Donnerstag, 28. Juli 2011

Die sechs "Ms" suchen einen Abenteuerspielplatz

Gestatten, dass wir uns vorstellen: Wir sind die „Ms“. Eigentlich heißen wir Malika, Merit, Malvin, Marcel und Marek. Und wir waren auch nur fünf. Aber unsere Katzenmutter war so nett und hat auch noch Melisa adoptiert, die ganz alleine und ohne Mutter und Geschwister gefunden wurde. 
Jetzt sind wir aber komplett und wollen die Welt erobern. Immer zu zweit, versteht sich, denn alleine ist uns langweilig und zu zweit spielt es sich viel schöner. Dafür brauchen wir unbedingt einen Abenteuerspielplatz und viel Abwechslung und Beschäftigung – wir sind nämlich die geborenen Entdecker und Forscher. 
Außerdem möchten wir gerne zu netten Menschen, denn Schmusen ist unsre zweite große Leidenschaft. Alle, die uns kennen, sind ganz begeistert. Klar, wir dürfen ja auch in aller Bescheidenheit von uns behaupten, dass wir einfach wunderhübsch und besonders reizend sind, finden Sie nicht auch? 
 Alle sind wir grau getigert, mal mit mehr, mal mit weniger Weiß und wenn wir toben, glühen unsere Nasen rosa.

Wenn Sie uns ein neues, schönes Zuhause schenken wollen, in dem Menschen nicht rauchen, dann melden Sie sich bitte bei:

Pflegestellenbetreuerin Elke Bernhardt
(02173)8 54 96 04 oder
 
 

Mittwoch, 27. Juli 2011

Fragen an Anette Wäger zum Thema "Pflegestelle"

Wir, die AGT, bringen unsere Tiere nicht in einem Tierheim unter, sondern in Pflegestellen. Das ist unsere große Stärke, aber auch unsere große Schwäche. Denn wir haben NIE genug Pflegestellen für alle die Tiere, die untergebracht werden müssen. Wir möchten, statt zu nur zu jammern, Ihnen hier an dieser Stelle eine Pflegestelle und ihre Arbeit vorstellen: Anette Wäger betreut seit vielen Jahren Pflegehunde.

ACHTUNG: Wir suchen derzeit dringend Aufnahmemöglichkeiten für Katzen. Mehr Infos auch auf unserer Seite www.agtiere.de

Anette Wäger mit Pflegehunden
Anette Wäger aus Leverkusen, Pflegestelle der Aktionsgemeinschaft für Tiere (AGT) für Hunde seit 2005

Warum sind Sie Pflegestelle geworden?
Weil ich Hunden helfen wollte. Aus zeitlichen Gründen kommt für mich ein Engagement im Tierheim nicht in Frage, da wir noch zwei eigene Hunde haben, die natürlich auch nicht zu kurz kommen sollen. Und da meine beiden sehr verträglich sind, spielt es keine große Rolle, ob nun zwei oder drei Hunde hier leben.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Pflegehund?
Ja, das war Elenie, eine kleine Schnauzermischlingshündin aus Griechenland. Sie war taub und sehbehindert, aber noch gut zu Fuß und voller Lebenslust. Inzwischen sind es in all den Jahren 14 Hunde gewesen, die hier bei und mit uns gelebt haben.

Gibt es ein besonderes Tier-Schicksal, an das sie sich erinnern?
Ich erinnere mich noch an alle Pflegehunde, denn jeder war etwas Besonderes. Die größte Verwandlung hat Nabucco (genannt Theo) durchgemacht. Er kam als stinkender großer „Bobtail-Irgendwas-Mischling“ aus Rumänien zu uns, wo er über fünf Jahre in einem Beton-Zwinger gelebt hatte. Den ersten Tag verbrachte er im Garten, zurückgezogen in den Büschen, weil er mit sich und dem Leben schon komplett abgeschlossen hatte. Aber nach zweimaligen Baden, Haareschneiden und Pediküre wurde aus ihm ein lebenslustiger, etwas eigenwilliger Strubbel-Hund: Ein Phoenix aus der Asche.

Was ist das Besondere an der Arbeit als Pflegstelle?
Das Schöne an der Arbeit als Pflegestelle ist, zu erleben, wie aus einem Häufchen Elend ein lebensfroher Hund wird. Und es gibt Hunde, die finde ich einfach nett und in andere habe ich mich mit allen Macken und Eigenarten verliebt. Aber wenn ich sehe, dass der Hund freudig mit seinen neuen Menschen mitläuft, dann fällt mir auch die Trennung leichter, weil ich weiß, dass es der Aufbruch in ein neues, besseres Leben ist. 

Welche Vorteile hat die Unterbringung in der Pflegestelle eigentlich für das für den Hund?
Der Hund kommt in eine „normale“ Umgebung, nicht in einen Zwinger. Er nimmt am Alltagsleben teil. Besonders Hunde mit Verhaltensproblemen wie Ängsten, Unsicherheit oder fehlender Stubenreinheit werden so vermittlungsfähig. Verhaltensauffälligkeiten, die durch eine Zwingerhaltung entstehen können, werden vermieden. Gerade Hunde, die aus schlechter Haltung kommen, müssen erst einmal sehr viel lernen, um vermittelt werden zu können. Hunden, die aus persönlichen Gründen abgegeben werden, wird der Schock des Tierheimaufenthaltes in einem Zwinger erspart.

Welche Voraussetzungen sollten denn Menschen mitbringen, die Pflegestelle werden wollen?
Man sollte in erster Linie Zeit für das Tier aufbringen und die Tätigkeit als Pflegestelle muss mit dem täglichen Zeitablauf vereinbar sein. Besonders in den ersten Wochen ist viel Geduld erforderlich, um den Hund in seinen Eigenarten kennenzulernen und ihn in den Tagesablauf zu integrieren. Dabei ist die Unterstützung von Familie und Partner besonders wichtig. Schließlich ist es auch von Vorteil, wenn jemand Gesundheitsprobleme des Hundes erkennen und entscheiden kann, wann ein Tierarztbesuch notwendig ist. Und last but not least: Eine Pflegestelle sollte auch Gespräche mit Interessenten führen können, um festzustellen, ob Mensch und Tier zusammen passen.


Dienstag, 26. Juli 2011

Neue Fotos von den vier Musketieren

Sie wachsen, blühen und gedeihen und haben mit Salander-D'Artagnan nun auch noch Verstärkung bekommen: Athos, Porthos und die Ara-Miss.....alle vier Waisen brauchen ab Ende August ein neues Zuhause.











Kontakt: Marita Römer, 02173/907157

Montag, 25. Juli 2011

Jetzt sind es vier Musketiere



Hier im Film sind es nur drei Waisenkinder, aber sie haben seit Kurzem Verstärkung bekommen: Klein-Salander hat nun endlich Gesellschaft und verstärkt die Truppe. Vielleicht sollten wir ihn doch D'Artagnan nennen?  
Wie es scheint, wollen Athos und Porthos den Bund fürs Leben schließen, nun hoffen wir darauf, dass sich die Ara-Miss mit Salander zusammentut, dann könnten die vier Ende August immer zu zweit in ein neues Zuhause umziehen. Wer sich für die Truppe interessiert, sollte sich melden bei Marita Römer, 02173/907157.




Viel über Barfen gelernt

Das war wirklich ein super Seminar: Hier nochmal Danke an Kirsten Cordes, die uns allen einen wirklich spannenden und informativen Samstag beschert hat. Wir hoffen auf eine baldige Fortsetzung und weitere Seminare mit ihr. Wer sich für das Thema interessiert, ist hier bestens aufgehoben www.katzennatur.de
 

Donnerstag, 21. Juli 2011

Neue Fotos von Alessia und Gipsy






Schönheit schützt vor Not nicht: Auch solche Katzen suchen nach liebevollen Menschen.
Kontakt: 0202/7379140

Sommerzeit - Krisenzeit: Hilfe, wir gehen unter

Es werden jeden Tag mehr Katzen, die bei uns landen. Aktuell sind es wieder zehn neue Katzenkinder, die einen Menschen und eine Heimat suchen. Und noch haben wir die inzwischen bald erwachsenen Kinder vom letzten "Durchgang". Das kann doch nicht wahr sein, hört dieses Elend niemals auf?

Clifford

Clayton, Clifford und Comtessa sind die reizendesten, freundlichsten und verspieltesten katzne, die man sich vorstellen kann. Ihr Pech: Die Kater sind schwarz, die Kätzin schildpatt. Also wunderschön, finden wir. Aber offensichtlich trifft diese Fellfarbe nicht den Geschmack der Menschen. Es aknn doch nciht sein, dass sich für solch nette Katzen niemand interessiert?

Clayton
 
Comtessa

Mittwoch, 20. Juli 2011

Zu vermitteln: Gipsy und Alessia - Neva Masquerade und Sibirische Waldkatze


Diese beiden Hübschen haben war zusmamen gelebt, wollen aber nun getrennte Wege gehen. Denn die terpermantevoller Gipsy, eine Neva Masquerade, dominiert die sanfte Alessia. Für beiden suchen wir Fans und Liebhaber von Langhaarrassen. Denn beide Damen sind echte Traumkatzen: Lieb, verschmust, verspielt, anhänglich, ruhig....Beide sind sieben Jahre alt und Wohnungshaltung gewohnt.




 Kontakt: 0202/7379140 oder mueller@vierpfotenprofis.de

Dienstag, 19. Juli 2011

Tasso: Brassov schließt endlich das "Tierheim"

Grund zur Freude beim Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) und TASSO e.V.: Nach jahrelangen Bemühungen soll das städtische Tierheim von Brasov, in dem in den letzten Jahren über 30.000 Hunde bestialisch getötet wurden oder langsam verhungerten, zum 30. September endlich geschlossen werden. Der Bürgermeister einer der größten Städte Rumäniens, George Scripcaru, legt die Verantwortung für alle Straßenhunde der Stadt in die Hände von Christina Lapis, einer Rumänin, die vor Ort seit Jahren unermüdlich an der Seite des bmt für die Streuner kämpft.
Bei aller Freude stehen die Tierschützer jetzt vor einer riesigen Herausforderung: Die 320 Hunde des städtischen Tierheims müssen zunächst in das Tierheim von Christina Lapis umsiedeln, das mit 500 Hunden bereits seine Kapazitätsgrenzen gesprengt hat. Deshalb sollen so viele Hunde wie möglich von dort nach Deutschland vermittelt werden, um bei Christina Lapis Platz für die Hunde aus dem städtischen Tierheim zu schaffen.
Diese Hunde haben die Hölle hinter sich. Sie sind von dem permanenten Hunger und den Bedingungen seelisch und körperlich gezeichnet. Deshalb möchte Petra Zipp, Vorsitzende des bmt, dass die Hunde sich im Tierheim Brasov erst einmal von den Strapazen erholen können.
Um weitere Hunde aus Brasov beim bmt in Pfullingen aufnehmen zu können, müssen die jetzigen Hunde, die auch vorwiegend aus Rumänien stammen, ein neues Zuhause bekommen. "Wir wissen, dass wir einen schlechten Zeitpunkt für die Aktion erwischt haben", sagt Petra Zipp. "Aber die Chance ist einmalig, noch nie waren wir mit unseren Verhandlungen in Rumänien so weit. Jetzt starten wir durch."
Bitte von TASSO und bmt: Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Hund nach Hause zu holen, möge sich doch auf www.bmt-tierschutzzentrum.de umschauen. Dort warten viele vierbeinige Rumänen auf ein neues, liebevolles Zuhause.
 
 
© Copyright TASSO e.V.

Mittwoch, 13. Juli 2011

John und Osira sind umgezogen, Jeany und Piet warten noch

Die bezaubernde Jeany möchte mit ihrem Bruder Piet zusammen bleiben
 
Wieder zwei Tiere im Glück: John hat Grund zur Freude und Osira einen netten Katerkumpel gefunden. Der weiße Pamuk hat ein neues Zuhause, Agusta und Suzuki bekommen am Wochenende ein neues Heim, ENDLICH!

Aber es warten immer noch Jeany und Piet. Kann es denn wirklich sein, dass schwarze Katzen keine Chance haben? Dabei sind die beiden so nett, schön, schnell und schlau, dass es eine wahre Freude ist. Katzen von allerfeinstem Charakter warten und warten und warten auf ein neues Zuhause - nur weil sie schwarz sind?

Samstag, 9. Juli 2011

Kastrationspflicht für Katzen in der Gemeinde Möhnesee

Hier gibt es einen interessanten Link zum Thema. Es wird auf einen Artikel in der Lokalpresse und die zugehörigen Kommentare verwiesen. Einfach nur erschreckend.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Lustiger John ist traurig

Das hätte so schön sein können: Für diesen netten, munteren Kerl hatten wir ein wunderbares Zuhause gefunden. Aber das Schicksal ist nicht immer fair: Leider muss er zu uns zurück.
John ist zwar schon 9 Jahre alt, aber er ist ein lustiger und immer zu Scherzen aufgelegter Hund. Niemand kann glauben, dass er schon 9 Jahre alt ist. Sicherlich hat er auch ruhige Phasen, aber gerade diese Mischung macht ihn zum perfekten Familienhund.
Auf Fotos wirkt John immer so groß, aber seine Schulterhöhe ist gerade mal 38 cm.
John geht sehr gerne Gassi und läuft gut an der Leine, aber sein eigentliches Interesse gilt den Menschen: Vom Schmusen kann John gar nicht genug kriegen.
Beim Spazierengehen ist er sehr aufmerksam und lässt das andere Ende der Leine nicht aus den Augen. Deshalb ist er auch gut ableinbar. John ist außerdem sehr neugierig und lernbegierig und wird Spaß daran haben, wenn seine neuen Besitzer ihn geistig fordern.
Wir hatten John vor einem Jahr vermittelt, aber sein Frauchen wurde plötzlich so krank, dass sie ihn schweren Herzens wieder zurückgeben musste.Nun müssen John und wir wieder ein neues Zuhause für ihn suchen. Seine neue Familie braucht keine Hundeerfahrung zu haben, um mit John zu leben. Aber vorhandene Kinder sollten rücksichtsvoll und mindestens im Grundschulalter sein.
John hat in seiner damaligen Pflegefamilie mit einer Katze zusammengelebt, das war nicht die große Liebe, aber problemlos. John kann bis zu drei Stunden. problemlos alleine bleiben.
John ist geimpft, gechippt, entwurmt und negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland oder ca. 30 südlich von Essen/Ruhrgebiet.

Kontakt:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de


Hier ein Video von John in Aktion, das schon vor einem Jahr entstanden ist...

Hat jemand Katzenprobleme?

Oder hat jemand eine Problemkatze? Dann ist er ja genau richtig bei unserem Seminar in der Tierklinik LESIA. Am 15.7. um m18 Uhr veranstalten wir einen Seminarabend mit dem Titel: "Wenn der Haussegen schief hängt". Die Vierpfotenprofis, Tierpsychologinnen Marita Römer und Gabriele Müller, erläutern die häufigsten Probleme in der Katzenhaltung und geben praxiserprobte Tipps.

Hier ein kurzer Überblick:
  • Liebe für das Leben: Wer passt zu wem?
  • Wenn das Fell fliegt: Schwierige Vergesellschaftung
  • • Leben in der Gruppe: Regeln für den Mehrkatzenhaushalt
  • • Plötzlich ist es Hass: Aggression im Alltag gegen Artgenossen
  • • Zusammenleben mit Kind und Hund
  • • Zerstörungswut? Katzen, die alles zerkratzen
  • • Tipps für die gelungene Zusammenführung
Termin: Freitag, 15.7.2010
18.00 Uhr bis 20 .00 Uhr
Teilnahmegebühr: 10,– Euro
 
Die Vierpfotenprofis, Gabriele Müller und Marita Römer, arbeiten als Tierpsychologinnen in Wuppertal und Langenfeld. www.vierpfotenprofis.de
Um Anmeldung wird gebeten unter:
Telefon 0211/322777-0; mail(at)lesia.de
oder 0202/7379140; mueller(at)vierpfotenprofis.de
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Montag, 4. Juli 2011

Mageres Ergebnis: Auftritt bei Tiere suchen ein Zuhause

Die bezaubernde Jeany will mit Piet zusammen bleiben

Lag es am WM-Spiel der deutschen Mannschaft? Ganz sicher. Läuft sich die Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" im WDR einfach tot? Womöglich. Jedenfalls hatten wir nach der Sendung eine extrem geringe Resonanz für unsere Tiere. Vermittelt ist bislang nur Pamuk, der weiße BKH-Kater. Das war uns klar. Wer so weiß und plüschig und rundlich ist und dazu so nett und freundlich, der findet Liebhaber. Leider sind darüber alle anderen Tiere komplett untergegangen. KEIN Anruf für Jeany und Piet, KEIN Anruf für Afacan... Hoffen fürden wenigstens noch unsere beiden FIV-Kater Don Emilio und Gambroulaki....Deshalb hier nochmal unsere Pechvögel mit Bild und Kurzvorstellung.
 
Schön, schwarz, schnell, schlau und unzertrennlich: Das sind Jeany und Piet, Geschwister, die ganz sicher exotische Vorfahren hatten. Beide sind nach kurzer Eingewöhnungszeit freundlich zu allen Menschen und wickeln sie mit ihrem Charme um die zierlichen Pfötchen. Da sie ebenso neugierig, wie verspielt und verträglich mit netten Katzen sind, könnten sie gut mit anderen freundlichen Samtpfoten zusammenleben.Weil Jeany und Peterle sehr temperamentvoll sind – klar, sie wurden im August 2009 geboren -  brauchen sie Platz und Beschäftigung. Grundsätzlich sind die Beiden Wohnungskatzen, sie würden sich aber über einen gesicherten Balkon oder sicheren Freigang freuen. Wichtig für uns ist eine rauchfreie Wohnung.
Kontakt:
Elke Bernhardt, Telefon (0 21 73) 85 49 604
oder senden Sie eine E-Mail an: ehsbernhardt(at)arcor.de
Afacan trauert sehr
 
Afacan ist knappe fünf Jahre jung, ein Europäischkurzhaar-Kater mit einem glänzenden schwarzen Fell. Er wurde ursprünglich von einem Bauernhof aus Ostdeutschland mitgebracht, zusammen mit seiner Schwester. Die Schwester ist nun gestorben, er trauert sehr und seine Familie kann ihm die Aufmerksamkeit, die er nun einfordert, aus beruflichen Gründen nicht geben.Afacan ist sehr menschenbezogen, zutraulich und lieb. Dabei ist er kein Draufgänger, sondern ruht in sich. Apropos „ruhen“: Er mag es sehr, im Bett zu schlafen.


Wir suchen für ihn ein neues, rauchfreies Zuhause, wo möglichst bereits eine Katze wohnt, die auch gerne Katzengesellschaft mag. Es muß die Möglichkeit zu gesichertem Freigang gegeben sein.
Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, (0 21 29) 3 16 49 
oder E-Mail an: christa.becker(at)gmx.net

Samstag, 2. Juli 2011

Kastrationspflicht in Hildesheim und Verden

In Niedersachsen ist vor kurzem nicht nur ein neues Hundegesetz eingeführt worden. Als eine der ersten Städte in Deutschland nach Paderborn widmen sich nun Hildesheim und Verden verstärkt der Problematik der sich unkontrolliert vermehrenden Katzen. Vorbild für  die neue Verordnung in Verden ist Delmenhorst. Dort wurde  bereits 2010 eine Katzenschutzverordnung eingeführt. Der stellvertretende Fachbereichsleiter des Ordnungsamtes in Verden, Herr Rolf Schwirz, ist mit dem Ergebnis der im Februar 2011 in Kraft getretenen Verordnung sehr zufrieden. Auch seitens der Katzenbesitzer gab es kaum Widerstand, zumal die Kastrationsaktion anfangs von der Stadt bezuschusst wurde, so Schwirz im Gespräch mit TASSO. Mit der Verordnung, die durchaus Gesetzescharakter hat, trägt die Stadt Verden nachhaltig zur Entlastung des ortsansässigen Tierheims bei. Neben der Pflicht, die Katzen kastrieren zu lassen, muss auch jede Katze einen Chip tragen. Der  hannoversche Tiermediziner Professor Hackbarth hält sogar einen Sachkundenachweis für Katzen für nicht abwegig. "Alles deutet darauf hin, dass die Politik in Deutschland langsam umdenkt und Tierhalter mehr in die Verantwortung für ihre Tiere nehmen will. Verordnungen wie in Hamburg, Berlin und jetzt in Niedersachsen - um nur einige Länder zu nennen - werden mittelfristig für alle Bundesländer eingeführt werden", ist sich Philip McCreight von TASSO sicher. "Ein Weg, den wir Tierschützer nur begrüßen können."
 
© Copyright TASSO e.V.