Sonntag, 30. Mai 2010

Das Power-Duo


 
Zweimal schwarz-weiß geballte Lebensfreude in Katergestalt: Das sind Puck und Rochus. Ihrem Charme kann niemand widerstehen, denn sie sind herzallerliebste, menschenbezogene, verschmuste und verspielte Katerchen.Vor allem Rochus fühlt sich in letzter Zeit extrem zu seinem Pflegefrauchen hingezogen, während Puck das Toben noch einen Tacken mehr Spaß macht.


Die beiden sind Mitte Juni 2009 geboren, kastriert, geimpft, gechippt und entwurmt. Wir möchten Puck und Rochus gerne in reine Wohnungshaltung zu Nichtrauchern vermitteln und wünschen uns einen gesicherten Balkon, damit das Temperament der beiden nicht zu "Abstürzen" führt. Wer gibt diesen beiden Jungkaterchen ein neues Zuhause mit viel Platz zum Spielen und Toben?

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Freitag, 28. Mai 2010

Joleen und Coretta: zu zweit ist das Leben schöner

Gerade Katzen, die dem Menschen gegenüber ängstlich sind, schließen sich oft und gerne anderen Katzen an: denn jedes Lebewesen braucht und pflegt soziale Kontakte. Bei Katzen oft zu beobachten ist das so genannte Kontaktliegen, das Köpfchen geben, das gegenseitige Putzen , das miteinander spielen oder das gemeinsame Streunen. Alle diese Signale verraten Vertautheit, Frendschaft, geben Sicherheit. Joleen und Coretta sind zwei Katzenmädchen, die beschlossen haben, zusammen zu bleiben. Sie kommen von einem Gnadenhof in Thüringen und waren trotz ihres geschätzten Alters von nur zwei bis drei Jahren nicht in einem besonders guten Zustand. Sie leben derzeit in einer Pflegestelle, wo sie aufgepäppelt und betreut werden. Dabei stellt sich heraus, dass Joleen die verschmustere, Coretta die verspieltere Katze ist. Beide würden mindestens einen großen Balkon und Freigang sicher noch mehr schätzen. Kontakt: 02129/31649. 

Mittwoch, 26. Mai 2010

Wer will unsere Kaninchen übernehmen?

 
Die Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V. hat im Herbst 2008 von einem Animal Hoarder in Langenfeld/Rheinland, bei dem bereits in den Vorjahren zweimal ähnliche Kaninchenmengen (einmal ca. 70 und einmal ca. 150) beschlagnahmt wurden, ca. 250 Kaninchen übernommen, bei etlichen Häsinnen war die Schwangerschaft zu weit, um sie beenden zu können, so dass noch einmal ca. 50 Kaninchenkinder hinzu kamen. Alle Kaninchen waren krank, etliche hatten Abszesse und Zahnfehlstellungen, alle Kokzidien und andere Parasiten.
Der Bestand wurde und wird von einer Kleintier-erfahrenen Tierärztin ständig überwacht und betreut,  so dass wir in 2009 den Großteil der Tiere an Privatleute vermitteln konnten. Jetzt haben wir noch rund 30 Kaninchen, davon ist die Hälfte gesund, die andere Hälfte hat Schnupfen. Allerdings befinden sich alle Tiere, zwar in getrennten Gehegen, aber zusammen in dem zur Kaninchenstation umgebauten Gewächshaus.
Unsere monatlichen Fixkosten für die Anlage lassen uns an unsere Grenzen stoßen. Wir suchen nun dringend Abgabemöglichkeiten für unseren „Restbestand“.

Dabei ist uns wichtig, dass die Kaninchen artgerecht gehalten werden, nämlich dass jedes Tier mind. eine Fläche von 2 m2 Fläche zum Leben hat, Kaninchen mindestens zu zweit leben dürfen und dass eine Kontrolle dieser Haltungsbedingungen stattfindet.
Unsere Kaninchen werden von Heu und Grünfutter und – wenig – getreidereduziertem Trockenfutter ernährt.
Alle unsere Kaninchen sind parasitenfrei, aktuell geimpft und gechippt. Wir geben die Tiere an Tierschutzvereine kostenfrei ab.

Wenn jemand an unserer Kaninchenstation in Langenfeld/Rheinland Interesse hat, d.h., wenn jemand sie weiter betreiben will, kann er sämtliches Inventar kostenlos übernehmen.
Kontakt: Christa Becker
1. Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V. (AGT)
Hülsberger Busch 21 in 42781 Haan
Telefon (0 21 29) 3 16 49, FAX (0 21 29) 95 81 17
eMail: becker@agtiere.de, www.agtiere.de

Freitag, 21. Mai 2010

Gütesiegel Tierschutz?

Die Bundestierärztekammer regt einen runden Tisch mit Vertretern aus Politik, Landwirtschaft, Fleischindustrie und der Tierärzteschaft an, um ihrer Forderung nach einem Gütesiegel Tierschutz, ähnlich dem Biosiegel, Nachdruck zu verleihen. „Tierschutz sollte eigenständiges Qualitätsmerkmal guter Lebensmittel sein“, so Professor Dr. Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. „Deutschland kann damit seine führende Rolle im Tierschutz in Europa und weltweit ausbauen.“ Eine hohe Lebensmittelqualität ist aber nicht zum Nulltarif zu haben. Die Aufklärung der Verbraucher spielt eine wichtige Rolle. „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, um auch die Verbraucher zu überzeugen, dass Tierschutz für gute Lebensmittel essentiell ist und seinen Preis hat“ bekräftigt Professor Mantel seine Aussagen.

Quelle und Copyright: Newsletter BTK

Donnerstag, 20. Mai 2010

Everybody's Darling - der politisch korrekte Ökohund


Er ist wirklich Everybody's darling: Disney, der gute- Laune-Hund




Disney ist ein ca. 7-jähriger ungemein charmanter Gute-Laune-Hund, der seiner neuen Umwelt sehr positiv und aufgeschlossen gegenübertritt. Disney ist ein kastrierter Rüde mit einer Schulterhöhe von ca. 36 cm und einem Gewicht von 20 kg. Er ist bewegungsfreudig und geht schon sehr gut an der Leine. Radfahrer, Inlineskater und Jogger interessieren ihn nicht und Spaziergänger nur als potentielle Schmusepartner.Dieser fröhliche und sportliche Hund ist umgänglich mit Artgenossen, zeigt bisher keinen Jagdtrieb und wird nach einer Eingewöhnungszeit sicher auch ableinbar sein.Disney ist stubenrein und zeigt sich in der Wohnung eher ruhig. Dies ändert sich, wenn man mit ihm spielt. Wenn Sie noch mehr von Disney sehen möchten, hier ein aktueller Film auf Youtube
Kontakt:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de
Der moderne Hund soll seine Umwelt nicht belasten, weder durch übermäßige Lärmabsonderung noch durch Verschmutzung von Straßen und Parkanlagen.
Schön wär’s! Nerviges Dauergebell im Mehrfamilienhaus oder hinter dem Gartenzaun,
 „Tretminen“ auf dem Bürgersteig und in Parkanlagen müssen nicht sein. Hier ist der Hundebesitzer mit Recht gefordert.
Was beim Hund vorne rauskommt:
Übermäßiges Bellen ist akustische Umweltverschmutzung. Ob aus Langeweile oder Kummer, Dauerbeller machen sich sehr unbeliebt.
Hundebesitzer unterschätzen oft die Lärmbelästigung, die von ihrem Haustier ausgeht. Wenn man versäumt, seinen Hund richtig zu erziehen, ihm nicht genügend sinnvolle Beschäftigung bietet, ihn nicht an das Alleinsein gewöhnt, hat man schnell einen Problemhund geschaffen.
Hunde sind intelligent und lernwillig, sie können ihre Lautäußerungen maßvoll einsetzen, wenn der Mensch die richtigen Bedingungen schafft. Also-nicht der bellende Hund ist das Problem, sondern der Besitzer. Jeder kann sich über artgerechte Hundehaltung informieren und im Zweifelsfall fachkundige Hilfe suchen.
Neue Berufe wie Hundepsychologe oder Verhaltensberater haben in unserer modernen Gesellschaft eine wichtige Funktion bekommen. Sie füllen die Wissenslücken mancher Hundebesitzer und helfen, das verlorene Gleichgewicht, die Harmonie in der Mensch-Hund-Beziehung wieder herzustellen.
Was beim Hund hinten rauskommt:
Paradiesische Zeiten würden anbrechen, überall wären wir mit Bello oder Bella gern gesehen, wenn keine anrüchigen Hinterlassenschaften mehr in der Landschaft herumlägen.
Diese Tipps sind für Menschen mit eigenem Garten leicht durchführbar:
Bello oder Bella sollen daran gewöhnt werden, ihre großen und kleinen Geschäfte im Garten zu verrichten.
Jetzt werden viele entrüstet aufschreien und sich ekeln, aber mit wenig Aufwand kann jeder seinen Garten sauber halten.
Die Stellen, an denen der Hund Urin abgesetzt hat, müssen täglich mit Wasser abgespült werden. So vermeiden sie Gerüche und vor allem braune Stellen im Rasen und an Pflanzen. Urin in Verdünnung soll sogar ein guter Dünger sein.
Die Kothaufen können kompostiert werden, am besten in einem separaten, geschlossenen Kompostbehälter. Wenn das Häufchen mit Erde bestreut wird, fördert das eine schnelle Kompostierung und verhindert jeden Geruch.
So wird der Ökohund perfekt:
Natürlich werden die Vierbeiner auch noch das eine oder andere Geschäft beim Spaziergang verrichten, aber der umweltbewusste Mensch hat natürlich immer eine Plastiktüte dabei, um die feste Hinterlassenschaft aufzunehmen und zu Hause dem Kompost hinzuzufügen.
Hier gilt keine Ausrede, auch Menschen ohne eigenen Garten können sich daran gewöhnen, Häufchen in Kotbeuteln aufzusammeln und zu entsorgen. Fest verschlossen in der Mülltonne wandern die anrüchigen  Päckchen dann in die Müllverbrennung.
Text: Römer

Mittwoch, 19. Mai 2010

Was bringt der Hundeführerschein?

In einem Artikel in der Rheinischen Post hat sich unlängst Martin Rütter für den Hundeführerschein stark gemacht. Hintergrund: In Düsseldorf macht das Ordnungsamt nun verstärkt Jagd auf Hundehalter, die ihre Vierbeiner nicht anleinen. Denn das ist nur in ganz bestimmten ausgewiesenen Auslaufgebieten erlaubt. Zu wenig, zu schmutzig, kein artgerechtes Verhalten möglich, kritisieren die Tierschützer und Hundehalter. Und Rütter stimmt ihnen zu. Er sieht eine Verbesserung der Lage nur dadurch, dass das Verhältnis von Mensch und Hund verbessert wird. Zum Beispiel durch eine konsequente Erziehung und verantwortlichen Umgang der Hundehalter mit ihrem Tier. Wozu auch gehört, unliebsame Hinterlassenschaften selbst zu beseitigen.Wäre ein Hundeführerschein die Lösung? Ob freiwillig oder obligatorisch? Wie immer: Dem Zwang werden sich wohl diejenigen entziehen, die ohnehin uneinsichtig sind. Aber sicher würde mehr Wissen auch zu mehr Verständnis beitragen - auf beiden Seiten. Was denken Sie?

Freitag, 14. Mai 2010

Katerliebe in schwarz-weiß

Calvin und Rabanito im neuen Zuhause..

Düsseldorf verschärft Kontrollen für Hundebesitzer

Wer seinen Hund in Düsseldorf ohne Leine laufen lässt, wir in Zukunft noch schneller in Konflikt mit dem Ordnungsamt geraten, als bisher. Denn die Bußgelder für Hundehalter werden nun noch strikter verhängt, die Kontrollen verschärft. Das ruft die Tierschützer auf den Plan, die monieren, dass es immer noch zu wenige und zu wenig hundgerechte Auslaufplätze gibt, die auch wirklich genutzt werden können. Das Ordnungsamt kontert, die Beschwerden von Fußgängern und Joggern über frei laufende Hunde würden zunehmen.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Können Hunde lachen?

Eine durchaus komische Frage, zugegeben. Die aber in der Verhaltensforschung durchaus ernsthaft diskutiert wird. Haben wir doch immer für uns reklamiert, dass nur Menschen lachen können. Was immer die Ethologen noch ans Licht der  Wissenschaft bringen werden: Wir wissen, dass Hunde lachen können. Der beste Beweis ist John.
Vermittlungsradius: ca. 30 km um Essen/Ruhrgebiet oder 30 km um Hilden/Rheinland
 
Kontakt:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker@agtiere.de


Und wer ihn mal live und in Aktion sehen möchte, kann das auch gerne tun:

Montag, 10. Mai 2010

Dringender Notruf: Kein Platz mehr für Katzen


Dieheidi ist ein Puschelkätzchen, 5 Jahre alt. Sie ist kastriert, geimpft, gechippt und entwurmt. Dieheidi ist eine ganz besonders liebe Katze, zart, anschmiegsam und verschmust, immer guter Laune. Ihr Fell ist halblang und seidig; es ist nicht besonders pflegeaufwändig, gebürstet zu werden findet sie jedoch klasse! Sie verträgt sich grundsätzlich gut mit ihren Artgenossen, fühlt sich aber besonders zu Menschen hingezogen. Wir suchen für sie eine nette Familie, die ihr ein sonniges Plätzchen auf dem Balkon und in ihren Herzen schenken möchten.

Beim neuen Zuhause sollte es sich um einen Nichtraucherhaushalt handeln.

Kontakt:
Helga Klebig, Telefon (0 21 73) 7 43 79
oder per E-Mail an: klebig(at)agtiere.de

Wir würden gerne helfen. Würden, können aber nicht. Denn unsere Pflegestellen sind voll besetzt mit Katzen, so dass wir derzeit keine weiteren Tiere mehr aufnehmen können. Zudem kommen immer häufiger Tiere aus unterschiedlichen Gründen zu uns zurück: Weil sich Familien trennen, arbeitslos werden, umziehen, Besitzer versterben....


Und wir haben noch immer "schwierige Katzen" wie Severin und Maddalina, die eben einen Platz suchen, bei dem keine Ansprüche an sie gestellt werden, wo sie einfach nur Katze sein dürfen. Für diese scheuen, noch wenig menschenzugewandten Jungkatzen, die wir immer wieder mal aufnehmen, suchen wir immer gute Plätze, möglichst mit gesichertem Freigang. Oft sind diese Katzen sehr sozial zu anderen Tieren, nur Menschen stehen in ihrer Gunst nicht sehr weit oben. Solche Katzen nehmen wir dann auf, wenn sie dort nciht bleiben können, woher sie kommen: Weil "freundliche" Zeitgenossen sie nicht dulden, verfolgen, sie verletzen oder töten. Aber auch sie haben ein Recht auf Leben. Deshalb brauchen wir Freigängerplätze und Menschen mit Katzenverstand!

Und natürlich suchen auch sie noch ein Zuhause: Benet, Harley, Kawasaki, DieHeidi, Afacan, Jeany und Peterle, Calypso und Sirius, Rochus und Puck.......und viele, viel zu viele andere. www.agtiere.de 

Protest gegen die Fuchsohrprämie in Sachsen

Die Organisation "Natur ohne Jagd" ruft auf gegen einen barbarisches Vorgehen gegen Füchse: Wir veröffentlichen hier ihren Aufruf:

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Tillich,

Vor einigen Wochen ging ein Artikel durch die Presse über einen noch lebenden Fuchs, der aufgefunden wurde und dem man die Ohren abgeschnitten hatte. Abgeschnitten deswegen, weil in Ihrem Bundesland Sachsen für ermordete Füchse Prämien bezahlt werden. Eine Welle des Protestes ging durch die Republik und wie uns bekannt ist, wurde Sachsen von Protestbriefen überrollt, die jedoch alle in Form eines standardisierten Briefes vom sächsischen Bürgerbüro mit fadenscheinigen Begründungen zurückgewiesen wurden.
Als Begründung wurde angegeben, die Jagd auf Füchse diene der Regulierung der Population und der Eindämmung von Krankheiten. Dass die Jagd in keinster Weise dazu geeignet ist, Fuchspopulationen zu regulieren oder Krankheiten einzudämmen, hat sich schon in den 60-iger Jahren bei der Bekämpfung der Tollwut gezeigt.
Die verstärkte Bejagung der Füchse hatte sogar zur weiteren Ausbreitung der Tollwut beigetragen.
Selbiges trifft auch jetzt bei der Bekämpfung des Fuchsbandwurmes zu. Wie auch die Tollwut erst durch eine Impfung eingedämmt werden konnte, haben neue Studien gezeigt, dass nur eine Entwurmung der Füchse zum Erfolg führt, wobei dann nachweislich die Ansteckungsgefahr gen null tendiert.
Herr Siegemund vom sächsischen Bürgerbüro, der das Standard-Schreiben im Auftrag von Ihnen, Herr Ministerpräsident Tillich, verschickte, behauptet darin es sei legitim eine Fuchsohrprämie zu zahlen, weil dies in anderen Bundesländern auch so gehandhabt werden würde. Diese Behauptung ist falsch.
Wir haben recherchiert und bei den entsprechenden Stellen in den verschiedenen Bundesländern nachgefragt. In keinem anderen Bundesland wird derzeit eine Fuchsohrprämie bezahlt. Sachsen bildet hier eine unrühmliche Ausnahme.
Desweiteren beruft sich Herr Siegemund darauf, dass Jäger die Füchse nicht als Wildbret verwerten könnten und sich darum die Prämie verdient hätten. Ja, was ist das? Wird jetzt schon das private Hobby der Freizeitjäger aus öffentlichen Kassen finanziert?
Wie wir nun erfahren haben, ist nicht erst seit kurzem diese Fuchsohrprämie ausgelobt worden. Aus einem Presseartikel vom 01.April 2009 erschienen in der Sächsischen Zeitung online, geht hervor, dass die Fuchsohrprämie letztes Jahr auch schon bezahlt wurde und wie so oft, wurden die Füchse verstümmelt und einfach weggeworfen.
Sachsen scheint sich immer mehr zum „Jägerland“ zu entwickeln, da es als erstes Bundesland plant, offensichtlich auf der Druck der Jägerlobby, die Wölfe ins Jagdrecht aufzunehmen. Hierbei muss ernsthaft nachgefragt werden, wie lange es dauert, bis die ersten Ohrprämien für Wölfe gezahlt werden. Ein Wolfshasser-Verein, angeführt von Jägern, hat sich in der Lausitz bereits schon formiert.

Einen respektvollen Umgang mit den Tieren in Ihrem Land, ausgerichtet nach neuen wildbiologischen Erkenntnissen und basierend auf den Grundpfeilern von Tier- und Naturschutz, lässt sich in der Art und Weise, wie in Ihrem Land mit den Füchsen umgegangen wird, nicht erkennen.

Wir protestieren aufs Schärfste gegen die weitere Auszahlung einer Fuchsohrprämie, welche die sächsischen Jäger zu immer höheren Abschussquoten animieren und gegen das unwürdige Abschneiden der Ohrspitzen bei den lebenden und toten Tieren.

Bitte protestieren Sie bei:
Ministerpräsident Tillich:
ministerpraesident@sk.sachsen.de
info@sk.sachsen.de

Bürgerbüro Sachsen:
buergerbuero@sk.sachsen.de

Staatsministerium Umwelt und Landwirtschaft
Poststelle@smul.sachsen.de

NABU Sachsen:
dauderstaedt@NABU-Sachsen.de
heinitz@NABU-Sachsen.de

BUND:
Bund.sachsen@bund.net
weiland@uhlenhof.de

Mittwoch, 5. Mai 2010

Kennedy und Sorai



Kennedy und Sorai sind Mitte Juli 2009 geboren. Hätte es diese AGT-Pflegestelle nicht gegeben, gäbe es auch keinen Kennedy und keine Sorai mehr; denn sie kamen aus katastrophalen Verhältnissen.

Aber wie Sie sehen, hat die Pflegestelle und unsere Vereinstierärztin in Langenfeld ganze Arbeit geleistet. Leider konnte ein Auge von Sorai nicht mehr gerettet werden, aber das ist nur ein Schönheitsfehler und stört die Kätzin überhaupt nicht.

Kennedy ist für seine Jugend ein ruhiger und in sich ruhender Kater, der sich gerne streicheln lässt und der gerne schmust.

Sorai ist bei Fremden noch zurückhaltend und lässt sich nur streicheln, wenn ihr gerade danach ist. Und ihr ist nicht immer danach, auch weil sie sich sehr gut mit Kennedy versteht und gerne mit IHM kuscheln möchte.

Deshalb möchten wir Kennedy und Sorai zusammen vermitteln: Kennedy, der Schmusebär und Sorai, die von Kennedy viel abschaut. Und da Sorai eine an Allem sehr interessierte Katze ist, haben wir keine Sorge, dass auch Sorai zeitnah ganz auftauen wird.

Kennedy und Sorai sind gechippt, entwurmt und kastriert. Die Impfung soll erst - noch auf AGT-Kosten - nach ihrem Umzug ins neue Zuhause erfolgen. Beide Katzen sind inzwischen gesundheitlich stabil.

Wir suchen für diese netten Katzen einen rauchfreien Haushalt in einer nicht zu kleinen Wohnung, ein gesicherter Balkon wäre super. Kinder sollten bereits die Grundschule besuchen.

Ihre neuen Menschen sollten damit leben können, anfangs nur EINE Schmusekatze zu haben und in die ANDERE Geduld und Zeit und vor allem Liebe zu investieren.

Dabei werden Sie von unserer Katzenpsychologin (www.vierpfotenprofis.de) und einer unserer Tierheilpraktikerinnen (www.cruz-dacal.de) tatkräftig und auf AGT-Kosten unterstützt.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Langenfeld/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Dienstag, 4. Mai 2010

Husky Bingo wird nicht eingeschläfert

Eine Begutachtung der "Bestie", des "Killerhundes", des "Babymörders", des Huskys Bingo hat Erstaunliches ergeben: Der Hund verhält sich nach dem Urteil von "Experten" im Tierheim völlig unauffällig gegenüber anderen Tieren, Menschen und Umweltreizen. Die Familie hat zugestimmt, dass er nun zu anderen Menschen vermittelt wird. Man darf gespannt sein, was Bild titeln wird... 

Wir helfen uns gegenseitig


Hallo, liebe Tierfreunde,
unter www.haustierverschwunden.de haben wir eine neue Seite eingerichtet: "Vermittlungs- Tausch- und Austauschbörse".
Diesem Angebot liegt der Gedanke zugrunde, daß alle Tierschutzvereine und alle Tierbesitzer  - oder die, die es noch werden wollen hier im näheren Umfeld, die Möglichkeit haben, untereinander Kontakt aufzunehmen, ein wenig über den Tellerrand zu schauen, was machen die anderen Leute, wie können wir uns sinnvoll ergänzen, um uns somit gegenseitig Hilfestellung zu geben. Das Forum ermöglicht ebenfalls, Tierfreunde, die nicht einem Verein angeschlossen sind, die ein Tier suchen/abgeben,  irgendwelche Utensilien suchen/abgeben oder einfach nur eine Frage haben / eine wichtige Erkenntnis gewonnen haben, usw. auf ganz unverbindliche Art einzubinden. Damit ergeben sich evtl. auch Vermittlungsmöglichkeiten oder Pflegestellen. 
Es wäre also großartig, damit dieses Forum erst einmal mit Leben erfüllt wird, wenn wir alle so viel Input wie möglich geben, zu vermittelnde Tiere einstellen usw. Das Vermittlungsprocedere wird selbstverständlich zu den individuellen Konditionen des jeweiligen Vereins stattfinden,  sprich Vertrag, Gebühren usw. Bitte diese Mail auch an viele "Tierschutzaktive" aus Ihrem Umfeld weitergeben.
Wir denken, die Mühe ist einen Versuch wert. Vielleicht werden ja durch die Existenz dieses Forums wieder einige Tiere ein schönes Zuhause finden, denn die Zeiten sind bezüglich der Vermittlungsmöglichkeiten   denkbar schlecht geworden. Wichtig ist natürlich, daß wir dieses Forum publizieren und Mundpropaganda betreiben. Eine solche Möglichkeit wäre auch, einen Auszug aus den Beiträgen auszudrucken und bei Tierärzten, Futterhäusern usw. auszulegen, damit viele Menschen darauf aufmerksam werden.
In diesem Sinne liebe Grüße von
Nadine Jossten (1. Vorsitzende - TSV Willich)   &   Petra Norden