Samstag, 29. Dezember 2012

Katzenmutter mit Kind sucht Asyl in Wuppertal





ACHTUNG: Wir haben eine Notunterkunft gefunden! Aber wir haben noch andere Notfälle, die wir dringend unterbringen müssen, bevor der Winter zurück kommt...



 
Jede Kommune ist verpflichtet, Fundsachen adäquat unterzubringen. Das gilt auch für Fundtiere.

Gewöhnlich ist es so, dass Städte mit Tierschutzvereinen, die ein Tierheim betreiben, einen Vertrag schließen mit dem Inhalt, dass diese TSV die Fundtiere der betreffenden Stadt aufnehmen und die Kosten dafür erstattet bekommen.

Das war in Wuppertal bisher auch so. Weil die Stadt Wtal die Kosten für die Fundtiere nicht mehr kostendeckend erstattet hat, hat der TSV Wtal den Vertrag mit der Stadt zum 31.12.12 gekündigt. Soweit ist alles klar und rechtens.

Dass sich jedoch der TSV Wtal bereits gestern, am 28.12.12, weigerte, Fundkatzen aufzunehmen, ist nicht rechtens. Der Finderin wurde gesagt, dass sie nächste Woche das Ordnungsamt anrufen solle (zu einem Zeitpunkt, an der der Vertrag ausgelaufen ist, was die Finderin erst durch uns erfuhr). Die Stadt Wtal kommuniziert nicht, wohin die Fundtiere ab 01.01.13 kommen sollen. Und die müssen irgendwo hin, das ist städtische Pflicht!

Ich habe dem Oberbürgermeister Jung bereits ein eMail geschrieben, aber im Gegensatz zu TierschützerInnen wird der über die Feiertage seine Ruhe haben wollen.

Der Katzenschutzbund Wtal, der sich ehrenamtlich um Wuppertaler Katzen kümmert und somit der Stadt viel Geld erspart, hat der Finderin gesagt, dass die Mutterkatze jetzt sowieso nicht kastriert werden könne, da müsse bis März gewartet werden.

Hallo, liebe Kolleginnen!!! Kätzinnen werden im Januar gedeckt und im März kommen bereits die Kinder! Diese Fundkatze ist nicht kastriert und führt einen Welpen mit sich. Beide sind schnupfenkrank und müssen behandelt werden.

Ist es auch die Resignation der TierschützerInnen vor den Wuppertaler Verhältnissen?

Warum wir das schreiben? Weil sich die Finderin an die AGT gewendet hat, die der örtliche TSV von Langenfeld ist - nicht von Wuppertal!!!

Wir haben aber keine Pflegestelle frei, ansonsten wären die Katzen schon seit gestern AGTlerinnen.

Ich werde mal wieder bestätigt in meiner Einschätzung, dass wir hier in Deutschland mittlerweile südländische Katzen-Verhältnisse haben.

Und wir TierschützerInnen rödeln und rödeln an der Basis, anstatt das mal laut  in die Welt zu schreien, damit zuständige Leute endlich wach werden.

Wir brauchen Hilfe, jetzt erstmal für diese Mutter mit Kind, damit sie bei der irrwitzigen Knallerei, die uns übermorgen wieder heimsuchen wird, aus der Schusslinie ist.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Jardinos große Liebe: Sarafina

      
Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere Leser an die Blumenkinder und ihre Geschichte. Mutter Clematis und ihre Kinder Dotterblümchen und Jardino waren die einzigen Überlebenden aus einer Gartenkolonie, in der es einmal viele Katzen gab. Clematis, schon wieder trächtig, bekam in einer Pflegstelle ihre Kinder und ein neues Zuhause. Die beiden grauen Blumenkinder wollte NIEMAND, wirklich NIEMAND.


Denn sie waren nicht sehr menschenfreundlich und zugänglich. Nach unendlich vielen Bemühungen und Frustrationen und ewigem Warten hatten wir schließlich eine junge Frau gefunden, die die beiden in ihr Katzenrudel aufnahm. Und alles hätte so schön sein können. Denn dort blühten die beiden auf - sie hatten endlich ein richtiges Zuhause. Aber die Lebensumstände veränderten sich dramatisch und sehr zum Schlechten für die Tiere. Jardino konnten wir schließlich aus dem Wuppertaler Tierheim zurückholen, wo seine Schwester Dotterblümchen geblieben ist, weiß Bastet alleine. Seine Freunde, die überlebt haben, sind in alle Winde zerstreut - und Jardino war wieder alleine und vollkommen traumatisiert.


Es fanden sich nette Leute, die ihn aufnahmen, aber die vorhandene Katze mochte Jardino nicht und jagte ihn. Die Verzweiflung und die Angst waren groß. Und dann endlich - hat Jardino nun einen Menschen mit ebenso viel Herz wie Verstand und noch mehr Geduld gefunden. Und vor allem: Seine große Liebe Sarafina, ein dreifarbiges Katzenmädchen. Sie ist sein Halt in dieser bösen Welt und beschützt ihn, wenn er doch noch einmal Ängste hat - wer wollte ihm das verdenken. Und da es dort, wo er lebt, noch andere Katzenkumpel, viel Platz, viele Spieleinheiten und so viel Zuwendung gibt, wie er möchte - hat nun endlich unser Blumenkind sein Paradies in Essen gefunden.

 
Dass es Menschen gibt, die auch solchen Katzen eine Chance geben, macht uns Mut und wir können dafür nicht genug danken. Denn wir wissen, dass Tiere, die alt, krank, behindert, nicht schmusig sind, kaum jemals eine Chance auf ein gutes Zuhause haben. Oder doch?
www.agtiere.de 

Freitag, 21. Dezember 2012

Susis Kinder in Sicherheit - Susi nicht

Die Verhältnisse, aus denen wir unsere schwarz-weißen Katzenkinder geholt haben, waren und sind nicht prickelnd. Wir haben die Mutter ja kastrieren lassen. Nun muß auch die Mutter da weg, sie kommt schon nicht mehr in die Wohnung, und das bei diesem Wetter. Aber wir haben z.Z. keine Pflegestelle frei. Bitte helfen Sie uns mit einer Pflegestelle, damit wir die Mama unserer Kinder so schnell wie möglich ins Warme und Trockene bekommen. Sie heißt Susi und ist etwas über 3 Jahre. Kontakt: Christa Becker, T (0 21 29) 3 16 49, eMail: becker(at)agtiere.de

Es gibt allein in Deutschland Millionen von Katzen, die sich elendig durchschlagen müssen, weil sie - meistens auch noch unkastriert - ausgesetzt wurden. Die Streunerkatzenanzahl allein in Düsseldorf wird von TierschützerInnen, die Hunderte von Streunerkatzenfutterstellen betreuen, auf mindestens 25.000 geschätzt, wahrscheinlich ist die Dunkelziffer doppelt so hoch. Die Katzenmütter versuchen ALLES, um ihre Kinder zu ernähren und zu beschützen, so wie jede Menschenmutter das auch tun würde. Die wenigsten werden dabei von Menschen unterstützt. Können Sie sich vorstellen, wie sich eine Mutter fühlt, die ihren Kindern nicht genug Milch bieten kann, weil sie selbst abgemagert und ausgehungert ist? Wie sie sich fühlt, wenn ihre Kinder nach und nach sterben, weil sie dem Regen/Schnee und der Kälte nichts entgegen setzen können? Sich in solche Schicksale hinein versetzen zu können, heißt Empathie. Warum ist viel zu vielen Menschen Empathie abhanden gekommen? Es gibt genug Leute, die nicht alle Zimmer in ihren Häusern nutzen, es gibt genug Wohnungen, wo ein warmes Plätzchen für eine Katze vorhanden wäre. Warum bekommen wir TierschützerInnen so wenig Pflegestellenangebote? Wir bezahlen doch alle Kosten, wir betteln lediglich um einen warmen Platz und Liebe für Katzen. Wir TierschützerInnen verzweifeln nicht daran, Tiere zu pflegen, wir verzweifeln daran, Katzen NICHT aufnehmen zu können, weil alle Pflegestellen belegt sind. Und wir verzweifeln daran, dass wir von der Politik so elendig im Stich gelassen werden. In diesem Sinne wünscht das AGT-Team allen Menschen, die guten Willens sind, ein schönes Weihnachtsfest in einer warmen Stube mit ausreichend Nahrung.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Tierheim in Cordoba vor der Schließung?

WIR BRAUCHEN IHRE HILFE BITTE UNTERSCHREIBEN SIE UNSERE PETITION, DAMIT DIE STADTVERWALTUNG VON CÓRDOBA IHRE ZUSAGE GEGENÜBER EL ARCA DE NOÉ DE CÓRDOBA ERFÜLLT: http://www.change.org/es/peticiones/d-jose-antonio-nieto-excmo-alcalde-del-ayuntamiento-de-c%C3%B3rdoba-espa%C3%B1a-que-el-ayuntamiento-de-c%C3%B3rdoba-cumpla-su-compromiso-con-arca-de-no%C3%A9-c%C3%B3rdoba# Wir bitten die Stadtverwaltung Córdoba, die Verpflichtung gegenüber unserem Verein, El Arca de Noé de Córdoba, zu erfüllen, die sie in einer Vollversammlung im Jahr 2009 eingegangen ist. Damals hat sich die Stadtverwaltung dazu verpflichtet, das Tierheim dieses Vereins (gegen das ein Räumungsbefehl erlassen worden ist) erst dann zu räumen, wenn dem Verein ein städtisches Grundstück für den Bau eines neuen Tierheims zur Verfügung gestellt worden ist. Wir bitten die Stadtverwaltung Córdoba auch darum, den im Jahr 2011 unterzeichneten Vertrag zu erfüllen, in dem die Abtretung der Nutzung eines städtischen Grundstücks an den Verein für den Bau eines neuen Tierheims offiziell festgehalten wurde. Schließlich bitten wir den amtierenden Bürgermeister Jose Antonio Nieto (Partido Popular), nicht länger die Augen vor diesem Problem zu verschließen, sondern endlich einzugreifen und die uneingeschränkte Unterstützung wahr zu machen, die er dem Verein El Arca de Noé de Córdoba versprochen hat, als er noch Oppositionsführer war. Wenn die Stadtverwaltung Córdoba ihre Zusage und den von beiden Parteien unterzeichneten Vertrag nicht einhält, wird das Tierheim des Vereins im März 2013 abgerissen und ALLE Tiere, die darin untergebracht sind, stehen auf der Straße. Dies würde die Lähmung der uneigennützigen Arbeit des Vereins bedeuten, der dann keine in unserer Stadt ausgesetzten Tiere mehr retten könnte. Diese Tiere wären dann alle der beklagenswerten Arbeitsweise der städtischen Perrera (Tierheim mit Tötung) ausgeliefert, die ausschließlich auf der massenhaften Einschläferung von gesunden Tieren beruht. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! El Arca de Noé de Córdoba **Infos über uns und unsere Tiere auch im Blog: http://arcanoecordoba.wordpress.com/ ** Wenn Sie uns helfen möchten, können Sie per Banküberweisung oder PayPal spenden (bitte senden Sie uns eine kurze Mail, damit wir Ihre Spende richtig zuordnen können, auf dem Kontoauszug erscheint kein Verwendungszweck): Daten für Banküberweisung: Kontoinhaber: ASOCIACIÓN EL ARCA DE NOÉ DE CÓRDOBA Geldinstitut: CAJASUR IBAN: ES09 0237 0197 10 9156197772 BIC: CSURES2CXXX Adresse für Spenden über PayPal: elarcadenoecordoba (at) gmail (punkt) com VIELEN DANK!!! El Arca de Noé de Córdoba www.arcanoecordoba.es

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Keine Tiere aus dem Zoohandel und zu Weihnachten


Linus möchte mit Susaria zusammen leben, www.agtiere.de
Lebende Tiere in Zoogeschäften zu kaufen, ist mindestens eine zweischneidige Sache. Gestern aber war das Maß voll. Kolleginnen von uns haben aus einem Zoogeschäft zwei Kaninchen aus einem 60 Zentimeter großen Aquarium befreit. Eine Häsin saß dort seit Monaten.
 
 
 
Linus und Susaria stammen nicht aus diesem Zoogeschäft, suchen aber auch dringend ein Zuhause
Außerdem wurden befreit: Ein völlig ausgehungertes und kahl gefressenes Meerschweinchen und etliche Goldhamster, die, obwohl Einzelgänger, in einem engen Käfig zusammen saßen. Insgesamt neun Ratten mit Neugeborenen haben bei der Gelegenheit auch den Weg in in neues Leben angetreten. Noch gibt es  viele (darunter sterbende) Mäuse und Fische. 
Der Laden schließt in Kürze. Was wäre wohl aus diesen Tieren geworden? Wären sie noch auf die Schnelle als Weihnachtsgeschenk verscherbelt worden?
 
Wir sind ohnehin übervoll mit Kaninchen!!!!!!!!!
Wir brauchen Hilfe, Pflege- und Endstellen für diese befreiten und andere Tiere. Wer kann Kaninchen/Hamster/Ratten/Meerschweinchen aufnehmen? 

KEIN VERKAUF VON LEBENDTIEREN IM ZOOHANDEL!
KEINE TIERE UNTER DEM WEIHNACHTSBAUM!

Dienstag, 11. Dezember 2012

Not und Tod in Brasov

TASSO-Newsletter
 
Tierschützer übernehmen Versorgung der Hunde in Tötungsanlage Brasov/Stupin
Proteste im Brasover Stadtrat zeigen Wirkung
 
Die „Allianz gegen Missbrauch", rumänischer Partnerverein vom Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) und TASSO, überreichte Ende November in der Sitzung des neuen Brasover Stadtrates einen Protestbrief des bmt gegen die Wiedereröffnung der Tötungsstation Brasov/Stupin. Der Vereinsvorsitzende Claudiu Dumitriu hatte zudem 21.736 Online-Proteste von Tierfreunden im Gepäck - gesammelt vom bmt und TASSO - die ebenfalls dort überreicht wurden. Durch politische Veränderungen war dies erst jetzt möglich geworden. Außerdem wurde ein umfangreiches Dokument über die Grausamkeiten in dieser Anlage von der „Allianz gegen Missbrauch“, der FNP Nationaler Tierschutzbund Rumäniens und dem Brasover Tierschutzverein „Animals Needs Us“ vorgelegt. Die Tierschützer fordern eine strenge Bestrafung und die Entlassung des Chefs der Hundefänger, Flavius Barbulescu, dem Hauptschuldigen dieser Tierquälerei. Jedem Mitglied des Stadtrates wurden die beiden Briefe, eine DVD über die Misshandlung der Hunde in Stupin und die weiteren Dokumente übergeben, die die kriminellen Aktivitäten von Barbulescu beweisen.
Der Vorsitzende des Stadtrates Brasov machte den Vorschlag, dass in der nächsten Stadtratssitzung im Dezember diese Situation angesprochen soll und bat die Tierschützer, hierzu Vorschläge einzureichen.
Zur Zeit leiden 250 abgemagerte Hunde in Brasov. Die Tierschützer nutzen momentan jede Gelegenheit,  die Tiere in der Anlage zu füttern.  Das Futter zahlt der bmt. Barbulescu versucht, dies zu verhindern. Weiterer Druck auf die Stadt ist dringend erforderlich, um den Hunden jetzt zu helfen, ihre Versorgung sicherzustellen, sie zu impfen und zu vermitteln und diese Anlage langfristig durch ein normales Tierheim zu ersetzen.
Weitere Infos unter: www.bmt-auslandstierschutz.de
 
© Copyright TASSO e.V.

Montag, 10. Dezember 2012

Buch zu ersteigern: Katzen impfen mit Verstand



So, es ist soweit: Wir versteigern ab sofort ein Exemplar des Buches "Katzen impfen mit Verstand" von Monika Peichl. Die Autorin hat uns die letzten Bücher aus ihrem eigenen Bestand gespendet und wir dürfen sie zugunsten der  AGT verkaufen. Das Buch ist im Handel nicht mehr erhältlich und wird nicht wieder aufgelegt.
Hier ist der Link


Wir werden in Kürze auch "Haustiere impfen mit Verstand" und "Hunde impfen mit Verstand" anbieten....

Einfach nur traurig: Scorpio und Stuart


 
Es ist immer besonders traurig zu sehen, wenn aus Katzenkindern erwachsene Katzen werden - die immer noch darauf warten müssen, dass sich jemand für sie interessiert. Nur weil es viel zu viele ungewollte Katzen gibt, gehen oft gerade die nettesten und bezauberndsten in der Masse unter. Zumal, wenn sie dann noch "nur" schwarz-weiß sind..




Scorpio und Stuart sind solche Katzen. Es hat sich noch NIE jemand für diese beiden Herzbuben gemeldet. Das können wir ganz und gar nicht verstehen, denn sie sind von feinstem Charakater. Sie verstehen sich mit allen Menschen und Katzen, sind extrem freundlich, gesellig, verspielt und sozial. Und sie warten schon unendlich lange auf ein richtiges Zuhause, in dem sie das Leben kennenlernen können. Das darf doch nicht wahr sein, es muss sich doch jemand finden lassen, der mit diesen beiden Kerlchen sein Leben teilen möchte. Sie kennen bislang nur Wohungshaltung, würden sich aber sicher über einen Balkon freuen und sie MÜSSEN zusammen bleiben.
 
Scorpio und Stuart wurden Mitte März 2012 geboren in Verhältnisse, die wir als Tierschützer nicht gut finden. Aber sie hatten Glück und landeten in einer Pflegestelle, die sie liebevoll betreute. Deshalb sind beide auch sehr sehr menschenbezogen und verschmust. Sie sind anhänglich und sanft zu Menschen. Und - aufgrund ihrer Jugend - natürlich auch sehr verspielt.
Scorpio und Stuart sind kastriert, gechippt, geimpft und entwurmt.
Stuart ist schon jetzt für sein Alter sehr groß und wird noch weiter wachsen, während Scorpio doch zarter gebaut ist.


Kontakt: 0202/7370140

 

Sonntag, 9. Dezember 2012

Tierschutzbild Dezember



Das neue Bild für den Dezember ist da: Wieder gezeichnet und gespendet von Saskya Stahl, www. kleines-zeichenstudio.de
Der Preis von 45 Euro zzgl. MWST geht an die AGT.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Umfrage zum Tag des Ehrenamtes

Tierschutz kann ohne Ehrenamt einpacken. Auf diesen schlichten Satz lässt sich alles reduzieren. Und darum: Auch wir suchen ehrenamtliche Helfer, die sich engagieren - wo und wie auch immer. Sprechen Sie uns an! 

Ehrenamt ja, aber nur in der Freizeit

- Online-Umfrage von Monster zeigt: Ehrenamtliches Engagement während der Arbeitszeit ist nicht in Unternehmen verwurzelt

Eschborn, 4. Dezember 2012 – Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Seit 1986 wird an diesem Tag das ehrenamtliche Engagement gewürdigt und seine gesellschaftliche Bedeutung unterstrichen. Laut Freiwilligensurvey der Bundesregierung sind rund 36 Prozent der Deutschen ehrenamtlich aktiv* und sorgen so dafür, dass viele soziale Angebote und Projekte angestoßen werden und bestehen können. Eine Online-Umfrage von Monster zeigt nun, dass Unternehmen ehrenamtliche Tätigkeiten während der Arbeitszeit nicht immer fördern. So geben lediglich vier Prozent der Befragten an, für ihr Ehrenamt einige Tage im Jahr freigestellt zu werden und nur ein Prozent wird vom Arbeitgeber bei ehrenamtlichen Projekten im Team unterstützt. 94 Prozent der Befragten sagen hingegen, dass in ihrem Unternehmen das Engagement der Mitarbeiter nicht gefördert werde.

Die Ergebnisse aus Deutschland auf einen Blick:

Gibt es in Ihrer Firma Angebote, die ehrenamtliches Engagement während der Arbeitszeit unterstützen?

Ja, wer sich engagiert ist jedes Jahr einige Tage dafür freigestellt.

4% (10)
Ja, mein Team nimmt einmal pro Jahr an einem ehrenamtlichen Projekt teil und bekommt dafür frei
1% (3)


Nein, aber so etwas ist geplant
1% (2)


Nein, das gibt es bei uns nicht.
94% (215)



„Viele Unternehmen leisten einen Beitrag für die Gesellschaft, beispielsweise durch die Förderung von lokalen Vereinen oder andere Formen des finanziellen Engagements. Daher ist es verständlich, wenn die ehrenamtliche Tätigkeit der Mitarbeiter eher in den privaten Bereich fällt“, sagt Bernd Kraft, Vice President General Manager Central Europe bei Monster. „Aber es ist selbstverständlich schön, dass einige Firmen auch das persönliche Engagement ihrer Mitarbeiter unterstützen – was sich wiederum positiv auf das Arbeitsklima und so in einem zweiten Schritt auf das Arbeitgeberimage auswirken kann.“

Die meisten Ehrenamtlichen sind im Sport (zehn Prozent) engagiert, andere helfen durch persönlichen Einsatz insbesondere in den Bereichen Kindergarten und Schule, Religion und Kirche (je sieben Prozent), Freizeit (sechs Prozent), Kultur oder Soziales (je fünf Prozent). Dahinter folgen Freiwillige Feuerwehr und Rettungsdienste, Umwelt und Tierschutz sowie Jugendarbeit und Erwachsenenbildung (je drei Prozent).*

Die Nachbarn als Vorbild
Im Vergleich mit Österreich zeigt sich, dass hier ehrenamtliche Tätigkeiten etwas stärker in den Unternehmensalltag integriert sind. Sieben Prozent der Befragten geben an, dass sie für ihr Engagement jedes Jahr einige Tage freigestellt werden, drei Prozentpunkte mehr als in Deutschland. Und weitere sieben Prozent der Umfrageteilnehmer sagen aus, dass in ihrem Unternehmen ehrenamtliches Engagement zukünftig gefördert werden soll. Keine Unterstützung gibt es bei 83 Prozent der Befragten aus Österreich, immerhin elf Prozentpunkte weniger als in Deutschland. 

Quelle: Monster

Dienstag, 4. Dezember 2012

Gedanken zur Tierschutzpolitik

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Tierschutz-Freunde,

wie Sie sicherlich wissen, steht derzeit das Tierschutzgesetz der
Bundesregierung auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestags. Dieses Gesetz
bot die Chance, Probleme anzugehen und klare rechtliche Rahmenbedingungen
für einen besseren Schutz der Tiere zu schaffen - sowohl in der
Heimtierhaltung als auch bei Tierversuchen, beim Artenschutz und vor allem
in der Landwirtschaft. In Deutschland führt die gegenwärtige Form der
intensiven Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere teilweise zu unsäglichen
Missständen und Problemen - oft auf Kosten der Tiere. Ihre arteigenen
Bedürfnisse werden ignoriert. Wir stehen vor großen Herausforderungen. Zum
Beispiel müssen die Bedürfnisse landwirtschaftlicher Nutztiere endlich ernst
genommen werden und die Haltungs- und Transportbedingungen daran angepasst
werden. Immer noch werden schmerzhafte Verstümmelungen und Manipulationen
wie zum Beispiel Schnäbelkürzen und betäubungslose Ferkelkastration
vorgenommen und massiv Antibiotika eingesetzt. Immer mehr Tierheime stehen
vor dem finanziellen Bankrott, obwohl sie kommunale Aufgaben übernehmen -
hier bedarf es einheitlicher Regelungen und Unterstützung.

Die vergangenen Wochen der politischen Auseinandersetzung zur Novellierung
des Tierschutzgesetzes gerieten jedoch zur peinlichen Farce. Sogar mithilfe
eines Kosmetik- und Beauty-Experten suchte Schwarz-Gelb beispielsweise
händeringend nach Gründen, das ursprünglich geplante Verbot des
Schenkelbrands bei Pferden zu verschleppen - obwohl es bis heute keine
plausiblen Erklärungen gibt, warum Pferden mit 800 Grad heißen Brandeisen
Verbrennungen dritten Grades zugefügt werden müssen. Auch die betäubungslose
Kastration von Ferkeln wird nun auf 2019 verschoben - obwohl es seit Jahren
praxistaugliche und schonende Alternativmethoden gibt. Von den großen
schwarz-gelben Ankündigungen über das neue Tierschutzgesetz bleibt letztlich
nichts mehr übrig für den Schutz der Tiere. Während viele Landwirte und
Betriebe erkannt haben, welche Chancen eine tierartgerechte Haltung mit sich
bringt, versanden bundesweite, gesetzgeberische Verbesserungen leider zu oft
in großspurigen Ankündigungen, PR-Aktionen und endlosen Übergangsregelungen
seitens der Bundesregierung.

Mit größtem Bedauern muss ich daher feststellen, dass der vorgelegte
Gesetzentwurf der Bundesregierung und die nun von der Regierungskoalition
beschlossenen Änderungsanträge erhebliche Defizite aufweisen. Zwar wurde die
EU-Tierversuchsrichtlinie weitestgehend umgesetzt, aber viel zu zaghaft. Die
Chance, die ständig steigende Zahl der Tierversuche zu verringern und das
sogenannte 3-R-Prinzip zur Verbesserung, Verminderung und Vermeidung von
Tierversuchen konsequent umzusetzen, wurde nicht ergriffen. An all den
wichtigsten Missständen und bestehenden Problemen u.a. in der
landwirtschaftlichen Intensivtierhaltung, bei der Lebensmittelkennzeichnung,
aber auch bei der Qualzucht oder der verheerenden finanziellen Situation der
Tierheime werden sie jedoch nichts ändern. Als Rückblick auf die politische
Entwicklung möchte ich auch auf jüngsten Pressemeldungen auf der
Internetpräsenz der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema Tierschutz und auf
www.heinz-paula.de hinweisen. In Anlage möchte ich Ihnen darüber hinaus zur
Kenntnis unsere aktuellen Anträge der letzten Wochen zusenden.

Das Jahr 2012 neigt sich dem Ende entgegen, zugleich liegt auch die
Tierschutzpolitik in den letzten Zügen. Ich wünsche uns allen dennoch einen
guten Jahresabschluss. Als Vorsitzender des Tierschutzvereins Augsburg und
tierschutzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion bin ich voller
Zuversicht, dass 2013 die Möglichkeit für einen politischen Wechsel besteht.
Wir brauchen endlich eine echte Tierschutzpolitik und ein Tierschutzgesetz,
das seinen Namen zu Recht trägt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Heinz Paula

___
Heinz Paula MdB
Tierschutzbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion Platz der Republik 1
11011 Berlin

Tel. 030/227-77239
Fax 030/227-76011

Sonntag, 2. Dezember 2012

Heute nochmal Weihnachtsmarkt in Langenfeld

Heute noch den ganzen Tag stehen wir in der Fußgängerzone von Langenfeld mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt mit schönen Dingen zum Dekorieren und leckeren Sachen zum Essen ....Alle Einnahmen gehen in den Tierschutz.