Freitag, 29. April 2011

Pilgern für die Tiere

 
Unsere Aktiven Veronika Schmitz und Helga Klebig sind mit Tieren auf dem Jakobsweg in Spanien gepilgert. Mit von der Partie waren der Rüde Pablo (braun) und die Hündin Anais (schwarz).
Diese Helden suchen ein Zuhause nach dem Camino: PABLO UND ANAIS sind aus dem Tierheim Triple A, die als Repräsentanten aller ausgesetzten Tiere den Jakobsweg wandern; sie sollen nach ihrer sechswöchigen Wanderung nicht mehr ins Tierheim zurück. Wir suchen für sie eine liebevolle Person/Familie, die sie adoptiert. Beide sind im Tierheim aufgewachsen, Pablo ist 2 1/2 Jahre alt, Anais 1 1/2, beide sind kastriert und unkompliziert, sehr anhänglich und ungemein liebenswert. Und natürlich sportlich und fit!!!
Kontakt: Veronika Schmitz, T (0 21 74) 79 50 39, eMail: veronika.schmitz@googlemail.com

 
Hier finden Sie den Pilgerbericht von Veronika Schmitz und Helga Klebig:

Eine Woche auf der „Ruta de la Plata“
Pilgern für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch, Tier und der Natur auf diesem Planeten.
Am Anfang des Jahres verschickte unsere nimmermüde Christa Becker eine Rundmail an alle mit folgendem Link: http://www.planeta-animal.org/

Das Thema hat mich so angesprochen, dass ich meiner „alten“  Schulfreundin Helga eine Mail schrieb, ob dies denn nichts für uns sei. Drei Wochen haben wir hin- und herüberlegt, geplant und gerechnet. Denn, wie ihr ja alle wisst, sind Mamas UN-ER-SETZ-LICH.
Am Donnerstag, den 17. März 2011flogen wir von Düsseldorf-Weeze nonstop nach Sevilla. Die Flieger nach Sevilla gehen nur am Donnerstag! Das brachte uns zwei schöne Tage in Sevilla ein. Wir wohnten in der Jugendherberge „Sevilla Inn Backpacker“ und begegneten dort unserer ersten Mitpilgerin.
Sevilla betörte durch die Sonne, die Wärme, die Lebendigkeit und die tollen Düfte. Über der ganzen Stadt lag der Duft  der Apfelsinenblüten und der Olivenöl-Fisch-Knoblauch-Kompositionen. Wir fanden Sevilla einfach super! Am ersten Tag haben wir uns die Füße plattgelatscht (schon mal probewandern!) und am zweiten Tag haben wir uns Fahrräder geliehen, mit denen wir die ganze Stadt erkundet haben. Durch Sevilla fließt der Fluss Guadalquivir, der von mehreren schönen Brücken überquert wird. Das hat einfach Flair!
Am Samstagmorgen ging es dann los. An der Kathedrale  (die übrigens zum Weltkulturerbe gehört!) war der Treffpunkt. Den Augenblick, als die buntgeschmückten Esel mit ihrem Führer Narciso, Pferd und Pony und die ganzen Menschen mit den Hunden, die ich ja teilweise schon von Fotos kannte, werde ich nie vergessen! Toll! Jetzt  ging es nun echt los! Aus der Stadt heraus bekamen wir Geleitschutz von zwei Polizisten. Alles brabbelte spanisch, ich verstand kein Wort! Ich war noch nie in Spanien gewesen und hatte die Sprache auch nie gelernt. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran und versteht auch sogar ein paar Worte.
Sieben Tage wanderten wir nun insgesamt 160 km durch die Landschaften von Andalusien und der Estremadura. Entlang an Landstraßen mit wenig Verkehr oder durch ein Industriegebiet mit mehr Verkehr, durch Naturschutzgebiete, Weideflächen mit Olivenbäumen, es war einfach alles dabei! Oft legten wir Pausen ein. Es gab viele Bedürfnisse:  Die Pferde nach Gras, Menschen und Hunde nach Wasser oder Schatten oder oder. Weil es Frühling war, gab es die ein oder andere „Wasser-ansammlung“, die es zu durchqueren galt. Also Schuhe und Socken aus (einmal sogar die Hosen)  und ab durch die Brühe. Danach muss natürlich wieder alles sorgfältig abgetrocknet werden, denn sonst gibt es Blasen! Also stockte die ganze Karawane wieder. Pro Tag wanderten wir ca. 25 km. Wir übernachteten in den Pilgerherbergen, die ganz unterschiedlich ausgestattet waren. Man sollte nicht „berührungssscheu“ sein, die Herbergen sind teilweise abenteuerlich. 


Nach der zweiten Herberge hat man sich dran gewöhnt und ist gespannt, was die nächste Herberge so  an Überraschungen bereithält. Außerdem siegt die Müdigkeit und am nächsten Morgen steht man ja schon wieder um sechs Uhr auf, packt seine Siebensachen zusammen und ist ab durch die Tür.
„Ruta de la Plata“heißt „Silberstraße“ und verläuft von Sevilla in Südspanien Richtung Norden nach Santiago de Compostela. Sie ist praktisch die unbekanntere Schwester der Pilgerroute „Camino Frances“ von Frankreich über Pamplona nach Santiago, die nicht zuletzt durch Hape Kerkeling  und sein Buch „Ich bin dann mal weg“ so bekannt wurde. Er hatte ja das große Glück, die ganze Strecke laufen zu können. Mal ein Zitat von ihm: „Komisch, zu Hause sieht man jeden Tag äußerlich anders aus und ist innerlich nahezu konstant. Hier ist man äußerlich immer gleich, aber innerlich sieht es hier stündlich anders aus.“ Um allen Plagiatsvorwürfen vorzugreifen:  Ja, das ist wörtlich aus dem Buch zitiert!
Dieses Glück hatten wir nicht, aber immerhin sind wir eine Woche mitgelaufen! Es kam auf „jedes Paar Füße“ an. Abwechselnd haben wir haben Esel, Pferd, Pony und Hunde geführt. Mit der ganzen Karawane soll Aufmerksamkeit erregt werden, denn: „Wir pilgern für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch, Tier und der Natur auf diesem Planeten“.  Zitat von der Homepage von planeta animal.
Die Aufmerksamkeit hatten wir sogar schon in der ersten Woche. Es gab Zeitungen und Fernsehsender, die Fotos und Berichte gemacht haben.  Johanna, sie ist die Präsidentin von planeta animal, bekam die Gelegenheit, Interviews zu geben.  Nach den ersten plätschernden Sätzen konnte sie auch Kritik anbringen und Veränderungswünsche darlegen. Die Tiere, die wir auf unserem Weg  gesehen haben, waren gut versorgt.  Aber trotzdem wissen wir ja alle, dass nicht nur in Spanien das Thema Tierschutz manchmal mit den Füßen getreten wird. Wir haben aber selbst gesehen, wie sehr sich das Bewusstsein in den letzten zwanzig Jahren schon verändert hat, toll!
Zwei Hunde, Pablo (braun) und Anais (schwarz), sind aus dem Tierheim www.aaahelps.com Marbella, Spanien, ausgewählt worden. Sie pilgern stellvertretend für die anderen Tierheimhunde sechs Wochen lang auf dem Camino. Nach dem Camino suchen sie ein Zuhause! Sie sind zwei ganz nette und menschenbezogene Hunde. Sie sind kastriert, verträglich mit ihren Artgenossen und „fit wie ein Turnschuh“. Außerdem besitzen sie keinen Jagdinstinkt.
Welche ganz liebe, nette Familie fühlt sich angesprochen, einen (oder sogar beide Hunde?) nach dem Camino zu adoptieren?  Die endgültige Ankunft in Santiago wird voraussichtlich am 29. April 2011 sein. Wenn an diesem Tag alle vor der Flimmerkiste sitzen und die Hochzeit von William und Kate verfolgen, dann denkt doch auch mal an die tierischen und menschlichen Pilger! Diese erreichen dann nach sechs Wochen ihr Ziel: Santiago de Compostela!
Viele Grüße von Veronika Schmitz und Helga Klebig!

Montag, 25. April 2011

Pünktchen will Liebe und Leben



Pünktchen ist eine wunderschöne chocolate-farbene BKH Lady, sie ist eineinhalb Jahre alt. Leider ist Pünktchen an FIP erkrankt. Im Januar kam sie deshalb in eine Pflegestelle, inzwischen ist sie seit 8 Wochen
in einem stabilen Zustand. Aufgrund der Erkrankung behält sie Leber- und Nierenschäden, wird jedoch mit homöopatischen Medikamenten unterstützt.
Pünktchen möchte gerne einen Balkon oder einen Garten zur Verfügung haben, den sie mit ihren Menschen erforschen kann. Leider ist es so, daß jeder Stress einen neuen FIP-Schub auslösen kann, man weiß nicht, ob sie diesen auch überleben wird. Weil Pünktchen doch erst eineinhalb Jahre alt ist und leben will, sucht sie so dringend ein Zuhause. Sie möchte am Leben teilhaben, wenn sie länger als 4 Stunden allein ist, wird sie unsauber. Daher suchen wir sehr dringend Menschen die sich auf Pünktchen einlassen können, mit viel Geduld, Zeit, Liebe, Fürsorge. Es muß diesen Menschen auch bewußt sein, daß Pünktchen womöglich nicht mehr lange zu leben hat. Sie ist eine Katze für Fortgeschrittene. Pünktchen ist kastriert, entwurmt, geimpft und gechipt. Seit ihrer Krise hat sie sogar ein Kilo zugenommen, so daß die Medikamente reduziert werden können. Pünktchen hat noch viel zu geben, sie ist neugierig und erkundet die Wohnung, zeigt Ansätze zum Spielen. Sie liebt Wasser, wichtig ist für sie ein Katzenbrunnen. Die Tierarztkosten können bei Bedarf erstattet werden.
VR: Um Düsseldorf herum; denn jeder weite Transport bedeutet auch Stress.
Kontakt: Sigrun Rieck, Telefon (02 11) 7 88 65 64, eMail:
katzepuenktchen@googlemail.com

Donnerstag, 21. April 2011

Abschied von Lia-Elisabeth


Keiner unserer Schützlinge wird jemals vergessen werden - mögen sie uns noch so lange oder so kurz begleitet haben. Aber diese Hündin war unter allen, denen wir jemals helfen durften, wirklich etwas Besonderes. Und ihr Schicksal hat viele Menschen sehr berührt.
Lia-Elisabeth wurde als Welpe in Rumänien vor eine fahrende Straßenbahn geworfen. Worte können nicht ausdrücken, was dieses Tier gefühlt haben muss. Es kostete sie anderthalb Beine. Und trotzdem hat dieses Tier sich nicht aufgegeben, hat gekämpft. Und was das Größte ist: Sie hat den Glauben an Menschen nicht verloren, was ein Wunder ist, nach dem, was ihr angetan wurde.
Sie hat Menschen gefunden, die sie geliebt haben und wenigstens einige Jahre lang noch Hundeglück erfahren dürfen. Wir werden sie sehr vermissen.


 
  LIA DU FEHLST UNS

   DU FEHLST,
   Wenn wir nach Hause kommen und niemand da ist
   der uns zeigt."Du hast mir gefehlt"

   DU FEHLST,
   weil niemand da ist der seinen Kopf auf unser Bein legt,
   um uns zu trösten,wenn wir traurig sind.

   DU FEHLST,
   weil du dich,trotz deiner schlimmen Vergangenheit,
   voll Vertrauen und Bescheidenheit in unsere Hände gegeben hast.

   DU FEHLST,
   wenn wir an deinen Lieblingsplätzen vorbei gehen
   und sie sind leer.

   DU FEHLST,
   weil deine Lebensfreude, bis fast zum Schluss, ansteckend war.

   DU FEHLST,
   weil es schwer ist die Zeit die man mit dir
   verbracht hat zu füllen.

   DU FEHLST,
   weil du für das Wenige was wir dir geben
   konnten so unendlich viel zurück gegeben hast.

   DU WIRST IN UNSEREN HERZEN UND DER ERINNERUNG
   IMMER EINEN GROSSEN PLATZ HABEN

   Wir hoffen das du im Regenbogenland rennen
   und toben kannst bis wir uns dort wieder sehen.


   TSCHÜSS MÄUSCHEN! Deine Familie Fritsche

Dienstag, 19. April 2011

Bewährungsstrafe für Betreiber der Langenfelder Rabbit Notstation

Endlich ein Schlussstrich: Der Betreiber der Langenfelder Rabbit Notstation, in seinen Worten "ein Kaninchenparadies", ist heute von einem Gericht zu 6 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem wurde er verurteilt, 600 Euro zu zahlen. Das Ganze in Summe wegen der nicht tiergerechten Haltung und einer falschen eidesstattlichen Versicherung vor Gericht. Auch der zweite Angeklagte wurde zu 600 Euro Strafe verurteilt.
Die Rheinische Post berichtet ausführlich über die Verhandlung.

AGT-Hund Pelle bei der Arbeit









Heute gewährt uns AGT-Hund Pelle einen Einblick in seinen Büro-Arbeitsalltag. Er passt auf, dass Frauchen Annette I. auch alles richtig macht. Schön, dass dies immer mehr Chefs erlauben.

Wir bedanken uns im Namen von Rosco für die vielen Spenden!



Die AGT hat in den letzten Wochen/Monaten über 1.400 Euro für die Unterbringung und die medizinische Versorgung von Rosco ausgegeben.
Wir wussten nicht wie wir diese hohe Kosten weiter tragen sollten. Aber da wir an Rosco glauben, wollten wir ihm unbedingt eine Chance geben! Dank den vielen bisher eingegangenen Spenden, können wir ihm nun die nötige Zeit zu geben, die es braucht, um ihn zu vermitteln.


Hier finden Sie weitere Informationen bzw. eine Liste aller bisherigen Spender >>

Mittwoch, 13. April 2011

Grüße von Dzudza




Hallo,

einen wunderschönen guten Morgen und viele Grüße aus dem Essener Süden sendet Euch Queen Dzudza.

Ihr lest richtig, Queen, denn so fühle ich mich.
Ihr kennt doch alle diese Werbung.. mein Auto, mein Haus, meine Yacht....
Ich habe zwar dies nicht, denn damit, abgesehen von dem Haus, kann ich ja nichts anfangen.
Ich habe viel mehr, wie Ihr auf den beigefügten Fotos sehen könnt....
Meine Couch, mein Bett, meine Freiheit....... und vor allem, eine Person, die nur für mich da ist.

Ich darf zwar nur auf dieser Hundewiese ohne Leine laufen und nach Herzenslust mich austoben und das Wasser genießen, weil ich dort nicht auf Eichhörnchen und Sonstiges treffe, denn ich bin noch nicht bereit, meinen Jagdtrieb so zu kontrollieren, dass ich jederzeit höre, wenn ich gerufen werde. Aber daran arbeiten wir noch.

Ich habe aber mittlerweile gelernt, nicht mehr so um mich zu schnappen, wenn mir andere Hunde begegnen. Klar, raste ich ab und zu noch aus. Da hilft dann auch nicht mich mit Leckerchen abzulenken. Aber das ist wie bei Menschen, Ihr mögt ja auch nicht jeden. Nur zeige ich das sofort. Das trifft aber nur zu, wenn ich an der Leine gehen muss.

Ich kann mich nicht beklagen, werde nach Strich und Faden verwöhnt mit den tollsten Sachen.

Aber all dies wäre nicht möglich gewesen, wenn es nicht die Leute gegeben hätte, die an mich geglaubt haben, mich nach Deutschland geholt haben, sich fürsorglich in der HAST um mich gekümmert haben und mich dorthin gebracht haben, wo ich nun bin. Dafür danke ich allen.

Was ich auch toll finde ist, dass Yvonne sich immer wieder Zeit nimmt und mich regelmäßig besuchen kommt. Der kann ich dann immer meine kleinen Fortschritte zeigen.

Also bis dann
Eure
Queen Dzudza


Freitag, 8. April 2011

Werden Rumäniens Straßenhunde ermordet?

Hamburg, 8. April 2011 – Nach heftiger Intervention von VIER PFOTEN und anderen Tierschutzorganisationen wurde im Jahr 2008 das Töten von Streunerhunden in Rumänien verboten. Dieses Verbot ist nun in höchster Gefahr: Am kommenden Dienstag wird im rumänischen Parlament ein Gesetzesentwurf diskutiert, der Tötungen von Streunerhunden wieder erlauben soll. Diese augenscheinlich populistische Maßnahme ist grausam, sehr teuer und keine Lösung für das Problem: Nur Sterilisationsprogramme, bei denen die Tiere auch gegen Tollwut geimpft werden, reduzieren die Anzahl der Streunerhunde nachhaltig.

In den vergangenen zehn Jahren behandelte VIER PFOTEN im Zuge von "Stray Animal Care" über 70.000 rumänische Straßenhunde. Diese Arbeit könnte nun mit dem drohenden Gesetz mit einem Schlag zunichte gemacht werden. Neben dem Entsetzen über so grausame Vorgehensweisen bedeutet dies für VIER PFOTEN auch, dass viele tausend Euro an Spendengeldern aus Deutschland, die bisher in „Stray Animal Care“ investiert wurden, umsonst gespendet wurden. Es ist zu befürchten, dass auch die Hunde, die von VIER PFOTEN bereits kastriert wurden, nun getötet werden dürfen.

VIER PFOTEN Gründer Helmut Dungler erklärt: „Der Gesetzesentwurf ist in vielerlei Hinsicht absurd und grausam. So sollen die Hunde zwar eingefangen, kastriert, registriert und bis zu 30 Tage im Tierheim behalten werden – werden sie innerhalb dieses Monats nicht adoptiert, sollen sie getötet werden. Für mich klingt das nach Verschwendung öffentlicher Gelder." Nur Adoption kann die Hunde zukünftig vor dem sicheren Tod retten. Die Auflagen zur Vermittlung sollen jedoch massiv verschärft werden. Dies gilt nur für Streunerhunde, nicht für den normalen Hundehandel.

Als einzig nachhaltige Möglichkeit, die Population von Streunerhunden einzudämmen, hat sich die sogenannte „Catch-Neuter-Release“-Methode erwiesen. VIER PFOTEN führt diese im „Stray Animal Care“-Projekt seit zehn Jahren in Rumänien durch: Hunde werden eingefangen, behandelt, kastriert und mit einem gut sichtbaren Clip im Ohr wieder freigelassen. Um die Gefahr für die Bevölkerung zu minimieren, werden alle Tiere gegen Tollwut geimpft. In vielen Städten und Gemeinden Rumäniens ist die Streunerpopulation inzwischen signifikant zurückgegangen, während die von den Behörden angeordneten Massentötungen, die vor allem zwischen 2000 und 2007 stattfanden, sich nicht merklich auf die Streunerzahlen ausgewirkt haben. Streunerhunde zu töten ist eine kurzfristige Lösung.  Die Zahl der Streuner ändert sich langfristig dadurch jedoch nicht, da die verbleibenden sich wiederum ungebremst weitervermehren.

Auf www.vier-pfoten.de/streunerhunde findet sich eine Online-Petition, durch die sich Tierfreunde direkt bei rumänischen Parlamentariern beschweren können und ihre berechtigten Zweifel an dem geplanten Gesetz äußern können. „Nur massiver öffentlicher Druck kann jetzt dieses Gesetz noch verhindern“, betont Helmut Dungler. „Ich appelliere daher an alle Tierfreunde: Verhindern Sie mit uns dieses grausame Gesetz und unterschreiben Sie unsere Online-Petition.

Quelle: Vier Pfoten

Mittwoch, 6. April 2011

Scala: Wer kann diesen Augen widerstehen?

Das darf doch nicht wahr sein: Nun war Scala schon bei Tiere suchen ein Zuhause und hat sich dort vorbildlich präsentiert, aber niemand hat für sie angerufen! Kann es sein, dass ihre Vorstellung nicht so gut gelaufen ist und Menschen eine falsche Vorstellung von ihr haben? Hier erzählt sie selbst über sich:




Ich bin Scala. Ich nehme an, Sie kennen mich schon, denn ich bin jetzt schon seit fast einem Jahr in der Vermittlung, aber es interessiert sich einfach niemand für mich.  Kann das eventuell an meiner Optik liegen? Dabei habe ich mit meiner Schulterhöhe von ca. 44 cm eigentlich genau die richtige Größe, um mit meinen Menschen durch dick und dünn zu gehen. Die perfekte Größe für einen Schoßhund! Denn das bin ich durch und durch...ich liebe es, zu kuscheln und habs gern gemütlich.

Ich habe noch jede Menge andere Vorteile. Ich kann z. B. super für ein paar Stunden allein bleiben. Sie können also in Ruhe arbeiten gehen, während ich zuhause gemütlich schlafe. Mit anderen Hunden verstehe ich mich prima, Katzen sind auch ok. Ich kann schon sitz und platz und lerne wahnsinnig gern und superschnell. 

Ich bin unheimlich bestechlich - für Leckerchen mache ich alles was Sie wollen. Ich bin also quasi ein Traumhund.

Aber jetzt kommt's natürlich. Ich habe auch noch ein paar Problemchen. Irgendwo in mir ist ein unsicherer Kern versteckt. Ich habe einfach noch nicht genug von der Welt gesehen. Deshalb müssten Sie mir erst zeigen, dass Strassenbahnen und vorbeifahrende Autos nicht gefährlich sind. Dass Stöckchenwerfen nicht weh tut.

Und dass es Menschen grundsätzlich erstmal gut mit mir meinen.  Ich verspreche, ich gewöhne mich an all das und gebe mir alle Mühe, ein entspannter Hund zu werden. Aber es wäre mir wirklich lieber, mein neues Körbchen wäre nicht mitten in der Großstadt. Was ich super finde, ist, am Rhein spazieren zu gehen oder im Wald.

Ein Garten wäre großartig, dann müsste ich gar nicht unbedingt 4 mal am Tag spazieren gehen. Mir würde es schon reichen, wenn ich ausgiebig mal irgendwo toben kann.

Gesundheitlich geht es mir prima - ich bin natürlich geimpft, geschippt und habe keine Mittelmeerkrankheiten.Ich bin also jederzeit bereit, bei Ihnen einzuziehen!

Meine persönliche Hundetrainerin kann Ihnen noch viel mehr über mich erzählen - denn unter uns - sie ist ein echter Fan von mir.

Meinen Sie, Sie haben einen Platz für mich? Dann rufen Sie sie unbedingt an. 
Kontakt:
Dagmar Klingen, Telefon ( 01 77 ) 23 26 061
oder per E-Mail an: dagmar_klingen(at)yahoo.de



Wenn Sie mehr von Scala sehen möchten, hier ein Film auf  Youtube

Montag, 4. April 2011

Kristoffer ist schon ein cooler Typ

 

Hat er das nicht mit Bravour gemacht? Kater Kristoffer war bei Tiere suchen ein Zuhause zu Besuch. Hoffentlich findet er jemanden, der sich in diesen Prachtkater verliebt hat. Denn er ist nicht nur bildschön, er ist auch extrem nett und wiill immer nur schmusen. Leider hat er Diabetes, aber wie er ja im Fernsehen völlig lässig demonstriert hat, lässt er sich das Spritzen gefallen, ohne mit der Wimper zu zucken...Toll!

Tel. 02129/31649

Sonntag, 3. April 2011

Daumen drücken: Heute wieder Aufritt bei Tiere suchen ein Zuhause

Felix, ein agiler Senior

Heute Abend gilt wieder: An den Fenseher und WDR anschalten! Denn es kommt "Tiere suchen ein Zuhause". Mit dabei: Unsere Notfälle: Scala, die Schäferhundmixhündin, die schon so lange auf ein Zuhause wartet. Kristoffer, unser Diabetiker-Kater, der in der Sendung demonstriert, wie leicht er sich Insulin spritzen lässt. Felix, schon älter, aber ein Hund voller Lebensfreude. Schneewittchen, die reinweiße, taube Katze.......Alles Tiere, die endlich ein gutes Leben verdient haben, die aber auch besondere Tierfreunde brauchen, weil sie ein kleines Handicap haben....   
Also, heute Abend: 18.15 WDR. Und wer mag, kann sich unsere Schützlinge schon mal im Podcast auf der Seite des WDR ansehen.

Freitag, 1. April 2011

Glück geht nur zu zweit

Wie schön: zwei unserer Katzendamen, Jamaica und Fabienne, haben ein neues Zuhause gefunden. Aber wen wundert das: Beide sind hübsch, lieb, nett, verträglich, schmusig und wollen Einzelkatze sein. Aber wir haben noch: Balthazar und Melchior, Piet und Jeany, Coretta und Joleen, Tusselchen und Pamuk, Don Emilio und Gambroulaki, Agusta und Suzuki......alle nett, lieb, unkompliziert, schmusig....aber zu zweit. Und offenbar will niemand, aber wirklich niemand einem Katzenpärchen eine Chance geben. Dabei sind die meisten eben mit einer anderen Katze zusammen, weil sie sozial und verträglich sind...sicher auch mit bereits vorhandenen Samtpfoten.
Hilfe, wir brauchen Menschen für zwei Katzen!