Dienstag, 29. Juni 2010

Zeleste - ein Sonnenschein





Steckbrief
  
geboren:                                * ca. 2002
Geschlecht:                            Hündin (kastriert)
Größe / Gewicht:                   53 cm / 19,2  kg
hundeverträglich:                  ja
katzenverträglich:                  ja
ableinbar:                               ja
alleine bleiben:                      unbekannt
Anfängerhund:                       ja
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Zeleste ist eine liebe und anhängliche kastrierte Mischlingshündin. Sie wird auf 8 Jahre geschätzt, jedoch merkt man ihr das Alter nicht an, denn sie kann draußen beim Herumtollen auch schon mal ordentlich Gas geben. Zeleste ist 53 cm groß und wiegt ca. 19 kg.
Dieses tolle Hundmädchen ist mit ihren Artgenossen ausnahmslos verträglich, würde es aber sicherlich genießen, ihre neuen Menschen für sich alleine zu haben. Im Haushalt lebende Katzen sind für sie völlig O.K.. An der Schleppleine reagiert Zeleste auf Zuruf schon sehr gut, vor allen Dingen, wenn man die richtigen Leckerchen in der Tasche hat. Bei ihrer Bezugsperson ist sie auch bereits jetzt ableinbar und entfernt sich nur wenige Meter.
In der Wohnung ist sie neugierig und aufmerksam. Sie ist bereits stubenrein, verhält sich eher unauffällig und legt sich brav in ihr Körbchen, wenn man keine Zeit für sie hat. Ihre Menschen werden dabei nicht aus den Augen gelassen.
Wie schon erwähnt, findet sie Menschen ganz toll und natürlich auch Kinder, wenn diese rücksichtsvoll und mindestens im Grundschulalter sind. Zeleste wäre auch für Hundeanfänger geeignet, wenn die bereit sind,  in der Hundeschule etwas über die Hundesprache zu lernen.

Wenn Sie an einem Sonntagsausflug von Zeleste ans Wasser teilhaben wollen, hier ein Film auf Youtube

Zeleste ist geimpft, gechippt und negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet.Vermittlungsradius: ca. 30 km um Essen/Ruhrgebiet oder 30 km um Hilden/Rheinland
 
Kontakt:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de
 
Sie können mir - aus welchen Gründen auch immer - kein neues Zuhause geben? Aber Sie können doch sicherlich mithelfen, damit ich ein neues Zuhause finde. Bitte drucken Sie meine Bewerbung aus und hängen Sie sie an publikumsstarken Örtlichkeiten aus. DANKE, Eure Zeleste

Hinweis: Alle Steckbriefe zum Download und Ausdruck finden Sie hier: 
http://www.agtiere.de/index.php?id=61

Sonntag, 27. Juni 2010

Der jüngste AGT-Nachwuchs: Katzenbabys Fiesta, Finette, Fibus und Frisco



Fiesta, Finette, Fibus und Frisco sind  Ende März dieses Jahres geboren. Drei sind graugetigert mit viel weiß, ein Katerchen ist schwarz-weiß. Ihre Mutter hat sie liebevoll aufgezogen und sozialisiert.Alle vier sind menschenbezogen, verschmust, verspielt und toben durch die Wohnung der Pflegestelle. Zukünftige Adoptiveltern müssen sich auf viel Temperament einstellen; da kann auch schon mal im Eifer des Gefechts etwas zu Bruch gehen.


Wir suchen ab Mitte Juni ein neues, liebevolles Zuhause für diese netten Kinder in einer rauchfreien Wohnung bei Leuten, die die Teppichfransen nicht mit einem Kamm gerade ziehen.




Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland
Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Donnerstag, 24. Juni 2010

Kommune muss Versorgungskosten für Fundtiere tragen

Neues von ZERGportal:

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: Bad Sachsa forderte Tierarzt auf, verletztes Tier aus Kostengründen einzuschläfern

Kommunen sind dazu verpflichtet, für die Versorgung von Fundtieren aufzukommen. Diese Verpflichtung gilt auch dann, wenn sie diese Aufgabe einem Tierschutzverein übertragen haben. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht Göttingen (Az. 1 A 288/08 aus 2010 ) entschieden. Es gab damit der Klage eines Tierarztes aus dem Südharz statt.

Dieser hatte die Stadt Bad Sachsa (Kreis Osterode) verklagt, weil diese sich weigerte, für die Behandlungs- und Unterbringungskosten einer verletzten Katze aufzukommen. Nach Auffassung des Gerichts war die Stadt jedoch für die Versorgung des Tieres zuständig. Sie muss dem Tierarzt daher rund 2000 Euro zahlen.

Die Katze war am späten Abend des zweiten Weihnachtstages in einer Straße in Bad Sachsa aufgefunden worden. Sie war offenbar bei einem Unfall verletzt worden. Die Suche nach dem Besitzer der Katze blieb erfolglos. Da auch beim Tierschutzverein niemand erreichbar und die örtliche Polizei zu einem anderen Einsatz unterwegs war, brachten die Finder das Tier zum tierärztlichen Notdienst.

Der diensthabende Tierarzt nahm eine Notoperation vor und behielt die Katze zunächst in seiner Praxis. In den folgenden Tagen versuchte der Veterinär vergeblich, einen Besitzer ausfindig zu machen und Verantwortliche des Tierschutzvereins zu erreichen.

Als der Verein sich nicht rührte, forderte der Tierarzt die Stadt auf, die Abholung der Katze zu veranlassen. Außerdem stellte er der Kommune die bis dahin angefallenen Behandlungs- und Versorgungskosten in Rechnung. Auch darauf folgte keine Reaktion, ebenso wenig auf ein späteres Schreiben, in dem er die Abholung der Katze und Bezahlung der Rechnung anmahnte. Ende März erhielt der Tierarzt schließlich die Mitteilung, dass die Stadt eine Übernahme der Kosten ablehne.

Daraufhin zog er vor Gericht.

Die Richter sahen dies komplett anders. Die Katze sei sehr wohl ein Fundtier. Dafür spreche, dass sie eine Tätowierung hatte und zahm war. Damit sei die Gemeinde für die Unterbringung und Versorgung des Tieres zuständig. Diese öffentlich-rechtliche Pflicht gelte auch dann, wenn sie diese Aufgabe an einen Tierschutzverein delegiert habe. Die Katze hätte in jedem Fall ärztlich behandelt werden müssen. Eine Tötung aus Kostengründen, wie sie die Gemeinde gefordert hatte, sei ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

VG Göttingen Aktenzeichen 1 A 288/08 aus 2010.

Quelle der Nachricht HNA:
http://www.hna.de/nachrichten/niedersachsen/stadt-wollte-katze-toeten-772937.html

Mittwoch, 23. Juni 2010

Tierversuche – der falsche Weg. Jetzt informieren!

Tierversuche sind ein brisantes Thema, welches stark polarisiert und heiß diskutiert wird. Viele Befürworter versprechen sich immer noch großen Nutzen von umstrittenen Versuchen, die oft auf seit Jahrzehnten überholten Erkenntnissen beruhen. Weil die tierquälerischen Versuche von Medizin und Kosmetika-Industrie jedoch kein salonfähiges Gesprächsthema sind, besteht hier ein großer Bedarf an Aufklärung und Information.

Jahr für Jahr werden an medizinischen und biologischen Fakultäten in aller Welt Tiere getötet, um ihre Baupläne und Organfunktionen zu studieren. Allein in Deutschland werden so jährlich ca. 2,5 Millionen Tiere in fragwürdigen Versuchen gequält und getötet, darunter vor allem Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, aber auch Katzen, Hunde, Affen und viele andere Tiere. Weltweit sind es jedes Jahr mindestens 100 Millionen Tiere. Dabei wird den Studenten längst bekanntes Wissen vermittelt; tierverbrauchsfreie Lehrmethoden wie Computermodelle stehen zwar in großer Anzahl zur Verfügung, werden aber größtenteils immer noch nicht eingesetzt. Tierversuche finden zudem auch in anderen Bereichen statt: Zuletzt sorgten Versuche der österreichischen Bergwacht für Furore, die ein vorsätzliches Begraben von Schweinen unter Lawinen beinhalteten. Nach gewaltigen Protesten von Tierschützern wurden die Versuche jedoch vorzeitig eingestellt, die überlebenden Schweine auf Geheiß der
 Regierung auf Gnadenhöfen untergebracht.

Das Deutsche Tierschutzbüro hat sich die Aufklärung von Verbrauchern zum Ziel gesetzt und informiert auch zum Thema Tierversuche aktuell Interessierte. Mit der Videodokumentation: „Computer statt Tierversuche“, in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Menschen für Tierrechte entstanden, werden naheliegende Alternativen zu überflüssigen Versuchen an lebenden Tieren aufgezeigt.

Die Videodokumentation „Tierversuche, der falsche Weg“ informiert unter Rückgriff auf Erfahrungen der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. ebenso wie das Buch „Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten“ über verbreitete Irrtümer und klärt offene Fragen zum Thema wissenschaftlich fundiert, dennoch für den Laien verständlich. Alle Dokumentationen rund um das Thema Tierversuche sowie viele weitere Themengebiete finden Sie in unserem Online-Shop http://shop.tierschutzvideos.de/.

Hier die Direktlinks zu den Dokumentationen:
DVD „Computer statt Tierversuche“ http://shop.tierschutzvideos.de/Videodokumentationen/Computer-statt-Tierversuche-NEUE-Videodokumentation-DVD::21.html
DVD „Tierversuche, der falsche Weg“ http://shop.tierschutzvideos.de/Videodokumentationen/Tierversuche-der-falsche-Weg-Videodokumentation-DVD::17.html
Buch „Was Sie schon immer über Tierversuche wissen wollten“ http://shop.tierschutzvideos.de/Buecher/Was-Sie-schon-immer-ueber-Tierversuche-wissen-wollten::26.html

Egal wie viele Produkte Sie bestellen, die Versandkosten werden nur einmal berechnet.

Deutsches Tierschutzbüro
An Groß Sankt Martin 6 / 206
50667 Köln
Tel.: 0221-20463862
Fax: 01805-23363330882 (14 ct/Min., mobil kann abweichen)
Info@tierschutzbilder.de mailto:Info@tierschutzbilder.de
www.tierschutzbilder.de http://www.tierschutzbilder.de
www.tierschutz-videos.de http://www.tierschutz-videos.de

Quelle: Deutsches Tierschutzbüro

Düsseldorf stoppt beschlossene Kastrationsverordnung

Dass Politiker heute so und morgen anders reden und handeln, ist in diesen Tagen nichts Ungewöhnliches. Bestes Beispiel: Die im Februar beschlossene Verordnung, nach der alle freilaufenden Katzen im Stadtgebiet von Düsseldorf gekennzeichnet und kastriert werden müssen, wurde nun im Stadtrat auf Eis gelegt. Fadenscheinige Begründung: Es lägen nur die Zahlen der Tierschutzorganisationen vor und außerdem gäbe es rechtliche Bedenken. Zudem habe keine deutsche Großstadt außer Paderborn eine solche Verordnung erlassen.
Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Tierschützer. Für alle die, die viel Zeit, Engagement, Gefühl und Geld investieren, um das zu retten, was andere Mitbürger fahrlässig verursachen. Und es zeigt wieder einmal, dass Tiere und Tierschützer in dieser Gesellschaft keinerlei Stellenwert haben. Wie anders lässt sich der Satz interpretieren, dass nur die Zahlen der Tierschutzorganisationen vorlägen. Was heißt hier NUR? Wer sollte wohl sonst besser Bescheid wissen über das tägliche Katzenelend auf den Straßen? Wer schleppt bei jedem Wind und Wetter sommers wie winters Futter, kastriert auf eigene Kosten, hilft bei Wunden und Infektionen, bei Krankheit und Leiden? Wer kümmert sich um all das Elend, dass liebe Mitmenschen verursachen, indem sie ohne Benutzung ihres Gehirns unkastrierte Tiere frei herum laufen lassen? Dass eine Katze in jedem Jahr rund zehn Nachkommen in die Welt setzen kann, ist eine bekannte Tatsache. Welches Elend das verursacht, auch: Ausmemergelte Müter, selber kaum ein Jahr alt, die schon Junge haben. Unterernährte, krankheitsanfällige Katzenkinder, oft schon im Mutterleib infiziert, mit Seuchen wie Katzenschnupfen und FIP oder FIV. Allesamt Krankheiten, die einen langsamen und grrausamen Tod verursachen. Kann da jemand wirklich noch allen Ernstes daran zweifeln, dass eine Kastrationsverordnung absolut dringend notwendig ist, um dieses Problem in den Griff zu bekommen? Mögen sich doch die Verantwortlichen einfach nur mit den Zahlen beschäftigen, wie viele Tiere jedes Jahr in den Tierheimen und Tiersschutzorganisationen landen, die streunend, krank, verhaltensgestört aufgegriffen werden: Die Statistiken sind vorhanden. Wer sehen will, der kann sehen. Die Politiker wollen offensichtlich nicht. Und dafür gehört ihnen die Meinung gesagt: Bloggen, mailen, erzählen Sie diese Ungeheuerlichkeit bei allen Tierfreunden. Verbreiten Sie die Nachricht von der Ignoranz und Arroganz, von der Überheblichkeit und Feigheit auf Kosten der Tiere. Tierschützer, wehrt Euch endlich!

Dienstag, 8. Juni 2010

Aktion "Wühltischwelpen - nein Danke! Demo in Dorsten

Unseriösen Hundehandel bekämpft man nur mit Aufklärung. Erst wenn die Nachfrage zurück geht, hört das Leid der Hunde auf. Sogar das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat sich in seiner Ausgabe vom 1.06. 2010 des Themas "Wühltischwelpen" angenommen. TASSO, der ETN und bmt haben das Jahr 2010 zum "Jahr gegen den unseriösen Welpenhandel" ausgerufen. In diesem Zusammenhang ist  am 26.06. 2010 ab 11:00 Uhr eine friedliche Demonstration in Dorsten geplant. Treffpunkt ist die Straßenecke "Im Erlenkamp/Hohes Bram" in Dorsten. Jeder ist willkommen: Betroffene, Interessierte, Presse, Hundefreunde...


Damit wir planen können, bitten wir um kurze Anmeldung:
http://www.tasso.net/Tierschutz/Wuhltischwelpen/Protestaktion

Sonntag, 6. Juni 2010

Einfach ein Funnygirl




Steckbrief
Die freundliche kastrierte Mischlingshündin Funnygirl ist ca. 2 Jahre alt, 39 cm groß bei einem Gewicht von 12,5 kg. Sie ist noch nicht lange bei uns und reagiert bei manchen Umweltreizen noch unsicher. Funnygirl ist verträglich mit ihren Artgenossen und geht am liebsten gemeinsam mit ihren Hundefreunden Gassi. In deren Gegenwart fühlt sie sich dann auch sicher.

Sie läuft schon gut an der Leine und zeigt bei ihren Ausflügen wenig Interesse an Vögeln, Kaninchen & Co. Funnygirl mag es am liebsten ruhig - hektische Menschen sind ihr unheimlich. Sie sucht liebevolle Menschen, die mit ihr die Welt entdecken und viel Zeit zum Schmusen und Kuscheln haben.

Funnygirl reagiert schon jetzt in eingezäunten Bereichen und an der Schleppleine sehr gut auf ihren Kosenamen Funny, sodass sie bestimmt nach kurzer Eingewöhnungszeit ableinbar sein wird. Es macht richtig Freude, wenn man dieser sonst eher ruhigen und zurückhaltenden Hündin zusieht, wie sie ausgelassen über die Wiesen tollt. Sie ist einfach ein richtiger Sonnenschein. Autofahren findet sie toll - sie springt sogar freiwillig ins Auto.

Wenn Sie schon mal mehr von Funnygirl sehen möchten, hier ein Film auf  Youtube

Funnygirl ist geimpft, gechippt und negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Essen/Ruhrgebiet oder 30 km um Hilden/Rheinland
 
Kontakt:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Freitag, 4. Juni 2010

Der hässlichste Hund der Welt ist tot

Miss Ellie, zum "hässlichsten Hund der Welt" gekürt, ist mit 17 Jahren gestorben. Der chinesiche Nackthund, dem lediglich einige Büschel Haare vom mageren Körper abstanden, hat damit ein immerhin erstaunlich hohes Alter erreicht. Ob das Leben diese Hundes glücklich war, mag dahin gestellt sein. Denn Haarlosigkeit ist nunmal bei Hunden und Katzen eine genetische Fehlprogrammierung, eine Mutation. Diese bewusst zu züchten und zu vermehren, dient nicht dem Wohl des Tieres, sondern der Egomanie des Menschen. Einem solchen Tier dann noch den Titel des welthässlichssten Hundes zu verleihen, ist grenzenlos dumm. Oder doch eher geschäftstüchtig?