Mittwoch, 28. September 2011

Das neue Katzenbuch ist da

Es ist soweit: Das neue Katzenspielebuch ist da. Noch mal ein großes Dankeschön an alle, die mitgemacht und ihre Katze und deren Lieblingsspielzeuge vorgestellt haben.
Ab sofort ist es in allen Buchhandlungen oder online zu haben.
  • Broschiert: 96 Seiten
  • Verlag: Müller Rüschlikon; Auflage: 1 (28. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3275018116
  • ISBN-13: 978-3275018116

Dienstag, 27. September 2011

Neue Fotos von Kinderfreund Corrado

Es gibt Neuigkeiten von Corrado: Er liebt Kinder, wie ja überhaupt alle Menschen. Und hat er sich nicht prima gemacht? Also, wir suchen Menschen mit Garten, die Corrado beschmusen kann, aber ohne andere Tiere...

Kontakt: becker@agtiere.de





Drei Katzen im Glück

Das sind frohe Botschaften: Silas ist umgezogen, diesmal als Alleinkater und scheint sich sehr wohl zu fühlen. Hoffen wir, dass es jetzt sein endgültiges, richtiges Zuhause ist und für immer bleibt.

Und: Endlich, endlich, endlich haben sich Menschen für Clayton und Comtessa gefunden, die hoffentlich ganz viel mit den beiden schmusen und ihnen all die Zuwendung geben werden, die sie so dringend brauchen!

Leider werden ihre Plätze nicht lange frei bleiben: Die nächsten Abgabekatzen warten schon: Horst und Heinz, Armani und Laurel, Fabrizio und Fluffy.....

Sonntag, 25. September 2011

Bundesrat kippt lange Frist für Legehennen-Käfige


Berlin - Der Bundesrat hat die noch bis 2035 vorgesehene Duldung umstrittener Kleingruppenkäfige für Legehennen gekippt.

Eine entsprechende Verordnung des Bundeslandwirtschaftsministeri
ums fand am Freitag in der Länderkammer keine Mehrheit. Der rheinland- pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sprach von einem «guten Tag für den Tierschutz in Deutschland». Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) solle nun zügig weitere Verhandlungen mit den Ländern aufnehmen. Eine Neuregelung muss bis Ende März 2012 gefunden werden.

Das Bundesverfassungsgericht hatte die Haltung in Gruppenkäfigen nach einer Klage von Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr aus formalen Gründen für nichtig erklärt. Das Bundesagrarministerium legte eine neue Verordnung vor, die für bestehende Anlagen aber Übergangsfristen bis 2035 vorsah. Die früheren Legebatterien sind seit Anfang 2010 nicht mehr erlaubt, und es gibt etwas größere Käfige in Deutschland.

Der Deutsche Tierschutzbund begrüßte den Stopp der vorgesehenen langen Übergangszeit als «Lichtblick für die Hühner in den Käfigen». Im Vergleich zu den herkömmlichen Batterien hätten Hennen in den Kleingruppenkäfigen «gerade knapp die Größe eines Bierdeckels mehr an Platz». Statt zuvor 550 Quadratzentimetern bieten diese Anlagen laut Tierschutzbund 890 Quadratzentimeter Platz je Henne. Darin vorhandene Nester und Scharrstellen könnten Hennen aus Platzmangel nicht nutzen.

Der Vorsitzende des Bundestags-Agrarausschusses, Hans-Michael Goldmann (FDP), sprach von einem «niederschmetternden Ergebnis für Geflügelhalter». Der Staat habe ihnen Bestandsschutz versprochen. Die Grünen forderten einen neuen Vorschlag der Bundesregierung, der sich nicht an wirtschaftlichen Interessen der Branche orientieren dürfe. Aigner will in Zukunft nur noch Freiland-, Boden- und Ökohaltung. Derzeit leben etwa 18 Prozent der Legehennen in Käfighaltung. (dpa)

Samstag, 24. September 2011

Hilfe, wohin mit all den Tieren?

Kommen zurück: Armani und Laurel
 Nachdem die Sommerferien vorbei sind und wir wirklich gut vermittelt haben, scheint jetzt das Chaos richtig loszubrechen. Wir bekommen drei Katzenpaare zurück: Das sind auf einen Schlag sechs Tiere, die in einer Pflegestelle untergebracht werden müssen.Fotos liefern wir nach, sobald sie kommen.

Oberschmuser Corrado-Angus

Probleme machen uns auch Corrado-Angus, der rote Prachtkater und Bonny, die zierliche Maus. Corrado wird nun doch nicht operiert.Nachdem nun drei Tierärzte ihn begutachtet haben, ersparen wir ihm die OP seines Kiefers. Er ist jung und voller Lebenslust. Sein einziges Handicap ist ein Schnarchen und Schnorcheln.
Aber: Da er immer nur ums Überleben kämpfen musste, kann er nicht mit anderen Katzen zusammen sein. Er sieht sie als Revier- und Nahrungskonkurrenten und will partout Alleinschmuser sein. Denn das ist seine größte Leidenschaft. Er kann von Menschen nicht genug bekommen.

Die zarte Bonny

Die arme Bonny, die so schlimm von ihrem Bruder gemobbt wurde, und so abgemagert war, hat leider eine Futtermittelunverträglichkeit und braucht Medikamente für die Bauchspeicheldrüse.Ansonsten ist sie lebenslustig und fit und sucht ein schönes Plätzchen.Wir brauchen einen Dauerpflegeplatz für dieses Seelchen. Kosten werden übernommen.

Kontakt. 02129/31649     

Freitag, 23. September 2011

Unsaubere Katze? Blasenentzündung!

Corrador ist nicht unsauber. Sein Bild steht hier nur, weil er dringend ein Zuhause als Einzelkater mit Freigang sucht.
Heute noch einmal ein Beitrag zu einem sehr leidvollen und leidigen Thema. Wieder und wieder werden Katzen an den Tierschutz abgegeben, weil sie unsauber werden. Sie benutzen zum Urinieren nicht mehr die Toilette, sondern Polstermöbel, Schränke, Tische, Wäsche, Betten. Kein Platz, auf dem eine Katze nicht ihr Geschäft verrichtet. Die Halter sind genervt, der Geruch ist penetrant. Kurzum, die Katze muss weg. Am besten zu den Tierschützern, die können sich darum kümmern, dafür sind sie ja da.
Ach ja? Hat jemand, der ein Lebewesen bei sich aufnimmt, nicht lebenslang dafür Verantwortung? Und müssen deshalb nicht auch Probleme durchgestanden werden? Sich des Tieres, wie eines lästigen Möbelstückes zu entledigen, heisst jedenfalls egoistisch und verantwortungslos handeln - Hauptsache, Andere kümmern sich.

Es kann nicht oft genug betont werden: Katzen werden nicht ohne Grund unsauber. Und schon gar nicht einfach so, aus Protest. Und der mit Abstand häufigste Satz in diesem Zusammenhang ist einfach kompletter UNFUG: "Die Katze kann nicht krank sein. Sie frisst normal. " Aber niemand, kein Katzenbesitzer, kein Tierpsychologe und auch kein Tierarzt kann eine Blasenentzündung durch bloßes Raten erkennen. Nur die Untersuchung des Urins gibt Aufschluss. Sonst NICHTS, auch kein Fressverhalten. Im zweiten Schritt muss geprüft werden, ob neben der Entzündung Harngrieß oder Steine vorhanden sind  - das verursacht große Schmerzen und ist unbehandelt unter Umständen lebensgefährlich. 
Und eine Blasenentzündung mit oder ohne Struvit/Oxalat ist bei JEDER ZWEITEN Katze die Ursache für plötzlich auftretende Unsauberkeit. Kein Wunder, die Katze bringt Schmerzen beim Harnabsatz und den Ort des Harnabsatzes, die Toilette, miteinander in Verbindung. Und meidet sie fortan. Was ist daran Protest? Es ist ein Hilferuf, den leider immer noch viele Menschen nicht verstehen.

Wenn eine Katze die Toilette meidet, geht KEIN aber auch GAR KEIN Weg am Tierarzt vorbei. Urin und Blase müssen untersucht werden. Nur dann lässt sich eine organische Ursache ausschließen
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Mittwoch, 21. September 2011

Nächster großer Notfall: Jeany und Piet

Sie verkommen zum reinsten Wanderpokal: Jeany und Piet. Sie kommen aus einem Messie-Haushalt, waren in einer Pflegestelle, wurden vermittelt, dort von der Katze gemobbt, wieder in eine Pflegestelle gegeben. Die konnte sie beim Umzug nicht mitnehmen. Die Menschen in der jetzigen Pflegestelle reagieren zunehmend mit Asthma und müssen sie wieder abgeben. Die einzigen Bewerber überhaupt haben abgesag, ohen sie kennengekernt zu haben..Wie sollen diese Katzen jemals Vertrauen zu Menschen gewinnen oder behalten, wenn sie immer und immer wieder abgeschoben werden?
Kein Fernsehauftritt beim WDR, keine Zeitungsannoncen, keine Aushänge, keine Online-Inserate bringen Interessenten  für diese beiden vollkommen netten, umkomplizierten, fröhlichen, verspielten zwei Jahre alten Katzen. Die noch dazu mit allem und jedem gut klar kommen. Das ist zum Verzweifeln! Warum will sie niemand?
 Kontakt: Elke Bernhardt, 02173/8549604

Silas kann nicht bleiben: DRINGEND Zuhause gesucht


Silas ist zwar aus der Gefahrenzone, aber er kann nicht auf Dauer in der Pflegestelle bleiben, denn er kommt mit den Katzen  - und die Katzen mit ihm  - nicht klar. Seine Menschen berichten, dass er unglaublich verschmust ist und von Zuwendung gar nicht genug bekommen kann. Er macht im Moment keine Verscuhe, nach draußen zu kommen, sondern der eingenetzte Balkon genügt.
Wir suchen also nun für ihn: Einen Platz als Einzelkater, entweder mit sicherem Freigang oder einem großen Balkon und viel, vel Zuwendung.

Kontakt: Elke Bongers, 0211/7591412

Dienstag, 20. September 2011

Neue Fotos von Kimroy, dem Katzenversteher


Kimroy hat eine traurige Geschichte: Er wurde von seinen Besitzern entsorgt, indem sie ihn aus dem Auto warfen. Seitdem lebte er in einem sehr großen Tierheim und wartete bisher vergeblich auf ein neues Zuhause. Vielleicht wurde er bis jetzt von potentiellen Bewerbern links liegen gelassen, weil er gestromt ist? Bei Katzen würde das Schildpatt genannt und ist heiß begehrt. Wir finden, es steht Kimroy ebenso ausgezeichnet. Die AGT hat ihn nun übernommen und wird sich um seine Vermittlung kümmern.
Kimroy ist ein sanftes und anschmiegsames Kerlchen, das zu Menschen, Artgenossen UND ZU KATZEN gleichermaßen freundlich ist. Er lebt in einer Pflegestelle problemlos mit zwei Hunden und einer Katze und hat dort mit seinem unverwechselbaren Charme sofort alle Herzen im Sturm erobert.  Er ist leinenführig, zieht nicht und ist in verkehrsamen Gegenden ableinbar. Dass Kimroy stubenrein ist, versteht sich von selbst. 



Kimroy ist kastriert, geimpft und gechippt. Seine Schulterhöhe beträgt ca. 57 cm, er wiegt 24 kg und wird im November 5 Jahre alt.
Wenn Sie sich vorstellen können, Ihr Leben mit diesem feinen Kerl zu bereichern, dann melden Sie sich bei uns.

Kontakt: 
Birgit Kuhn, Telefon:  (02 01) 17 12 600
oder eMail an kuhn(at)agtiere.de

Sonntag, 18. September 2011

Neue Fotos: Andabi im Glück






Andabis erster Ausflug an den Rhein. Dort hat sie auch die einäugige Geisha getroffen, die vor Kurzem vermittelt wurde.  Beim Gassigehen schließt sich Andabi noch gerne anderen Rudeln an und weiß noch
nicht, zu wem sie gehört. Aber sie soll für immer in ihrer derzeitigen Stelle bleiben, weil sie das Herz ihrer Menschen im Sturm erobert hat.


 So sah Andabi noch vor Kurzem in Frankreich aus, bevor sie operiert wurde



Und das ist sie heute....Kaum zu glauben, dass das der selbe Hund ist, oder?










Freitag, 16. September 2011

So charmant müsste man lächeln können


Peggy ist gut ein Jahr jung mit einem (Leicht-)Gewicht von ca. 3 kg.
Sie ist eine Tibet-Spaniel-Mix-Hündin, kastriert, geimpft, gechippt, entwurmt.
Peggy versteht sich sehr gut mit ihren Artgenossen und sehr gut mit Katzen.
Peggy ist sehr menschenbezogen, freundlich und lieb, auch mit Kindern.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland oder ca. 30 km um Essen/Ruhrgebiet

Kontakt über Hundepflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de

Donnerstag, 15. September 2011

Unsere Katzenkinder

Es waren einmal...zwei Würfe graue und schwarz-weiße Katzenkinder und zwei Einzelkinder ohne Mutter.
Daraus geworden ist eine bunte wuselige Truppe auf vier Pfötchen, die sich nun anschickt, das Leben zu erobern.Vier von ihnen haben das schon geschafft: Zuletzt Klein-Salander, der große Kämpfer, zusammen mit Melisa, dem "Ozelottchen".
Und nun werden gerade die Karten neu gemischt und die Sympathien neu verteilt. Spannend, zu sehen, wer jetzt am besten mit wem kann und zusammen bleiben möchte.

Wir sind Merit und Ara-Miss, die Schwestern der beiden grauen und schwarz-weißen Jungs. Aber die Machos sind uns zu wild, da haben wir uns lieber zusammen getan und pflegen die feine Konversation und das gegenseitige Schönheitsprogramm.

Merit, etwas schüchtern




Ihre Freundin, Miss Ara-Miss

Gesatten, wir sind es, die beiden Musketiere Athos und Porthos, die Brüder der Miss Ara-Miss. Wir halten zusammen, wie Pech und Schwefel und sind gar herzallerliebst - einmal puschelig und einmal glatt. Aber beide gleich verschmust und verspielt.

Athos, puschelig

Porthos



















 

Und wir sind die wildesten, verspieltesten und nettesten (und die Größten überhaupt): Malwin und Marek. Vor uns ist nichts sicher und wir bringen Leben in ihre Bude...

Marek

Malwin

Kontakt: Christa Becker, Tel. 02129/31649, www.agtiere.de

Mittwoch, 14. September 2011

TASSO: Katzenklappe kann Kündigungsgrund sein



Immer wieder treffen sich Mieter und Vermieter wegen Fragen der Tierhaltung vor Gericht. So auch in Berlin im Jahre 2004, als ein Mieter in seine Wohnungstür eine Katzenklappe eingebaut hatte, damit seine Katze jederzeit ins Treppenhaus und von dort weiter nach draußen konnte. Er hatte jedoch den Vermieter vorher nicht um Erlaubnis gefragt. Nachdem der Vermieter den Mieter erfolglos aufgefordert hatte, die Klappe zu entfernen, kündigte der Vermieter den Mietvertrag fristlos und erhob Räumungsklage. Das Amtsgericht Schöneberg wies die Räumungsklage ab und gab dem Mieter zunächst Recht, da allein der Einbau einer Katzenklappe für eine Kündigung nicht ausreiche. Der Vermieter habe allenfalls ein Recht auf Schadensersatz wegen der beschädigten Wohnungstür.

Gegen dieses Urteil legte der Vermieter Berufung ein, so dass das Landgericht Berlin abschließend über den Fall zu entscheiden hatte. Die Richter des Landgerichts waren anderer Meinung als das Amtsgericht und gaben dem Vermieter Recht.

Zur Begründung führten sie an, dass die Katzenklappe vom Treppenhaus aus zu sehen sei und daher eine optische Beeinträchtigung darstelle. Weder diese, noch die erhebliche Beschädigung der Wohnungstür, noch - mit Rücksicht auf die anderen Mieter - den unkontrollierten Aufenthalt von Haustieren im Treppenhaus müsse der Vermieter hinnehmen (LG Berlin, Az. 63 S 199/04).

Im Ergebnis hat dem Mieter der unbedachte Einbau einer Katzenklappe die fristlose Kündigung seines Mietvertrages und eine Räumungsklage eingebracht. Neben den Gerichts- und Anwaltskosten für das Berufungsverfahren schuldete er dem Vermieter Schadensersatz für die Beschädigung der Wohnungstür.

Daher rät Ann-Kathrin Fries, Rechtsanwältin für Tierrecht: "Ganz egal, ob es sich z.B. um die Entscheidung handelt, eine Katze in einer Mietwohnung zu halten, ein Katzennetz auf dem Balkon anzubringen oder eine Katzenklappe einzubauen, sollten Mieter dies immer vorab mit dem Vermieter klären und sich seine Erlaubnis zur Sicherheit schriftlich geben lassen."

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Dienstag, 13. September 2011

Dass dieser Hund noch lebt, ist ein Wunder: Unser Neuzugang Andabi



Andabi stammt aus einer Beschlagnahmung in Frankreich. Die Polizei hat dort das Haus eines Animal Hoarders geräumt und fast 50 Hunde, darunter etliche Kadaver und halbtote Tiere, ins Tierheim gebracht.

Einer davon ist die 10-12 jährige Andabi. Ihr handballgroßer Tumor hängt bis auf den Boden und ist aufgescheuert; Laufen ist unmöglich. Ausserdem ist sie bis auf die Rippen abgemagert.

Wir sind schockiert – trotz jahrelanger Tierschutzarbeit ist uns etwas Vergleichbares noch nicht begegnet.

Nachdem wir auf den Videos der französischen Tierschützer sehen, wie viel Lebensfreude Andabi hat, steht unser Entschluss schnell fest – dieser Hund bekommt seine Chance – und zwar bei uns. Natürlich haben wir uns vorher fachkundigen Rat eingeholt, ob das Leben für dieses Häufchen Elend noch lebenswert ist. Dass sie durchaus noch 1-2 Jahre (vielleicht auch länger – wer weiß das schon) schmerzfrei leben kann, war die positive Antwort.

4 Wochen später – der Tumor ist entfernt und Andabi hat 4 Kilo zugenommen – holen wir sie in der Nähe von Aachen ab.


Tag 1 - Andabis erster Schritt ins neue Leben!
Er ist sehr holprig, dieser erste Schritt. Andabi hat große Mühe, sich auf den Beinen fortzubewegen. Trotzdem versucht sie tapfer, uns auf Schritt und Tritt hinterher zu hoppeln
und die neue Umgebung zu erkunden. Ihr Lebenswille ist einfach unglaublich und sie ist so anhänglich und verschmust!

Eine sehr wacklige Angelegenheit. Immer wieder fällt sie vor Erschöpfung um. Wenn sie es einmal auf den Schoß geschafft hat, ist sie selig. Ihr scheint das alles gar nichts auszumachen – nur wir Zweibeiner zucken dann schon mal zusammen. Wir überlegen, ob Physiotherapie sinnvoll wäre, aber wir wollen sie erst einmal bei uns ankommen lassen.

Was prima klappt – Essen! Und trinken! Sie schlabbert wie eine Kuh! Und natürlich Schmusen ohne Ende…. Schon jetzt ist klar – sie ist zauberhaft.

Hatten wir schon erwähnt, dass sie ganz laut schnarcht?

Fortsetzung folgt….







Bericht im Stadtmagazin Langenfeld

Montag, 12. September 2011

Neue Fotos von Minihündin Juliane






Juliane ist ein junger dynamischer Hund, der allerdings auch seine Ruhezeiten unbedingt benötigt. Hierfür ist ein Rückzugsplatz, an dem sie ungestört schlafen kann ideal. Mit ihren Artgenossen versteht sie sich gut, so das sie auch als Zweithund in Frage käme. Sie ist sehr menschenbezogen und verschmust. Gerne liegt sie neben ihrem Menschen auf der Couch und hält ein Nickerchen. Aufgrund ihrer Jugend sollte Juliane regelmäßig nicht länger als max. 3 Stunden alleine gelassen werden. Hundeerfahrene Katzen im Haushalt wären kein Problem.
Juliane ist kastriert, geimpft, gechippt und entwurmt. Ihre Schulterhöhe misst ca. 29 cm und sie wiegt ca. 7 kg, aber sie ist trotz dieses Bonsai-Formates ein Hund mit allen Bedürfnissen, die ein Hund hat, egal wie groß oder klein. Juliane ist übrigens auch ableinbar, mag Kinder und fährt sehr gut im Auto mit.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Essen/Ruhrgebiet oder ca. 30 km um Hilden/Rheinland

Kontakt über Hundepflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de

Sonntag, 11. September 2011

Silas, nirgendwo gewollt: Wer gibt ihm eine neue Heimat?

D R I N G E N D

Das ist Kater Silas, schwarz-weiß und puschelig, rund vier Jahre alt, der einmal ein Zuhause hatte. Derzeit wird er von mitleidigen Menschen in einer Gartenkolonie versorgt und gefüttert. Aber das Gartenhäuschen, in dem er Zuflucht sucht, wird bald abgerissen.Dann ist Silas vollkommen heimatlos. Und rings um ihn herum ist es gefährlich für Katzen: Silas lebt dort, wo unmittelbar ein Jagdrevier angrenzt. Und wer das deutsche Jagdrecht kennt, weiß, das Katzen, die weiter als 200 Meter von einem Haus entfernt angetroffen werden, abgeschossen werden dürfen.




Wir betonen: Silas ist zwar Freigänger mit ganzer Katerseele, aber ist nicht verwildert. Im Gegenteil, er kennt und liebt Menschen, sucht Zuwendung und freut sich über jede Schmuseeinheit.

 Er ist kastriert, tätowiert, geimpft, versteht sich mit katzenfreundlichen Hunden, hat aber Angst vor Autos. Er braucht dringend ein Zuhause mit Freigang und netten Menschen, an die er sich anschließen kann.

Kontakt: Elke Bongers, Tel. 0211/7591412 , elkebongers@web.de

Freitag, 9. September 2011

Drei neue Lackschuhe: Dorabella, Derek und Darina

 
Dorabella kam zur AGT, weil die Leute zwar Geld für einen großen Flachbildschirm, aber keins für die Kastration bzw. optimale Versorgung dieser Katze hatten.
Sie ist jetzt 1½ Jahre jung und hat schon zwei Würfe gehabt, zwei Kinder des letzten Wurfes konnten wir vor dem Verschenken in obskure Stellen retten.
Diese zwei Kinder, Darina und Derek, wurden Ende Juni geboren und leben – noch - mit Mama zusammen.
Alle haben jetzt zum ersten Mal Bekanntschaft mit unserer Tierärztin gemacht und sind geimpft, gechippt und entwurmt. Dorabella wird nach dem Abstillen natürlich auch noch kastriert.
Sie ist eine ganz liebe, bescheidene Katze, die dankbar für den jetzigen Luxus von großem Kratzbaum und hochwertigem Futter ist.
Dorabella ist sehr menschenbezogen und verschmust, mit anderen Katzen will sie jedoch nichts näher zu tun haben. Und sie ist es gewohnt, nach draußen zu gehen.
Wir suchen für Dorabella ein neues Zuhause, das ihr Freigang in gesicherter Umgebung gewähren kann, das rauchfrei ist, wo sie regelmäßig nicht länger als halbtags alleine gelassen werden muß und wo es keine anderen Tiere gibt. 
 


Vermittlungsradius: ca. 35 Kilometer um Langenfeld/Rhld.
Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de

Mittwoch, 7. September 2011

Nonis Tagebuch, Teil zwei


Open publication - Free publishing - More angsthund

Und hier nun das Tagebuch in voller Länge. Zum Vergrößern bitte ins Bild klicken.

Leider hat Noni es nicht geschafft, einmal eine Familie für sich alleine zu finden. Sie ist an den Folgen eines Angriffs durch einen anderen Hund gestorben. Das ist furchtbar traurig. Aber: Es sollte ein Appell an uns sein, zu helfen, wo immer wir können und uns nicht durch dumme Vorurteile und Halbwissen verunsichern zu lassen. 

Dienstag, 6. September 2011

Nonis Tagebuch, Teil eins


Die Angsthündin Noni lebte in einem großen Tierheim in Nordspanien, in dem keine Tiere ohne schwerwiegende gesundheitliche Probleme eingeschläfert  werden. Das Tagebuch wurde von ihrer Betreuerin geschrieben. Es zeigt uns einerseits, dass es sich lohnt, auch im Tierheimalltag an Verhaltensproblemen zu arbeiten. Andererseits wird uns bitterlich bewusst, dass auch noch so engagierte Tierheimmitarbeiter an die Grenzen stoßen, wenn in den Sommermonaten die Zwinger hoffnungslos überfüllt sind und Beißvorfälle nicht verhindert werden können.

Diesen Tierheimen und deren TIEREN kann nur geholfen werden, wenn WIR helfen. Auch indem wir Hunde zu uns holen..

FORTSETZUNG MORGEN

Samstag, 3. September 2011

Kuh Yvonne und die Rheinische Post

 K O M M E N T A R
 

"Tierschützer fangen Yvonne ein - Experten üben Kritik", das ist auf der heutigen Titelseite der Rheinischen Post zu lesen, gemeinsam mit einem nicht gerade klein geratenen Foto der Aktion. Und im begleitenden Artikel, der dann allerdings auf Seite "A8-Gesellschaft", wird "den Tierschützern" vorgeworfen, das Ganze sei eine reine PR-Aktion. Gezielt wird mit der Kritik auf Gut Aiderbichl und Michael Aufhauser.   
Und es finden sich auch gleich "Experten" bereit, diese Kritik zu untermauern, ein Landwirt namens Bernhard Rüb zum Beispiel. Viel Aufwand für eine solche Geschichte, könnte man meinen... oder nur die Reste des Sommerlochs?
Mag sein, dass Aiderbichl und sein medienerfahrener Gründer hier die PR-Maschinerie gekonnt genutzt haben. Welches Unternehmen tut das nicht? Ob Waffenhändler, Zeitungsverlag oder Fernsehsender- alle werben um Aufmerksamkeit für sich und ihre Belange. Und es wird nur dann ein Schuh daraus, wenn die "Medien" mitspielen. So, wie die RP das ja auch mit großem Vergnügen in den vergangen Wochen getan hat. Liebe Kollegen, sollten Sie als Hüter medialer Wahrheit dann tatsächlich auf platte PR herein gefallen sein? Das wirft  nun aber mal kein gutes Licht auf Ihre journalistische Arbeit.
Sei es, wie es sei: Yvonne ist dem Schlachter entkommen. Eine von hunderttausenden gequälter, ausgebeuteter Rindviecher aus deutschen  Ställen. Das mögen manche witzig oder skurril oder lachhaft oder blöde finden. Ich finde, es hat Signal- und Symbolcharakter.    

TASSO meldet Erfolg in Brasov, Rumänien

Der jahrelange Kampf der Tierschutzorganisationen Bund gegen Missbrauch der Tiere,  Europäischer Tier- und Naturschutz und TASSO sowie die Protestbereitschaft tausender Tierfreunde und Leser des TASSO-Newsletters haben sich endlich ausgezahlt:  Zum ersten Mal in der Geschichte Rumäniens übernimmt ein Tierschutzverein die volle Verantwortung für die Hunde einer Stadt. Cristina Lapis vom  rumänischen Verein Millions of Friends hat zum 1. August 2011 die städtische Tötungsanlage in Brasov/Stupin übernommen. Im Rahmen eines Partnerschaftsvertrages wird in den nächsten Monaten eine dauerhafte Regelung in Bezug auf die Straßenhunde erarbeitet, die am 1. Januar 2012 in Kraft treten kann.
Seit dem 1. August sind bereits 132 Hunde aus der Tötungsstation Stupin ins Tierheim umgezogen. Zusätzlich wurden allein im August 76 Straßenhunde aufgenommen. Die Kapazitäten im Tierheim von Cristina Lapis sind mit insgesamt 700 Hunden völlig ausgeschöpft. Nun warten noch 197 Hunde in Stupin darauf, auch zum ersten Mal im Leben Glück zu haben und umziehen zu dürfen. 
Werden Sie Glied einer Lebens-Kette:
1. Adoptieren Sie einen Hund aus einem bmt-Tierheim in Deutschland.
2. Damit schaffen Sie Platz für neue Hunde aus Brasov.
3. Damit wiederum ermöglichen Sie Hunden aus der Tötungsanlage Stupin ins Tierheim in Brasov umziehen zu können.
Schon einmal haben sich Leser des TASSO-Newsletters für einen Hund aus den Tierheimen des Bundes gegen Missbrauch der Tiere entschlossen. Dafür herzlichen Dank.
Jetzt ist es fast geschafft. Noch einmal brauchen die Hunde Ihre Hilfe durch eine Adoption: www.bmt-tierschutzzentrum.de
 
© Copyright TASSO e.V.

Freitag, 2. September 2011

Neue Lackschuhe: Dorabella, Darina und Derek

 
Dorabella kam zur AGT, weil die Leute zwar Geld für einen großen Flachbildschirm, aber keins für die Kastration bzw. optimale Versorgung dieser Katze hatten.
Sie ist jetzt 1½ Jahre jung und hat schon zwei Würfe gehabt, zwei Kinder des letzten Wurfes konnten wir vor dem Verschenken in obskure Stellen retten.
Diese zwei Kinder, Darina und Derek, wurden Ende Juni geboren und leben – noch - mit Mama zusammen.
Alle haben jetzt zum ersten Mal Bekanntschaft mit unserer Tierärztin gemacht und sind geimpft, gechippt und entwurmt. Dorabella wird nach dem Abstillen natürlich auch noch kastriert.
Sie ist eine ganz liebe, bescheidene Katze, die dankbar für den jetzigen Luxus von großem Kratzbaum und hochwertigem Futter ist.
Dorabella ist sehr menschenbezogen und verschmust, mit anderen Katzen will sie jedoch nichts näher zu tun haben. Und sie ist es gewohnt, nach draußen zu gehen.
Wir suchen für Dorabella ein neues Zuhause, das ihr Freigang in gesicherter Umgebung gewähren kann, das rauchfrei ist, wo sie regelmäßig nicht länger als halbtags alleine gelassen werden muß und wo es keine anderen Tiere gibt.


Darina und Derek kamen mit ihrer Mama Dorabella zu uns, leider wurden ihre beiden Geschwister viel zu jung verschenkt.
Sie sind Ende Juni 2011 geboren, jetzt geimpft und gechippt und auch ansonsten gesund und munter.
Natürlich toben sie jetzt auf dem Riesenkratzbaum herum, genießen es, den ganzen Tag im Büro beim Arbeiten zu helfen, kurz: Sie genießen ihr Leben in vollen Zügen.
Wir werden diese beiden Kinder zusammen vermitteln. Beide sind zwar schwarz, aber Darina, das Mädchen, hat einen schönen weißen Fleck auf der Brust, so dass sie gut auseinander gehalten werden können.
Wir suchen für die Beiden ein rauchfreies Zuhause in einer nicht zu kleinen Wohnung, ein vorhandener Balkon muß eingenetzt sein.

Kontakt: 02129/31649