Freitag, 26. August 2011

Artikel in der Rheinischen Post zum Thema AGT und Pflegestellen

TV-Tipp: Geflügelhaltung bei Wiesenhof

TASSO-Fernsehtipp: Das System Wiesenhof
Am Mittwoch, 31. August 2011, um 21:45 in der ARD
 
Denkt man an Hühner, fällt einem spontan Wiesenhof ein. Die Werbung suggeriert glückliche Tiere und gesundes Fleisch. Die Wahrheit sieht natürlich ganz anders aus. Massentierhaltung bedeutet: Billig auf Kosten der Tiere. Antibiotika und andere zur Massenzucht eingesetzte Medikamente sowie die panische Angst und lebenslange Qual der Tiere findet der Verbraucher definitiv in Form von minderwertiger Ware auf dem Teller wieder.
Wie es wirklich in einem der größten Geflügelmastbetriebe mit einer Jahresproduktion von 270 Millionen Hühnern (!) zugeht, hat die ARD jetzt erneut in ihrer Dokumentation "Das System Wiesenhof" aufgedeckt. Die dazu geplante Aussendung am 31. August 2011 drohte im Vorfeld zu kippen. Der Geflügelkonzern habe versucht, rechtlich gegen die Aussendung vorgehen, so Spiegel online.
 
© Copyright TASSO e.V.

Donnerstag, 25. August 2011

Einfach schön: Pamuk im neuen Zuhause

Das kommt fast ohne Worte aus: Pamuk im neuen Zuhause und mit neuem Kumpel. 






Mittwoch, 24. August 2011

Hilferuf der Katzensuche Solingen

Diesmal benötigen wir nicht Hilfe für die kostspielige Behandlung einer in Not geratenen Katze, sondern in eigener Sache. Und wir bitten auch, diese Mail weiter zu geben an alle Freunde, Bekannte und Firmen, die
vielleicht auch bereit sind, zu helfen, auch über die momentane Situation hinaus.

Unser Haus platzt mal wieder aus allen Nähten. Neben zahlreichen ausgesetzten, zurück gelassenen und draußen aufgegriffenen Katzen bevölkern zur Zeit an die 30 Babys unser Haus. Die jüngsten gerade mal
zwei Wochen, die ältesten ca. 12 Wochen und die beiden nächsten werdenden Mamas stehen schon in den Startlöchern...

Wir sind sowohl am Ende unserer räumlichen als auch unserer finanziellen Kapazitäten angekommen. Deshalb bitten wir erst einmal wie auch im letzten Jahr ganz dringend darum, alle lieben potentiellen Dosenöffner zu uns zu schicken um sich vielleicht ein neues Familienmitglied anzusehen und aufzunehmen. Unsere Katzen sind wie bekannt alle geimpft, gechipt, entwurmt etc. und werden im Doppelpack oder zu einer vorhandenen Katze abgegeben.

Darüber hinaus sind wir aber im Moment dringend auf Hilfe in Futter- oder Geldform angewiesen. Denn im nächsten Monat dreißig Babys zu entwurmen, zu impfen und zu chippen geht in die Tausende. Und das neben den "üblichen" Kosten für Futter, Streu, Tierarztkosten und Kastrationen, die sowieso jeden Monat anfallen, zu stemmen, geht einfach über unsere finanziellen Möglichkeiten.

Deshalb unsere große Bitte an alle, uns -  in welcher Form auch immer - zu unterstützen. Wir freuen uns über jede Dose Nassfutter (je größer desto lieber, denn bis 100-g-Tütchen oder 100-g-Schälchen geöffnet und
an unzählige Mäuler verteilt sind, sind unsere Katzen verhungert und wir mit unserer Zeit am Ende... :-) ), über jeden Cent, über jede (in gute Hände !!!!) vermittelte Katze.

Wenn Sie Futterspenden haben (bitte nur Nassfutter, Trockenfutter verfüttern wir nur eine bestimmte Sorte und diese kaufen wir dann direkt in 10-Kilo-Säcken ein), setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, wir
holen diese gerne ab oder stellen Sie sie "einfach vor die Türe" wenn Sie gerade in der Nähe sind. Wenn Sie den einen oder anderen Euro übrig haben, würden wir uns über eine Überweisung auf unser Konto bei der
Volksbank RS/SG
BLZ 340 600 94, Konto 4 3952 811 freuen. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Katze aufzunehmen, rufen Sie uns jeder Zeit gerne an, vielleicht sitzt ja gerade IHR künftiger Mitbewohner bei uns und wartet auf Sie....

Der Tierschutzverein Berg. Land vertritt die Ansicht, unsere Betreuung von weit über 100 meist verwilderten Katzen im Jahr (wir nehmen nur "Straßenkatzen" oder verletzte Katzen auf, keine Abgabetiere)  wäre
unser "Privatvergnügen" und kommt deshalb noch nicht einmal für die Kosten für Kastrationen von verwilderten Katzen und Katern auf oder für die tierärztliche Behandlung von verletzten Fundtieren. Wir würden uns deshalb freuen, auf Dauer auch "regelmäßige Sponsoren" zu finden die uns im Kampf gegen das Katzenelend auf der Straße unterstützen, damit dieses vielleicht irgendwann mal ein Ende findet. Ob in Form von Futterspenden für von uns betreute Katzen, monatlichen Zuwendungen oder auch Übernahme
von Tierarztkosten für chronisch kranke Tiere oder aber vor allem auch für die Kastration von verwilderten Hauskatzen - jede Hilfe ist herzlich willkommen.

Des Weiteren empfahl uns das Tierheim Solingen, doch einen Verein zu gründen um Gelder "rein zu bringen". Da wir aber sehen, wie hier in Solingen die Tierschutzorganisationen nicht miteinander sondern gegeneinander oder im besten Fall aneinander vorbei arbeiten und dass es anscheinend nicht darum geht, sich gegenseitig zu helfen, wo man doch das gleiche Ziel verfolgt, möchten wir uns aus dieser ganzen
Vereinsmeierei heraus halten und uns einfach nur um die Tiere kümmern, die wir im Rahmen unserer begrenzten Möglichkeiten aufnehmen und versorgen können (in diesem Zusammenhang übrigens ein Lob über die Stadtgrenzen hinaus an die Tierhilfe Leichlingen, mit der wir immer wieder kooperieren wenn es um das Wohl von Katzen geht und die ein erfreuliches Beispiel dafür ist, dass der Schutz von Tieren auch
unbürokratisch und ohne persönliche Animositäten zwischen verschiedenen Tierschutzorganisationen möglich ist).

Wir danken jetzt schon allen, die uns auf dem Weg, das Leben für verwilderte Hauskatzen wieder lebenswert zu machen, unterstützen. Und vor allem nochmals ein riesiges Dankeschön auch an die, die uns in der Vergangenheit schon bei einzelnen Projekten unterstützt haben. Dass nicht jeder so "abgedreht" ist, sein Haus jeden Sommer von Dutzenden von Katzenkindern "in Schutt und Asche" legen zu lassen, ist absolut
verständlich. Es wäre aber schön, wenn wir es wenigstens mit Hilfe von Katzenliebhabern hinkriegen würden, das Leid der Straßenkatzen ein wenig zu lindern.

Liebe Grüße an alle Dosenöffner
-Katzensuche Solingen-

Homepage: www.katzensuche-solingen.de
E-Mail:       info@katzensuche-solingen.de
Telefon:      0212 - 380 3490

Montag, 22. August 2011

Schönes und Trauriges: Warum wird Comtessa übersehen?

Trotz der Ferien in NRW konnten wir etliche Katzen in einem schönen neuen Zuhause unterbringen: Karin, Rahel und Lilli, alle drei schwarz! Und Ophra kann nächste Woche umziehen - endlich. Manni der Baumeister war sogar blitzschnell vermittelt - toll. Dorle, unsere Supermutter hat ein Zuhause mit Garten bekommen und zwei ihrer Kinder sind auch schon umgezogen.
Aber es gibt auch diejenigen die schon so lange warten, dass sie sich fast aufgegeben haben. Da sind zum Beispiel Clayton und Clifford, beide pechschwarz und Comtessa, drei der sieben Chanel-Kinder.
Noch nie hatten wir nettere, sozialere und freundlichere Katzen. Sie sind verträglich mit allem und jedem, lieben alle Menschen, sind freundlich zu allen Katzen, sind jung, verspielt, gesund und  -warten, warten, warten. Wie lange noch? Warum will sie niemand? Wir verstehen es nicht.

 
Comtessa ist eine wunderschön gezeichnete Schildpatt-Kätzin, sehr sanft und sensibel, ein richtiges Herzchen. Sie war von allen Chanel-Kindern die Zurückhaltendste, blüht aber auf, wenn man sich ganz alleine mit ihr beschäftigt, Sie braucht unbedingt Menschen, die sich ihr viel zuwenden und mit ihr spielen, dann tobt sie auch ganz ausgelassen. Sie kommt mit anderen netten Katzen sehr gut klar, muss sie aber nicht unbedingt haben, wenn ihre Menschen genügend Zeit aufwenden können.
Sie könnte gut mit einem oder beiden ihrer Brüder vermittelt werden - mit Clifford oder Clayton.


Clifford liebt menschliche Füße. Er rollt sich darauf herum und gurrt wie ein Täubchen. Schmusen ist neben Spielen seine Lieblingsbeschäftigung. Und da bevorzugt er eindeutig Federwedel und Federangeln. Die schleppt er als Beute quer durch die Wohnung und versteckt sie. Clifford ist derzeit schwer beschäftigt. Er spielt den großen Bruder für Mark, Melisa, Meret und Marcel. Die kleine graue Bande liebt ihn abgöttisch. Und gutmütig, wie er nun mal ist, lässt er sie auf sich herumturnen. Noch lieber wäre ihm aber ein neues Zuhause mit wenigstens einer anderen freundlichen Katze.

 
Clayton hat gerade einen gesicherten Garten für sich entdeckt und geht auf Abenteuerjagd. Er ist etwas rundlicher und puscheliger als Clifford, aber mindestens genau so verschmust und liebebedürftig. Er möchte rennen, spielen, toben wie ein junger Kater. Vor allem aber braucht er auch, sensibel wie er ist, viel Zuwendung und Beschäftigung. Alle drei sind rund ein Jahr alt, gesund, kastriert, gechippt - und warten, warten, warten. 

Samstag, 20. August 2011

Dringed Hundeamme gesucht - 15 Welpen

HERZZERREISSENDES TIERDRAMA IN MÖNCHENGLADBACH!

Vor vier Wochen war die trächtige Hündin von ihren herzlosen Haltern
wegen des bevorstehenden Nachwuchses ausgesetzt worden. Die Feuerwehr
brachte Paula direkt ins Mönchengladbacher Tierheim. Dort brachte die
Hündin am Dienstag 15 (!) Welpen zur Welt.

„So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagt Tierarzt Dr. Stanislav
Piliar (63), der die Tiere mittels Kaiserschnitt auf die Welt holte.
Normal sind vier bis fünf Welpen pro Wurf.

Dramatisch: Hündin Paula ist zu geschwächt, um sich um ihre Babys zu
kümmern. Sie lässt den Nachwuchs nicht in ihre Nähe, kann die Welpen
nicht säugen.

Die engagierten Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr um die 15
Kleinen. Alle zwei Stunden wird mit Muttermilch-Ersatz gefüttert. Doch
das ist nur ein Notbehelf. Ohne richtige Muttermilch („Biestmilch“)
haben die 300 Gramm leichten Hunde keine Chance.

Tierheimleiterin Jasmin Dickmann (27) fleht:
„*Wir benötigen dringend Hilfe! *
*Besitzer von gesunden (laktierenden) Hündinnen *
*sollen sich bitte hier melden. *
*Die Welpen haben sonst keine Überlebenschance.“

Tierheim Mönchengladbach, Tel. 02161-602214 oder*
www.tierschutz-moenchengladbach.de


Freitag, 19. August 2011

750 Euro für (k)einen Hund bezahlt

Jack-Russel-Hündin Heidi lebt wieder bei ihrem Züchter. Und das soll auch so bleiben, hat das Amtsgericht Düsseldorf entschieden. Heidi war als Welpe vom Züchter verkauft worden. Blieb aber nur drei Tage bei der neuen Besitzerin. Die wollte den Hund wegen anhaltenden Erbrechens nicht länger behalten und brachte ihn nach ganzen drei Tagen wieder zurück. Ihr Geld sah sie nicht wieder. Der Richter dazu: Die Käuferin hätte dem Züchter die Gelegenheit geben müssen, den Hund untersuchen zu lassen.
Das Urteil: Die Käuferin muss die Futterkosten für sechseinhalb Monate Unterbringung zahlen, das macht schlappe 1500 Euro. (?)
Nach Einigung auf die Hälfte und abzüglich des ursprünglichen Kaufpreises von 30 Euro muss die Käuferin nun noch 450 Euro nachzahlen...und ist weiter ohne Hund. 

Einen Kommentar dazu sparen wir uns lieber...

Donnerstag, 18. August 2011

Tierliebe oder Egoismus?

Die Beziehung des Menschen zum Tier ist komplex und sehr extrem. Von heftiger Abneigung bis zu heftiger Liebe reichten die vielfältigen Variationen dieses Themas. In letzter Zeit macht eine besondere Form der Tierliebe auf sich aufmerksam, das Tiersammeln oder Animal Hoarding, Hoarder verstehen sich durchaus als Tierschützer, das macht die Sache besonders tragisch. Denn sie wollen ja nur das Beste.
Aber ein Mensch muss kein Tiersammler sein, um seinen Egoismus mit Liebe zu verbrämen und ihn dahinter zu verstecken. Wenn es um die Frage geht, ob ein Tier abgegeben wird oder nicht, steht sie wieder an, die Frage nach Liebe und Uneigennützigkeit oder Liebe und Egoismus.
Abgeben, weil lästig? Da gibt es die einen, die diese Frage ungeschminkt mit Ja beantworten. Das Tier muss weg, es passt nicht mehr zu den neuen Lebensumständen. Das ist brutal - ehrlich. Dann gibt es die Anderen, die ihre Entscheidung damit begründen, dass es doch für da Tier besser ist, in eine neue Umgebung zu kommen. Seltsam, dass darunter sehr häufig Menschen mit unsauberen Katzen sind. Ob sich das Problem wirklich durch eine Abgabe lösen lässt, weil die Katze in der neuen Umgebung weniger Stress hat? Und was ist, wenn ausgerechnet nur die eine, die unsaubere oder die kranke oder die auffällige Katze gehen muss, die andere bleiben darf? Weil die sich ja "nichts hat zuschulden kommen lassen"?
Und last but not least - und das macht es vollends schwierig: Was ist mit denen, die ihr Tier besser abgeben würden, aber sich nicht davon trennen können? Weil es ja "anderswo auch nicht besser und nie so gut ist, wie hier"? Die also ihr Tier aus Liebe dazu verdammen, ein Leben zu führen, bei dem es nicht glücklich ist?
Liebe und Egoismus - ein schwer zu ziehende Grenze, ein heikles Thema. 


Mittwoch, 17. August 2011

Newman, liebevoller Chaot sucht neues Zuhause


Hallo, mein Name ist Newman.

Ich bin jetzt knapp 2 Jahre alt und ein charmanter (62 cm kleiner) Galgo-Mix. Leider habe ich die meiste Zeit meines bisherigen Lebens im Zwinger eines spanischen Tierheims verbracht. Durch ein Riesenglück kam ich nach Deutschland und fange nun endlich an, die schönen Seiten des Lebens kennen zu lernen.

Vieles war und ist noch neu für mich. Außerdem habe ich ja vorher noch nie in einem Haus gewohnt und das ist so aufregend, dass ich erst Stück für Stück lerne, mich sicher und entspannt zu fühlen. Meine Fortschritte verdanke ich vor allem der Tatsache, dass ich zusammen mit anderen Hunden bei zwei Trainern wohnen kann, die sich sehr gut mit Hunden aus dem Tierschutz auskennen.

Dort ist es schön, aber ich wünsche mir sehr ein eigenes Zuhause für immer.

Ich bin ein freundlicher und neugieriger Hund im besten Alter. Aus meiner Heimat habe ich spanisches Temperament mitgebracht und trotz meiner nicht so schönen Vergangenheit ist mein Vertrauen in Menschen nicht verloren gegangen. Ich lerne schnell und vertrage mich prächtig mit anderen Hunden.
Ich wünsche mir eine ruhige Umgebung, ganz toll wäre natürlich ein Garten. Schließlich bin ich ja ein bisschen Galgo und mache gerne mal eine Sprinteinlage! 

 
Großstadt und Hektik sind nichts für mich, denn zu viele Reize machen mich noch ganz hibbelig. Ich hab ja schon mit enormem Erfolg eine Menge geübt durch rein „positive Verstärkung“, z.B. dem Clicker. Für mich wäre ganz wichtig, dass meine neuen Menschen auf diese Art mit mir weiter üben, Ihr würdet natürlich dabei auch Unterstützung kriegen. Dann werde ich  bald auch sämtliche neue Situationen mit Bravour meistern – versprochen!

Ach ja, gegen Kinder habe ich nichts, aber da ich doch etwas stürmisch bin, sollten sie schon älter und standfest sein.

Ich bin kastriert, gechippt, negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet und warte in Grevenbroich auf mein erstes richtiges Zuhause. Grundsätzlich ist es auch möglich, mich als Pflegehund aufzunehmen.

Hast Du vielleicht einen Platz für mich? Dann ruf schnell an oder schreibe eine e-mail an:

Kontakt:
Dagmar Klingen, Telefon (02 11) 49 63 340 oder ( 01 77 ) 23 26 061
oder per eMail an: klingen(at)agtiere.de

Montag, 15. August 2011

Zwei schwarze Blitze in Not

Jeany

Wir können nicht verstehen, warum diese beiden niemand haben will: Es gibt keine netteren Katzen. Freundlich, verspielt, schön, schwarz, schlau - ein Traum. Liegt es daran, dass sie schwarz sind?  Wo sind hier die Fans von schwarzen Katzen?

Jeany und Piet sind Geschwister, die ganz sicher exotische Vorfahren hatten, vielleicht Siam oder Exotic Shorthair. Beide sind nach kurzer Eingewöhnungszeit freundlich zu allen Menschen und wickeln sie mit ihrem Charme um die zierlichen Pfötchen. Da sie ebenso neugierig, wie verspielt und verträglich mit netten Katzen sind, könnten sie gut mit anderen freundlichen Samtpfoten zusammenleben.

Weil Jeany und Piet sehr temperamentvoll sind – klar, sie wurden im August 2009 geboren -  brauchen sie Platz und Beschäftigung. Grundsätzlich sind die Beiden Wohnungskatzen, sie würden sich aber über einen gesicherten Balkon oder sicheren Freigang freuen. Wichtig für uns ist eine rauchfreie Wohnung.

Bruder Piet

Da die beiden schwarzen Blitze Kinder und Hunde bislang nicht kennen, würden wir sie gerne ZUSAMMEN zu sensiblen Menschen vermitteln, die selbst Spaß daran haben, mit den beiden Spiel und Action zu erleben.

Jeany und Piet sehen sich ziemlich ähnlich, aber der geübte Betrachter wird schnell erkennen, dass Jeany die zartere der Beiden ist.

Jeany und Peterle sind kastriert, geimpft, gechippt und entwurmt.

Kontakt: 0202/7379140


Sonntag, 14. August 2011

Kiet, vom Tod in ein neues Leben


 Ich heiße Kiet und wurde im April letzten Jahres geboren. Mein Start ins Leben war nicht so prickelnd: Ich kam in einer Zigeunersiedlung in Ungarn zur Welt, wo Hunde keinen besonderen Stellenwert haben. Ich musste zusehen, wie ich überlebte. Irgendwann landete ich in einer Tötungsstation und verstand die Welt nicht mehr: Das reiche EU-Land Ungarn entledigt sich seiner Hunde durch Mord, anstatt dafür zu sorgen, dass die Hündinnen flächendeckend kastriert werden, damit es erst gar nicht so viele Hunde gibt. Tierschützerinnen besuchen diese Tötungsstationen regelmäßig und berichten Menschen in anderen Ländern von dieser Grausamkeit. Davon hörte dann ein Mann in Essen, der aktiv bei der AGT mitarbeitet. Der heißt Dilthey und ist ein Geheimtipp für Hunde, denen es nicht gut geht. Er schloss sich mit dem Vorstand kurz, der meine Übernahme zusagte. So konnte ich mich auf den weiten Weg nach Essen machen. 


Vorher jedoch kam es zu Dingen, denen ich nur zähneknirschend zustimmte: Ich wurde kastriert, geimpft, gechippt, entfloht und entwurmt. Hier wollen die mir noch mal eine Nadel in den Körper jagen, um mir Blut abzunehmen. Das soll nämlich auf die sogenannten Mittelmeerkrankheiten getestet werden. Dabei liegt Ungarn gar nicht am Mittelmeer, aber ich musste mich belehren lassen, dass diese Parasiten, die diese Krankheiten übertragen, es schon bis nach Süddeutschland geschafft haben. Und Ungarn liegt breitengradtechnisch darunter.
Habe ich schon erwähnt, dass ich ein junger Spund bin? Ich habe jetzt eine Schulterhöhe von ca. 45 cm und wiege ca. 18 kg. Die Preisfrage ist, wer meine Vorfahren waren, ehrlich, ich erinnere mich nicht mehr. Mein Betreuer meint, es wären auf jeden Fall Chow-Chows im Spiel gewesen.
Sie können sich sicher vorstellen, dass ich anfangs keine gute Meinung von Menschen hatte. Aber das hat sich geändert: Erst die Menschen, die mich aus der Tötung holten, dann die Menschen, die mich nach Deutschland brachten, dann die Gemeinschaft, die Aktionen für Tiere macht und dann mein Betreuer, den ich jetzt schon sehr liebe. Deshalb habe ich beschlossen, dass es solche und solche Menschen gibt und ich begegne erstmal allen mit Freundlichkeit. Mit meinen Artgenossen habe ich kein Problem, ich freue mich, wenn ich sie treffe, wir unterhalten uns ganz angeregt und spielen dann ausgelassen miteinander. Für Fahrradfahrer, Jogger und Autos interessiere ich mich gar nicht, fahre aber super gerne im Auto mit. Mein Pfleger hat eine Tochter, mit der komme ich gut zurecht, die ist aber auch schon 10 Jahre und seeeeehr hundeerfahren. Ich möchte eigentlich immer bei meinen Menschen sein, sehe aber ein, dass ich nicht überall mit hin kann. Sagen wir mal: Bis zu ca. 3 Stunden könnte ich es aushalten, aber dann juckt mich mein Fell und ich möchte schmusen, schmusen, schmusen.
Möchten Sie auch zu den Menschen gehören, mit denen ich nur positive Erfahrungen gemacht habe? Dann wenden Sie sich an meine Chefin, die regelt das dann für mich, damit ich bei Ihnen ein neues Leben beginnen kann:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49 oder per eMail an: becker(at)agtiere.de

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Essen/Ruhrgebiet oder ca. 30 km um Hilden/Rheinland.

Donnerstag, 11. August 2011

Gerome, der den Menschen in die Seele schaut

Gerome ist zweieinhalb Jahre jung, kastriert, gechippt, geimpft, entwurmt.
Die Pflegestelle behauptet, dass Gerome den Menschen in die Seele schaut. Wenn man das Foto genau getrachtet, ist das gar nicht so abwegig.
Die Pflegestelle sagt, dass sie 1000 gute Eigenschaften von Gerome aufzählen könnte und dass man diesem Kater einfach nicht widerstehen kann und ihn liebhaben muß. Gerome ist nicht nur menschenbezogen und verschmust, sondern auch anhänglich und herzig.
Obwohl er anfang sehr schüchtern war, scheint sein Vertrauen in die Welt und zu seinen Menschen jetzt durch nichts mehr zu erschüttern zu sein.
Zu seinem tollen Charakter kommt noch hinzu,  dass er bildschön ist mit seinem langen, superweichen Fell;  eine besondere Attraktion ist sein schwarzer, volumiger Schwanz, in dem weisse einzelne Fäden eingewirkt sind, die wie Silber glänzen und unter dem Schwanz ist noch ein dickes weisses Kissen aufgepfropft. Ein herrliches und lustiges Bild, wenn er den Schwanz aufstellt, was schon seit Langem die Regel ist. Obwohl Gerome seit letzten Herbst zum Wohnungskater mutiert ist und gerne in einer Kuschel-Höhle döst, sollte er doch etwas gesicherten Freigang bekommen. Gerome könnte überall hin, wo es keine dominanten Katzen gibt, er könnte alleine vermittelt werden oder mit Mädie zusammen. Anfangs würde Gerome sicher wieder etwas scheu und sehr vorsichtig seinen neuen Menschen begegnen, Gerome würde sicher nicht verstehen, wenn man ihm böse wäre.
Wir suchen ein rauchfreies Zuhause für Gerome, gerne mit Mädie zusammen. 

Mädie - das Eichhörchen

Mädie ist gut ein Jahr jung, kastriert, gechippt, geimpft, entwurmt.
Sie ist sehr lieb, sehr verschmust, sehr anhänglich, aber auch sehr bewegungsfreudig, was für eine so junge Katze nicht verwunderlich sein sollte. Toben und Spielen mit Angeln und Bällchen-Rundlauf-Spiel ist das Größte, aber auch in der Sonne mit anderen Katzen spielen und toben findet Mädie toll. Für alles, was man ihr anbietet, ist Mädie aufgeschlossen und dankbar.
Mädie ist anzumerken, dass sie ihre Rettung vor dem Hungertod, als sie noch ein Katzenbaby war, mit Dankbarkeit begegnet und das neue Leben in vollen Zügen genießt.
Mädie muß man einfach liebhaben.
Wir suchen für Mädie ein rauchfreies Zuhause, wo unbedingt andere Katzen sein müssen, allerdings kein Hund, davor hat Mädie Angst.
Gesicherter Freigang wäre toll für Mädie. Aber auch viele artgenössische Freunde und eine nicht zu kleine Wohnung mit viel Spielzeug und Abwechslung und gesichertem Balkon oder Terrasse wäre für Mädie möglich. Gerne würden wir Mädie mit Gerome zusammen vermitteln, Mädie kommt zwar gut ohne ihn zurecht, aber Gerome würde Mädie brauchen.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de



Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland

Mittwoch, 10. August 2011

Praxisseminar "Schweine im tiergestützten Einsatz"

 
Das Seminar richtet sich an jene Mitarbeiter der Mensch-Tier- Begegnungsstätten (Tiergestützte Projekte, Begegnungshöfe, Jugendfarmen, Schul-, Erlebnis-, Ferienbauernhöfe etc.), die die artgemäße Haltung und den methodischen Einsatz von Minischweinen in der Mensch-Tier-Begegnung kennenlernen
möchten.
Der Referent Daan Vermeulen ist ein erfahrener Physiotherapeut und arbeitet seit vielen Jahren mit seinen Minischweinen Rudi und Felix in seiner Praxis sowie im Rahmen der Tiergestützten Förderung in sozialen Einrichtungen mit unterschiedlichen Klientengruppen. Er wird in diesem Seminar seine langjährige Erfahrung zur artgemäßen Haltung, zum tiergerechten Einsatz von Minischweinen sowie Tipps zur praktischen Arbeit mit Schwein & Mensch weitergeben. Am Nachmittag erleben die Teilnehmer in praktischen Übungen Methoden der Arbeit mit Schweinen.

Referent: Daan Vermeulen (http://www.vermeulen-therapie.de/)
Seminarleiterin: Dr. Carola Otterstedt
Veranstalterin: Stiftung Bündnis Mensch & Tier
Teilnehmerbeitrag: 120 € (inkl. Mittagessen und Kaffeepause)
Begrenzte Teilnehmerzahl: 24
Termin: Samstag, den 8.10.2011, Bremen

http://www.buendnis-mensch-und-tier.de/
http://www.tiergestuetzte-therapie.de/

Ferienzeit bedeutet Tiernotstand



Sie heißen Athos, Porthos, Ara-Miss und Salander. Allen gemeinsam ist, dass ihr Leben, kaum begonnen, fast schon zu Ende war. Diese Katzenkinder sind Waisen, ihre noch nicht einmal erwachsenen Mütter wurden überfahren. Jetzt suchen die vier Musketiere, wie ihre Freunde, die sechs „Ms“, Malika, Merit, Malvin, Marcel und Marek nette Menschen – für immer.
Allein, ohne Mutter, hätten die wenige Tage und Wochen alten Katzenwelpen keine Überlebenschance gehabt – wenn nicht tierliebe Menschen sie gefunden hätten. Noch spielt, rauft und balgt der vierbeinige Nachwuchs in einer Pflegstelle. Frei nach dem alten Musketier-Motto: „Einer für alle, alle auf einen“. Aber bald wollen die jungen Samtpfoten die Welt erobern – immer zu zweit.
„Wie jedes Jahr im Sommer ist die Situation bei den Katzen wirklich dramatisch“, zieht Elke Bernhardt von der Aktionsgemeinschaft für Tiere (AGT) ein ernüchterndes Fazit. Zwei Dinge kommen zusammen, die den Tierschützern das Leben schwer machen. „In der Reisezeit wollen nur wenige Menschen ein neues Tier aufnehmen, aber gerade jetzt ist Hochsaison, was den Nachwuchs angeht.“ Entsprechend schwierig ist es, gute Stellen für die Vermittlung zu finden.
Wer sich – auch vorübergehend bereit erklären möchte, zwei Katzenkinder oder eine erwachsene Katze bei sich aufzunehmen, kann sich melden bei

Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V.
Elke Bernhardt
Tel. 02173/8 54 96 04

Montag, 8. August 2011

Wussten Sie schon, dass Katzen spucken?



Wenn nein, dann lesen Sie das hier, im Buch "Katzensprache richtig deuten"
oder hören es hier, im Interview mit Radio Wuppertal.

Sonntag, 7. August 2011

Neues von Rosco

Bitte zum Vergrößern ins Bild klicken 

Samstag, 6. August 2011

Neuer Podenco-/Windhundauslauf in Dormagen

Die Hundeschule Tierisch Menschlich bietet auf ihrem 6.000qm großen Grundstück, in Dormagen-Gohr einen Podenco- Windhundauslauf an. Das Grundstück ist komplett 1,70m hoch eingezäunt.

Natürlich sind auch andere Hunde die bzgl. ihres Jagdverhaltens nicht abgeleint werden können willkommen.

Termine:

Montag: 17.00 - 19.00 Uhr
Mittwoch: 17.00 - 19.00 Uhr

Alternativtermine nach Rücksprache.

Maximal 10 Hunde können pro Termin teilnehmen.

Zur Unterstützung der Menschen mit ihren Hunden steht eine ausgebildete Mensch-/Hundetrainerin zur Verfügung.

Die Agilitygeräte können unter Anweisung genutzt werden.

Preis pro Hund: 5€

Impressionen vom Gelände: http://www.derpodenco.de/podenco-windhundauslauf/impressionen

Kontakt: Ulli Lahme,
Festnetz: 02183-806213
Mobil: 01511-6689383
www.tierischmenschlich.info

Romeo und Kimba: Eine Katerliebe


Das Katerpaar Kimba und Romeo hat sein Zuhause verloren, weil ihr Frauchen gestorben ist.
Romeo ist ein 5 Jahre alter roter Kater mit weißen Fellanteilen. Er ist ein wunderschöner Maine-Coon-Kater, der angeblich schwer hört, aber es scheint uns, dass er genau weiß, was Sache ist und nur so tut, als wenn er nichts mitkriegen würde. Romeo ist sehr menschenbezogen und verschmust. Er ist ein Traumkater mit einem total unkomplizierten Charakter, der sehr gut zum Spielen animiert werden kann. Er versteht sich auch bestens mit anderen Katzen, dennoch sollen er und Kimba zusammen bleiben, weil die Beiden auch vorher schon problemlos zusammengelebt haben.


Kimba ist ebenfalls 5 Jahre, allerdings hat er den Tod seines Frauchens noch nicht so gut verarbeitet; denn er fremdelt noch und wirkt dadurch schüchtern. Aber auch er ist menschenbezogen und soll eine enge Bindung zu seinem verstorbenen Frauchen gehabt haben. Kimbas Fell ist weiß mit grauen und schwarzen Flecken und er ist zarter gebaut als sein Kumpel Romeo.
Wer akzeptiert, dass Kimba ein bisschen zurückhaltender ist, kann dafür mit Romeo richtig Action haben und hat im Doppelpack zwei tolle Kater.
Beide Kater sind kastriert, gechippt, geimpft und entwurmt.
Wir suchen für dieses Doppelpack ein neues Zuhause in einer rauchfreien, nicht zu kleinen Wohnung, die über einen gesicherten Balkon verfügen muß. Ihre neuen Leute sollten einen ruhigen Haushalt führen.
Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per eMail an: becker(at)agtiere.de

Donnerstag, 4. August 2011

Tasso: Reisekrankheiten beim Hund

In fast allen Regionen mit mediterranem Klima wie zum Beispiel in Frankreich, Spanien und Italien aber auch in gemäßigteren Zonen können Parasiten, die es bei uns nicht oder kaum gibt, für den Hund zur Gefahr werden. Die durch Mücken, Sandfliegen oder Zecken übertragenen Mittelmeerkrankheiten wie Babesiose, Ehrlichiose und Leishmaniose können in ihren Symptomen unspezifisch sein. Daher ist die Infektion oft nicht sofort erkennbar. Oft brechen die Krankheiten lange nach der Urlaubsreise aus, so dass die ersten Anzeichen gar nicht mehr mit dem Urlaub in Verbindung gebracht werden. Einige der Krankheiten sind nur schwer und langwierig zu behandeln, manche können tödlich enden.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, nimmt sein Tier am besten nicht in die Risikoländer mit. Denn den absoluten Schutz gibt es nicht. Wer lieber mit dem Vierbeiner verreist, sollte sich vor Antritt der Reise über vorsorgliche Maßnahmen bei seinem Tierarzt informieren und das Tier nach der Reise eventuell auf die Krankheiten testen lassen.


Das TASSO-Tierärzte-Team hat für Sie Informationen rund um die gängigsten Reisekrankheiten zusammengestellt. Besuchen Sie uns in unserem Wissensportal unter www.tasso.net/Service/Wissensportal.

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© Copyright TASSO e.V.

Mittwoch, 3. August 2011

Vita, eine kleine Schmusebacke




Wenn AGT-Aktive sagen, sie machen irgendwo Urlaub, kommt garantiert nach ein paar Tagen ein Anruf: Wir sind da dem und dem Tier begegnet, haben wir Platz?
Vita wusste scheinbar, dass mal wieder AGTlerinnen in Spanien unterwegs waren und passte sie ab. Sofort wurde erkannt, wie verwahrlost diese ca. 7jährige Hündin war. Kurzerhand wurden spanische Kontakte aktiviert und Vita konnte in eine spanische Pflegestelle einziehen. Beim Tierarzt musste als erstes der furchtbare Milbenbefall behandelt werden, bevor sie überhaupt geimpft werden konnte.
Das Fell ist inzwischen schön nachgewachsen, die notwendigen Impfungen sind erfolgt, gechippt ist sie natürlich auch, ein Gesundheitszeugnis ausgestellt.
Nun kann sie kommen.
Vita ist einfach nur ein Schatz, der geliebt und beschmust werden möchte. Sie ist mit ihren Artgenossen ebenso verträglich, wie auch mit Katzen, obwohl sie mit denen nicht unbedingt kuscheln möchte. Lieber mag Vita, sich es sich auf einem Schoß gemütlich zu machen und gekrault zu werden.
Aber sie ist kein Schoßhund, sie ist ein Hund mit den Bedürfnissen eines Hundes, der laufen muß, ein Geschirr tragen möchte und mit Hundeanfängern eine Schule besuchen will.
Wir suchen ein Zuhause für Vita bei Leuten, die ihr Geborgenheit und Liebe schenken. Wie lange sie alleine bleiben kann, wissen wir noch nicht, Vita kommt erstmal in eine Pflegestelle in Deutschland, damit wir sie besser beurteilen können. 
Kontakt:
Dagmar Klingen, Telefon (02 11) 49 63 340 oder (01 77) 23 26 061
oder per eMail an: klingen (at)agtiere.de