifeln und zu verbittern.

Und dann gibt es auch die Glücksmomente, die Zuneigung, die Solidarität, die Hilfe, die Erfolge, die Freude. Dafür möchte wir Danke sagen. All denen, die uns geholfen haben, mitgelitten, mitgefiebert, angepackt und nicht weggesehen haben. Alleine sind wir nichts, zusammen bewegen wir viel.  

In diesem Sinne wünschen wir uns ein gutes, ein besseres neues Jahr mit Ihnen gemeinsam.

Und wir wollen nicht vergessen, an die zu erinnern, die uns eine Zeit lang begleitet haben und die wir so vermissen. Allen voran unsere Kollegin Marita, die in ihrer Familie, bei ihren Freunden und bei uns eine große Lücke hinterlassen hat.

Und stellvertretend für alle anderen: Quindt, der nur so kurz wenigstens einmal erleben durfte, was wahre Zuneigung bedeutet



Oder Milli, das klügste Kaninchen, das wir je kennenlernen durften



oder Andabi, eine Hündin, die mehr ertragen hat, als ein Mensch es je könnte..oder Mascha, Pauls große Liebe oder...

Egal, wer sie waren und wie lange wir sie bei uns hatten. Wir werden sie nicht vergessen.


  

Dienstag, 10. Dezember 2013

Delegation des EU-Parlaments in Rumänien: Hundetötung

LiebeTierfreunde,
Infolge der zahlreichen E-Mails, die von Bürgern aus dem ganzen Europa, die gegen das neue Gesetz über die Tötung der Hunde, die nicht innerhalb von 14 Tagen adoptiert werden, protestierten, empfangen wurden, war am Mittwoch, der 4. Dezember, eine Delegation des Europäischen Parlaments in Rumänien um mit den zuständigen rumänischen Entscheidungsträgern zu reden.
Die Delegation des Europäischen Parlaments bestand aus: MEP Janusz Wojciechowski, Ehrenvorsitzender der Interparlamentarischen Gruppe für Tierfürsorge und -schutz, MPE Andrea Zanoni, stellvertretender Vorsitzender der Interparlamentarischen Gruppe, Magdalena Majerczyk, Beraterin der ECR - Gruppe, Dr. David Prichard – Experte im Bereich der Betreuung der Straßenhunde, Karolina Tomaszewska und Andreas Erler seitens des Europäischen Parlaments.
Die Delegation des Europäischen Parlaments haben die Vertreter der Nationalen sanitärveterinär- und Lebensmittelschutzbehörde - ANSVSA und den Oberbürgermeister der Großstadt Bukarest, Herrn Sorin Oprescu getroffen.

Mit dem Bürgermeister der Großstadt Bukarest war auch Razvan Bancescu, Leiter der ASPA (Leiter der Hundefängerabteilung des Rathauses) anwesend, dessen Rede ausschließlich auf der Abwertung der NGOs und der Tierliebhaber konzentriert war: “Profiteure”, “falsche Tierliebhaber”, mit “illegalen Tierheimen, in denen die Hunde in prekären Bedingungen gehalten werden” die er persönlich “gesehen” hat, als er mit einem kleinen Spionhubschrauber diese beobachtete. Ferner erklärte er, dass “infolge” der Tatsache, dass er seit September bis jetzt 4000 Hunde gesammelt hat, die Anzahl der gebissenen Personen von 700 auf 300 monatlich verringert wurde (und in Bukarest, aufgrund der ASPA - Einschätzungen,... “nur 61000 Hunde geblieben sind”!). Ferner erklärte der ASPA – Leiter, dass 30000 Hunde (mit und ohne Inhaber) sterilisiert wurden, wobei er aber in diesem Zusammenhang ausgelassen hat, dass die meisten davon durch NGOs und Privatpersonen und nicht durch ASPA sterilisiert wurden. Die Tierschützer-/Liebhaber, die seit Jahren tätig sind, haben Hunderttausende Hunde durch Sterilisierungskampagnen gerettet, in deren Häusern und Höfen zahlreiche Hunde genommen und deren Einnahmen für die Rettung der Hunde ausgeben werden durch unwahren und verleumderische Kampagnen von ASPA und von anderen Behörden attackiert, nur damit die Bevölkerung diese Einrichtungen und nicht die Exterminierungslager der Rathäuser, wo Millionen Euro in privaten Interessen ausgegeben werden, sieht.

Das Programm der Delegation des Europäischen Parlaments sah auch ein Treffen mit einem Vertreter der Regierung vor, wobei aber dieses Treffen durch die Regierung nur eine Stunden vorher annulliert wurde. Der offizielle Grund war, dass ein “erheblicher Notfall aufgetreten war” aber scheinbar führte die Angabe der Presseerklärungen, welche durch die europäische Delegation beabsichtigt waren, zu diesem Rücktritt, was aber nur zur Verschlechterung des Images Rumäniens beitragen wird.

Scheinbar führte der Besuch der Delegation des Europäischen Parlaments zur Verschiebung der Genehmigung der offiziellen Einleitung der Hundetötung.

Die Mitglieder des Europäischen Parlaments erklären durch deren Schreiben, dass „die willkürliche Tötung der Straßenhunde, unter Anwendung unmenschlicher Methoden, eine unsichere, unmenschliche und wirkungslose Kontrollmethode ist, die keine Lösung für die Probleme in Zusammenhang mit der Überbevölkerung der Straßenhunde darstellt. Dadurch wird ein besonders negatives Image Rumäniens in der europäischen Öffentlichkeit gebildet”. „Zusätzlich zu den Sorgen im Tierschutzbereich stellt die willkürliche Tötung der Straßenhunde auch ein Risiko für die Gesundheit der Menschen dar. Die willkürliche Tötung stellt ein wirkungsloses Mittel zur Kontrolle und Vorbeugung der Zoonosen, wie zum Beispiel Tollwut, dar und widerspricht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE).” „Wir würden Ihnen raten, eine menschlichere Politik in Zusammenhang mit der Hundepopulation in Rumänien, aufgrund der Empfehlungen der Internationalen Koalition zum Management der Haustiere (ICAM ), zu fördern, wobei dadurch den Regierungen empfohlen wird, eine wirkungsvolle und nachhaltige Lösung in Zusammenhang mit den Gründen des Auftritts der Straßenhunde zu entwickeln und nicht nur die Auswirkungen, die durch die gegenwärtige Hundepopulation hervorgerufen werden, zu berücksichtigen.
 
Im Rahmen des Treffens mit der Delegation des Europäischen Parlaments haben wir die tatsächliche Situation der Hunde in Rumänien und die getroffenen Maßnahmen, die Ergebnisse des Tötungsprogramms, dass in Rumänien angewandt wird, die riesigen Budgets, welche durch die Rathäuser ausgegeben werden, aber auch Strategien für die wirksame Verwaltung und die Ergebnisse des Programms der NGOs zur Sterilisierung und Freilassung am Herkunftsort dargestellt.

Die Delegation des Europäischen Parlaments wird einen neuen Bericht über den Besuch in Rumänien erstellen.
Besten Dank!
Carmen ARSENE

Freitag, 6. Dezember 2013

Fridoline und Flori im neuen Zuhause

Wir sind Fridoline und Flori und wurden am 26.05.2013 geboren. Leider wurde unsere Mama Frederika vor unserer Zeugung rausgeworfen und musste sich draußen durchschlagen. Als wir 4 Kinder zwei Wochen alt waren, kam unsere Familie in eine AGT-Pflegestelle. Es war eine sehr schöne Zeit, vor allem, weil wir mit anderen Katzenkindern spielen und lernen konnten.
Unsere Mama und unser Bruder Ferrero haben bereits neue Zuhause gefunden.
Auch wir hatten schon das Glück: Eines Nachmittags bekamen wir Besuch von drei ganz lieben Menschen; sie setzten sich zu uns auf den Boden und bedrängten uns nicht. Das war für uns ein Zeichen, dass wir den ersten Schritt machen mussten.
Meine Schwester Flori wagte es als erste, die Menschenkinder zu beschnuppern und ich bemerkte gleich, das es wirklich liebe Menschen waren, somit traute ich mich auch von meinem sicheren Kratzbaum runter.
Sie haben sich viel Zeit mit uns genommen und spielten wie verrückt mit uns. Doch jede schöne Spielzeit geht einmal zu Ende und sie verließen uns wieder, um über eine Entscheidung zu schlafen
Schon am nächsten Tag kam der Anruf, dass wir umziehen dürfen; wir haben wohl bei den Menschen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Am 21.10.13 ging die Reise nach Düsseldorf los. Nach 20 Minuten hatten wir unser Ziel erreicht, unser neues Frauchen half Frau Becker, uns in unser neues Reich zu tragen.
Aus unserer Sicht war dieses Reich riiiiiieeeeesig. Nach kurzer Zeit wagte Flori sich als erstes raus und schlich ins Wohnzimmer. Da sie nicht mehr wieder kam, wurde ich neugierig und schlich hinter her.
Im Wohnzimmer erwartete uns etwas, was wir bis dahin noch nicht kannten, etwas sehr flauschiges, dass unser neues Frauchen Teppich nennt. Flori und ich haben ihn sofort in Beschlag genommen, er war so weich. Aber noch etwas anderes haben wir entdeckt, einen riesigen Kratzbaum nur für uns alleine…..
Die erste Zeit war alles so aufregend und spannend, es waren andere Geräusche zu hören, z.B. die Klospülung war uns total suspekt. Oder dieses Ding, das unsere Haare vom Boden saugt und das Ding, was Frauchens Haare trocknet… unheimlich… Aber wir haben uns an alles gewöhnt, unsere neue Familie hat uns ganz langsam daran geführt, und zwar so behutsam, dass wir jetzt sogar schon total entspannt auf dem Kratzbaum liegen können, wenn Frauchen unten saugt.
Es gibt so viele Plätze, die extra für uns sind, in jedem Raum liegt eine Decke, wo wir schlummern können.
 
Aber am liebsten sind wir ganz nah bei unseren Dosenöffnern und lassen uns krabbeln.
Nach jedem Schlummern folgt eine Spieleinheit.
Besonders spannend sind die Gardinenschals im Schlafzimmer: Dahinter kann man sich wunderbar verstecken und die wackeln so schön, es kommt schon mal vor, das unsere Krallen uns nicht gehorchen und plötzlich in der Gardine hängen.
Unser Frauchen ist uns dann aber nicht böse, sie meinte, wir sind ja noch jung und das legt sich bald ;-)
Wir hoffen, dass unsere anderen Spielgefährten bei Frau Becker auch ganz schnell neue Dosenöffner mit Herz finden.

Freitag, 22. November 2013

Katzenpärchen mit Diabetes braucht ein Zuhause

 
 
 
Aimee und Isak sind unser heutiger Notfall...Denn sie sind ein Katzenpärchen. Das ist schlecht, weil viele Menschen nur eine Kazte wollen. Sie sind sieben Jahre alt. Das ist schlecht, weil viele Menschen junge Katzen wollen. Und Isak hat Diabetes. Das ist besonders schlecht, weil sich kaum jemand eine kranke Katze antun will. Und noch schlechter ist, dass sich das private Umfeld der beiden gravierend ändern wird. Sie können nicht mehr dort bleiben, wo sie jetzt sind. 
 
Wir suchen also schnell! Und wir geben die Hoffnung nicht auf, dass sich dennoch jemand findet, der diese beiden außerordentlich liebenswerten Katzen bei sich aufnehmen möchte.

Nun noch einmal zu Isaks Erkrankung: Wichtig ist, dass er das Insulin regelmäßig erhält. Das ist auch kein Problem bei Isak, weil er sich diese Spritze gern abholt.

Für die tierärztliche Versorgung von Isak würden die bisherigen Besitzer als Paten fungieren, so dass hier keine Kosten anfallen würden.

Kleine Kinder kennen Aimee und Isak nicht.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland



Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin: Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49 oder per eMail an: becker(at)agtiere.de
 
 

Freitag, 15. November 2013

Langenfeld: Toter Kater in Schlagfalle

Langenfeld 15.11. 2013 Heute Nacht hörten Anwohner eines Hauses in Langenfeld-Richrath am Rietherbach ein furchtbares Schreien auf einem benachbarten Grundstück. Als sie der Ursache auf den Grundgehen wollten, machten sie einen schrecklichen Fund. In einer Schlagfalle fanden sie einen qualvoll gestorbenen schwarzen Kater mit einem braunen Flohhalsband.

Bislang konnten die Besitzer des Tieres noch nicht ermittelt werden. Polizei und Ordnungsamt sind benachrichtigt und der Grundstückeigentümer konnte ermittelt werden.
Wer vermisst ein solches Tier? 

Bereits vor einigen Jahren wurde uns aus dieser Gegend ein ähnlicher Fall gemeldet“, erinnert sich Christa Becker, die erste Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V. (AGT) Damals handelte es sich um eine Katzenmutter, die sehr schwer verletzt gerettet werden konnte.

Solche Schlagfallen sind einfach nur barbarisch“, kommentiert Becker. „Und sie stellen eine große Gefahr für alle Lebewesen dar, gleich ob Marder, Katzen, Hunde oder Kinder.“
Wer in der genannten Gegend eine Katze vermisst, auf die die Beschreibung zutrifft oder ein anderes Tier kann sich melden bei:

Christa Becker
Aktionsgemeinschaft für Tiere
Tel. 02129/31649

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Matroz liebt alle Katzen

Matroz ist jetzt ca. 4½ Jahre alt, er ist kastriert, geimpft, gechippt und entwurmt.
Dieser wunderschöne Kater wurde ausgesetzt, wofür wir natürlich überhaupt kein Verständnis haben und wofür es auch gar keinen Grund gibt, außer dass seine früheren Besitzer nicht alle Tassen im Schrank haben.
Denn Matroz hat ausschließlich positive Eigenschaften: Er verträgt sich mit jeder anderen Katze, hat keine Allüren, ist verschmust ohne Ende, ruhig und unaufdringlich, zu allen Menschen freundlich und kennt Hunde.
Am liebsten mag er die Kater in seiner Pflegestelle.
Wir suchen für Matroz ein neues, rauchfreies Zuhause mit mindestens einer vorhandenen Katze bzw. Kater. Vernünftige Kinder sind willkommen.
Schön wäre ein kleiner Garten, wo Matroz etwas Auslauf haben könnte. Eine gesicherte Terrasse oder ein gesicherter Balkon wären auch okay.

Kontakt: Helga Klebig,
T (0 21 73) 7 43 79

Freitag, 18. Oktober 2013

Weiße Katze Divina sucht eine neue Heimat

Divina ist ca. 1 Jahr alt und eine weiße Schönheit, welche nicht taub ist. Sie hört nicht nur auf ihren Namen, sie orientiert sich auch im Alltag sehr an ihren Menschen und folgt ihnen gerne überall hin. Divina ist eine anhängliche und sehr verschmuste
Traumkatze im Eisbärfell.
Divina hat in ihrer Pflegestelle in Grevenbroich nun festgestellt, dass sie auf die Gesellschaft anderer Katzen lieber verzichten möchte. Daher sucht Divina nun ein liebevolles Zuhause als Alleinkatze. Sie wird nur in Wohnungshaltung in einen rauchfreien Haushalt vermittelt, wo mindestens eine Bezugsperson nicht den ganzen Tag außer Haus ist. Kinder sollten das Grundschulalter hinter sich haben, da sie keine Kinder kennt. Divina würde sich über einen eingenetzten Balkon oder katzensicheren Garten freuen. Sie ist kastriert, geimpft und negativ auf AIDS und Leukose getestet.
Divina wird gegen eine Schutzgebühr mit TierSchutzvertrag abgegeben. Bei INteresse bitte melden unter info@escriva.de

Montag, 7. Oktober 2013

Katze Nina darf nicht bleiben - das Leiden der Streunerkatzen

Pflegestellen für vermittelbare Katzen gesucht
Sie lebte auf einem Firmengelände in Langenfeld und tat niemandem etwas, sondern hielt im Gegenteil die Mäuse fern. Sie bekam vor einigen Monaten ihre fünf Kinder und war eine vorbildliche Mutter. Doch jetzt ist Katze Nina in großer Not, denn sie wird nicht mehr geduldet. Nina ist eine Streunerkatze, wie es sie tausendfach gibt. Ihre Kinder hat die Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V. (AGT) eingefangen und vermittelt sie. Mutterkatze Nina wurde tierärztlich versorgt, geimpft, kastriert und gechipt und wieder zurück gesetzt, denn sie will keinen engen Kontakt zu Menschen. Doch trotz aller Absprachen soll Nina auf dem Firmengelände jetzt weder länger gefüttert noch überhaupt geduldet werden. Das bedeutet einen schlimmen Kampf ums Überleben für das Tier.
Für sie und manche andere Leidensgenossen sucht die AGT Plätze, an denen sie unterkommen und versorgt werden. Das können Scheunen, Schuppen oder Gartengelände sein, die einen geschützten Unterschlupf bieten und wo eine Futterstelle eingerichtet werden kann, die der Verein unterstützen würde.
Weder lassen genug Tierhalter ihre Katzen kastrieren, noch sorgt die Politik für eine Kastrationsverordnung – das Elend der ausgesetzten und verwilderten Tiere wird immer schlimmer. Allein in diesem Sommer hat der Verein neben Nina noch drei andere ausgesetzte junge Katzenmütter mit 19 Kindern aufgenommen und versorgt. Weniger als die Hälfte von ihnen hätte überlebt und wäre an Parasiten und Katzenkrankheiten elend gestorben, hätte der Tierschutz nicht geholfen.
Als wenn die Not nicht schon groß genug wäre, haben wir noch zwölf andere Katzennotfälle auf einer Warteliste“, beklagt Christa Becker, erste Vorsitzende der AGT. Bei diesen Katzen handelt es sich um gut vermittelbare und sehr menschenbezogene Tiere für Wohnungshaltung oder Freigang, die aus Sterbefällen stammen oder die aus anderen dringenden Gründen abgegeben werden sollen.
Sowohl für Nina als auch für diese Notfalltiere, die der Verein gerne aufnehmen möchte, werden Menschen im Kreis Mettmann oder Raum Bergisches Land gesucht, die einen Platz anbieten können. Für Nina einen sicheren Ort, an dem sie bleiben und versorgt werden kann, für die anderen Katzen ein „Zimmer mit Familienanschluss“, gerne auch als vorübergehende Pflegestelle.

Wer helfen möchte, wendet sich an:
Christa BeckerAktionsgemeinschaft für Tiere e.V.Tel 02129 / 3 16 49becker@agtiere.de
 

Samstag, 28. September 2013

Knut möchte ins Warme



 
Knut ist ca. ein Jahr jung und lief einer Tierschützerin in Duisburg zu; sie ließ ihn kastrieren und durchchecken. Knut möchte, aber kann derzeit nicht nach drinnen. Er sitzt vor jeder Tür und miaut herzerweichend.
Wir suchen für diesen netten Kater, der sehr menschenbezogen und verschmust ist, ein richtiges Zuhause, wo er als Einzelkater leben darf und geliebt und beschmust wird.
Wir sind sicher, dass Knut eine Wohnungskatze war, die rausgeworfen wurde, weil sie lästig geworden war. Deshalb wäre Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon völlig okay.
Der Haushalt sollte rauchfrei sein. Kleine Kinder und Hunde kennt Knut nicht.
Wer bietet Knut ein warmes Plätzchen für den Winter? Es eilt, die Nächte sind so kalt...
Tel. 02129/31649

Donnerstag, 19. September 2013

Doch kein Taubenmassaker in Düsseldorf?

In Düsseldorf gibt es ein Taubenproblem. Sagen die Anwohner in Eller und wollen, das die Tiere per Genickbruch getötet werden. Jedenfalls fordern das die Anwohner mehrheitlich, so berichtet die Rheinische Post. Das aber ist mit dem Deutschen Tierschutzgesetz nicht zu vereinbaren, so die Stadt. Und nun denkt man über das Vergrämen nach - mittels Falken, den natürlichen Feinden der Tauben. Und da fühlt sich heute Hans Onkelbach, Lokalchef der RP, zu einem Kommentar bemüßigt :
"Klar, diese radikale Lösung war kaum durchsetzbar in einer Zeit, in der das Hätscheln von Schädlingen mit Tierliebe verwechselt wird. Bei Ratten oder Kakerlaken hätte sich die Frage nach einer effizienten Bekämpfung gar nicht gestellt."
Beim Lesen solcher "Unbedarftheit" wird uns übel. Wer sich über die Taubenproblematik in Städten äußert, tut gut daran, sich zunächst mal mit einem Zoologen oder Ornithologen zu unterhalten. Oder mit dem Verein Stadttiere, der seit Jahren versucht, verträgliche Lösungen zu finden und der derzeit eine wissenschaftliche Erhebung begleitet, die zum ersten Mal Fakten statt Emotionen liefert. Wie wäre es denn, wenn mal einige der Bürger oder der berichtenden RP-Redakteure sich für die Arbeit des Vereins engagieren würden, statt lauthals den Taubenmord zu fordern? Übrigens hat ein ähnliches Massaker in Mannheim vor einigen Jahren zu keinem Ergebnis geführt. Wie jeder Zoologe hätte bestätigen können, werden frei gewordene Brutplätze sofort neu besetzt. Denn als Kulturfolger leben Tauben von dem, was Menschen wegwerfen. Wie wäre es denn, wenn mal eine Aufklärungskampagne zur Änderung menschlichen Verhaltens stattfinden würde? Aber „Ungezieferbeseitigung“ ist ja auch einfacher...

Sonntag, 15. September 2013

Lia-Elisabeth, ein Hund aus Rumänien

Keiner unserer Schützlinge wird jemals vergessen werden - mögen sie uns noch so lange oder so kurz begleitet haben. Aber diese Hündin war unter allen, denen wir jemals helfen durften, wirklich etwas Besonderes. Und ihr Schicksal hat viele Menschen sehr berührt.

Lia-Elisabeth wurde als Welpe in Rumänien vor eine fahrende Straßenbahn geworfen. Worte können nicht ausdrücken, was dieses Tier gefühlt haben muss. Es kostete sie anderthalb Beine. Und trotzdem hat dieses Tier sich nicht aufgegeben, hat gekämpft. Und was das Größte ist: Sie hat den Glauben an Menschen nicht verloren, was ein Wunder ist, nach dem, was ihr angetan wurde.

Sie hat Menschen gefunden, die sie geliebt haben und wenigstens einige Jahre lang noch Hundeglück erfahren dürfen. Wir werden sie sehr vermissen.

Mehr über diesen ungewöhnlikchen Hund und seine Geschichte


Freitag, 6. September 2013

19 Katzenkinder (fast) alle grau



Nachdem wir in den vergangenen Jahren eine Flut von schwarzen oder schwarz-weißen Katzenkindern  bei uns hatten, werden wir in diesem Jahr von der grauen Welle überrollt. Vier Mütter, 19 Kinder, fast alle grau oder grau-weiß. Selbst die Kinder der schwarz-weißen Frederika sind grau! 
Und dann gibt es da noch Larissa (grau) Gabriella (grau) und Nanette (grau), alle selbst noch sehr jung, alle menschenbezogen und mit reichlich grauen Kindern gesegnet. Für alle, Mütter wie Kinder, suchen wir ein Zuhause.
ACHTUNG: Wir geben Katzenkinder nicht vor der zwölften Lebenswoche und nicht alleine ab. Nur zu zweit, dritt, viert oder zu anderen jungen Katzen und in Wohnungshaltung.  
Mehr Infos: www.agtiere.de


Freitag, 30. August 2013

Taubenplage: Am besten einfach abmurksen

In Düsseldorf gehen die Wogen hoch. In Eller gibt es eine Taubenplage. Die Biester machen Dreck und gehören weg. Am besten per Genickbruch, das ist human. Glauben Sie nicht? Scheint aber, glaubt man der Rheinischen Post, die Mehrzahl der Anwohner zu denken. Nur ganz zaghaft regt mal jemand an, darüber nachzudenken, ob andere Lösungen möglich sind. Aber einfacher wäre in jedem Fall, die Ratten der Lüfte abzumurksen...mit echten Ratten hätte ja auch niemand Mitleid, oder? Dass die vielen Tauben und ihr Dreck ein hausgemachtes Problem sind, für das der Mensch die Verantwortung trägt, stört dabei eigentlich weniger. Einfache Lösungen für komplexe Probleme müssen her. Und im Ausrotten waren wir ja schon immer groß. Seit Jahren kämpft der Verein Düsseldorfer Stadttiere e.V. darum, die Taubenpopulation an etlichen Standorten im Stadtgebiet zu vermindern - seltsam, dass der anscheinend in dieser Diskussion überhaupt keine Rolle spielt. Und dass sich so wenige der aufgebrachten Bürger, die der Dreck stört, mal bemüßigt fühlen, an der Ursache zu arbeiten. Aber ist ja auch allemal einfacher, nach Beseitigung zu schre

Dienstag, 20. August 2013

Facebook-Sprechstunde zum Thema Katzenverhalten

Achtung Katzen- unf Facebookfans: Morgen, 21.8. um 10.30 gibt es die nächste Facebook-Sprechstunde zum Thema Katzenverhalten. Wo und wie? Wer Facebook nutzt, geht auf die Seite meinestrolche.de und kann dort einfach per Kommentarfunktion seine Fragen rund um das Thema "Warum tut sie das" los werden.

Sonntag, 18. August 2013

Claudia Ludwig zu Besuch bei der Aktionsgemeinschaft für Tiere

Hier können Sie Claudia Ludwig sehen, die jetzt für www.tiervision.de
Vierbeiner vorstellt, die ein Zuhause suchen.


http://www.tiervision.de/sendungen/tiervermittlung/tierheime/aktionsgemeinschaft-fuer-tiere/

Samstag, 17. August 2013

Kennen Sie Miauschnurren?

Wenn nein, dann sollten Sie mal hier reinhören:
 http://www.youtube.com/watch?v=6lGY7a5icDI&feature=youtu.be

Für diese Stimmkünstlerin suchen wir ein Zuhause!
Mehr unter www.agtiere.de, Tiervermittlung: Einzelkatze Mildred.

Freitag, 12. Juli 2013

Einmal im Leben Glück für Blümchen?




Das Leben hat es mit dieser Katze noch nie gut gemeint: Mit ihrem Bruder und ihrer Mutter kam sie aus einer Gartenkolonie. Die Mutter war schon wieder trächtig und konnte vermittelt werden. Die Kinder kamen in einem großen Rudel unter und schlossen Freundschaften - mit Mensch und Katzen.

Blümchen und Jardino als Kinder
Leider stürzte die junge Frau, bei der die Katzen lebten, völlig ab. Es müssen schlimme Zustände gewesen sein, bis ein Teil der Katzen im Tierheim landete. Von dort konnte Blümchens Bruder Jardino gerettet werden und lebt nun wunderbar mit vier anderen Katzen. Nur Blume war und blieb verschwunden.
Nach drei Jahren ist sie nun wieder da: Gefunden in einem Waldstück, wo viele verwilderte Katzen leben, eindeutig identifiziert an ihrem TASSO-Chip.
Sie konnte dorthin, wo auch schon ihr Bruder lebt. Aber leider erkennen sich die beiden nicht nur nicht wieder. Jardino hat inzwischen andere Freunde gefunden und die wollen Blümchen nicht.
Also heißt es wieder, auf die Reise gehen.
Wir suchen für Blümchen: Einen Haushalt mit Menschen, die damit umgehen können, dass Blümchen Zeit braucht, um aufzutauen. Nette und freundliche Katzen und einen Garten, denn den braucht sie unbedingt.   
Und dann soll sie NIE mehr wieder umziehen müssen, sondern endlich einmal ihr Leben genießen dürfen.

Kontakt: 0202/7379140

Donnerstag, 11. Juli 2013

Katze Puma, die Globetrotterin, möchte sesshaft werden - es eilt!

Hallo, ich bin Puma.... und bin völlig geschafft.
Im letzten Jahr bin ich mit meiner Familie von Deutschland nach Thailand umgezogen. Nach 11 Stunden Flug und fast 40 Grad C in meiner neuen Heimat hatte ich auch bald mein erstes Erlebnis mit einer Giftschlange. Ich bin nämlich Freigänger und muss ganz einfach raus. Glücklicherweise hat mir mein Instinkt (ich bin ja ein Bengalen-Mädchen) sofort gesagt: Rückzug und zwar gaaaaanz langsam. Fortan wusste ich, es ist gefährlich hier draußen im Garten meiner Familie. Auch wenn die Autos hier langsam fahren.
Doch nach 12 Monaten hieß es, es geht weiter auf dem Erdenball. Neues Ziel: Südamerika. Thailand- Kolumbien: 30 Stunden Flugzeit. Meine Familie hatte jedoch ein Einsehen, schließlich bin ich inzwischen 11 Jahre alt und bräuchte wirklich ein Zuhause zum Altwerden.
Vorübergehend haben sie mich nun in Deutschland “einquartiert”. Allerdings ist dies keine Lösung. In meinem Pflegehaushalt gibt es schon zwei andere Katzen, da fühle ich mich überflüssig. Lieber hätte ich ein Zuhause ganz für mich allein! Ich brauch schließlich meine Streicheleinheiten, wenn ich von meinen Streifzügen nach Hause komme.


In meiner Familie gab es zwei kleine Mädchen, die mich jedoch nie gejagt haben. So durften sie mich auch streicheln und ich hatte sie echt gerne. Aber wie gesagt, ich wär lieber die absolute Nummer 1.
Puuh, ich hoffe ich muss nicht wieder ins Flugzeug steigen. Am besten, ich schreie wieder so laut ich kann, wenn sie mich ins Auto tragen, um mich zum Flughafen zu fahren. Ich hasse Auto fahren! Und es regt mich furchtbar auf. Hoffentlich bekomme ich keinen Herzinfarkt bei der ganzen Aufregung! Vielleicht finde ich ja einen Ausweg! Ein neues Zuhause!
Kontakt: 0174/891 2831

Freitag, 5. Juli 2013

Mensch gestorben, neues Zuhause für Lokum gesucht











Lokum sucht dringend ein neues Zuhause bei Menschen, die ihren Freiheitsdrang akzeptieren, evtl. Garten im Wohngebiet. Ein gesicherter Balkon würde Lokum mittlerweile auch reichen, wenn sie diesen nach ihren Wünschen nutzen kann. Diese lebhafte kunterbunte Lokum, sieben jahre alt, geimpft, kastriert, gechipt, fordert viel Zuwendungen durch ihre Menschen, ist eine regelrechte Quasselstrippe, sitzt gerne auf dem Schoß und lasst sich ausgiebig schmusen und gibt diese Schmuseeinheiten an ihre Menschen zurück. Sie ist sehr intelligent und kann Türen öfffnen. Sie lebt noch zusammen mit ihrer Wurfschwester, doch die Beiden haben sich nie gut verstanden. So ist es das Beste, Lokum als Einzelkatze zu halten. 
 
Nach dem Tod ihres geliebten Frauchens war der Stress für sie so groß, dass sie begonnen hat, ihre Schwester Pamuk zu mobben.
Aus beruflichen Gründen musste Herrchen nun auch noch umziehen in eine kleine Wohnung, in der sich die Katzen gar nicht mehr aus dem Weg gehen können. Beruflich ist er so eingespannt, das er kaum noch Zeit hat, den Katzen gerecht zu werden. Die arme Lokum ist seitdem sehr frustriert und tobt sich nun noch mehr an ihrer Schwester aus.
Lokum ist die richtige Katzen für Menschen, die eine lebhafte, verspielte und verschmuste Samtpfote suchen und viel Zeit mit ihr verbringen können. Diese wirklich hübsche Zaubermaus wird alle Zuwendungen "ihres Personals" mit ganz viel Liebe zurückzahlen. 
Kontakt Elke Bongers, elkebongers@web.de, Vermittlung Großraum Düsseldorf

Sonntag, 30. Juni 2013

Freitag, 28. Juni 2013

Neues Buch: Tierärzte können die Gesundheit Ihres Tieres gefährden


Dr. Jutta Ziegler hat ein zweites Buch veröffentlicht. Das verspricht mindestens ebensolche Diskussionen wie das erste....Hat es schon jemand gelesen?

http://www.buecher.de/shop/hunde/tieraerzte-koennen-die-gesundheit-ihres-tieres-gefaehrden/ziegler-jutta/products_products/detail/prod_id/36899155/

Donnerstag, 27. Juni 2013

Armer Kater Michel - hat schon schon zweimal seinen Menschen verloren





Michel wurde als Katzenkind an einer Futterstelle in Eller gefunden und von  mitleidenden Menschen aufgenommen und gesund gepflegt; wahrscheinlich wurde er ausgesetzt. Nach 3 Jahren starb sein Frauchen und deren Mutter kümmerte sich weiter um Michel. Nun ist auch diese Frau gestorben. Wie versprochen, haben wir Michel aufgenommen und er befindet sich in einer liebevollen Pflegestelle in Wuppertal.
Michel ist gerade 9 Jahre alt geworden, er ist kastriert, gechippt, geimpft und entwurmt.
Michel ist sehr menschenbezogen und verschmust: Sobald sich jemand aus der Pflegefamilie aufs Sofa setzt, wird er von Michel ohne Unterlass beschmust. Mit Spielen hat er es nicht so, lieber mag er schmusen. Fremden gegenüber ist er erstmal schüchtern. Mit anderen Katzen mag er nicht leben.
Nachts schläft Michel durch; er ist ein sanfter Kater, der noch nie gekratzt oder gar gebissen hat.
Michel hat in seinem alten Zuhause ein kleines Gärtchen zur Verfügung gehabt, in das er morgens und abends gerne gegangen ist, legt aber keinen großen Wert auf Freigang. Er geht nie weit; sobald er ein unbekanntes Geräusch hört, kommt er reingerannt und bringt sich in Sicherheit.
Rennende Menschen und Hektik verunsichern ihn.
Wir suchen für Michel ein - rauchfreies - Zuhause in einem Haushalt ohne kleine Kinder und andere Tiere, die ihm einen kleinen Freigang bieten können. Ein gesicherter Balkon oder eine Terrasse würde genügen.
Michel eignet sich hervorragend für eine ältere Dame, die Gesellschaft sucht.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de

Dienstag, 25. Juni 2013

Ferienzeit ist Leidenszeit – auch für Kleintiere



Wie jedes Jahr im Sommer vor Beginn der großen Ferien häufen sich die Notfälle bei der Aktionsgemeinschaft für Tiere. e.V. (AGT). „Das Telefon steht nicht still“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Christa Becker. „Es gehen täglich Anrufe ein, bei denen Menschen Tiere abgeben wollen.“
Das betrifft vor allem Katzen, denn im Moment ist die Zeit, wo die im Frühling geborenen und „übrig gebliebenen“ Katzenkinder verkauft, verschenkt und angeboten werden – oder eben beim Tierschutz landen. Das betrifft aber auch Kleintiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen. „Diese Tiere werden oft unbedarft als Kinderspielzeug angeschafft und alles andere als artgerecht gehalten“, weiß AGT-Kleintierexpertin Martina Bruckert. Kommen aber die Ferien, werden aber gerade sie „lästig“, weil ihre Versorgung oft aufwändiger ist, als gedacht. Vor allem Kaninchen sind zum Beispiel extrem hitzeempfindlich und brauchen, werden sie draußen gehalten, entsprechende Rückzugsmöglichkeiten. Wichtig ist  auch ein sicheres Gehege, das sie vor Feinden wie Mardern schützt. „Das sicher zu stellen, ist leider vielen Menschen, die mehrere Wochen in Urlaub fahren wollen, zu anstrengend“, weiß Martina Bruckert. So fristen die bewegungsfreudigen und sozialen Tiere, eingepfercht in winzige Käfige, ein qualvolles Leben auf dem Balkon – oder sollen vor dem Urlaub noch schnell abgegeben werden.
Die AGT sucht daher dringend tierliebe Menschen, die die sich als Pflegestelle für Kaninchen oder Katzen zur Verfügung stellen oder ein endgültiges Zuhause bieten können.  Der Verein berät vorab gerne ausführlich über die Haltung des jeweiligen Tieres. Mehr Informationen auch unter www.agtiere.de

Rückfragen
Christa Becker
AGT e.V.
02129/31649
www.agtiere.de

Freitag, 21. Juni 2013

Verantwortung - was war das noch gleich?



Leider erleben wir in letzter Zeit immer wieder ein Phänomen, das uns zutiefst erschreckt und besorgt. Wir führen ausführliche Vorgespräche, beraten intensiv, klären auf, führen Interviews mit Tierinteressenten und vermitteln dann endlich ein Tier zu Menschen. Ein Tier, dass meist schon einige, selten schöne Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, Manchmal sind das Lebewesen mit tiefen Narben auf der Seele, oft aber auch völlig unkomplizierte und einfach nur nach Zuwendung strebende Hunde, Katzen, Kaninchen - und manchmal auch ein Pferd oder Schwein. Immer gehen unsere guten Wünsche mit ihnen.
Und mehr als einmal werden wir enttäuscht. Enttäuscht, weil wir trotz aller Aufklärung, trotz aller Information feststellen müssen, dass eines dieser Lebewesen nicht seinen Bedürfnissen gemäß gehalten wird - zum Beispiel ein Kaninchen, doch wieder allein im Käfig auf dem Balkon. Obwohl wir erklären, warum ein Kaninchen nicht allein leben darf!
Oder eine Katze, so unmäßig fett gefüttert, dass sie ihre Körperpflege nicht mehr alleine bewältigen kann. Oder ein Hund, der pro Tag gerade mal eine halbe Stunde spazieren gehen darf.
Und last but not least: Neuerdings scheint es Mode zu sein, das Tier nach zwei, drei vier tagen wieder zurück zu geben. Jetzt! Sofort! Es muss weg. Und es ist ja auch besser für das Tier, wenn es sich nicht eingewöhnt. Warum? Weil es nachts spielt. Weil es auf die Klinke springt. Weil es nach draußen will und das kann man nicht ertragen.  Weil es im Flur bellt...weil es sich nach zwei Tagen noch immer nicht anfassen lässt. Die Liste ließe sich fortsetzen. Vier Tage lang hat ein Tier eine Chance gehabt. Und dann muss es funktionieren, so wie der Mensch es möchte. Und wenn nicht, dann muss es eben zurück. Verantwortung zu übernehmen - das scheinen manche Menschen verlernt zu haben.
Schade nur, dass sie nicht in die Spielwarenabteilung eines Kaufhauses, sondern zum Tierschutz gehen.

Dienstag, 18. Juni 2013

Bei Hitze Hunde nicht im Auto lassen

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Aktion „Hund im Backofen“
Einmal kann schon zu viel sein: Noch immer sterben Hunde qualvoll im Auto 
 
Seit einigen Tagen zeigt die tägliche Wetterkarte über fast ganz Deutschland tiefrote Gebiete und Temperaturen um die 30 Grad Celsius. Nicht für jeden sind diese hochsommerlichen Temperaturen ein reines Vergnügen.
Wie jedes Jahr gilt daher ganz besonders bei steigenden Temperaturen unsere Warnung: Bitte lassen Sie Ihren Hund – und natürlich auch Ihr Kind - tagsüber nicht im Auto zurück! Weder ein leicht geöffnetes Fenster noch Schatten bieten die nötige Sicherheit für einen im Auto eingesperrten, wehrlosen Vierbeiner. Für alle, die den Selbsttest nicht eigens wagen wollen, sei unser Video zu diesem Thema empfohlen. Bitte informieren Sie andere Hundehalter über die sommerlichen Gefahren, und bestellen Sie Karten und Poster zum Thema.
Mehr zur Aktion "Hund im Backofen", das Video und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier: www.tasso.net/Hund-im-Backofen 
 
© Copyright TASSO e.V.

Montag, 3. Juni 2013

Zwei Goldstücke wollen zusammen bleiben: Fiesta und Frisco

Fiesta und Frisco sind gerade mal drei Jahre jung. Die beiden hängen sehr aneinander und waren ihr ganzes Leben lang zusammen, daher sollen sie unbedingt zusammen zu netten Menschen vermittelt werden. Wer sich für die beiden interessiert, hat das große Los gezogen, denn sie sind jung, munter und verspielt, aber von sanftem Charakter.


Sie lieben ausgedehnte Kuschel- und Schmusestunden, können sich aber auch gemeinsam beschäftigen, wenn ihr Mensch mal keine Zeit für sie hat. In ihrer Pflegestelle in Haan, in der sie leben, genießen sie jeden Sonnenstrahl auf dem Balkon und schauen den Vögeln nach - ein solches Katzen-TV wäre auch im neuen Zuhause toll. Kleine Kinder und Hunde kennen die beiden nicht, die AGT würde sie gerne im Großraum Düsseldorf vermitteln. Weitere Infos bei: Gabriele Müller, Aktionsgemeinschaft für Tiere (www.agtiere.de
), Tel. 0202/7379140, info@escriva.de