Dienstag, 31. Januar 2012

Warum wir keine Fernvermittlungen machen

Hündin Cassie sucht einen Menschen
Nach jedem Auftritt bei Tiere suchen ein Zuhause erreichen uns Anrufe aus anderen Bundesländern. Wenn wir es ablehnen, unsere Tiere dorthin zu vermitteln, gibt es auf Seiten der Bewerber immer viel Frustration und Unverständnis. ABER: 1. Sind wir alle berufstätig und arbeiten ehrenamtlich. Das heißt, wir investieren viel Freizeit - auch auf Kosten unserer eigenen Familien und Tiere - in den Tierschutz. Das heißt aber auch, wir können in der Regel nur abends oder an den Wochenenden Tiere vermitteln. 2. Fahrten quer durch Deutschland wollen wir unseren Tieren nicht zumuten und können wir uns weder finanziell noch zeitlich leisten. 3.Möchten wir gerne sehen, wo unsere Tiere leben. Deshalb machen wir Vorbesuche, bringen die Tiere in das neue Zuhause und statten dann irgendwann einen Nachbesuch ab. 4. Denken wir, dass es auch in München oder Stuttgart entgegen so mancher Aussage am Telefon sicher hunderte, wenn nicht tausende von niedlichen Katzenbabys gibt, die dringend ein Zuhause brauchen. Warum sollten wir also mit ihnen quer durch die Republik fahren? Das scheint uns unvernünftig. Wir haben kein Tierheim und werden von keiner Seite finanziell unterstützt. Alles was wir tun, bezahlen wir aus eigener Tasche und dank der Unterstützung durch Spender und Paten. Unsere Tiere leben in Pflegestellen, deren Meinung wir bei der Vermittlung hören und berücksichtigen. Manchmal kommt es auch vor, dass wir zu einem Beweber NEIN sagen. Warum? 1. Weil wir unsere Katzen gerne in rauchfreie Haushalte vermitteln. Soeben hat Stiftung VIER PFOTEN wieder darauf hingewiesen, dass die Rate an Lymphdrüsenkrebs bei Katzen in Raucherhaushalten doppelt so hoch ist, wie in Nichtraucherhaushalten. Katzen lecken sich Nikotin aus dem Fell... 2. Vermitteln wir älteren Leuten gerne ältere Tiere. Denn wir finden, dass die Bedürfnisse von Mensch und Tier zusammen passen sollten. Nicht aber vermitteln wir 80-Jährigen Katzenkinder. Oder ängstliche Tiere zu sehr lebhaften Kleinkindern....Für uns steht das Wohl unserer Schützlinge an oberster Stelle. Und danach versuchen wir, Mensch und Tier zusammen zu bringen, die zusammen passen.