Sonntag, 27. Februar 2011

Gesucht: Tierquäler aus Frankenthal

Ein Unbekannter hat am Sonntag bei Frankenthal einen Hund von einer 20 Meter hohen Autobahnbrücke in den Rhein geworfen. Das Tier überlebte den Sturz in die Tiefe nach Angaben der Polizei in Frankenthal unverletzt und konnte sich ans Ufer retten.

Am Sonntag, dem 27.02.2011, um 08.00 Uhr, wurde durch Spaziergänger mitgeteilt, dass eine männliche Person einen Hund, von der etwa 20 Meter hohen Rheinbrücke der BAB 6 bei Frankenthal-Mörsch, in den Rhein geworfen habe. Der Hund, ein etwa 7-jähriger brauner Dobermann, wurde durch den Aufprall auf das Wasser glücklicherweise nicht verletzt und konnte sich ans Ufer retten, wo er bei den Spaziergängern, einer Familie aus Ludwigshafen, Zuflucht suchte. Der Dobermann, der insgesamt sehr abgemagert wirkte, wurde durch einen Bereitschafts-Tierarzt untersucht und anschließend in die Tiernotaufnahme Frankenthal verbracht.

Sollte der Verantwortliche ermittelt werden, muss er sich wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten, so die Polizei. Dabei könne mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.

Weitere Zeugen, die zu dem Vorfall oder zu der Herkunft des Hundes Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Frankenthal (06233 / 313-0) oder der Polizeiwache Maxdorf (06237 / 934-100) zu melden.

Der Frankenthaler Tierschutzverein setzt für sachdienliche Hinweise eine Belohnung in Höhe von 150 Euro aus.

Bild abgemagerte Dobermann: http://www.frankenthaler-tierschutzverein.de/Hundebilder/Dobi%20Rhein.JPG


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http://ZERGportal.de
Das Tierschutzportal für Tiere in Not

Herzensbrecher mit Handicap

Er ist so schön, wie sein Name es vermuten lässt. Und er ist ein wirklicher Schatz: Mit einem Handicap, nämlich Diabetes. Lesen Sie selbst:



Ich heiße Kristoffer und wurde Anfang Juni 2006 geboren. Ich wurde als Kind zusammen mit meiner Schwester Fabienne vermittelt; leider verstarb unser Frauchen letztes Jahr Pfingsten an einer bösen Krankheit. Und wie das bei der AGT üblich ist, wurden wir von der AGT wieder aufgenommen.

Zu allem Unglück war bei mir einige Monate vor der Rückkehr Diabetes festgestellt worden: Ich muß morgens und abends eine Insulinspritze verabreicht bekommen. Dabei mache ich keinen Zirkus, weil ich weiß, wie wichtig das für mich ich. Auch die Blutzuckermessung alle paar Tage lasse ich vorbildlich über mich ergehen.
Meine drei Geschwister hat es übrigens nicht erwischt, sie sind kerngesund. In meiner jetzigen Pflegestelle bin ich auch damals geboren; sie hat gemeint, dass ich sowieso unvermittelbar bin, deshalb wurde ich zusammen mit meiner Schwester in das bestehende Rudel integriert. Aber es klappt nicht: Der rote Lucca mag mich nicht und ich mag die rote Regina nicht. Auf meine Schwester kann ich mich auch nicht verlassen, sie hat sich ganz an unser Pflegefrauchen gehängt, die aber gar nicht so viel Zeit für sie hat; deshalb sucht sie für meine Schwester auch ein neues Zuhause, wo sich jemand ganz um sie kümmern kann.
Da weder ich noch die roten Katzen mit mir glücklich sind, suche ich jetzt ein neues Zuhause, wo es keine anderen Katzen gibt und wo sich jemand zutraut, mir regelmäßig mein Insulin zu verpassen.

Ich mag Menschen sehr und zeige es ihnen auch, Schmusen ist meine Leidenschaft. Und: Ich möchte gerne nachts im Bett schlafen.Natürlich bin ich kastriert und gechippt.
Ich suche nun ein neues Zuhause für mich, vielleicht sogar bei einem Menschen, der selbst Diabetes hat und das Prozedere kennt. Oder vielleicht bei jemand aus dem Medizinbereich. Oder vielleicht bei jemand, der schon mal eine Diabetiker-Katze hatte. Oder auch bei jemand, der bereit ist, das Spritzen zu lernen.

Mein Verein, die AGT, ist bereit, die Tierarzt- und Medikamenten-Kosten zeitlebens für mich zu bezahlen, Hauptsache ich bin gut unter. Es wäre nur schön, wenn ich nicht zu weit von Langenfeld/Rheinland leben würde, da wohnt nämlich meine Tierärztin.

Lernen Sie mich einfach mal kennen, ich werde Ihr Herz schon erobern.
Vermittlungsradius: ca. 30 km um Haan/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Donnerstag, 24. Februar 2011

Facebook-Einsichten des Katers Paul

Wer Facebook- und Katzenfan ist, der kennt vermutlich schon Kater Paul. Wer noch das noch nachholen möchte, der kann Pauls Tagebuch nun auch bald gedruckt statt digital lesen. Mitte März erscheint, was Paul und Detlef Bluhm, sein Mensch, im digitalen Raum alles so erleben. Und wer bis dahin nicht warten mag, der kann auch schon mal in beider gemeinsames Blog hineinschauen...da gibt es viel Literarisches und Lesenswertes...

Verschicken Sie die Katze auch im Paket?

Wer diese Frage für einen Witz hält, der kann nicht im Tierschutz tätig sein. Denn diese Frage kommt tatsächlich und witzig ist sie ganz und gar nicht. Solche oder ähnliche Anfragen gehören zum Alltag.
Am vergangenen Sonntag berichtete das WDR-Magazin "Tiere suchen ein Zuhause" über Missverständnisse zwischen Tierschützern und Tierfreunden. Zu Wort kamen Menschen, die mit der Art und Weise unzufrieden waren, wie sie von Tierschutzvereinen behandelt oder eben nicht behandelt wurden, weil sie keine Antwort bekamen.
Solche "Beschwerden" gibt es immer wieder mal beim WDR, wie wir wissen. Jeder, der die Sendung sieht und sich spontan in ein Tier verliebt, möchte nun unbedingt und schnell auch genau dieses Tier zu sich holen. Und  denkt sich dabei, dass diese Tierschützer doch froh darüber sein können. Leider machen diejenigen, die viel Zeit, Nerven, Aufwand und Gefühl in die Vermittlung ihrer Schützlinge stecken, viele schlechte Erfahrungen mit der Unehrlichkeit, Ignoranz und Verantwortungslosigkeit von Menschen. Und immer sind es die Vierbeiner, die das dann ausbaden müssen. Daher ist es kein Wunder, dass viele Tierschützer vorsichtig und misstrauisch geworden sind. Und: Fast alle arbeiten ehrenamtlich, opfern an den Abenden und den Wochenenden ihre Freizeit. Wäre da nicht etwas mehr Toleranz im Umgang wünschenswert?
Natürlich freut sich jede Organisation über einen guten Platz für einen Vierbeiner - aber ist es nicht auch verständlich, dass sie sich so gut wie möglich davon überzeugen möchte? Eben weil man einem Menschen immer nur vor die Stirne und nicht dahinter sehen kann?

Mittwoch, 23. Februar 2011

Bitte helfen Sie unseren Hunden bei der Vermittlung

Nachdem wir unsere Hundeauffangstation einem anderen Tierschutzverein anvertraut haben, haben wir die Hunde, für die wir noch verantwortlich sind, in Pflegestellen untergebracht. Leider sind diese Tiere nun alles andere als einfach zu vermitteln. Denn sie entsprechen nciht immer unserem gängigen Schönheitsideal oder sind nicht mehr jung.
Was können Sie tun? Auf unserer Seite www.agtiere.de finden Sie unter jedem Tier einen Aushang als pdf. Es wäre uns schon eine große Hilfe, wenn Sie dieses pdf ausdrucken und an viel frequentierten Stellen aufhängen könnten.

Da ist zum Beispiel Scala, eine Schäferhündin und deshalb schwer vermittelbar, weil es einfach zu viele Schäferhunde gibt. Sie ist ängstlich und muss noch viele Umweltreize kennenlernen.
Scala















Ähnliches gilt für Fay, eine schwarze Schäfermischlingshündin, die schon so lange auf ihren Menschen wartet.

Fay
Zona ist ebenfalls schwarz und nicht mehr jung. Sie kommt zurück, weil der bisherige Besitzer sie nicht mehr versorgen kann.
Zona

Und schließlich Disney, ein ebenfalls schwarzer, kleiner Kerl...der auch noch niemand für sich begeistern konnte....
Disney, klein, aber oho





Sind sie denn wirklich chancenlos?

Dienstag, 22. Februar 2011

Jardino kann umziehen

Vermittelt: Jardino
Am Freitag kommt ein großer Tag für Kater Jardino. Er hat liebe Menschen gefunden, die auch einem so "schwierigen" Tier eine Chance geben. Schwierig, weil er Menschen gegenüber sehr skeptisch ist und seine Angst leicht in Abwehraggression umschlägt. Und welcher Mensch ist schon bereit, einer solchen Katze  eine Chance zu geben? Oder einer Samtpfote, die behindert ist? Einäugig, blind, taub, dreibeinig? Dabei sind alle diese Tiere auch einmal als "ach so niedliches Tierbaby" auf die Welt gekommen. Und oft genug ist es der Mensch, der für ihr schlimmes Schicksal verantwortlich war.

Vermittelt: Galina

Wir freuen und um so mehr, dass wir in der letzten Zeit immer wieder Tierfreunde gefunden haben, die bereit waren, den "Underdogs" eine echte Chance zu geben: Galina und Maddalina, die sich nicht anfassen lassen,

Vermittelt: Ambrosia

Sorei mit dem einen Auge, Tammy, zehn Jahre alt und nicht sehr freundlich zu Zweibeinern, Marie, 18 ! Jahre alt, Ambrosia, 14 Jahre alt und ängstlich und nun - Jardino, unser Gartenkind, der in seinen vier Lebensjahren schon so viel Schreckliches und so viele Verluste hat hinnehmen müssen.
Vermittelt: Maddalina

Wir danken hier noch einnmal ausdrücklich für den Mut und das Durchhaltevermögen und wünschen uns mehr, viel mehr solcher Menschen.Damit mehr Tiere eine Chance bekommen, die sie verdient haben.
Vermittelt: Tammy


   

Montag, 21. Februar 2011

Oh, welche Wonne: Pamuk und Tusselchen

Dieses Foto kommt eigentlich ohne Worte aus:

Pamuk liebt Bauchkraulen

Weil dieser Wonneproppen namens Pamuk zusammen mit seiner Freundin,die Tusselchen heisst, ein Zuhause sucht, hier doch noch die wichtigen Informationen:
Vorab: Wir können für diesen Namen nichts, aber Tusselchen hört darauf und deshalb haben wir ihn nicht geändert. Dabei ist Tusselchen eine intelligente, grau-schwarz-getigerte Schönheit im Alter von 7 Jahren. Fremden gegenüber ist sie erstmal vorsichtig, sie setzt sich in Positur und beobachtet zunächst mit sicherem Abstand. Wenn sie jedoch Vertrauen zu Menschen hat, dann mutiert sie zu einer Schmusebacke. Dabei bevorzugt sie weibliches Personal.
Tusselchen im Einsatz

Da Tusselchen zu Struvitsteinen neigt, benötigt sie hochwertes Spezialfutter. Grundsätzlich ist sie laut Tierarzt-Check rundherum gesund. 

Pamuk, ein weißer British Kurzhaar Kater, ist der Lebensgefährte von Tusselchen. Er erfreut sich mit seinen jugendlichen Alter von fast 4 Jahren bester Gesundheit. Und er ist nicht taub.Pamuk wurde sehr jung und verwahrlost von der Straße aufgelesen. Die schlechten Zeiten hat er zum Glück schnell vergessen. Seine Vorlieben sind schmusen, schmusen und noch mal schmusen. Es gibt nichts Schöneres.Er ist pfiffig, stressfrei und immer guter Dinge. Tusselchen und Pamuk wurden wegen eines Todesfalles bei uns abgegeben und befinden sich in einer liebevollen Pflegefamilie in Wuppertal.
Obwohl beide Katzen bisher jetzt in einer Wohnung gelebt haben, zeigen sie in der Pflegestelle - natürlich hinter Fenstern - großes Interesse daran, was draußen so vorgeht. Deshalb denken wir, dass zukünftig ein gesicherter Balkon schon vorhanden sein sollte.
Wir suchen für Tusselchen und Pamuk, die aneinander hängen und nur ZUSAMMEN vermittelt werden, ein neues, rauchfreies Zuhause.
Beide Katzen haben das AGT-Standardprogramm (chippen, impfen, entwurmen)absolviert. Kastriert waren sie bereits bei der Aufnahme.
 
Kontakt:
Elke Bernhardt, Telefon (0 21 73) 85 49 604
oder senden Sie eine E-Mail an: bernhardt(at)agtiere.de

Dienstag, 15. Februar 2011

Dortmund: Tierquäler töten vier Schäferhunde durch Erhängen

Neues von ZERGportal
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Eine unfassbare grausame Tat von Tiertötung ereignete sich in den vergangenen Nachtstunden in Dortmund-Dorstfeld. Dort töteten Unbekannte vier belgische Schäferhunde (Malinois) mittels Erhängen.

Die ausgewachsenen Tiere waren in verschiedenen Zwinger im Bereich eines Hundeübungsplatzes am Hahnenmühlenweg untergebracht. Nach Angaben des Besitzers hatte er seine Hunde gegen 21.00 Uhr am Sonntagabend auf dem Übungsplatz zuletzt laufen lassen. Als er heute Morgen gegen 09.30 Uhr zum Übungsgelände zurückkehrte, machte er den grausigen Fund.

Eigentümer und die Polizei gehen derzeit davon aus, dass die Hunde die Täter gekannt haben müssen. Kräftige Exemplare bringen es auf gut 30 kg Gewicht. Möglich ist auch, dass die Täter während ihrer Tat gebissen worden sind.

Wer Hinweise zur Klärung geben kann wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion 2, Wache Huckarde, unter der Rufnummer 0231 / 132- 2121 in Verbindung zu setzen.

Quelle Polizei NRW - Dortmund - 14.02.2011 :

http://redaktion.polizei-nrw.de/presseportal/behoerden/dortmund/article/meldung-110214-144841-21-567.html

Montag, 14. Februar 2011

Aktion: Roscos letzte Chance

Wir haben ja neullich schon über Rosco und sein Problem berichtet. Und wir geben nicht auf, für diesen Hund noch eine lebenswerte Zukunft zu schaffen. Aber dieses hier ist seine letzte Chance. Dabei brauchen wir Unterstützung von Hundefreunden.


Wir möchten verhindern, dass Rosco sein restliches Leben in einem Zwinger verbringen muss oder eventuell sogar eingeschläfert werden muss, nur weil wir mit ihm überfordert sind. Deshalb werden wir ihn jetzt in professionelle Hände geben. Er wird bei einem Hundetrainer, der sich auf die Therapie solcher Hunde spezialisiert hat, untergebracht. Dort wird mit ihm gearbeitet, damit Rosco nochmal eine wirkliche Chance auf eine Vermittlung bekommt. Diese Unterbringung ist sehr teuer und alleine können wir die enormen Kosten nicht tragen. Deshalb suchen wir ganz dringend Paten und Spender, die Rosco helfen und uns finanziell unterstützen.

Wir glauben an Rosco! Helfen Sie uns ihm die nötige Zeit zu geben, nur noch seine wirklich vielen positiven Eigenschaften zu zeigen.

Spendenkonto
Stichwort „Rosco“
Postbank Dortmund
Konto-Nr. 8287 18 465, BLZ 440 100 46

Bitte Name & Anschrift vermerken, dann kommt die Spendenquittung automatisch.

Dienstag, 8. Februar 2011

Das Seminar Unsauberkeit bei der Katze wird gut besucht

Wer sich jetzt noch für das Seminar "Unsauberkeit bei der Katze" interessiert, sollte sich schnell anmelden. Es sind schon sehr viele Teilnehmer angekündigt. 
Der Termin: Freitag, 11.2. 17.30 - 20.00Uhr  Tierklinik LESIA, Düsseldorf

Mehr Infos: www.vierpfotenprofis.de oder www.lesia.de unter dem Menüpunkt  Academy.

Montag, 7. Februar 2011

Heidi - eine Ungarin endlich im Glück



Im Juni 2010 zog Heidi aus Ihrer Pflegestelle in Langenfeld über den Rhein nach Kleinenbroich.
Seitdem hat sie sich ganz toll entwickelt: Aus ihr ist eine prachtvolle Halblanghaar-Schönheit geworden, und das weiß sie auch ganz genau, wenn sie sich wie eine richtige Diva in Pose setzt. Es ist unbeschreiblich, wie lieb, verschmust und verspielt Heidi ist. Gerade vom Schmusen und Spielen kann sie nie genug kriegen. Gott sei Dank, dass wir reichlich Zeit haben, uns mit unserem Kätzchen zu beschäftigen und dafür ist sie sehr dankbar. Sie quasselt mittlerweile mit uns, und versucht zu verstehen, was wir ihr sagen. Sie freut sich riesig, wenn sie uns was artikulierend und verbal erklärt, und wir haben verstanden, was sie will. Auch weiß sie, dass sie zum Mittelpunkt in unserer Familie geworden ist.



Jedoch manchmal, ohne erkennbaren Grund, fürchtet sie sich vor etwas und verkriecht sich ängstlich. So will sie z.B. nicht aus den Fenstern zur Straßenseite sehen, und sie bekommt panische Angst, wenn man sie auf dem Arm hält und mit ihr am Fenster steht und auf den Vorgarten und die Straße sieht. Das gleiche gilt für den Treppenflur und die Haustüre. Wenn die Wohnungstüre geöffnet wird, läuft Heidi gleich ins Büro, Wohn- oder Schlafzimmer und hört, was sich im Treppenflur tut. Wir glauben, dass Heidi in Ungarn eine schwere Zeit durchgemacht hat und es könnte sein, dass sie sich davor fürchtet, über den Weg Wohnungstüre, Treppenflur, Haustüre, Straße ihr neues Zuhause wieder verlassen zu müssen. Obwohl Heidi viel kontrollierten Freigang hat, und uns ab und an Mäuse als Jagdtrophäe präsentiert, ist sie im Grunde eine Wohnungskatze geblieben, die sich bei ihren Menschen am wohlsten fühlt. Übrigens, auch bei Temperaturen von -12 °C hält sie den Freigang in ihrem Terrain für unverzichtbar.
Die seinerzeit ärztlich bescheinigte Futtermittelallergie - ein Zufallsbefund - war wohl eher ein psychisches Problem, welches aber heute nicht mehr vorhanden ist. Die Blepharitis hat sich als chronisch erwiesen, weshalb die Augenpflege nicht vernachlässigt werden darf.



Gelegentlich schauen wir uns im Internet die Webseite der AGT an und sehen, dass Sie zwischenzeitlich Hunden und Katzen ein neues Zuhause vermittelt haben. Die Vermittlung der Heidi war jedenfalls ein voller Erfolg, wofür wir Sie in dankbarer Erinnerung halten werden, und wir werden Ihnen gelegentlich berichten, wie es Ihrem ehemaligen Pflegekätzchen geht. Wir sind zuversichtlich, dass Sie auch weiterhin in Not geratenen Hunden und Katzen zu einem neuen Zuhause verhelfen werden.

Familie Martin

Sonntag, 6. Februar 2011

Zuhause gefunden: Vincente - Elvis



Trotz jahrelanger Erfahrung als Gassi-Geherin hatte ich immer ein wenig Bedenken, mir einen eigenen Hund anzuschaffen. Ich liebe Hunde, aber ich sah auch die Verantwortung, die mit solch einem Schritt einhergeht. Darüber hinaus war es wichtig, dass der Hund alleine bleiben konnte, wenn ich mal nicht zu Hause bin. Im November 2008 machte ich dann einen ersten Schritt, indem ich Vincente als Pflegehund bei mir aufnahm. Nach einigen Tagen war ich mir jedoch schon sicher, dass ich Vincente ein dauerhaftes Zuhause geben möchte. Er blieb sofort ohne Probleme stundenweise alleine in der Wohnung, war stubenrein, schmusig und einfach nur ein richtig vernünftiger kleiner Schatz. Vincente hat eine ganz besondere Art und Weise, wie er auf Menschen wirkt. Bei fast jedem Spaziergang lächeln ihn die Leute auf der Straße an und man hört sie manchmal leise flüstern: "Mensch, sieh einmal den Kleinen da drüben, ist der nicht süß." Ja, genau das habe ich auch gedacht, als ich Vincente das erste Mal gesehen und erlebt habe.

Vincente heißt jetzt Elvis und ist mein Ein und Alles. Ich bin sehr dankbar, dass Martina Schäfer ihn aus Spanien mitgebracht hat. So habe ich nun die Möglichkeit, Elvis ein neues Zuhause zu geben und er bereichert mit seiner liebenswürdigen Art mein Leben.

Mit freundlichen Grüßen,

I. Rosenich

Billy Mo ist über die Regenbogenbrücke gegangen













*27.7.1996
+18.12.2009


Billy kam im Sommer 2007 zu uns. Es war und vom ersten Tag an, als wäre er nie woanders gewesen.
Er war der freundlichste, lustigste und aufgeschlossenste Hund, den man sich vorstellen kann. Mit ihm konnte man allen Spaß dieser Welt haben. Auf einem Auge war er vollständig blind, auf dem anderen ist er im Laufe der Zeit wahrscheinlich auch erblindet. Das konnte man manchmal aus lustigen Situationen schließen, in die er sich aufgrund des fehlenden Augenlichtes hinein manövriert hatte. Ansonsten war es nicht weiter von Bedeutung, auch ohne Leine und in fremder Umgebung ist er immer vorne weg gedüst.
Gehört hat er aber wie ein Luchs. Sobald sich auch nur jemand der Haustür genähert hat, ist er explodiert und hat gebellt wie ein Großer. Ich hätte nie gedacht, wie viel Stimmvolumen in so einem kleinen Kerlchen stecken kann.
Geliebt hat er alles, was man nur lieben kann, andere Hunde, Katzen, Schafe, Kinder und vor allen Dingen Fleischwurst! Nur eines mochte er nicht: Alleine sein. Deswegen war nie eine Sekunde alleine und überall dabei: Im Urlaub, auf der Arbeit, im Auto, auf Feiern, bei Freunden…
Als er krank wurde, konnte auch das ihn nicht erschüttern. Wir haben mehr gelitten und uns Sorgen gemacht, als er selbst wahrscheinlich. Ein Gutes hatte aber seine Krankheit, wir wussten die Tage waren gezählt und haben ihn extra doll verwöhnt und die Zeit ganz bewusst mit ihm genossen. Als der Abschied kam, war es für uns die schwerste Entscheidung, die wir je treffen mussten.
Wir sind ihm unendlich dankbar für die gemeinsame Zeit. Für all das Knuddeln und Spielen und die vielen Ausflüge und die gemeinsamen Erinnerungen. Dafür, dass er die komischsten Tricks aller Zeiten konnte, ohne dass man es ihm je beigebracht hätte. Dafür, dass er einfach Männchen gemacht hat und ganz laut „Riuuuuuu“ gesagt hat, wenn er wusste, dass wir gerade etwas von ihm wollen, er aber nicht ausmachen konnte, was wir gerade wollten. Einfach dafür, dass wir ihn kennen lernen durften und er der schlauste, witzigste und süßeste aller Hunde für uns war.
Billy – wir sehen uns wieder. Und bis dahin wartest du einfach auf einem Fleischwurstwölkchen auf uns.
Familie Brandl

Anmerkung der AGT: BillyMo wurde im Alter von 11 Jahren bei uns entsorgt. Familie Brandl hatte keine Probleme, auch solch einem älteren Knaben noch ein liebevolles Zuhause zu geben. Dafür bedanken wir uns herzlich.

Freitag, 4. Februar 2011

Zuhause gefunden: Akita

Akita hat ihren Weg von Rumänien über Essen nach Köln gefunden


10 Jahre ohne Hund sollten genug sein. Leon (12) und Joscha (9) waren nun alt genug, so dass wir wieder ein Fellgesicht bei uns aufnehmen wollten. Die Suche nach einem neuen Hausgenossen begann gleich im Januar 2010, nach unseren Ski-Ferien. Wir hatten ganz schön viele Ansprüche: Hündin, kein Welpe, kinderlieb, souverän, hundeverträglich, gelassen, ableinbar, nicht hyperaktiv und möglichst ein nordischer Hund sollte  es sein.



Thomas fand Akita auf der Webseite der AGT. Die Beschreibung passte zu unseren Vorstellungen und wir wollten sie kennen lernen. Wir waren sehr neugierig und so fand das erste Treffen noch im Januar bei uns in Köln statt. Frau Püttmann von der AGT, Akita und ich (44) machten einen Spaziergang im Schnee. Ich war sofort verliebt in die sanfte und verschmuste Hundedame.
Nach dem Spaziergang inspizierte Akita bei uns zu Hause ganz vorsichtig und unauffällig das Haus, während wir Frauen uns im Wohnzimmer unterhielten. Sogar den Klodeckel im Bad hat sie mit der Nase angehoben, wie wir anhand der Geräusche amüsiert verfolgen konnten. Aber die Rennmaus im Kinderzimmer wurde offenbar nicht weiter beachtet, Küche und Wohnzimmer dagegen genau betrachtet. 

Dann wälzte sich Akita genüsslich und grunzend auf unserem Wohnzimmerteppich mit einer Wonne, die einem das Herz erwärmte. Sie wollte gar nicht mehr weg, als Frau Püttmann mit ihr wieder los musste.Gleich am nächsten Wochenende sind wir dann alle vier nach Essen gefahren zur AGT, damit auch der Rest der Familie Akita kennen lernen konnte. Das war spannend für alle Beteiligten. Bei strömendem Regen sind wir mit Akita ausgiebig spazieren gegangen. Ohne zu zögern und ganz selbstverständlich ging sie mit uns und freute sich, dass die Kinder mit ihr rannten und tobten. 

Eigentlich waren wir uns einig, doch eine Nacht wollte Thomas noch über die Entscheidung schlafen; denn schließlich ging es darum ein neues Mitglied im Familienverband  oder im Rudel aufzunehmen. Zudem hatte Akita, die  aus einem riesigen Tierheim aus Rumänien kam, offenbar mal einen schweren Unfall  der in Rumänien auch operiert worden ist. Sie hatte sich das Becken mehrfach  gebrochen und das linke Hüftgelenk sitzt seither etwas schief in der Pfanne. Sie ist aber schmerzfrei. Dennoch soll sie nicht zuviel rennen, springen und toben. Wir waren uns etwas unsicher, was dadurch möglicherweise auf sie und damit auch auf uns noch zukommen könnte …
Aber wir haben uns zum Glück für Akita entschieden! Schon eine Woche später ist sie bei uns eingezogen. Sie hat ein gepolstertes Bettchen bekommen und muss keine Treppen steigen. Sehr schnell hat sie sich  eingewöhnt und schon nach kurzer Zeit konnten wir sie ohne Leine laufen lassen. Naja, typisch nordischer Hundecharakter ist sie schon immer mal wieder ein Sturkopf, der erst mal überlegen muss oder überzeugt werden will,  bevor sie Herrchen oder Frauchens Ruf folgt. Neue Hundefreunde hat sie hier auch schon gefunden. Mit Ben und Emma tollt sie am liebsten über die nahe gelegenen Rheinwiesen  und wenn einer der beiden in der Nähe ist, gibt’s kein Halten mehr. Manchmal dürfen die drei auch zusammen im Garten sein – unter Aufsicht, allerdings nur, denn sonst sieht es nachher aus, wie nach einem Wirbelsturm…
Akita ist eine total tolle, feinfühlige, liebe, intelligente  und neugierige Familienhündin. Manchmal bin ich fast neidisch, wenn sie meine Jungs so überschwänglich begrüßt, als wären sie ewig weg gewesen. Dabei jault und heult sie wie ein Wolf, erzählt Hundegeschichten und schmeißt sich auf den Rücken, um am Bauch gekrault zu werden. 


Bei  sommerlichem Wetter nimmt sie auch gerne ihr tägliches Bad in den ruhigen Rheinbuchten.
Nur auf das Autofahren würde sie gerne verzichten, auch wenn sie schon nicht mehr so viel Stress hat wie anfangs und sich in ihrer Box in der Zwischenzeit auch hinlegt und nicht mehr die ganze Zeit vor Aufregung hechelt. Und dass unser Sofa für Akita tabu ist, akzeptiert sie nur in unserer Gegenwart. Nachts legen wir einen Wäscheständer darauf, sonst nutzt sie die Gelegenheit. Unser Sofa hat aber eine Hundehaarallergie…
Trotz dieser neuen „Wohnkultur“ sind wir glücklich, dass wir Akita gefunden haben und dass sie bei uns gelandet ist. Und auch Akita macht einen ausgesprochen glücklichen Eindruck in ihrem neuen Rudel.Wir alle hoffen, dass sie noch viele schöne Hundejahre mit uns zusammen verbringen kann.
Petra Roith, Köln

Dienstag, 1. Februar 2011

Jülich setzt Kastrationsverordnung um

Köln und Düsseldorf passen, Bochum auch...Es herrscht Uneinigkeit in den NRW-Kommunen, was das Thema Kastrationsverordnung angeht. Lange Zeit stand Paderborn einsam und allein an der Spitze, jetzt sind es schon Delmenhorst, Bünde, Oer-Erkenschwick, Verden und Jülich, die nachgefolgt sind. Sie haben offenbar erkannt, wie drängend die Situation ist und handeln. Wie viele Jahre mögen wohl noch ins Land gehen, bis wir nur in NRW ein flächendeckendes Kastrationsgebot haben? Und wie viel Elend wird das verursachen?

Auszug aus der ordnungsbehördlichen Verordnung der Stadt Jülich §11a Katzen:

Katzenhalter/innen, die ihrer Katze Zugang ins Freie gewähren, haben diese zuvor von einem Tierarzt kastrieren und mittels Tätowierung oder Mikrochip kennzeichnen zu lassen. Dies gilt nicht für weniger als 5 Monate alte Katzen. Als Katzenhalter/innen im vorstehenden Sinne gilt auch, wer freilaufenden Katzen regelmäßig Futter zur Verfügung stellt.....

Quelle: Aho aktuell