Mittwoch, 30. Mai 2012

Stadtmagazin online: Der Mythos der Samtpfoten



Der schwarze Kater Blacky. Foto: AGT
Regional / Vermischtes, 29.05.2012

LANGENFELD/MONHEIM. Moden und Vorlieben gibt es nicht nur bei Menschen. Auch bei Tieren zählt die Optik. Das stellen Tierschützer immer wieder fest.
Nette Menschen gesucht
Bei den Samtpfoten stark nachgefragt werden etwa die Lang- und Halblanghaarkatzenrassen. Und bei der Fellfarbe immer gefragt sind die roten oder rot-cremefarbenen Minitiger. Besonders schwer tun sich dagegen schwarze und schwarz-weiße Samtpfoten. „Wir stellen immer wieder fest, dass diese Katzen, völlig unabhängig von ihrem Alter oder ihrem Wesen, am längsten auf ein neues Zuhause warten“, bedauert Christa Becker, die erste Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V. (AGT). In den Pflegestellen des Vereins warten mit Thyra, Blacky, Momo, Lennon, Judy und Jacko alleine vier schwarze Kater und Katzen und ein schwarz-weißes Jungkatzenpaar auf nette Menschen, die sowohl für Freigang als auch für Wohnungshaltung geeignet sind.
Fellfarbe sagt nichts über das Wesen aus
„Dass die Fellfarbe etwas über das Wesen aussagt, darüber gibt es zwar viele Vermutungen, die Ethologie, die Verhaltenslehre, hat das längst widerlegt“, weiß Tierpsychologin Gabriele Müller von den Vierpfotenprofis, die die AGT-Katzen ehrenamtlich betreut. „Sind alle blonden Menschen schlau, alle schwarzhaarigen temperamentvoll? Genau so viel oder wenig sagt die Farbe des Fells über das Wesen einer Katze aus.“ Was den Charakter eines Tieres bestimmt, „ist ein komplexes Zusammenspiel vieler Faktoren. Neben Geschlecht und Alter spielen Vererbung und die Prägephase eine wichtige Rolle“, sagt Müller. Leider hängt gerade den schwarzen Katzen der Mythos des Bösen oder Unheimlichen an und es gibt viele Vorurteile. Dabei sind diese Tiere genauso lebhaft oder träge, genauso menschenbezogen oder scheu, genauso verschmust oder auch nicht wie Grautiger, Rotschöpfe oder Kuhkatzen. Der Verein sucht dringend End- oder Pflegestellen für Katzen im Kreis Mettmann und im Großraum Bergisches Land.
Kontakt: AGT e.V., Christa Becker, Telefon 02129/31649


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Dienstag, 29. Mai 2012

Lelia regiert im neuen Zuhause

Queen Lelia bei der Audienz auf dem roten Sofa  




....und beim Abschreiten der Ehrenformation






Montag, 28. Mai 2012

Abschied von Erasmus-Heidi-Gisela

Erasmus-Heidi-Gisela

Als ich aus Rumänien nach Deutschland kam, ging es mir nicht besonders gut. Aber dann haben sich die Heidi Temme und die Gisela Hartmann mit vereinten Kräften und viel Liebe ans Werk gemacht, damit ich halbwegs gesund wurde. Da wo ich wohnte nannte mich allerdings nur selten jemand bei meinem richtigen Namen. Meistens heiße ich nur Spatzi, Lümmel, Zwergnase oder auch Stinkbiene. Ich bin nicht sicher, ob wirklich alle diese Namen schmeichelhaft waren. Nachdem ich mich halbwegs erholt hatte, kam eines schönen Tages die Anette in mein Spielzimmer. Sie suchte einen neuen Freund für ihren Kater Randy. Der trauerte nämlich gerade seinem vermittelten Pflegekumpel nach, obwohl er noch eine Freundin zu Hause hatte. Irgendwie muss ich auf sie sofort Eindruck gemacht haben – klar, wer konnte mir schon widerstehen?! Denn in den nächsten Tagen bettelte sie die Christa und die Heidi beinahe täglich an, mich doch an sie zu vermitteln.
Nicht dass Ihr denkt, die wollten mich nicht vermitteln, aber sie hatten Sorge, dass meine Krankheiten wieder ausbrechen könnten und das neue Zuhause damit nicht fertig werden würde. Aber da hatten sie die Rechnung ohne meine Anette gemacht!
Also zog ich Anfang Dezember 2003 in mein neues Heim. Ich saß noch in meiner Transportkiste als ich die Heidi rufen hörte „Boh, ist der groß“. Ich sollte auch gleich erfahren, was bzw. wen sie damit meinte: Vor meinem Gitter tauchte der größte Miezekater auf, den ich seit langem gesehen hatte. Furchteinflößend, das Atlasgebirge in Person. Aber es kam noch schlimmer. Ich musste aus dem Körbchen raus und der wollte mich beschnuppern – da hab’ ich erst mal gezeigt, wie schön ich fauchen und knurren kann. Und das habe ich für die nächsten 5 Tage getan – denn die Heidi ist einfach wieder weggefahren und hat mich mit dem Gebirge allein gelassen. In diesen 5 Tagen habe ich die beiden Alteingesessenen hier ganz schön das Fürchten gelehrt. Die schlichen nur noch geduckt durch die Wohnung. Aus reiner Verzweiflung heraus hat Anette uns dann eine Nacht aus dem Schlafzimmer ausgesperrt, damit wir alleine klar kommen. Was genau in dieser Nacht geschah, bleibt mein Geheimnis. Am nächsten Morgen hatte ich jedoch zwei grundlegende Dinge kapiert: Erstens, die Rangordnung (hier im Haus definitiv Goliath vor David!) und zweitens, Attila der Hunnenkater wollte mir gar nicht weh tun, sondern nur schmusen, schmusen, schmusen! Tja, und von da an lief hier alles bestens.
Ein besonderes Bonbon war meine kleine Freundin Bijou. Oh, Leute, die ist wirklich heiß. Ein bildschöner italienischer Feger, ein Traum in weiß – und taub. Wenn ich nicht kastriert gewesen wäre…. Aber zum Spielen war sie klasse. Bei den Versteckspielen gewann ich immer, weil sie mich nicht hören konnte. Aber ansonsten ist sie top fit. Kein Schrank und kein Regal waren vor uns sicher. Da konnte der Randy oft nicht mithalten, weil er in die kleinen Verstecke nicht reinkam. Manchmal war er dann sauer, aber nach einem ausführlichen Schmusestündchen war alles wieder in Butter. Super war auch der große Garten, den wir von drei verschiedenen Seiten aus dem Fenster sehen können. Manchmal durften wir auch an der Leine nach draußen. Dabei muss ich ehrlich zugeben, dass die vielen verschiedenen Geräusche mir ein wenig Angst machten. Anette hat gesagt, wenn ich noch tiefer unter der Grasnarbe ginge, dann müsste ich bei Herrn Maulwurf um Asyl bitten. Ph, der soll mir mal kommen...
Nach neun wunderschönen Jahren mit meinem Trio musste ich nach dreiwöchigem Kampf gegen eine plötzlich aufgetretene Krankheit unseren Erasmus über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Die Entscheidung ist mir unendlich schwer gefallen, hinterlässt er in meinem Rudel doch eine große Lücke. Er hat sich in all den Jahren den Charme bewahrt, der mich schon bei unserer ersten Begegnung schwach gemacht hat.

Bemerkung der AGT:
Die Rumänienkatzen waren damals alle in keinem guten Fell. Bei Erasmus hatten wir kaum Hoffnung, ihn durchzukriegen. Als er dann „durch“ war, hatte er drei Namen: Erasmus-Heidi-Gisela.
Auch wir sind sehr traurig, dass er nun nicht mehr unter uns ist. Aber wir sind dankbar, dass es gelang, ihm so lange ein so schönes Leben zu ermöglichen. Ganz besonderen Dank an Frau Paulus, die sich trotz der Krankheitsvorgeschichte nicht abschrecken ließ.
Dieser Kater wird unvergessen bleiben.

Freitag, 25. Mai 2012

Welpe Lena möchte eine Chance

Nachricht des spanischen Tierschutzvereins El Arca de Noé de Córdoba:


Lena lief allen Leuten hinterher, die an ihr vorbeigingen, und suchte Zuneigung, sie konnte sich vor Entkräftung kaum auf den Beinen halten und als sie in eine Bar lief, um dort Futter und wieder ein wenig Zuneigung zu erbetteln, hat man sie mit Fußtritten hinausbefördert.

Eine Helferin des Vereins, die zufällig auch dort war, konnte vor dem Schicksal der kleinen Hündin die Augen nicht verschließen und hat sie mit zu sich nach Hause genommen. Ihr Vater hat ihr aber gesagt, dass sie Lena nicht behalten darf und sie ins Tierheim bringen muss, das Ultimatum läuft...
 

Lena ist etwa 4-5 Monate alt und stark abgemagert. Sie ist sehr lieb, verschmust und dankbar und vom Aussehen her tippen wir auf einen Schäferhundmischling. Wir suchen dringend eine Pflege-/Adoptionsstelle für Lena, damit sie nicht ins Tierheim muss, wo sie sehr bald eingeschläfert werden würde. Eine Alternative wären Spenden, um Lenas (vorübergehende) Unterbringung in einer Tierpension zu finanzieren.
Wer kann Lena helfen? Danke!
 

Wenn Sie uns helfen möchten, können Sie per Banküberweisung oder PayPal spenden:

Daten für Banküberweisung:
Kontoinhaber: ASOCIACIÓN EL ARCA DE NOÉ DE CÓRDOBA
Geldinstitut: CAJASUR

IBAN: ES09 0237 0197 10 9156197772
BIC: CSURES2CXXX


Link für Spenden über PayPal:
https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=23WLGNC27U2E8
 
VIELEN DANK!!!

        El Arca de Noé de Córdoba

       
  www.arcanoecordoba.es

Aus Camillo wurde Emil

 
Wir haben Post von den Leuten bekommen, die unseren bislang größten Vierbeiner bei sich und in ihr Herz aufgenommen haben. Don Camillo, das ehemalige Schlachtfohlen, freigekauft auf dem Weg in den Tod, hat sein Glück gefunden. Die AGT übernimmt einen monatlichen Beitrag für seine Unterbringung und Versorgung und sucht dafür Paten und Spender.
Tel. 02129/31649
 


Liebe AGT
Schon seit längerem wollten wir uns wieder einmal bei Ihnen melden und von
Ihren und unseren AGT Tieren berichten.

Don Camillo haben wir anlässlich seines Geburtstages gemäß den uralten

Traditionen seiner Rasse einen Namen mit E als Anfangsbuchstaben ausgesucht.
Seit dem heißt er bei uns Emil und das Erstaunliche und Besondere daran ist,
dass er auf diesen Namen von Anfang an hört (was er zuvor definitiv nicht
tat).
Emil geht es ausgezeichnet. Er ist gut in die kleine Herde integriert und
sorgt dort regelmäßig für Spiel und Spaß.  Wir haben kleinere gesundheitliche Baustellchen bei ihm entdeckt, zum einen die Sarkoide, zum anderen empfindliche Hufballen und Fesselbeugen. Beides
ist aber mit entsprechender Pflege kein wirkliches Problem.Sein großes Thema ist leider noch immer die Angst vorm Alleinesein - es ist alles gut, solange seine Kumpel in Sichtweite sind, aber wehe, er fühlt sich alleine - dann reagiert er noch immer wirklich schwierig. Wir bleiben
dran...:-)




Anmerkung: Dort, wo Camillo, pardon Emil, lebt, haben auch noch einige Katzen von uns ihr Glück gefunden. Wir freuen uns, dass es Menschen mit so viel Herz für Tiere gibt, die nicht nur viel reden, sondern handeln, wenn Not herrscht. DANKE.


Sollte dies jemand lesen, der Camillo noch aus Wuppertal kennt und die Frau, die ihm als Erste das Leben gerettet hat, dann kann er ja ausrichten, dass es ihrem ehemaligen Schützling jetzt gut geht. 






Donnerstag, 24. Mai 2012

Wie traurig: Marie kann nicht bei ihrem Menschen bleiben


Diese wunderschöne Schildpattkätzin ist 12 Jahre alt, aber noch sehr gut beieinander.
Leider verliert sie ihr Zuhause, weil ihr altes Frauchen, die in einem Wohnstift zusammen mit Marie gelebt hat, sich nun nicht mehr um sie kümmern kann.



Marie versteht das natürlich nicht und ist sehr traurig über diese Situation; denn die alte Frau und Marie waren ein Team, welches auf dem Sofa viele Kuschelstunden verbrachte und welches natürlich auch das Bett teilte. Besuch findet Marie gut und versteckt sich überhaupt nicht.



Dabei ist Marie sehr sehr menschenbezogen, lieb, rücksichtsvoll und verschmust.
Natürlich ist Marie gesund und kastriert, gechippt und geimpft.
Wir suchen für Marie ein ähnliches Zuhause, wo viel Zeit für sie ist. Gerne vermitteln wir Marie zu ruhigen, älteren Menschen.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Elke Bernhardt, Telefon (0 21 73) 85 49 604
oder per eMail an: bernhardt(at)agtiere.de

Sie können mir - aus welchen Gründen auch immer - kein neues Zuhause geben? Aber Sie könnten mithelfen, damit ich ein neues Zuhause finde: Bitte drucken Sie meine Bewerbung aus und hängen Sie sie an publikumsstarken Örtlichkeiten aus
DANKE, Eure Marie
Download für den Aushang unter www.agtiere.de

Mittwoch, 23. Mai 2012

Die Familie wächst, die Katzen müssen gehen

Fabrizio und Rossi verliren ihr Zuhause
 
Das erleben wir leider häufiger: Die Familie wächst, ein Baby kommt ins Haus. Sicher nicht immer eine einfache Situation für die Eltern. Und auch nicht einfach für im Haushalt lebende Katzen. Menschlicher Nachwuchs bringt den Alltag ganz schön durcheinander. Da bleibt weniger Zeit für das Tier. Und manche sensible Samtpfote kann mit dem Geschrei, der Unruhe und dem Trubel um as Baby auch nichts anfangen. Die Reaktionen reichen von Rückzug oder gar Auszug bis Unsauberkeit. Und alle beweisen nur eines: Das Tier ist unglücklich und fühlt sich unwohl.
Sehr oft erleben wir dann, dass die Katzen abgegeben werden. Wir verurteilen das nicht, aber wir bedauern es zutiefst. Denn wir denken, dass es oft Lösungsmöglichkeiten gibt, wenn sich die Eltern früh genug um fachkundigen Rat bemühen würden - und nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Sicher aber gibt es auch Situationen, wo eine Trennung sinnvoller ist - jeder Fall ist ein Einzelfall.

Fabrizio und Rossi  sind sie überaus menschenbezogen und verschmust. Sie sind verspielt und absolut lieb, haben noch nie Menschen, auch keine Kinder, gekratzt.
Der getigerte Fabrizio ist der etwas Forschere der Beiden und geht auch auf Fremde zu. Der schwarz-weiße Rossi braucht aber fremden Menschen gegenüber etwas mehr Zeit, bis er Vertrauen gefasst hat.
Fabrizio und Rossi  freuen sie sich über viel Aufmerksamkeit und Zuwendung bzw. Menschen, die in ihrer Nähe sind.  Kinder sollten schon im Grundschulalter sein.
Wir suchen für Fabrizio und Rossi zusammen ein neues Zuhause in einer rauchfreien Wohnung. Zur Zeit haben beide eine sehr große Terrasse zur Verfügung; deshalb muß mindestens ein gesicherter Balkon vorhanden sein, besser wäre noch Freigang in verkehrsarmer Gegend.

Fabrizio und Rossi sind im Mai 2005 geboren, sind kastriert, geimpft, gechippt, entwurmt und gerade aktuell vom Tierarzt durchgecheckt worden.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Elke Bernhardt, Telefon (0 21 73) 85 49 604
oder per eMail an: bernhardt(at)agtiere.de

Sie können uns - aus welchen Gründen auch immer - kein neues Zuhause geben? Aber Sie könnten mithelfen, damit wir ein neues Zuhause finden. Bitte drucken Sie unsere Bewerbung aus und hängen Sie sie an publikumsstarken Örtlichkeiten aus.  
DANKE, Euer Fabrizio und Euer Rossi
Den Aushang finden Sie als pdf unter dem Eintrag der beiden auf der Seite www.agtiere.de


Montag, 21. Mai 2012

Wo die Liebe hinfällt: der große Lexus und die kleine Kamina

Kamina wurde Anfang September 2011 und Lexus im Januar 2011 geboren; nun haben sie zum ersten Mal eine Tierärztin gesehen und wurden kastriert, entfloht, entwurmt, gechippt und geimpft.
Anfangs waren Kamina und Lexus sehr zurückhaltend, scheinbar sind sie in diesem Riesenrudel, in dem sie leben mußten, untergegangen. Aber nun sind sie aufgetaut und sind zu absoluten Schmusekatzen geworden, die es sehr genießen, gestreichelt und beschmust zu werden.  Beim Spielen mit Angeln und Murmeln drehen sie so richtig auf. 

Vor allem Kamina ist so ein zauberhaftes Wesen, welches sich stundenlang mit ihrem Intelligenz-Spielzeug beschäftigen kann, während Lexus sich gerne heftig durchkraulen läßt.
Lexus ist eher der gemütliche Typ. Beide zusammen verstehen sich sehr gut und ihre harmlosen Raufspiele sind sehenswert.
Wir suchen für Kamina und Lexus zusammen ein rauchfreies neues Zuhause als Wohnungskatzen. 
Hunde und kleine Kinder kennen beide nicht. 





Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de

Sie können uns - aus welchen Gründen auch immer - kein neues Zuhause geben? Aber Sie könnten mithelfen, damit wir ein neues Zuhause finden. Bitte drucken Sie unsere Bewerbung aus und hängen Sie sie an publikumsstarken Örtlichkeiten aus.  
DANKE, Eure Kamina und Euer Lexus

Sonntag, 20. Mai 2012

Viele wunderschöne neue Katzenfotos

Einer unsere ehrenamtlichen fleißigen Helfer hat wunderbare neue Katzenfotos gemacht: Vielen Dank dafür. Wir stellen immer wieder fest, dass gut Bilder enorm wichtig für die Vermittlung sind. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir jetzt so tolle Bilder bekommen haben, die wir nutzen wollen, um unsere Samtpfoten zu bewerben.

Den Anfang machen Kabora und Katarina, zwei Schwestern. Beide sind graugetigert mit etwas rot, rund ein Jahr jung und einfach nur sanftmütig und liebenswert. Sie können gerne zusammen oder einzeln zu einer anderen netten Katze ziehen. 




Kontakt: 023129/31649 www.agtiere.de

Freitag, 18. Mai 2012

Unsere Hunde - der Film

Ist das nicht schön zu sehen, welche Lebensfreude die Bande hat?

Donnerstag, 17. Mai 2012

Zuhause gefunden: Schneewittchen

Schneewittchen - diese Schönheit aus den Grimmschen Märchen ist uns allen bekannt und als Schneewittchen auf vier Pfoten beim WDR in der Sendung 'Tiere suchen ein Zuhause' vorgestellt wurde, sah sie nicht nur mit ihrem flauschigen weißen Fell schön aus, sondern strahlte auch eine Sanftmütigkeit aus, die ich von anderen Katzen so nicht kannte. Mein Herz öffnete sich einen Spalt breit und als gesagt wurde, sie sei von Geburt an taub, lief mein Herzchen schon über vor Mitgefühl.

Direkt nach der Sendung rief ich beim AGT Langenfeld an und Frau Becker erzählte mir Schneewittchens Geschichte. Sie konnte aufgrund einer - belegten - Katzenallergie nicht mehr bei ihrer Familie bleiben und weitere Vermittlungsversuche schlugen nach kurzer Zeit fehl. Ihr Miauen ist laut und eindringlich, also nichts für hellhörige Wohnhäuser oder empfindliche Nachbarn. Die hatte ich zum Glück beide nicht. Allerdings stellte sich nach der Sendung ein angeborener Herzfehler heraus, der die Lebenserwartung verkürzen wird. Gott, was für Umstände und Aussichten! Aber ja, nach einiger Bedenkzeit und einem ersten Beschnupperungstermin konnte ich nur Ja sagen und nahm Schneewitchen bei mir auf.

Sie ist jetzt genau ein Jahr bei mir und hat sich nach und nach eingewöhnt. Jeder Katzenfreund weiß, wie groß die Freude jedes Mal ist, wenn das Vertrauen in kleinen Portionen wächst und die Wohnung Taps für Taps erkundet und "eingenommen" wird. Von einer anfänglich verspielten aber distanzierten Katze, ist sie zu einer verschmusten treuen Begleiterin geworden. Ihr lautes Miauen stört mich nicht besonders, eher beschäftigt mich die Sorge was sie dann möchte oder braucht. Ihren Miau-Aufforderungen in Martinshorn-Lautstärke zum Spielen, Schmusen oder Fresschen geben, komme ich dann auch brav nach. Ich glaube, sie hat mich ganz gut im Griff ;-)
Astrid Sassen.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Tasso: Initiative"Stoppt die Hundesteuer!"


Nur Deutschland, Österreich und Namibia sehen Hunde als Luxusgut an und besteuern Vierbeiner aus diesem Grund. Zahlreiche Staaten wie England, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden und Dänemark hingegen haben die Hundesteuer längst abgeschafft. Der Unmut gegen die umstrittene Sondersteuer wächst auch in Deutschland: Klagen gegen Hundesteuerbescheide nehmen sprunghaft zu. Ein Rechtsanwalt klagt sogar vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, weil die Hundesteuer seiner Ansicht nach gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt. TASSO, das Lifestyle-Magazin für Hundefreunde DOGS, der Deutsche Tierschutzbund und der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) haben jetzt eine gemeinsame Initiative „Stoppt die Hundesteuer“ gestartet. Ziel ist es, mehr öffentliches Interesse für dieses Thema zu schaffen, über die Ungerechtigkeit der Abgabe aufzuklären und die Gerichte aufzufordern, sich mit der Angelegenheit zeitnah und umfassend auseinanderzusetzen.
Weitere Informationen zum Hintergrund dieser spannenden Initiative finden Sie auf: www.dogs-magazin.deDort können Sie auch Ihre Stimme gegen die Hundesteuer abgeben.
 
© Copyright TASSO e.V.

Peilsender für das Tier

Streunerkatze? Ausreißerhund? Ein Peilsender verspricht Abhilfe. Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht und kann darüber berichten?

Montag, 14. Mai 2012

Weg mit der Hundesteuer?


Cassidy wurde von der Polizei aus einer Wohnung geholt, die voller Hunde und Katzen war. Aufgrund des seltenen Gassi-Gehens hat sie nicht das ideale Gewicht, aber die Pflegestelle in Essen ist erfahren auf diesem Gebiet und Cassidy wird sich noch wundern, wie sportlich sie trainiert werden wird. 


Cassidy ist gerade 3 Jahre jung geworden und hat eine Schulterhöhe von ca. 32 cm.
Diese Hündin ist Menschen gegenüber sehr freundlich und verschmust. Alle, die sie bisher kennengelernt haben, war sie sofort sympathisch. Sie verträgt sich auch sehr gut mit anderen Hunden, sogar wenn sie von anderen Hunden angemacht wird, verhält sie sich absolut souverän. Jagdtrieb konnten wir bisher nicht feststellen.
Cassidy ignoriert Autos, Jogger, Fahrradfahrer und Pferde.Trotzdem wäre es schön, wenn Cassidy ihre neue Familie für sich alleine hätte, wo ihr die komplette Aufmerksamkeit zuteil werden könnte.
Vermittlungsradius: Rheinland oder Ruhrgebiet

Kontakt über Hundepflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de


Wieso zahlen eigentlich Hundehalter Steuer, aber nicht die Besitzer von Goldfischen, Katzen oder Kaninchen? Weil die Kommunen auf Einnahmen angewiesen sind? Oder weil Hunde viel Dreck im öffentlichen Raum hinterlassen?
Eine Initiative, bei der sich u.a. TASSO und das Magazin DOGS engagieren, plädiert für die Abschaffung der Hundesteuer. Oder wenigstens dafür, dass Menschen, die einen Hund aus dem Tierschutz übernehmen, von der Steuer befreit werden. Eine nachdenkenswerte Idee, oder was finden Sie? 

Donnerstag, 3. Mai 2012

Deutscher Jagdschutzverband für die Fallenjagd im Siedlungsbereich

Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) bekräftigte kürzlich mit einem Eckpunktepapier sein Festhalten an der umstrittenen Fallenjagd. In einer ersten Kontra-Position legte Wildtierschutz Deutschland bereits dar, dass die Fallenjagd und generell die Jagd auf Beutegreifer wie Marder, Waschbär, Fuchs und Dachs keineswegs zum Artenschutz beiträgt. So unter anderem nachzulesen in einer Forschungsarbeit von Langgemach/Bellebaum  (Prädation und der Schutz bodenbrütender Vogelarten in Deutschland, 2005).

Der DJV argumentiert, dass er mittels der Fallenjagd Schaden vom Menschen im Siedlungsbereich abwenden könne, dort wo die Jagd mit der Waffe nicht erlaubt ist. Richtig ist, dass zum Beispiel Steinmarder (berüchtigt als „Automarder“) oder Waschbären erhebliche Schäden anrichten können und der Schutz davor (zumindest beim Waschbären) ins Geld gehen kann. Insbesondere aus zwei Gründen ist die Fallenjagd aber keine Lösung für dieses Problem:

Erstens, das Töten dieser Tiere ist aus verschiedenen Gründen nicht tierschutzkonform.  Es  gibt Möglichkeiten Steinmarder und Waschbär entweder zu vergrämen oder durch Schutzvorrichtungen davon abzuhalten, Schaden anzurichten. Es liegt aufgrund nur einer potentiellen Schadenverursachung vermutlich kein vernünftiger Grund für das Töten dieser Tiere vor. Das Fangen und Töten der Vierbeiner ist für diese zudem mit erheblichem Stress verbunden.

Zweitens, eine effektive Fallenjagd, die Steinmarder, Waschbär und andere Säuger nachhaltig reduziert, ist kaum möglich – in städtischen Revieren schon gar nicht. Leere Reviere werden zumindest beim Steinmarder unverzüglich neu besetzt. „Die Ausbreitung und rapide Bestandszunahme des Waschbären wurde auch durch eine Bejagung ohne Schonzeit nicht ansatzweise verhindert, wahrscheinlich nicht einmal verlangsamt“ (Bellebaum 2005).
Ähnlich argumentiert der Waschbärforscher Michler.

Auch ist die Seuchenprävention kein haltbares Argument für den Einsatz von Fallen – weder im Siedlungsgebiet noch im ländlichen Revier. Von Waschbär und Fuchs gehen derzeit nachweisbar keine signifikanten epidemiologischen Gefahren aus – weder für den Menschen noch für unsere Haustiere.
Deutschland ist gemäß WHO seit 2008 auch frei von terrestrischer Tollwut. Der Tollwuterreger ist also nicht mehr aufgetaucht, eine Ansteckungsgefahr besteht nicht.

Darüber hinaus wäre der Tollwut auch mit jagdlichen Mitteln  - wie die Vergangenheit gezeigt hat -  nicht beizukommen, im Gegenteil: Wissenschaftler weisen darauf hin, dass durch die Bejagung der Füchse die Verbreitung der Tollwut sogar begünstigt wurde. Erst Impfköder haben die Tollwut ausgemerzt. Auch die vermeintliche Gefährdung durch den kleinen Fuchsbandwurm ist reine Panikmache und dient keineswegs einer sachlichen
Diskussion. Gemäß Robert-Koch-Institut gab es im letzten Jahrzehnt im Durchschnitt pro Jahr 23 Neuerkrankungen durch den Fuchsbandwurm – bezogen auf 80 Millionen BürgerInnen.

Es gibt zahlreiche Forschungsarbeiten, die den Sinn des Einsatzes von Fallen zum Zwecke der Reduktion von Beutegreifern widerlegen.  Sowohl das Friedrich-Löffler-Institut für Viruskrankheiten der Tiere als auch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung weisen darauf hin, dass sich die Jagd im Hinblick auf eine Seuchenprävention bei Füchsen überhaupt nicht eignet.Ökologische Jagdgemeinschaften haben sich schon lange von der Fallenjagdverabschiedet, auch Tier- und Naturschutzverbände distanzieren sich von der
Erfordernis der Fallenjagd.


Quelle und Copyright:   Wildtierschutz Deutschland e.V.
www.wildtierschutz-deutschland.de

www.schonzeit-fuer-fuechse.de

Mittwoch, 2. Mai 2012

Momos Bild ist reserviert - Momo noch nicht


Unser zweites Tierschutzbild des Monats - das Kater Momo zeigt - hat eine Liebhaberin gefunden und wird wohl bald umziehen. Wie schön...

Leider sucht Momo immer noch nach Menschen, die ihn für immer bei sich aufnehmen wollen. 

Kater Momo ist jetzt gerade vier Jahre alt und schon sein Start ins Leben war alles andere als schön. Aber nun ist er ja bei der AGT und hat ausgesorgt. Wegen seines Aussehens vermuten wir Siam-Gene in ihm, wofür auch spricht, dass er so menschenzugewandt ist. Er ist ein Kater, der für sein Leben gerne schmust. Handelsübliches Katzenspielzeug weckt sein Interesse so gar nicht, allerdings kann man ihn mit den Laschen aus der Milchpackung stundenlang begeistern. Genauso wie mit Strohhalmen oder Kugeln aus Aluminiumfolie oder Angelspielen. Momo liebt weiche Decken, die etwas knuddeliger auf der Couch liegen und jagt für sein Leben gerne und mit vollem Körpereinsatz Fliegen.
Momo ist ein richtiger Panther: Groß, schlank und sehr geschmeidig. Dazu hat einen neckischen vorstehenden Eckzahn. Das beeinträchtigt ihn aber überhaupt nicht, es sieht sehr verwegen aus.
Sein Fell ist schwarz mit einem dunkelbraunen Unterfell, auch seine Schnurrhaare sind schwarz.


Er ist ein verschmuster Kater, der sich sehr auf eine Bezugsperson fixiert. Momo ist verträglich mit anderen Katzen, könnte auch als Alleinkatze ohne andere Tiere leben, damit er die volle Zuwendung seiner neuen Leute bekommt. Auf jeden Fall brauchen seine neuen Leute Katzenverstand und Herz,  und Momo braucht die Möglichkeit, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen - also wenigstens Balkon oder noch besser einem Garten. Kleine Kinder kennt er nicht, wir suchen daher einen ruhigen, rauchfreien Haushalt.




Momo hat einen Fan: Die rote Zora hat ihn sich auserkoren, um ihn anzuhimmeln. Zora haben wir  - mit vielen anderen Katzen - aus einem Todesfall übernommen.
Bei uns hat sie zum ersten Mal eine Tierarztpraxis aufgesucht und wurde  entfloht, entwurmt, gechippt, kastriert und geimpft.
Zora ist Anfang Juli 2011 geboren. Sie versteht sich ausgezeichnet mit anderen Katzen, da sie ja aus einem Katzenrudel kommt.
Zora ist noch nicht so ganz freundlich zu Fremden, in ihrem alten Zuhause jedoch war sie vertraut mit ihrem verstorbenen Frauchen. Das heißt, dass es im neuen Zuhause noch ein wenig dauert, bis sie wieder Vertrauen gefaßt hat.
Wir suchen ein neues Zuhause für Zora in einer rauchfreien Wohnung, gesicherter Balkon wäre schön, aber nicht Bedingung. Kinder kennt Zora ebensowenig wie Hunde.
Bedingung ist aber, dass im neuen Zuhause mindestens eine ähnlich junge Katze wohnt, wenn es mehr sind, umso besser. 
Kontakt 02129/31649

Dienstag, 1. Mai 2012

Wollen so gerne zusammen bleiben: Fabrizio und Rossi


Fabrizio und Rossi werden aus familiären Gründen abgegeben. Wegen Familienzuwachs kann den Beiden leider nicht mehr die Zuwendung geben, die sie brauchen und auch verdient haben. Fremden gegenüber sind sie zurückhaltend, haben sie aber Vertrauen gefasst, sind sie überaus menschenbezogen und verschmust. Sie sind verspielt und absolut lieb, haben noch nie Menschen, auch keine Kinder, gekratzt. 



Der getigerte Fabrizio ist der etwas Forschere der Beiden und geht auch auf Fremde zu. Der schwarz-weiße Rossi braucht aber Menschen gegenüber etwas mehr Zeit, bis er Vertrauen gefasst hat.
Beide Kater sind Wohnungskatzen, haben aber Auslauf auf einer gesicherten Terrasse und würden sich auch weiterhin über einen Balkon bzw. eine Terrasse freuen.
Auch wenn die Fabrizio und Rossi zuerst zurückhaltend sind, freuen sie sich über viel Aufmerksamkeit und Zuwendung bzw. Menschen, die in ihrer Nähe sind.  Kinder sollten schon im Grundschulalter sein.
Wir suchen für Fabrizio und Rossi zusammen ein neues Zuhause in einer rauchfreien Wohnung. Zur Zeit haben Beide eine sehr große Terrasse zur Verfügung; deshalb muß mindestens ein gesicherter Balkon vorhanden sein, besser wäre noch Freigang in verkehrsarmer Gegend.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Elke Bernhardt, Telefon (0 21 73) 85 49 604
oder per eMail an: bernhardt(at)agtiere.de