Sonntag, 30. Januar 2011

Männerfreundschaft

Don Emilio und Gambroulaki



Don Emilio ist ein hübscher ca. dreijähriger Waldkater-Mix und Gambroulaki ein typischer ca. 2½ jähriger Russisch-Blau-Kater. Beide sind liebenswerte und gemütliche Schmusebären, die sich in der Pflegestelle in Grevenbroich kennen- und mögen gelernt haben.
Beide Kater sind kastriert, geimpft, gechippt, entwurmt. Leider haben unsere obligatorischen Tests ergeben, dass beide Kater den Katzen-Aids-Virus in sich tragen. Das hört sich für Außenstehende erstmal schlimm an, ist es aber gar nicht; denn dieser Virus ist weder für Menschen, noch für andere Tiere ansteckend. Katzen-Aids können nur Katzen bekommen. Und damit das funktioniert, muss es entweder Geschlechtsverkehr zwischen Katzen geben (beide Kater sind inzwischen kastriert) oder bei Prügeleien muss es zu einem Blutaustausch kommen.
Da sich Don Emilio und Gambroulaki super verstehen und sowieso Virusträger sind, können wir und das neue Zuhause uns entspannt zurück lehnen. Das einzige, was jetzt nötig ist, ist ein ruhiges Zuhause, in dem die Kater wenig Stress haben. Dann können sie genau so alt werden wie eine Katze ohne dieses Virus.
Bitte bedenken Sie: Die Krankheit Aids ist ja nicht ausgebrochen, wir haben lediglich das Virus nachgewiesen. Übrigens sind wir einer der wenigen Tierschutzvereine, der seine Katzen auf Aids und Leukose testen lässt, bei den meisten anderen Katzen wissen das weder die Tierschutzvereine noch die neuen Besitzer.
Don Emilio und Gambroulaki suchen nun zusammen ein rauchfreies Zuhause in einer nicht allzu kleinen Wohnung. Ihre neuen Leute sollten einen beschaulichen Haushalt führen. Über einen eingenetzten Balkon würden sich die beiden Couch-Potatoes sehr freuen.

Wenn Sie sich entschließen, diesen beiden total verschmusten Katern ein neues Zuhause zu geben, dann werden Sie Ihr Leben bereichern.
  
Vermittlungsradius: ca. 40 km um Grevenbroich

Kontakt:
Eva Berg, Telefon (0 21 81) 27 23 63
oder senden Sie eine E-Mail an: berge(at)agtiere.de

Freitag, 28. Januar 2011

Jeany und Piet: Immer noch auf der Suche

Piet
Jeany


Schön, schwarz, schnell, schlau und unzertrennlich: Das sind Jeany und Piet, Geschwister, die ganz sicher exotische Vorfahren hatten, vielleicht Siam oder Exotic Shorthair. Beide sind nach kurzer Eingewöhnungszeit freundlich zu allen Menschen und wickeln sie mit ihrem Charme um die zierlichen Pfötchen. Da sie ebenso neugierig, wie verspielt und verträglich mit netten Katzen sind, könnten sie gut mit anderen freundlichen Samtpfoten zusammenleben. 

Weil Jeany und Piet sehr temperamentvoll sind – klar, sie wurden im August 2009 geboren -  brauchen sie Platz und Beschäftigung. Grundsätzlich sind die beiden Wohnungskatzen, sie würden sich aber über einen gesicherten Balkon oder sicheren Freigang freuen. Wichtig für uns ist eine rauchfreie Wohnung.

Da die beiden schwarzen Blitze Kinder und Hunde bislang nicht kennen, würden wir sie gerne ZUSAMMEN zu sensiblen Menschen vermitteln, die selbst Spaß daran haben, mit den beiden Spiel und Action zu erleben.


Jeany und Piet sehen sich recht ähnlich, aber der geübte Betrachter wird schnell erkennen, dass Jeany die Zartere ist.


Jeany und Piet sind kastriert, geimpft, gechippt und entwurmt.

Kontakt:
Elke Bernhardt, Telefon (0 21 73) 85 49 604
oder senden Sie eine E-Mail an: bernhardt(at)agtiere.de

Dienstag, 25. Januar 2011

Rosco, unsere größte und traurigste Herausforderung

Hund Rosco ist eine unserer schwersten Prüfungen und wir haben Sorge, dass wir sie nicht bestehen werden. Wir haben diesen Hund bisher fünf Mal vermittelt, so oft, wie noch nie ein Tier. Er kam jedesmal wegen Beißvorfällen wieder zurück. Wir haben ihn vor einiger Zeit aufwändig tierärztlich untersuchen lassen, er ist eine Qualzucht und bekommt inzwischen ständig Schmerzmittel. Seine letzte Pflegestelle hat ihn auch wegen eines Beißvorfalles zurück gegeben und Rosco befindet sich jetzt in der von ihm ungeliebten HAST.
Um ihn nicht einschläfern zu müssen, suchen wir zeitnah irgendjemand, der sich diesen Hund zutraut, wo er vielleicht nur im Rudel mitlaufen kann. Wir würden die tierärztliche Versorgung zeitlebens bezahlen.



Hier mehr über Rosoco:



      
Basset-Beagle-Mix Rosco ist auf Nikolaus 2006 geboren und wurde ursprünglich als Welpe auf Gran Canaria von Deutschen, die sich zeitweise in Spanien aufhalten, von einem Tiervermehrer gekauft und dann bei uns abgegeben, weil man nicht mehr mit ihm zurechtkam. Wir haben mehrfach versucht ihn zu vermittelt – er kam aber immer wieder zu uns zurück, weil er sich seinen Besitzern gegenüber aggressiv verhalten hatte.

Rosco ist kastriert, hat eine Schulterhöhe von ca. 30 cm und wiegt ca. 18 kg. Er verträgt sich ohne Ausnahme mit allen seinen Artgenossen, fährt ohne Probleme im Auto mit und kann auch mal einige Zeit alleine zuhause bleiben. Rosco liebt Spaziergänge, Planschen im Wasser und in jeder Pfütze und Beschäftigungen, wie Suchspiele usw.. Er ist ein sehr intelligenter, unglaublich begeisterungsfähiger und agiler Hund ist, der entsprechend seiner Intelligenz gefördert und ausgelastet werden will. Ansonsten fängt er an sich zu langweilen und ist schnell frustriert. Und genau das ist dann sein Problem: Denn Rosco hat nie richtig gelernt mit solchen Frustsituationen umzugehen und reagiert dann aggressiv.

Leider kollidiert an dieser Stelle sein Charakter mit seinem Körperbau. Denn leider ist eine körperliche Auslastung von Rosco aufgrund seines extrem langen Rückens und der zwei angezüchteten sehr krummen Vorderbeine (für Basset-Züchter wahrscheinlich ein Traum!) nur eingeschränkt möglich. Eine Auslastung müsste bei Rosco primär durch Denksportaufgaben bzw. Nasenarbeit erreicht werden.

Leider schränkt sein Körperbau Rosco nicht nur bewegungsmäßig ein, sondern bereit ihm zusätzlich auch noch Schmerzen. Denn trotz seines geringen Alters, hat er bereits an beiden Vorderbeinen Arthrosen. Diese gesundheitlichen Probleme wurden bei Rosco leider erst sehr spät entdeckt und so haben sich seine Verhaltensprobleme verfestigt. Er bekommt jetzt zwar Medikamente, die ihm die Schmerzen nehmen, ein unproblematischer Hund wird er dadurch allerdings ist.

Da Rosco trotz all seiner Probleme auch eine überaus liebenswürdige und sehr lebenslustige Seite hat, möchten wir nichts unversucht lassen, doch noch die richtigen Menschen für ihn zu finden.

Deshalb suchen wir für Rosco einen Platz bei hundeerfahrenen Menschen, die eventuell schon Erfahrungen mit einem ähnlichen Hund haben oder sich zutrauen mit Hilfe eines kompetente Hundetrainers an Roscos Problemen zu arbeiten. Die AGT wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten die neuen Besitzer fachlich und finanziell unterstützen.

Kontakt:
Nina Schön, (02 01) 999 68 33
oder E-Mail an schoen(at)agtiere.de

Montag, 24. Januar 2011

Neuer Termin für das Katzenseminar "Unsauberkeit"

Wenn Katzen „unsauber“ werden ... Katzen gelten als besonders „reinlich“. Um so mehr sind Menschen entsetzt, wenn ihre Samtpfote plötzlich Polstermöbel oder Betten und Teppiche als Toilette benutzt.

Freitag, 11.2. 2010, 17.30-20.30, Tierklinik LESIA, Düsseldorf,
Anmeldung unter 0202/7379140 oder mueller@vierpfotenprofis.de
Nichts beeinträchtigt das Zusammenleben von Mensch und Katze so nachhaltig, wie die „Unsauberkeit“. In der tierpsychologischen Praxis gehört es zu den am häufigsten genannten Problemen und führt unweigerlich zu Stress in der Mensch-Katze-Beziehung. Nicht wenige Katzenhalter meinen, ihr Tier würde mit diesem Verhalten Protest oder Aggression ausdrücken. Und so manche Katze wurde deshalb auch schon im Tierschutz abgegeben. Dabei hilft nur gründliche Ursachenforschung, damit der Friede wieder hergestellt werden kann. 
Im Seminar in der LESIA Academy geht es um diese Themen:
• Unsauberkeit ist nicht gleich Unsauberkeit
• Wie erkennen Sie Markieren und  Ausscheidungsverhalten?
• Was sind die Ursachen für dieses Verhalten?
• Das Märchen vom Protestpinkeln
• Die unterschätzte Krankheit: Blasenentzündung
• Was können Sie gegen Unsauberkeit tun?
• Toilettenmanagement (Mehrkatzenhaushalt)
• Katzenklo macht Katze froh?
Termin: Freitag, 11. Februar 2011
17.30 bis 20.30 Uhr
Für das Seminar wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Am Veranstaltungsabend wird um eine freiwillige Spende für die Aktionsgemeinschaft für Tiere (www.agtiere.de) gebeten.
Weitere Informationen unter www.vierpfotenprofis.de
Die Referentin:
Gabriele Müller ist Mitinhaberin der Tierpsychologischen Beratung Vierpfotenprofis, Tierpsychologin (ATN) und Journalistin. Autorin von Ratgebern zum Thema Katzenverhalten.

Sonntag, 23. Januar 2011

Ist das nicht Zucker?

Gerwin und Grischa



Diese Katzenkinder kamen mit ihrer Mutter Mirella als Fundtiere aus Düsseldorf zur AGT, sie waren nur einige Tage jung. Geboren sind sie am 25.10.2010. Gerwins Fell hat eine dunklere rote Farbe als sein Bruder Grischa. Er ist sehr menschenbezogen und lässt sich gerne überall streicheln, schnurrt dabei und sucht Körperkontakt. Er wartet darauf, angesprochen zu werden und braucht viel Zuwendung. Seinem Bruder Grischa gegenüber ist er nachsichtig. Gerwin macht den Endruck, als wenn er denkend abwartet, bevor er sich zu etwas entscheidet. Er ist selbstbewusst, selbstsicher, unternehmungsfreudig und vertraut dem Menschen. Er lässt sich auf den Arm nehmen und beschmusen. Kallen zeigt er nicht, jedoch will er – wie alle Katzenkinder – überall hin und drauf und er wird sich auch an Tischdecken hochziehen, egal, ob das was draufsteht oder nicht.

Grischa ist mit einem helleren roten Fell ausgestattet worden. Er ist ein Mama-Söhnchen und hat den Schalk im Nacken. Er foppt den Menschen gerne und ist sehr ausgelassen. Kämpfe mit dem Besen sind seine Leidenschaft.Er lotet aus, wie weit er gehen kann. Grischa möchte nicht so gern auf den Arm genommen werden, Toben ist ihm im Moment wichtiger; er wird von der Pflegestelle als kleiner Frechdachs beschrieben.

Beide Katerchen sind regelmäßig entwurmt worden, sind gechippt und geimpft. Das Kastrieren im Alter von ca.acht Monaten müssen ihre neuen Leute übernehmen.

Wir suchen für Gerwin und Grischa zusammen ein rauchfreies Zuhause in einer nicht zu kleinen Wohnung bei Leuten, die sich ungefähr vorstellen können, was Katzenkinder so alles anstellen können, um ihre Welt zu erforschen. Ein Balkon muß unbedingt gesichert sein. Menschenkinder sollten mindestens die Grundschule besuchen.

Vermittlungsradius: ca. 35 km um Solingen
  
Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Freitag, 21. Januar 2011

Bundestierärztekammer warnt vor Maul- und Klauenseuche aus Bulgarien

Die Bundestierärztekammer appelliert an alle Rückreisenden aus Bulgarien keine Lebensmittel und keine unbehandelten Jagdtrophäen nach Deutschland zu bringen, sowie anschließend auch keine landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland zu besuchen, denn in Bulgarien in der Region Burgas ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Das Maul- und Klauenseuchevirus kann über Kleidung, Fahrzeuge oder über Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte, frisches Fleisch oder Rohwürste (z.B. Salami) eingeschleppt werden. Das Virus ist zwar für Menschen ungefährlich, für alle landwirtschaftlichen Klauentiere (Rind, Schwein, Schaf, Ziege) und Wildtiere (z.B. in Gehegen) aber hochgradig ansteckend und verursacht bei Tieren starke Schmerzen und häufig Todesfälle. In England mussten wegen dieser Tierkrankheit im Jahre 2001 sechs Millionen Tieren getötet werden.

Quelle: Newsletter BTK

Sonntag, 16. Januar 2011

Dienstag, 11. Januar 2011

Braucht man als Karnevalsprinzessin einen Nerzmantel?

Die Kölner sind doch cleverer. Die haben als Karnevalstollitäten eine reine Männertruppe. Und damit keine Schwierigkeiten mit der Bekleidung. Die Düsseldorfer haben eine Venetia. Und die bekommt, unabhängig von der Person, jedes Jahr von einem Düsseldorfer Pelzhaus einen Mantel zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr kuschelt sich die Venetia für ein werbewirksames Foto in der RP in einen goldfarbenen Nerz. Das hat, wie jedes Jahr wieder, für Proteste gesorgt. Muss eine Karnevalsprinzessin mit Nerzleichen bekleidet auf einem Prunkwagen stehen? In Düsseldorf scheinbar ja.    
Denn wenn auch die Karnevalsprinzessin privat angeblich keinen Pelz trägt, für den Karneval macht sie eine Ausnahme. Da darf es gerne schon echtes Tierleid sein.....und schließlich essen wir ja auch alle Fleisch und tragen Leder, oder? Zwar erschließt sich den meisten von uns dieser Zusammenhang nicht recht, aber Argumente werden ja durch gebetsmühlenartige Wiederholung immer besser, oder etwa nicht?
Spätestens seit sich einige engagierte Düsseldorfer Tierschützer, PETA und eine grüne Ratsfrau der Sache annehmen, sieht sich auch die RP gezwungen, zu berichten.....In diesem Sinne, erzählen Sie doch bitte möglichst vielen Leuten davon, dass Düsseldorfer Narrenprinzessinnen bei der Ausübung ihrer wichtigen Pflichten Pelz tragen müssen, weil sie sonst frieren. Schließlich ist es in Düsseldorf ja doch sehr viel frostiger als in Köln..

Montag, 10. Januar 2011

Wirklich dringend: Muckel und Lisa brauchen einen Platz

Wer im Tierschutz arbeitet, kennt das: Es gibt immer Notfälle und immer müssen ganz dringend Tiere irgendwo untergebracht werden.  Das ist immer schwierig. So auch hier. Aber es ist diesmal wirklich auch dringend. Gibt es denn nirgendwo einen Platz für eine liebes Kaninchenpärchen, das unbedingt zusammen bleiben möchte? ALle wollen immer nur Muckel, aber der liebt nunmal Lisa....Wir können sie doch nicht trennen!

Muckel & Lisa


Muckel ist ein sehr verschmuster grau-weiß  kastrierter Schecke, der bereits ca. 10 Jahre alt ist. Seine Partnerin ist das Russenkaninchen Lisa, die erst ca. 3 Jahre alt ist. Beide Kaninchen sind sehr menschenbezogen und hören auf ihren Namen. Ihre zukünftigen Besitzer werden sicher viel Freude mit diesen Beiden haben. Sie sind auch für Anfänger geeignet, da sie keine Probleme mit sich bringen. Da sie vorher in Innenhaltung gelebt haben, möchten wir sie auch wieder in Innenhaltung vermitteln. Dass damit kein Käfigknast gemeint ist, versteht sich von selbst. Wie alle unsere Kaninchen, sind auch diese beiden gechippt und aktuell geimpft.

Kontakt:
Inge Weih, Telefon ( 02171 ) 74 12 34
oder per E-Mail an:ingeweih@vodafone.de

Sie können uns - aus welchen Gründen auch immer - kein neues Zuhause geben? Aber Sie können doch sicherlich mithelfen, damit wir ein neues Zuhause finden. Bitte drucken Sie unsere Bewerbung aus und hängen Sie sie an publikumsstarken Örtlichkeiten aus. DANKE, Muckel und Lisa

Sonntag, 9. Januar 2011

Ganz viel Schmusen, bitte

Fabienne


Fabienne wurde am 08. Juni 2006 geboren und als Kind zusammen mit ihrem Bruder Kristoffer an eine liebe Frau vermittelt, die jedoch in diesem Sommer verstarb. Und da die AGT ja ihre Tiere zurück nimmt, wenn sie nicht mehr gehalten werden können, kamen sie auch zurück.
Bruder Kristoffer war inzwischen zum Diabetiker geworden und wir haben keine Hoffnung, dass es sich jemand antut, ihm jeden Morgen und jeden Abend an 365 Tagen im Jahr Insulin zu spritzen, obwohl er dabei keinerlei Zicken macht. Wir wären ja auch bereit, die Tierarzt-Kosten lebenslänglich zu übernehmen, aber die Republik ist voll mit unkomplizierten Katzen ...
Also kann er dort bleiben, wo er auch geboren wurde und wo seine Therapie gewährleistet ist.
Kristoffer und Fabienne hängen nicht so doll zusammen, als dass sie unbedingt zusammen bleiben müssen; denn Fabienne ist eine extrem menschenbezogene Katze, die am Liebsten immer bei ihren Menschen sein möchte, ihnen auf Schritt und Tritt folgt und immerzu schmusen kann. Sie lebt jetzt mit einigen anderen Katzen zusammen, meint aber ganz klar, das nicht haben zu müssen.

Deshalb suchen wir für Fabienne ein neues Zuhause in einer rauchfreien Wohnung bei Menschen, die sie nicht länger als halbtags alleine lassen müssen und die es genießen, eine sehr anhängliche Katze zu haben.cAndere Katzen oder ein Hund sollten nicht im neuen Zuhause leben.
Fabienne ist gesund, kastriert, gechippt, geimpft und entwurmt.
Vermittlungsradius: ca. 30 km um Haan/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Freitag, 7. Januar 2011

Mondmädchen braucht Erdenmenschen



Luna kam vor vielen Jahren mit ihren drei Kindern aus Monheim zur AGT. Wir hatten sie seinerzeit gut vermittelt, aber jetzt kam sie zu uns zurück, weil ihre Leute sie aus persönlichen und finanziellen Gründen nicht mehr halten konnten.
Luna ist jetzt 7½ Jahre alt, natürlich kastriert, geimpft, gechippt, entwurmt und aktuell tierärztlich untersucht. Ihre Fellgrundfarbe ist weiß mit schwarzen Abzeichen.
Wir kennen Luna als sehr freundliche, menschenbezogene, verspielte und verschmuste Katze. Im Moment jedoch ist sie durch den Wechsel ihres Zuhauses leider etwas verstört, aber gewinnt nach und nach wieder Vertrauen..
Luna hat bis vor kurzem mit anderen Katzen zusammen gelebt, so dass wir sie uns als Zweitkatze zu einem netten, sozialverträglichen, geselligen Kater vorstellen können. Aber sie ist auch als Alleinkatze geeignet, wenn ihre neuen Leute sie regelmäßig nicht länger als halbtags alleine lassen müssen. Bisher hat Luna in einer Wohnung gelebt; wenn in ihrem neuen Zuhause ein gesicherter Balkon vorhanden wäre, wäre das schön, auch ein gesichterer Freigang wäre möglich, aber NICHT notwendig.

Wir suchen für unsere Luna ein neues, ruhiges Zuhause in einem Nichtraucherhaushalt bei Leuten, die ihr Leben mit dieser netten Katze bereichern wollen.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Donnerstag, 6. Januar 2011

Schonzeit für Füchse gefordert

Der Rotfuchs gehört in Deutschland zu den wenigen Wildtierarten, die ganzjährig bejagt werden - ohne dass es für diese intensive Verfolgung einen stichhaltigen Grund gäbe. Organisationen aus ganz Deutschland haben daher eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, in der sie die Einführung einer umfassenden bundesweiten Schonzeit für Füchse fordern.
Etwa 600.000 Füchse werden in Deutschland jedes Jahr erlegt. Der Rotfuchs ist eine der wenigen einheimischen Wildtierarten, die in den meisten Bundesländern ganzjährig bejagt werden. Dabei kommen auch besonders umstrittene Jagdarten wie die Bau- oder die Fallenjagd zum Einsatz. Da Fuchspelze kaum noch gefragt sind, werden die meisten erlegten Füchse kurzerhand in der Tierkörperbeseitigung entsorgt.
Anders als vom Deutschen Jagdschutz-Verband (DJV) und seinen Landesverbänden behauptet, kann von einer wie auch immer gearteten Notwendigkeit, Füchse zur Bestandsreduktion zu bejagen, keine Rede sein. Neben Tier- und Naturschutzorganisationen fordern daher auch kritische Jäger seit Jahren die Einführung einer Schonzeit für Füchse. Das Saarland ist dieser Argumentation im letzten Jahr bereits mit dem Beschluss einer sechsmonatigen Jagdruhe gefolgt.
Um der Forderung nach einer umfassenden Schonzeit für den Fuchs weiteren Nachdruck zu verleihen, haben Organisationen aus ganz Deutschland eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Die vierzehn bislang beteiligten Organisationen und Initiativen - darunter die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Naturefund e.V. und die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) - begründen darin, warum eine bundesweite Schonung des Fuchses von Januar bis September längst überfällig ist. Der Wortlaut der Erklärung samt den sich daraus ergebenden Forderungen findet sich auf der eigens eingerichteten Webseite www.schonzeit-fuer-fuechse.de. An dieser Stelle werden auch die Unterstützer der Initiative veröffentlicht und Quellen angegeben, welche die Argumentation wissenschaftlich untermauern.
In den nächsten Monaten sollen weitere Veröffentlichungen über den Fuchs und die Fuchsjagd informieren. "Wir waren von der durchweg positiven Resonanz auf dieses Projekt überwältigt", erläutert Lovis Kauertz, einer der Initiatoren der Erklärung. "Es ist schon abzusehen, dass sich in den nächsten Wochen weitere Organisationen der Initiative anschließen werden."

Initiatoren:  Lovis Kauertz, Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim, lovis.kauertz (at) gmail.com (www.jagdaberfair.de)
Dag Frommhold, Eichbergstr. 47, 72639 Neuffen, dag.frommhold (at) fuechse.info (www.fuechse.info)


Textquelle: Schonzeit für Füchse