Dienstag, 31. August 2010

Charlotta & Teddy - eine Liebe fürs Leben



Die einjährige Häsin Charlotta liebt nur Teddybär. Sie wurde in einer Großgruppe lebensgefährlich verletzt. Nun lehnt sie alle anderen Kaninchen ab, bzw. greift sie an – bis auf Teddybär. Durch die lange medizinische Behandlung steht sie auch nicht mehr auf Menschenhände, doch nimmt sie Leckerlis vorsichtig aus der Hand. Wer weiß, vielleicht eines Tages …? Teddybär = Schmusebär, da ist der Name Programm. Löwenköpfchen Teddy ist drei Jahre alt und kastriert. Wie alle unsere Kaninchen ist auch dieses Pärchen gechippt und aktuell geimpft.
Ein wirklich lustiges Pärchen. Sie lieben Abwechslung im Gehege – also etwas für kreative Menschen mit Lust am täglichen Basteln.

Kontakt:
Inge Weih, Telefon ( 02171 ) 74 12 34
oder per E-Mail an:ingeweih@vodafone.de

Donnerstag, 26. August 2010

Interview mit Radu



 
Wir haben in der Vergangenheit hier in diesem Blog immer wieder mal Menschen zu Wort kommen lassen, die der AGT nahe stehen oder Mitglied sind. Heute soll eines "unserer"Tiere zu Wort kommen: Radu. Er liegt uns besonders am Herzen. Waum, lesen Sie hier:

Hallo, Herr Radu: Wer sind Sie und woher kommen Sie ?

Vor ca. fünf Jahren habe ich  in Rumänien das Licht der Welt erblickt. Das ist auch schon eigentlich alles, was ich zu meiner Herkunft zu sagen habe. Ich bin nicht stolz darauf, ein Rumäne zu sein, ganz im Gegenteil. Mann hat mich weggesperrt, meine Rute amputiert und mich mit Maismehl rund gefüttert. Das Traurige daran, und zugleich für mich Gute: Ich saß nicht alleine dort. Aber dieses Kapitel meines Lebens habe ich hinter mir gelassen.

Können Sie uns etwas darüber erzählen, wie es dort aussah, woher Sie kommen ?

Wie bereits gesagt, das ist für mich Vergangenheit, an die ich nicht mehr erinnert werden will. Mir ist aber zu Ohren gekommen, dass einige Vereinsmitglieder die Smeura ( das Rumänische Tierheim, aus dem ich Gott sei dank gerettet wurde ) bereits besucht haben. Bitte lassen sie sich von ihnen alles weitere schildern.

Anmerkung der Redaktion: Die Smeura ist das wohl weltgrößte Tierheim, in dem regelmäßig mehrere tausend Tiere leben müssen, weil sie sonst elend verhungern oder sogar getötet würden. Mehr Informationen dazu unter www.tierhilfe-hoffnung.de

Wie gefällt es Ihnen denn bei uns hier ?

Also, zu Anfang war ich natürlich extrem misstrauisch. Alles war neu, die fremde Umgebung, die Gerüche,die neuen Menschen. Das alles muss ein kleiner Hund erst einmal verarbeiten. Niemand wollte mit mir Gassi gehen. Ich kann’s ihnen nicht verübeln. Meine Eskapaden beim Spaziergang waren wirklich nervenaufreibend. Aber dann hat man mir gezeigt, dass ein Spaziergang auch schön sein kann … es gibt wirklich nette Menschen, und auch die meisten Hunde sind nicht übel. Das war für mich und meine Gassi-Gänger natürlich ein hartes Stück Arbeit … was sich aber wirklich gelohnt hat.

Wie würden Sie sich selbst beschreiben ?

Durch die liebevolle Betreuung die ich dann in der HAST erfahren habe, bin ich mittlerweile, ja,… ich kann das wohl wirklich von mir behaupten….. ein kleiner Liebling geworden. Ich finde jeden Besucher toll, ich lasse mich super gerne streicheln und bin der absolute Schmuser geworden.

Was sind Ihre Hobbies und wer sind Ihre Freunde ?

Mein erstes Hobby ist natürlich die Schmuserei; da kann ich einfach nicht genug von bekommen. Die regelmäßigen Spaziergänge finde ich auch super, da lernt „Hund“ immer wieder neue Freunde ( zwei- und vierbeinig ) kennen. Meine Gassi-Gänger hab ich natürlich ganz schnell ins Herz geschlossen. Daneben habe ich aber auch eine Freundin. Scala …auch eine Rumänin. Sie teilt sich mit mir einen Zwinger, wir beide sind ein tolles Team.

Scala, Radus Freundin

Was ist ihr größter Wunsch ?

Mein Wunsch ist es natürlich, endlich liebe Menschen zu finden, die mich nach nunmehr einem Jahr Deutschlandaufenthalt in ihre Familie aufnehmen. Der absolute Traum wähe es, wenn Scala auch dabei sein könnte.

Wie erklären Sie sich denn, dass sich noch niemand so richtig für sie interessiert hat ?

Tja,… ich bin leider nicht der hübsche Vierbeiner, nach dem man sich umdrehen würde. Mich muss man einfach kennen lernen. Meine inneren Werte, die meine Betreuer durchaus zu schätzen wissen, stehen mir leider nicht auf der Stirn geschrieben. Dazu kommt natürlich meine Vorgeschichte. Die kann man den Leuten ja nicht verschweigen! Das scheint doch abzuschrecken, aber…… hey Leute……. Ich hab mich geändert!!! Gebt mir doch endlich eine Chance, das zu beweisen.

Möchten Sie unseren Lesern gerne noch etwas sagen ?

Ja gerne. Ich finde es schade, dass sehr viele Menschen, die sich für mich und meine Leidensgenossen interessieren, nach einem perfekten Hund Ausschau halten. Hallo ? Wir sind alle mehr oder weniger von Menschen „nicht nett“ behandelt worden. Wie kann man da erwarten, dass wir perfekt sind ? Wir sind freundlich zu Menschen geblieben und wir haben alle das Potenzial, tolle Begleithunde zu werden. Aber das müsst IHR gemeinsam mit UNS hinbekommen. Die Zeit muss einfach sein. Da muss man auch mal Rückschläge einstecken können… das sind dann auch die Momente, die uns als TEAM zusammenschweißen. Bitte, gebt uns eine faire Chance. Wir haben sie verdient...

Anmerkung der Redaktion: Radu war auch schon einmal in "Tiere suchen ein Zuhause", aber niemand hat sich für ihn interessiert....  




Kontakt: Dagmar Klingen, Telefon ( 01 77 ) 23 26 061
oder per E-Mail an: klingen(at)agtiere.de

18 Tiere aus einer vermüllten Wohnung geholt

Ein Einsatz führte Polizeibeamte am Mittwoch in eine stark verschmutzte Wohnung in Gesundbrunnen. Gegen 11 Uhr wurden die Polizisten des Abschnitts 36 in die Prinzenallee alarmiert, da das Ordnungsamt und der Amtsveterinär von der 60-jährigen Mieterin nicht eingelassen wurden.

Nachdem Polizei und Veterinär die Wohnung betreten hatten, bot sich ihnen ein Bild der Verwahrlosung: insgesamt 16 Katzen und zwei Hunde befanden sich verteilt in den zwei Zimmern der Wohnung, auf deren Fußboden und Inventar Kot- und Urinreste der vernachlässigten Tiere zurückgeblieben waren. Auch einige Stadttauben und Mäuse hielten sich in den Räumen auf.

Die Katzen und ein Dackelmischling wurden sichergestellt und in die Tiersammelstelle Lichtenberg gebracht. Der ebenfalls in der Wohnung gefundene zweite Hund musste wegen festgestellter schwerer Erkrankungen sofort eingeschläfert werden. Gegen die Mieterin wird nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt und ein Tierhalteverbot für die Zukunft erwirkt.

Die zuständige Wohnungsbaugesellschaft ist ebenfalls eingebunden und trägt für die Wiederherstellung eines bewohnenswerten Zustands der Mieteinheit Sorge.

Quelle Pressemeldung Polizei Berlin vom 25.08.2010
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/307831/index.html

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http://ZERGportal.de
Das Tierschutzportal für Tiere in Not

Dieser Newsletter unterliegt dem Copyright und wird je nach Rubrik an über 1.760 Tierfreunde versandt. Weiterleitungen sind gewünscht und erlaubt, wenn die Nachricht nicht verfälscht und der Hinweis auf ZERGportal beibehalten wird.

Dienstag, 24. August 2010

Die Geschichte von Lolly




Liebe Fans,
Frau Klingen, meine "Trainerin" (nicht für Fußball..wobei, wäre ja mal  eine Idee) hat Frauchen ja schon öfters gebeten, meine Story auf der  Website zu veröffentlichen, aber nein, sie hat ja nie Zeit. Ständig  muss sie mit mir Gassi gehen oder Fußball Spielen, oder schmusen, und  ach ja Fressen hinstellen, ganz wichtig. Und immer ist sie am  telefonieren, oder an ihrem Rechner am arbeiten oder is einfach weg?   Wenn sie dann da ist sagt sie immer "gleich Lolly", oh das kann ich  wirklich nicht mehr hören.

Also hab ich mich jetzt hingesetzt und schreib euch ein paar Grüße! Vor allem an alle die, die mich vermissen, und die mich in den letzten  Jahren so liebevoll versorgt haben. Viele liebe Grüße an alle Pfleger,  Gassigänger und an Frau Schön, meine Betreuerin.

Also, wenn ich das vorher gewusst hätte, dass es mir hier so gut gehen wird, hätte ich mich bei meinem ersten gemeinsamen Gassi nicht so angestellt und alles attackiert, was sich mir nähert. Frau Kuhn hatte  ihre liebe Not mit mir, Frauchen und Herrchen waren zwar irritiert,  haben sich aber nicht dadurch beeindrucken lassen.

Hier gibt es einen großen, zum Teil eingezäunten Garten, was Frauchen auch schon ein paarmal in unangenehme Situationen brachte, weil ich  dann doch gerne auch außerhalb des Grundstückes verteidige, nein ich  beiße nicht, aber attackieren wird ja wohl noch erlaubt sein. Jetzt nach 4 Monaten, sind sie doch nachhaltig von meinen Attacken beeindruckt, das ist mir gelungen. Mein Frauchen hat einiges an  Blessuren einstecken müssen, auch ein Osteopath musste mal ran. Ein paarmal hat sie auch geweint und gesagt, dass sie das nicht   schafft, aber nach einer kurzen Zeit hat sie sich berappelt und zu mir
gesagt, sie wäre mindestens so hart im nehmen, wie ich. Auch sie hätte  schon viel einstecken müssen und Angst hätte sie auch, daher angeblich  meine Attacken, also durch meine Angst...

Soooo, jetzt übernehme ich mal den Stift, äh die Tastatur, Lolly tapst  doch zu viel darauf herum. So gerne, wie auf meinen Nerven ; ))) Was ist nicht alles passiert in den letzten 4 Monaten. Ein Goldstück ist sie zu Hause, aber draußen braucht's stählerne  Nerven. Aber in guten wie in schlechten Zeiten, dass hab ich mir  geschworen, wenn es ganz dicke mit ihr kommt. Aber es geht ihr so gut, hier, sogar das letzte Medikament konnte ich absetzen, sie braucht es  nicht mehr. Und das wird auch so bleiben



Anfängerhund war gesucht, von mir. Dzudza fiel mir auf bei "Tiere  suchen ein Zuhause", aber von Ihr wurde mir abgeraten, ich solle doch  mal vorbeikommen es gäbe doch auch noch andere Hunde. Lolly stand  plötzlich vor uns, schmusig wie sie ist. Mein Mann war gleich Feuer  und Flamme, ich nicht! Es ist Liebe auf den zweiten Blick, und es war Mitleid und ihre so traurige Geschichte, und das so große Verständnis von Frau Schön, Frau Kuhn und Frau Klingen, die mir Mut machten, Lolly aufzunehmen. Denn alle sind nie belehrend, immer ermutigend und  positiv. Schön, dass es solche Menschen gibt. Aber das Lolly immer mehr Fell auf dem Rücken bekommt, war so nicht abgesprochen !!! ; ))))))))) und das mit dem Jagdtrieb...na ja....

Geduld ist ein bitterer Samen, nur die Früchte schmecken gut. Was für  ein Sprichwort, ab und zu kann ich schon eine kleine süße Frucht  ernten, bei Lolly.
Denn Geduld ist wohl das wichtigste in so einem Fall, und dass sie  nie!!! etwas tut, um mich, uns zu ärgern. Ich kann nix dafür, dass sie  so ist, aber sie kann auch nix dafür.

Wir haben es bis heute keine Sekunde bereut, Lolly aufgenommen zu  haben. Sie ist ein Racker, und ein echter Besen an der Leine, eine  Herausforderung, grade für mich als ängstlicher Mensch, vor allem wenn  freilaufende Hunde auf uns zwei Angsthasen zu kommen. Stop! Nicht  immer ist Souveränität alles, sicherlich besser, aber es geht, und es  ist für Lolly eine Chance. Und wir beide werden jeden Tag ein  Stückchen souveräner. Es ist kräftezehrend, und die Auftragslage in meinem Büro ist gleich null, das Konto weit darunter....das zeigt wie intensiv die letzten 4 Monate mit Lolly waren. wie intensiv ein  Problemhund ist.

ABER: Endlich hat Ihre Odyssee ein Ende gefunden.  Es lohnt sich, für  Lolly, für mich und für meinen Mann. Es liegt noch ein weiter Weg vor  uns, aber wir haben Zeit, und wenn es ihr ganzes Hundeleben dauern  wird, diesen Schatz geben wir nicht mehr her.

Herzlichst die Dagmar Neue und die Lollly auch, sie mault gerade im Hintergrund, daß ich mal wieder "dominater" bin und die Geschichte zu  Ende schreibe, aber so soll es sein. Sie soll auf mich hören, das tut  sie! Aber wenn sie lieber links rum Gassie gehen will, statt rechts rum na dann, is mir doch egal, is ja schließlich ihr Gassie (damit geht es ganz gut bei diesem liebenswerten Dickkopf).                         Pfote drauf.....

Montag, 23. August 2010

Ein Wunder? Maddalina hat es geschafft

Maddalina
Manchmal gibt es selbst beim Tierschutz kleine Wunder. Weil es Menschen mit einem großen Herzen gibt, die erst an das Tier, dann an sich selbst denken. Wir hatten schon fast die Hoffnung aufgegeben, aber tatsächlich kann nun unser derzeit dringendstes Sorgenkind, Maddalina, zu Kennedy und Sorei ziehen, mit denen sie sich angefreundet hatte. Dass jemand drei Katzen auf einmal adoptiert, ist schon extrem ungewöhnlich. Aber dass jemand drei schüchterne bis unzugängliche Katzen aufnimmt, darf getrost als Wunder bezeichnet werden.Ähnliches gilt für Severin und Galina, unsere anderen beiden schwarz-weißen ehemaligen Sorgenkinder, die es beide auch bestens getroffen haben. Wie bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich bei den Menschen, die auch solchen Katzen eine Chance gegeben haben.

Ambrosia
Und wir hoffen nun noch mehr als vorher, dass auch für Ambrosia und Rochus und Puck, die letzten der schwarz-weißen Samtpfoten, eine glückliche Stunde schlägt. Nicht vergessen wollen wir Nero, der schon seit einem Jahr auf ein neues Zuhause warten muss, weil ein rücksichtsloser Mensch ihn erst schwer verletzt hat und dann liegen ließ... 
Nero, Kontakt Dr. Stephanie Nickolmann, Tel. 0202/758187

Mittwoch, 18. August 2010

Traumpaar sucht Traumzuhause




Die einjährige Kaninchendame Noel und das ca. dreijährige Löwenkopf-Böckchen Igel sind ein wirkliches Traumpaar, dass sich heiß und innig liebt, aber trotzdem noch genug Liebe für uns Menschen übrig hat! Dieses Traum-Duo ist absolut handzahm und wird gerne beschmust. Beide sind kastriert, geimpft und gechippt. Igels Schneidezähne müssen ca. alle 3-4 Wochen geschnitten werden, doch lässt er dies ohne Probleme geschehen.
  
Wer möchte dieses wunderschöne Paar bei sich aufnehmen und den beiden ihren Traum vom gemeinsamen Glück in einem neuen Traumzuhause erfüllen?

Kontakt:
Inge Weih, Telefon ( 02171 ) 74 12 34
oder per E-Mail an:ingeweih@vodafone.de




Dienstag, 17. August 2010

Neues Zuhause gefunden

Toll, wer hätte das gedacht: Während der Ferienzeit ist bei der Tiervermittlung fast immer absoluter Stillstand. Dementsprechende Befürchtungen hatten wir ja auch nach dem Aufritt bei "Tiere suchen ein Zuhause". Aber tatsächlich haben wir nach der Sendung zwei Pärchen, nämlich Jeany und Peterle und Kennedy und Sorai und zwei Einzelkatzen , Severin und Harley vermittelt. Leider warten noch immer Melchior und Balthazar, Sniezka und die F-Kinder....Und natürlich Rochus und Puck...s. Beitrag unten. Des Einen Freud ist eben des Anderen Leid....

Wer schwarz-weiß ist, den bestraft das Leben?



Manchmal ist es enfach nicht zu verstehen und zu erklären schon gar nicht. Völlig unkomplizierte nette Tiere werden einfach immer übersehen. Ob das wirklich etwas mit der Fellfarbe zu tun hat? Dann scheint schwarz-weiß ja wirklich ein absolutes Manko zu sein. Jedenfalls ist das wohl bei Katzen so. Wir können nicht verstehen, warum sich niemand für zwei solche Wonneproppen wie Rochus und Puck interessiert. Jung, dynamisch, munter, verspielt, verschmust, verträglich...und sicher beste Kinderkumpels. Was will der Mensch mehr von einer Katze? Die beiden leben nun schon fast ihr ganzes Leben in der Pflegestelle. Haben sie nicht auch ein neues, endgültiges Zuhause verdient? Kontakt: Christa Becker, 02129/31649

Freitag, 6. August 2010

Wer hilft Nero?

Nero ist ein Charmeur. Nero liebt Menschen über alles, schmust mit Wonne und verträgt sich mit anderen Katzen. Aber Nero hat keine Chance. Oder doch? Er ist ein acht Jahre alter Kater, der nach einem Autounfall auf der Straße liegen gelassen wurde. Er wurde tierärztlich rundum versorgt und ist nun wieder munter, hat aber ein Blasenproblem zurück behalten. Leider kann er seinen Harndrang nicht immer kontrollieren. Da er unbedingt Freigang haben möchte, würde sich sicher auch das Problem in den Griff bekommen lassen. Hat Nero eine Chance? Er sucht so dringend einen Menschen und die Möglichkeit, sich ein bißchen Wind um seine Nase wehen zu lassen.

Kontakt: Dr. Stephanie Nickolmann, Tel 0202/7581887

Donnerstag, 5. August 2010

Verhandlung gegen Betreiber der Rabbit-Notstation

Tierärztin Heike van der Kaap aus Leverkusen hat den Betreiber der ehemaligen Rabbit-Notstation in Langenfeld wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz in zahlreichen Fällen angezeigt. Am Montag fand die erste Verhandlung statt. Das Ergebnis: Vertagung. Warum lesen Sie hier in einem Artikel der WZ.
Außerdem berichtete die Rheinische Post: "Wurden Kaninchen gequält?"
Und das Stadtmagazin online informiert ebenfalls über die Verhandlung und die Vertagung in einem Bericht, den Sie hier lesen können.
Wenn im November die Sache erneut vor den Richter kommt, sind es genau zwei Jahre her, dass wir die Kaninchen übernommen haben.....Keiner von uns hat wohl damals geahnt, was uns da erwarten würde. Und das war auch gut so, sonst wären wir sicher schon oft verzweifelt. Da wir mit der Station in keinem Fall mehr über den Winter kommen können, werden nach wie vor verzweifelt eine neue Unterbringungsmöglichkeit oder Menschen gesucht, die auch Kaninchenpärchen (!) oder Schnupferkaninchen bei sich aufnehmen.
Kontakt: Martina Bruckert (01 76) 620 37 935

Mittwoch, 4. August 2010

66 Katzen auf 35 Quadratmetern

In Baden-Baden wurde am letzten Juliwochenende eine Wohnung zwangsgeräumt. Auf 35 qm Wohnfläche befanden sich insgesamt 66 Katzen, einige davon trächtig.

Baden-Baden/Sinzheim - “Ich habe ja schon viel erlebt, aber so etwas noch nie.“ Fassungslos schließt Tierschützerin Rita Brand am Montagabend im Sinzheimer Ortsteil Kartung die Tür zum Katzenhaus, nachdem sie am Nachmittag zusammen mit der Vorsitzenden des Vereins Tierschutz Baden-Baden, Viola Peter, in einer gemeinsamen Großaktion 48 Katzen aus einer Wohnung in der Baden-Badener Innenstadt befreit hatte. Zwei Tage zuvor waren bereits 18 Tiere aus der Zwei-Zimmer-Wohnung geholt worden.

Am Samstag habe sie vom Katzenbesitzer einen Anruf erhalten, erzählt Rita Brand im BT-Gespräch: Er müsse am Montag aus seiner Wohnung ausziehen und wisse nicht wohin mit seinen Tieren. Im Verlauf des Gesprächs habe er sie gebeten, seine Vierbeiner auf dem Buchtunger Tierhof unterzubringen. “Die Rede war damals von 34 Katzen“, betont Rita Brand, “aber selbst 34 Katzen von jetzt auf nachher aufzunehmen, ist kaum machbar“, erklärt sie. Deshalb habe sie spontan bei Viola Peter im Tierheim in Baden-Baden angerufen und gefragt, ob man sich arrangieren und die Katzen auf beide Einrichtungen verteilen könne.

Viola Peter wiederum hatte zwei Wochen zuvor ein amtliches Schreiben erhalten, in dem sie für Montagmorgen zu einer Wohnungsräumung bestellt worden war, um 14 Katzen in Empfang zu nehmen. Schnell stellte sich heraus, dass es sich dabei um ein und dieselbe Adresse handelte. “Da konnte etwas nicht stimmen“, war sich Rita Brand schnell sicher und fuhr noch am gleichen Nachmittag zu der Wohnung in die Baden-Badener Innenstadt. “Der Mann gewährte mir lediglich Zugang zu einem der beiden Räume“, sagt Rita Brand, den Zugang zum anderen Raum hatte er versperrt. Es habe nur so gewuselt vor Katzen. Sie habe die Stubentiger durchgezählt und sei auf tatsächlich 34 Tiere gekommen. 18 davon nahm sie gleich mit zum Buchtunger Tierhof. Die restlichen Tiere sollte Viola Peter dann am Montag mitnehmen.

Als Peter am Montagmorgen zusammen mit der Gerichtsvollzieherin die inzwischen verlassene Wohnung betrat, schlug den beiden übler Gestank entgegen, die Wohnung war übersät mit Katzenkot, der Teppichboden voller Urin. Überall fanden sich weitere Katzen, teilweise in Schubladen, hinter, unter und in Schränken. Die beschädigten Sofapolster mussten aufgeschlitzt werden, weil sich sogar darin Katzen versteckt hatten. “Es war katastrophal“, erzählt Peter, die sich mit einem Mitarbeiter des Tierheims sofort daran machte, die verängstigten Stubentiger zu bergen. Bis zum frühen Abend dauerte die Aktion, die viel Logistik erforderte. Allein die vielen Transportkisten zu organisieren und zusätzliche Katzenunterkünfte herzurichten, habe den Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer erfordert. Rita Brand nahm 15 weitere Tiere bei sich auf, die restlichen 33 hat Viola Peter bei sich untergebracht. Die Katzen seien nicht verwahrlost, im Gegenteil, sie seien sogar sehr gepflegt und
 gut genährt, !
 befanden die beiden Tierschützerinnen.

Zu der Zwangsräumung war es gekommen, nachdem der Hausbesitzer im vergangenen Jahr eine Räumungsklage gegen die Wohnungsmieter angestrengt und gewonnen hatte. Dem wiederum war vorausgegangen, dass sich über einen längeren Zeitraum hinweg Mitbewohner des Hauses beklagt hatten, dass aus der rund 35 Quadratmeter großen Wohnung beißender Geruch und Lärm dringe.

Nach Angaben von Peter habe es mehrere Anzeigen beim Veterinäramt gegeben. “Wir waren vor zwei Wochen vor Ort“, bestätigt Jutta Winter, Leiterin des Veterinäramts Baden-Baden. Zum Kontrollzeitpunkt habe man Kenntnis von 14 Katzen gehabt. “Einlass in die Wohnung wurde uns nicht gewährt, es bestand aber auch kein Anlass für weitere Schritte.“ “Wir wurden mächtig hinters Licht geführt und prüfen den Fall nun eingehend“, sagt Winter. Auf alle Fälle werde man Strafanzeige gegen die Katzenbesitzer erstatten.

Quelle Badisches Tagesblatt:
http://www.badisches-tagblatt.de/html/content_baden_top/00_20100804000000_quotKatastrophalquot_sechssechs_Katzen_in_Wohn.html


Die Neue Tierhilfe e.V. hat 33 Katzen aus der Zwangsräumung übernommen und bitten um Unterstützung bei dieser Mammut-Aufgabe. Lesen Sie dazu bitte nachfolgenden Spendenaufruf (PDF):

http://www.neuetierhilfe.de/spendenaufrufZwangsraeumungKatzen20100802.pdf

Spendenkonto Neue Tierhilfe:
Stadtsparkasse Baden-Baden
Bankleitzahl: 66250030
Kontonummer: 4080073
IBAN: DE92662500300004080073
SWIFT-BIC: SOLADES1BAD



Quelle: Zergportal

Sonntag, 1. August 2010

Heute Abend: AGT bei Tiere suchen ein Zuhause

Vergangenen Freitag wurde gedreht, heute wird gesendet: Wir waren beim WDR. Wir, das heißt diesmal nur Katzen, derzeit unsere "Problemtiere". Wie bei allen Tierschutzorganisationen geht auch bei uns im Moment "nichts mehr". Völlig unproblematische, nette, junge, hübsche Tiere warten und warten und warten auf "Ihren" Menschen. Und niemand ruft an....
Wollen wir hoffen, dass das nicht auch für heute Abend gilt: Wer sich schon mal vorab einen Eindruck von unseren Fernsehkatzen verschaffen will, der kann das hier tun, im Podcast, der eine Vorschau bringt.