Samstag, 31. Juli 2010

Das Ruhebedürfnis der Hunde

Hunde sind wie Katzen. Sie brauchen genau soviel Schlaf. Sie sind sich genetisch sehr ähnlich. Nur ziehen sich Katzen - selbstständig wie sie sind - zurück, wenn sie Ruhe brauchen. Hunde tun das oft nicht. Auch besonders unabhängige Rassen wie Shiba Inu, Laika oder Kangal nehmen sich nicht den Schlaf, den sie bräuchten. Außer, sie haben gelernt, darauf zu bestehen. Oder sie leben nicht mit Menschen zusammen. Verwilderte Haushunde in Italien und Spanien beispielsweise leben mit einem gesunden Ruhe-Rhythmus.

Das Erkennen des Ruhebedürfnisses ist noch angeboren. Das Beharren darauf allerdings nicht mehr. Haushunde wurden dazu gezüchtet, stets einsatzbereit und willig zu sein. Sehr deutlich ist dies bei den logischerweise am meisten benutzten Rassen: Golden Retriever, Jack Russell Terrier, Deutscher Schäferhund, Border Collie, etc. Diese Hunde sagen selten: "Ich will nicht mitmachen." Mit der Förderung dieser "Ich bin dabei"-Eigenschaft hat sich der Mensch einen Gefallen getan - und auch wieder nicht. Dem Hund übrigens auch nicht.

Schlaf und Ruhe sind lebenswichtig. Im Schlaf werden die Geschehnisse der Tage verarbeitet. Darum haben Hunde - wie auch Menschen - nach einem außergewöhnlich anstrengenden Tag einen tiefen oder unruhigen Schlaf, je nachdem ob der Tag körperlich oder geistig anstrengend war. Das Ruhebedürfnis von Menschen und dessen Unterschreitung wurde erst an Mäusen, dann an Hunden und schließlich an Menschen untersucht. Alle zeigten die gleiche Entwicklung (was ironisch ist, denn Humanforscher ziehen gerne den Hund heran, um Ergebnisse für den Menschen zu erhalten. Vielen Kynologen wiederum ist der Mensch-Hund-Vergleich verhasst. Sie fürchten die Vermenschlichung des Hundes. Die Ableitung Hund-Mensch ist also in Ordnung, die Ableitung Mensch-Hund aber nicht?). Im ersten Stadium des Schlafentzugs wurden die Hunde überdreht. Im Zweiten unkonzentriert, grobmotorisch und fahrig. Im Dritten nervös und schnell reizbar. Im Vierten aggressiv und kränklich. Im fünften Stadium erkrankten sie schwer und / oder chronisch.

Im Lauf der Trainingsjahre hat sich dabei folgendes gezeigt. Retriever-Rassen verharren nicht allzu lange oder deutlich im Stadium der Aggression. Sie werden schneller chronisch krank, leiden zum Beispiel an Hautkrankheiten, da Schlafmangel das Immunsystem schwächt. Terrier-Rassen hingegen sind länger und auffälliger aggressiv, und fallen erst nach vergleichsweise langer Zeit in das Stadium der schweren Krankheit. Aggression ist kein schlechtes Benehmen. Sie ist eine Warnung, ein deutliches Zeichen, dass der Hund überfordert ist. Es gilt, spätestens in diesem Stadium einzugreifen, bevor irreparable körperliche Schäden eintreten.

Viele Krankheiten können mit Überforderung in Zusammenhang gebracht werden, da Stress den Körper in seiner Gesamtheit schwächt. Krebs, Allergien, Organversagen und neurale Störungen werden auch beim Menschen durch Überforderung (mit-)verursacht.

Wie viel Schlaf und Ruhe braucht also ein Hund? Erwachsene Hunde: 17 bis 20 Stunden. Welpen, Senioren und Kranke: 20 bis 22 Stunden. Eben wie Katzen. Dazu zählt auch das gemeinsame Rumhängen vor dem Fernseher.

Manchmal sagen Kunden darauf, dass ihr Hund aber nicht von selbst so viel schliefe. Nun, es muss ihm natürlich beigebracht werden, da Hunden, wie schon vorher erwähnt, das Einhalten des natürlichen Ruhebedürfnisses abgezüchtet wurde. Ein Ritual der Ruhe sollte etabliert werden. Manche Hunde sind so daran gewöhnt, immer in Aktion zu sein, dass sein Mensch sich anfangs mit ihm hinlegen muss.

Ein Nickerchen ist angebracht. Kein schlechtes Gewissen, wenn sich der Hund an seinen Menschen drückt, und die Ohren über die Augen klappt. Schlafende Hunde soll man nicht wecken.

copyright Sonja Hoegen, hundeschule dogcom

Freitag, 30. Juli 2010

Katzenelend: Mitverursacher Bürokratie


Severin ist ein keckes Katerchen, der gut mit anderen Katzen und  Katern klarkommt, vor allem, wenn sie mit ihm spielen. Menschen müssen sein Jungkaterherz erst noch ein wenig erweichen, aber er lässt sich mit Spielen und Leckerchen sehr schön überzeugen. Und Zweibeiner denen er vertraut, dürfen ihn auch streicheln. Kontakt: 0202/7379140

Während die Tierheime und Tierschutzorganisationen schon seit Jahren mit dem Rücken zur Wand stehen, weil sie der immer größer werdenden Flut der Katzen nicht mehr Herr werden, erkennen Bürokraten in Rathäusern keinen Handlungsbedarf. (s. Düsseldorf) Die Tierschützer können noch so sehr Alarm schlagen, sie haben keine Lobby, ihre Hilferufe verhallen ungehört. Dabei könnte eine Kastrationsverordnung das Problem eindämmen, die Diskussion darüber bei vielen Menschen zumindest ein Bewusstsein schaffen. Aber nein, wo kein Problem, da keine Handlungsnotwendigkeit, oder?

Hier eine Nachricht aus dem ZERGportal:
Katzenhilfe Stuttgart steht mit dem Rücken zur Wand

Die saisonale Schwemme herrenloser Katzen in Stuttgart nimmt in diesem Jahr dramatische Ausmaße an. Zu den von verwilderten, unkastrierten Elterntieren geborenen Welpen kommt aktuell noch eine beispiellose Welle von Abgabekatzen. Zugleich sind immer weniger Menschen bereit, eine Tierschutz-Samtpfote zu adoptieren. Die Katzenhilfe Stuttgart e.V., seit über 30 Jahren Dreh- und Angelpunkt im Kampf gegen das Katzenelend der Landeshauptstadt, steht kurz davor, die Waffen zu strecken.

„Seit Jahren appellieren wir erfolglos an die Stadt, eine Katzenschutzverordnung einzuführen, die die Kastration freilaufender Katzen vorschreibt", sagt Andreas Fechtner, 1. Vorsitzender der Katzenhilfe Stuttgart. „Die Schwemme, die wir jetzt erleben, hätte durch eine rechtzeitig erlassene Verordnung verhindert werden können." Verschärft werde die Situation, so Fechtner, durch die „Konsummentalität" vieler Menschen: „Man schafft sich ein Tier an wie einen Wegwerfartikel. Der wird dann entsorgt, sobald man keine Lust mehr auf ihn hat."

Aktuell warten allein bei der Katzenhilfe Stuttgart rund 100 Samtpfoten auf ein neues Heim – teils aus Fangaktionen stammende Jungtiere, teils von privat abgegebene erwachsene Katzen. Ältere Katzen sowie der 13-jährige Kater Paulchen haben kaum eine Chance vermittelt zu werden. Die schleppende Nachfrage nach den Tieren bedroht den Verein in seiner Existenz: Die Unterbringungsmöglichkeiten sind erschöpft, Unterhalt und tierärztliche Versorgung fressen die finanziellen Rücklagen der Katzenhilfe, die ausschließlich von privaten Spenden lebt und von der Stadt Stuttgart nicht unterstützt wird.

„Lange halten wir nicht mehr durch", fürchtet Andreas Fechtner. Er appelliert an alle Tierfreunde in der Region: „Jeder, der einer Katze in Not ein gutes Heim geben kann, ist bei uns derzeit hoch willkommen!" Daneben bittet die Katzenhilfe Stuttgart um Unterstützung durch Spenden und sucht dringend zusätzliche Pflegestellen, um Tiere vorübergehend unterbringen zu können. Helfen Sie uns Katzen zu helfen und geben Sie einer Katze ein Zuhause.

Tel. 0711/2309558 oder 0711/6874271 - www.katzenhilfe-stuttgart.de - Spendenkonto BW Bank Stuttgart ( BLZ 60050101 ) Konto 2819598

Quelle: Presseerklärung Katzenhilfe Stuttgart (PDF)
http://www.katzenhilfe-stuttgart.de/sites/default/files/dokument/presse/trauriger_rekord.pdf

Weitere Informationen:

Tierschützer fordern:
Katzenschutzverordnung für Deutschland
www.katzenschutzverordnung.de

Brief der Animals Angels: Tiere leiden stumm

Liebe Freunde und Förderer,
sicher kennen Sie das Gefühl: Man fährt im Auto, bei den derzeit extrem hohen Temperaturen knallt die Sonne durch die Fenster, die Luft im Fahrzeug wird stickig, es ist unbequem und der Schweiß läuft in Strömen. Wir von Animals' Angels  kennen das auch. Wir erleben es täglich - wenn wir die Tiertransporte durch Europa begleiten. Doch im Gegensatz zu "Nutz"tieren können wir Menschen uns im Sommer durch Klimaanlagen, kühle Getränke und Pausen im Schatten Abkühlung verschaffen, vor allem aber verfügen wir über Schweißdrüsen, mit denen wir die Temperatur ausgleichen können. Zudem wartet auf uns nach einer langen Autofahrt vielleicht ein schönes Hotel mit einem Swimming-Pool - und nicht die Mastanlange oder der Schlachthof...
Erst letzte Woche beobachteten wir Tiertransporter, auf denen schwangere Kühe von Deutschland über Frankreich nach Marokko gefahren wurden. Auch Pferde, Schafe und Rinder fanden wir, die von Spanien durch Frankreich nach Italien transportiert wurden. In diesen südlichen Ländern ist die Temperatur derzeit noch höher als bei uns. Für die Tiere bedeutet das großen Stress.
Solche Quälereien können wir nicht akzeptieren!

Die EU-Transportverordnung besagt, dass die Belüftungssysteme auf den Transportern so konstruiert und gewartet werden müssen, dass "während des Transports für die Tiere eine Innentemperatur zwischen 5 °C und 30 °C mit einer Toleranz von ± 5 °C gehalten werden kann". Bei Außentemperaturen über 30 °C und ununterbrochenem Sonnenschein, der die voll beladenen Transportfahrzeuge aus Metall aufheizt, können die Belüftungssysteme eine angemessene Temperatur für die Tiere kaum gewährleisten. Auf Langstreckentransporten macht die Hitze die lange Fahrt zum Schlachthof neben dem Stress, der Angst, der Übelkeit und der Enge noch unerträglicher.

Wir sind der Meinung, diese Tiertransporte dürften beim derzeitigen Wetter gar nicht fahren - und doch sehen wir sie täglich auf den Autobahnen.
Wir benötigen Ihre Hilfe:
1)  Senden Sie den folgenden Brief an Frau Ilse Aigner, die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, und an Frau Dr. Karin Schwabenbauer, die oberste Veterinärin im Bundeslandwirtschaftsministerium.

Bundesministerin Ilse Aigner / CVO Karin Schwabenbauer
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
11055 Berlin
poststelle@bmelv.bund.de

Sehr geehrte Frau Aigner, sehr geehrte Frau Dr. Schwabenbauer,

laut Verordnung (EG) Nr. 1/2005 über den Schutz von Tieren beim Transport, Anhang I, Kapitel VI, 3.1 müssen Belüftungssysteme in Straßentransportmitteln "so konzipiert und konstruiert sein und so gewartet werden, dass zu jedem Zeitpunkt während der Beförderung und unabhängig davon, ob das Transportmittel steht oder fährt, je nach Außentemperatur für alle Tiere innerhalb des Transportmittels Temperaturen in einem Bereich zwischen 5 °C und 30 °C, mit einer Toleranz von ± 5 °C, gehalten werden können." Die Belüftungssysteme der Tiertransporte können dies vor allem in den südlichen Ländern Europas bei den derzeitigen Außentemperaturen kaum bewerkstelligen und schon bei ca. 30 °C verstärkt sich das Leiden der Tiere auf den Transporten um ein Vielfaches.

Daher bitte ich Sie eindringlich: Setzen Sie sich dafür ein,  dass Transporte, bei denen absehbar ist, dass die Tiere über einen längeren Zeitraum hohen Temperaturen ausgesetzt sein werden, in Deutschland nicht abgefertigt werden!   Insbesondere im Sommer sollten endlich zusätzliche Kontrollen dafür sorgen, dass das Leiden der Tiere nicht noch vergrößert wird.

Auf dem Weg in den Süden auf europäischen Straßen erleben Urlauber erschöpfte, verletzende, hechelnde und durstige Tiere. Bitte tragen Sie Sorge, dass sich dies maßgeblich ändert!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Name, Ihr Wohnort

Sonntag, 25. Juli 2010

Wackelkatzen mit Lebensfreude: Ataxie

Manch einer wird beim Anblick dieser Katzen den berühmt-berüchtigten Satz sagen: Wäre es nicht besser, wenn solche Tiere eingeschläfert würden? Das entspringt sicher bei vielen Menschen dem Mitleid, bei anderen aus dem Unwissen. Katzen mit Ataxie sind "Wackelkatzen", sie leider an motorischen Koordinationsstörungen, die für den Menschen sehr befremdlich aussehen. Ein Verein, ".Feline Senses – Lebensfreude für Katzen mit Ataxie e. V." hat sich zum Ziel gesetzt, über diese Krankheit und den Umgang der Tiere damit aufzuklären. Hier geht es zu den Vereinsseiten

"Ataxie-Katzen fühlen sich nicht behindert und sprühen voller Lebensfreude –
sie haben eine Chance auf Leben verdient"  Barbara Helferich


Eine Ataxie-Katze ist eine ganz normale Katze, jedoch mit einer Behinderung: Als sogenannte „Wackelkatze“ hat sie eine Störungen bei der Koordination ihrer Bewegungsabläufe. Katzen mit Ataxie nehmen ihre Behinderung nicht als solche wahr und leiden bei artgerechter Haltung nicht. Ganz im Gegenteil: Eine Ataxie-Katze kann ein langes und vor allem schönes Leben mit nur wenigen Einschränkungen haben.
Leider werden nach wie vor viele der scheinbar „schwerbehinderten“ Katzen von ihrem vermeintlichen Leiden bereits im Kittenalter „erlöst“. Ursache ist eine weit verbreitete Unkenntnis über diese Behinderung. Unser Verein will das ändern.
Der Verein
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, über die Behinderungen, speziell bei Ataxie-Katzen, aufzuklären. Das Wohlergehen und die Lebensfreude dieser Katzen liegen uns am Herzen. Fehlendes Wissen rechtfertigt unserer Meinung nach nicht das Einschläfern vieler Tiere. Um das Wissen über Ataxie bei Katzen stetig zu erweitern und Hilfestellung zur artgerechten Haltung geben zu können, pflegen wir einen Austausch mit Fachkundigen sowie Ataxiekatzenhaltern.
Einen wichtigen Teil des Vereins stellen unsere Unterstützer dar, sei es als aktives Mitglied, Förderer oder Sponsor. Gemeinsam sind wir stark für die Katzen mit Ataxie.
Das angestrebte Ziel
Eine Akademie für Katzen mit Ataxie aufzubauen , in der sie vorübergehend aufgenommen, umsorgt und trainiert werden können, bis sie schließlich ein liebvolles Zuhause gefunden haben. Diese Station soll uns auf der anderen Seite die Möglichkeit geben, weit mehr über das Leben von Katzen mit Ataxie zu erfahren und damit anderen Haltern zu helfen.

Text: B. Helferich, Wiedergabe des Textes mit Genehmigung des Vereins Feline Senses

Für alle, die sich für diese Erkrankung und andere Behinderungen interessieren, gibt es ein neues Forum zum Austausch untereinander:

Samstag, 24. Juli 2010

Grüße von Zeleste aus der Pflegestelle




Wie man sieht, geht es Zeleste gut. Das Pflegefrauchen ist auch ganz begeistert von ihr, weil sie so lieb, gelehrig und unkompliziert ist. Beim Gassigehen hat sie schon viele vierbeinige Freunde gefunden, mit denen sie begeistert herumtollt. Und natürlich auch zweibeinige Freunde, denn die können auch toben.

Bei Futtersuchspielen zeigt sich Zeleste ganz begeistert, ihren Futterball rührt sie nur gelegentlich an - denn: eigentlich gehören die runden Kuller doch in den Napf, oder? Das zeigt diese nette Hündin, indem sie dann abwechselnd vom Ball zu Frauchen und zum Napf schaut.

Leider kann das Pflegefrauchen sie nicht behalten, auch wenn sie es gerne möchte. Zeleste ist daher noch auf der Suche nach einem endgültigen Zuhause.

Wer Zeleste noch nicht kennt, kann hier mehr erfahren:

http://www.agtiere.de/index.php?id=20

Ein harter Tag für unsere Fernseh-Stars

Tiersendungen im Fernsehen wirken immer so "nett". Sie gehen ans Herz. Da machen Tiervermittlungssendungen keine Ausnahme, im Gegenteil. Wenn denn etwas Gutes dabei herumkommt, nämlich ein neues Zuhause für unsere Schützlinge, dann freuen wir uns. Hoffen wir also, dass nach dem gestrigen Stresstag für Sniezka, Frisco und Fiesta, Rochus und Puck, Balthazar und Melchior und Vassili sich bald ein neues Zuhause findet. Dann hätte sich das mühsame Einfangen von ängstlichen Katzen, Geschirr und Leine anlegen, in den Transportorb stecken, Fahrt in der Hitze mit schreienden Katzen, im Stau stehen, zehn Minuten zu spät kommen, von einem mißgelaunten Fernsehteam angemeckert werden, das doch tatsächlich "beinahe seine Pause hätte verlegen müssen" und die Fahrerei in der Hitze zurück wenigstens gelohnt. Inklusive eines verlorenen Arbeitstages. Tierschutz kann verdammt anstrengend sein.

Und hier vorab einige unserer Schützlinge, die am kommenden Sonntag in Tiere suchen ein Zuhause ihren Auftritt haben werden:


Mehr Infos und Beschreibung unter www.agtiere.de

Donnerstag, 22. Juli 2010

Stoppt endlich dieses Animal Hoarding! 400 Farbratten sind unterzubringen

Wir wissen, was es heißt, von heute auf morgen mehrere hundert Tiere unterbringen zu müssen. Wir versorgen seit mehr als anderhalb Jahren die Leidtragenden eines Notfalls, der einzig und allein auf menschlichen Wahn zurückzuführen ist. Animal Hoardern muss früher und konsequenter das Handwerk gelegt werden. Dazu müssen auch die Veterinärämter früher durchgreifen, müssen Beobachter und Mitwisser den Mut haben, Anzeige zu erstatten. Die ohnehin schon völlig überlasteten Tierschutzvereine können das nicht mehr auffangen.

Hier ein Notruf des Landestierschutzverbandes:
es erreichte uns ein telefonischer Hilferuf, es müssen kurzfristig, d.h. bis spätestens nächsten Dienstag ca. 300 - 400 Farbratten, die derzeit unter massiven tierschutzwidrigen Verhältnissen bei einer Privatperson leben, durch das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz der StädteRegion Aachen anderweitig pfleglich
untergebracht werden.

Aufgrund der großen Tierzahl besteht ein großes und noch nicht gelöstes Problem in der Unterbringung der Tiere. Aus diesem Grunde möchten wir  Sie um Unterstützung bei der Unterbringung der in Rede stehenden Haustiere bitten. Das Amt für Veterinärwesen der StädteRegion Aachen bringt im Umkreis von 120
km die Tiere persönlich zu Ihnen, wenn Sie keine Möglichkeit zur Abholung haben.
Der TSV Aachen hat sich bereit erklärt 200 der Farbratten zu übernehmen.

Kontaktaufnahme über Herrn Gruben unter der Tel.Nr. 0241/51983924.
Für Ihre Hilfe bedanken wir uns bereits im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
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Landestierschutzverband NRW e.V.

- Geschäftsstelle -

Vinckestr. 91

44623 Herne

Tel.: 02323 / 911 417

Fax: 02323 / 911 417

Email: post@ltv-nrw.de

www. ltv-nrw.de

Dienstag, 20. Juli 2010

Langenfelder Stadtmagazin berichtet über unsere Kaninchen


Wir versuchen derzeit noch einmal alles, um auf die Not unserer Kaninchen aufmerksam zu machen. Dazu wenden wir uns auch immer wieder an die regionale Presse. Als erstes hat nun das Stadtmagazin online über die restlichen 26 Tiere und ihre Not wegen der großen Hitze berichtet. Zum Artikel geht es hier: 

Wir bedanken uns abei allen, die auf diesem oder anderen Wegen dazu beitragen, dass wir auch noch die letzten der gequälten Kaninchen in ein neues Zuhause vermitteln können.

Montag, 19. Juli 2010

Katzen sind doch Opportunisten



 Ja, und dafür lieben wir sie um so mehr, oder? Das beste Besipiel sind ja Jeany und Peterle, derzeit zu Besuch in der Sommerfrische, weil ihre Pflegestelle selbst in einer Reha ist. Kaum kündigt sich morgens das Futter an, wird gezirpt, gestupst, Köpfchen gegeben, der Schwanz um menschliche Beine geringelt - kurz alle Zeichen von freundlihcher Aufmerksamkeit, die eine Katze nur geben kann, werden auch gegeben. Und dann der große Moment: zwei zierliche schwarze Blitze stürzen sich auf die Näpfe. Vergessen ist der Mensch, nur das Fressen zählt. Mit viel Glück gibt es einen Dankestupser von Jeany, Peter muss methodisch erstmal beide Näpfe spülen....Ja, an dem Spruch ist schon was dran: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal. Wer schon immer mal Katzenbutler sein wollte, der meldet sich bei Vierpfotenprofis, G. Müller, 0202/7379140

 

Sonntag, 18. Juli 2010

Schneewittchen: Leider taub



Für diese besodere Katze werden besondere Menschen gesucht: Schneewittchen ist, wie viele reinweiße Tiere, leider völlig taub. Und das bedingt, dass sie sich mit einer ziemlichen Lautstärke äußert, weil sie sich ja selbst nicht hört. Das kann so manchen Nachban verägern, also suchen wir Leute, die entweder tolerante Nachbarn haben, oder Herr im eigenen Haus sind.
Schneewittchen ist dafür aber umgeheuer liebe, anhängliche und menschenbezogene Katze, ein Wölkchen in weiß....Wer möchte ihr ein neues Zuhause schenken? Vierpfotenprofis: 0202/7379140   

Donnerstag, 15. Juli 2010

Ein Altersheim für Kühe


 (Foto: Andrea Gesada/Pixelio)

Sie heißen Agathe, Amy, Jenny, Katinka, Luise oder Stina. Dass sie überhaupt einen Namen haben, ist eine Besonderheit. Dass sie eine Würde haben und wie leidensfähige Kreaturen behandelt werden, auch. Und noch viel erstaunlicher ist, dass sie ihren Lebensabend genießen dürfen. Denn Kühe, die in der Milchproduktion eingesetzt werden, sind oft im Alter vn fünf Jahren "nutzlos". Alt, verbraucht, kaputt, überflüssig, nur noch zum Schlachten zu gebrauchen.
Animals Angels setzen mit dem ersten deutschen Kuhaltersheim ein Zeichen für den Tierschutz und die "Nutz"tiere. Im Kuhaltersheim dürfen die Tiere in Frieden leben und sterben, versorgt, betreut und zum ersten Mal in ihrem Leben gut behandelt. Zur Finanzierung werden Paten und Spender gesucht. Viele Informationen über die alten Damen und das Altersheim gibt es hier. 

Montag, 12. Juli 2010

Notfall: Benet, die netteste Katze von NRW (mindestens)

Wenn Sie eine extrem liebe, gutmütige, freundliche und lustige Katze zum Verwöhnen suchen, dann sind Sie bei Benet richtig. Eine nettere Samtpfote kann es nicht geben. Benet kommt von einem Gnadenhof in Thüringen und war in keinem guten Zustand. Nun ist sie runderneuert und für ihre fünf Jahre ein wirklich unglaublich munteres Persönchen. Sie möchte gerne ein wenig Freigang genießen, geht aber nicht weit weg, weil sie immer in der Nähe ihres Menschen bleiben will. Benet ist ein Notfall, weil Ihre Pflegestelle in Urlaub fährt und die Versorgung daher nicht mehr gesichert ist. Zudem wartet sie schon sooo lange auf eine neues Zuhause. Sie ist verträglich mit anderen netten Katzen, könnte aber auch Alleinkatze bei Menschen sein, die sich viel mit ihr beschäftigen..

Kontakt: 0202/7379140

Hund mit Schönheit und Charakter sucht Menschen mit Engagement





Steckbrief


geboren:                                * Februar 2004
Geschlecht:                            Hündin (kastriert)
Größe / Gewicht:                   55 cm / 25 kg
hundeverträglich:                  bedingt
katzenverträglich:                  nein
ableinbar:                               bedingt
alleine bleiben:                      ja
                  
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Dzudza ist unser Sorgenkind, weil sie schon sehr lange bei uns im Tierheim sitzt und sich bisher noch nie der richtige neue Besitzer gefunden hat.

Sie ist jetzt 6 Jahre jung, ist kastriert, hat eine Schulterhöhe von ca. 55 cm und wiegt ca. 25 kg. Dzudza ist eine temperamentvolle und verspielte Hündin, extrem menschenbezogen und anhänglich. Dementsprechend leidet sie unter dem Aufenthalt im Zwinger sehr. Sie ist ein sehr intelligenter und lernwilliger Hund (sie kann z. B. Türen selbstständig öffnen), der unbedingt beschäftigt werden will. In der Wohnung verhält sie sich eher ruhig und kann auch mal für einige Zeit alleine bleiben. Wir vermuten in ihr eine alte Hütehunderasse, bei der eine geistige Auslastung sehr wichtig ist. Dazu sind Suchspiele, Nasenarbeit oder jegliche Art von Intelligenzspielen bestens geeignet. Dzudza hat schon mit Erfolg eine Hundeschule besucht und beherrscht alle gängigen Grundkommandos.

Da Dzudza ein Hund ist, der aufgrund ihrer Rasse hohe Ansprüche an ihre Besitzer stellt, werden wir ihren neuen Besitzern den Besuch einer guten gewaltfreien Hundeschule nicht nur vorschreiben, sondern auch einen gewissen Teil der anfallenden Stunden kostenmäßig übernehmen.

Dzudza ist mit den meisten ihr bekannten Hunden grundsätzlich verträglich und spielt auch ausgelassen mit ihnen. Ganz besonders liebt sie Kinder, diese sollten aber aufgrund ihrer Größe bereits 12 Jahre oder älter sein. Wir suchen für Dzudza einen Platz als Einzeltier bei hundeerfahrenen Menschen, die viel Zeit und Engagement mitbringen. Dzudza fährt ohne Probleme im Auto mit und ist natürlich stubenrein.

Die Bereitschaft sich mit dem Thema Hund, insbesondere die artgerechte Beschäftigung eines Hütehundes und seinen rassebedingten Eigenschaften, auseinanderzusetzen ist bei Dzudza genauso Grundvoraussetzung für eine Vermittlung, wie das Führen ausschließlich an einem Brustgeschirr.

Eine vorübergehende Pflegestelle, die bereit ist Dzudza bis zu einer endgültigen Vermittlung aufzunehmen, würde ihr auch erstmal helfen. Eine Unterstützung durch einen guten Hundetrainer würden wir natürlich auch in diesem Fall unterstützen und auch bezahlen.




Wenn Sie mehr von mir sehen möchten, hier ein  aktueller Film auf  Youtube

Samstag, 10. Juli 2010

Die Hitze ist tödlich für unsere Kaninchen

 
Temperaturen wie im Moment mag mancher Mensch schön finden, für unsere Kaninchen in der Kaninchenauffangstation ist sie eine pure Qual. Und da viele von ihnen gesundheitlich nicht fit sind, leiden sie besonders. Kaninchen können diese Temperaturen sehr schlecht ertragen. Sie leiden unter Kreislaufproblemen und Atemnot. Leider heizt sich unser Gewächshaus, in dem die Tiere untergebracht sind, furchtbar auf und alle Versuche, zu kühlen und Schatten zu spenden, bleiben schwierig. Wir MÜSSEN deshalb so schnell wie möglich neue Unterbringungsmöglichkeiten für die letzten 30 Tiere finden - auch vorübergehende. Wer kann befristet oder auf Dauer - Kaninchen bei sich aufnehmen? 
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49, eMail: becker@agtiere.de
oder
Martina Bruckert, Telefon (0 21 73) 8 09 62, Mobil (01 (01 76) 620 37 935,
eMail:
martina.bruckert@gmx.de

Freitag, 9. Juli 2010

Nabuco ist für immer gegangen

Nabuco - Jonny



Danke für die wunderschöne Zeit mit Dir, die leider viel zu kurz war.

Im Januar diesen Jahres hatte ich das Foto von Dir auf der Homepage der AGT entdeckt und war sofort hin und weg, ich setzte alle Hebel in Bewegung, Dich live zu sehen und Dich dann auch schnellstmöglich zu mir zu holen.

Es war eine wunderschöne Zeit mit Dir, die ich nie vergessen werde.

Du hattest einen Dickkopf, den Du immer versucht hast durchzusetzen.

Wenn Du Deinen Willen nicht bekommen hast, sei es Dein Frühstücksbrot oder aber auch als Frau Wäger uns besuchte und die Milkana nur an meiner Seite hing um gekrault zu werden, dann hast Du vor Dich hingebrummelt, mich angeschaut mit Deinen Kulleraugen und mir vor Wut in die Wohnung gepinkelt. Aber ich konnte Dir nicht böse sein.

Auch bist Du bei den Spaziergängen des Öfteren einfach umgedreht und hast versucht, Deine eigenen Wege zu gehen, so dass ich dann wieder hinterher musste um Dich auf den Weg zu führen, denn wir gehen wollten.





Selbst wenn Du wegen Deiner kranken Hüfte Probleme hattest und wir aus diesem Grunde nur eine kurze Runde laufen wollten, Du bist schnurstracks die bekannt große Runde gelaufen und musstest immer noch über Deine Lieblingswiese, auf der Du Dich stundenlang aufhalten konntest.

Du warst einfach bei allen und jeden beliebt, jeder der Dich sah, hat Dich sofort ins Herz geschlossen und liebevoll gekrault.

Nun hast Du ganz plötzlich und unerwartet zum letzten Male Deinen Dickkopf durchgesetzt und bist ins Regenbogenland gegangen, plötzlich und unerwartet, all mein Flehen und meine Tränen haben nichts gebracht,

Ich wünsche Dir im Regenbogenland alles Gute.
In meinem Herzen wirst Du immer bei mir sein, Du bist einfach einzigartig.

Ich werde auf Deiner Wiese regelmäßig eine Kerze für Dich aufstellen.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Jeany und Peterle : Zwei exotische Schönheiten

Jeany und Peterle sind Geschwister, ein Jahr jung. Sie haben unübersehbar exotische Herrschaften unter ihren Vorfahren, vielleicht Siam oder Orientalisch Kurzhaar? Davon zeugen ihre herzförmigen Gesichter, ihre spitzen Ohren und der grazile Körperbau. Beide sind pechschwarz und auf den ersten Blick schwer zu unterscheiden. Jeany hat jedoch einige wenige weiße Haare an der Schwanzspitze und ist etwas kleiner als ihr Bruder. Dafür ist sie aber die Mutigere und Schnellere, vor allem, wenn es darum geht, beider Lieblingsleckerchen, Thunfisch, zu ergattern. Peterle ist der Ruhigere von beiden und beobachtet seine Menschen ganz genau, spielt aber auch gerne mit Kordeln und Angeln.


Die Pflegestelle hat ganze Arbeit geleistet: Jeany und Peterle sind zwar Menschen gegenüber erst vorsichtig, tauen aber schnell auf. Bei dem ererbten Temperament und der Geschwindigkeit, mit der sie durch die Wohnung sausen, brauchen die beiden Platz und mindestens einen gesicherten Balkon. Schön wäre auch sicherer Freigang zum Toben und Spielen. Gesucht werden Menschen, die nicht in der Wohnung rauchen und die sich viel mit diesen beiden kleinen Kobolden beschäftigen möchten.
Jeany und Peterle sind kastriert, geimpft, gechippt und entwurmt.

Kontakt:Christa Becker, Tel 02129/31649

Grevenbroich will keine Kastrationsverordnung

Recht so, Grevenbroich braucht keine Kastrationsverordnung. Denn Grevenbroch hat überhaupt kein Katzenproblem. Und schon gar keine Gefährdung. Dafür hat Grevenbroch Tierschützer. Und die können es ja ausbaden. Zum Beispiel das zuständige Tierheim. Das ist genauso wie der zuständige Amtsveterinär zwar der Meinung, dass eine Verordnung dringend notwendig sei, weil die Zahl der aufgenommenen Tiere steigt und steigt und steigt und steigt. Und niemand kümmert sich. Schon gar nicht die Bürgermeisterin. Denn sie sieht ja keine Gefahr. Aber auf Sachverstand wird in der Politik ja ohnehin nicht viel gegeben, oder? Wie sonst lässt es sich erklären, dass die belegbaren Zahlen der Tierschützer überhaupt nicht zur Kenntnis genommen werden?

Montag, 5. Juli 2010

Kommentar zum offenen Brief von Wolfgang Apel

Das der Deutsche Tierschutzbund mit seinem Brief (s. Beitrag unten) Alarm schlägt ist richtig, wenn auch spät. Und vermutlich, angesichts der leeren Kassen der Städte und Gemeinden, nicht sehr erfolgreich. Lange, viel zu lange, war es eine Selbstverständlichkeit, dass die Tierschützer Aufgaben der Städte übernehmen: Mit Spenden, wenig öffentlicher Hilfe, aber viel eigenem Engagement. Nicht erst seit diesem Sommer steht der Tierschutz mit dem Rücken zur Wand. Und das betrifft noch viel mehr jene kleinen Organisation, die kein eigenes Tierheim betreiben. Wie viele Menschen ganz allein und privat ohne jegliche Unterstützung helfen, so lange es ihr Geldbeutel und ihre Knochen mitmachen, kann man nicht ansatzweise schätzen. Ja, Knochen, denn Tierschutzarbeit ist Knochenarbeit auch im übertragenen Sinne. Aber nicht nur, dass keine Hilfe kommt: Tierschützer müssen sich auch noch rechtferigen gegenüber ebenso dummen wie arroganten Menschen. Sie haben keine Lobby, bekommen für ihre Arbeit keine Unterstützung, keine Hilfe, kein Lob. Und dass eine Stadt wie Düsseldorf jetzt auch noch einen endlich  zögerlich gemachten Schritt - die Kastrationsverordnung - nun wieder auf die lange Bank schiebt, ist eine Katastrophe und an Ignoranz nicht mehr zu überbieten.Wohin das letztlich führen wird, ist klar. Dazu, dass die Tierschützer vor der Flut der Tiere kapitulieren müssen. Wer darunter leiden wird, ist auch klar: Die Tiere.

Dieser Betrag stellt eine Meinungsäußerung von Gabriele Müller, Vierpfotenprofis, dar.

Deutscher Tierschutzbund: Lage der Tierheime dramatisch

In einem offenen Breif hat sich Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes an dieMandatsträger auf kommunlaer Ebene gewandt. Denn: Die Lage der Tierheime spitzt sich weiter zu. Unter Hochdruck bemüht sich der Deutsche Tierschutzbund für seine über 700 Mitgliedsvereine mit mehr als 500 Tierheimen bundesweit um eine Lösung. Dazu gehört neben einer bundesweit einheitlichen Rahmenregelung für die Fundtierkostenerstattung auch ein Finanztopf für dringend erforderliche Investitionen in den Tierheimen.

Der Text des Briefes wird in den Monatszeitschriften für Kommunalpolitiker der im Bundestag vertretenen Parteien (AKP - Fachzeitschrift für Alternative Kommunal Politik, DEMO - Demokratische Gemeinde, Das Rathaus, KOPO - Kommunalpolitische Blätter) veröffentlicht.

Wolfgang Apel erläutert zu der Aktion: „Die  Tierheime kümmern sich mit vielen ehrenamtlichen Helfern um jedes Tier - rund um die Uhr. Das gilt auch für Fundtiere. Damit übernehmen die Tierheime Verpflichtungen der Kommunen, bleiben aber immer häufiger auf den Kosten sitzen. Zudem werden immer mehr Lasten als Folge der Gesetzgebung auf den karitativen Tierschutz abgeschoben. Das kann so nicht weitergehen, Tierschutz ist eine staatliche Aufgabe. Unsere Hilferufe dürfen nicht länger ungehört bleiben, viele Tierheime kämpfen um ihre Existenz. Der Bund, aber im Besonderen die Länder und die Kommunen müssen handeln!