Dienstag, 30. März 2010

Öffnungszeiten an Ostern

Von Karfreitag bis Ostermontag ( auch am Samstag ) ist die AGT-Hundeauffangstation nur von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet

Unsere Hunde würden sich über lange Spaziergänge und Ihren Besuch freuen.

Montag, 29. März 2010

Verschenken Sie keine Kaninchen zu Ostern




Sie sind klein, puschelig und sehen ach so niedlich aus. Und sie sind für wenige Euro einfach überall zu kaufen: Kaninchen. Nicht wenige Eltern oder Großeltern möchten gerade vor Ostern ihren Kindern eine Freude mit einem lebendigen Tier machen. Was viele nicht wissen: Kaninchen sind nicht unbedingt Kindertiere, denn längst nicht alle lassen sich hochheben und beschmusen. Viele von ihnen fristen ein Leben lang ein trauriges Leben auf engstem Raum, weil sie vermeintlich so einfach zu halten sind. Aber: Die kleinen Hoppler haben ein recht kompliziertes Sozialverhalten. „Sie sind absolut nicht geeignet, alleine in engen Käfigen zu leben“, weiß Martina Bruckert, Leitern der Kaninchenstation der Aktionsgemeinschaft für Tiere (AGT) in Langenfeld. „Leider wissen viel zu wenige Menschen, was Kaninchen wirklich zum Glück brauchen: Gesellschaft, viel Platz, Auslauf, Bewegungsfreiheit und artgerechte Beschäftigung.“

Der Verein bereut seit über einem Jahr Tiere, die aus einer aufgelösten Massenhaltung stammen. Bruckert appelliert an Tierfreunde, sich zuerst beim Tierschutz umzusehen, wenn sie ein Kaninchen suchen: „Bei uns warten noch viele Tiere allen Alters und in allen Farben und Rassen auf ein neues Zuhause.“
Zum Beispiel Snowy, der weiße Kaninchenbock, der am ersten Weihnachtstag fast erfroren draußen gefunden wurde und der sich in die Damen Caramella und Tiramisu verliebt hat. Alle drei warten nun zusammen auf ein schönes Kaninchenheim. „Wir haben aber auch viele Tiere, die aufgrund der vorigen schlechten Haltung chronisch an Kaninchenschnupfen erkrankt sind und für die wir dringend Paten suchen, um die Futter- und Tierarztkosten auch weiter finanzieren zu können“, sagt Martina Bruckert. „Paten können natürlich jederzeit ihr Tier besuchen, es füttern und streicheln.“

Und dann gibt es da auch noch die ehemaligen „sieben Zwerge“, Mischlinge aus Wild- und Hauskaninchen, deren Mutter hochträchtig ausgesetzt wurde. Hier sind echte Tierliebhaber gefragt, denn diese Tiere sind nur zur Beobachtung geeignet. Für sie würde der Verein ein großes, ausbruchssicheres Gehege mitliefern und – wie bei allen Kaninchen — auch bei der Haltung beraten und helfen.

Trotz aller Mühen bei der Vermittlung kommt es derzeit vor, dass Tiere zurück zur AGT kommen: „Wenn sich die familiären Umstände verändern, sind oft die Vierbeiner die Leidtragenden“, wissen die Betreuer. Aber Kaninchen reagieren sehr sensibel auf Veränderungen und schlechte Haltung. So konnte ein Kaninchenbock, der innerhalb weniger Tage völlig abmagerte, weil er von seiner Gruppe getrennt wurde, nur in allerletzter Minute von der Tierärztin vor dem Tod gerettet werden.

Die AGT sucht dringend weiter ehrenamtliche Helfer, die Gehege reinigen, Müll abtransportieren und bei der Versorgung der Tiere helfen, Spender und Paten für die Kaninchen. Interessenten können sich melden bei:

Aktionsgemeinschaft für Tiere

Martina Bruckert
Tel. 02173/80962
Mobil 0176/ 620 37 935

Sonntag, 28. März 2010

Heute Abend wird es spannend

..denn einige unserer Schützlinge werden wieder in der WDR-Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" auftreten. Um 18.15 geht es los, also nicht verpassen! Wer mag, kann sich in der Vorschau auf der WDR-Seite schon einmal ansehen, wer heute Abend seinen Auftritt hat...

Mittwoch, 24. März 2010

11.000 Katzen im Jahr von Jägern abgeschossen

 (Foto: Pixelio, magicpen)


Entfernt sich eine Katze weiter als 200 Meter vom Haus, dann ist sie des Todes - eines legalen Todes. Denn dann darf sie von jedem Jäger abgeschossen werden, so will es das Jagdrecht. 11.000 Katzen und 128 Hunde sind allein im Jagdjahr 2008/2009 in NRW abgeschossen worden. Das belegt eine Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Johannes Remmel. Medien wie die Rheinische Post haben bereits darüber berichtet. Soweit die dürren Zahlen. Hinter den Meldungen tobt ein Krieg der Tierschützer gegen die Jäger. Vor allem soll eine Änderung des Jagdrechtes erlaubt werden, auf dass sich die Jäger berufen. Berichtet hat auch die Sendung WESTPOL des WDR
Hier wird der Fall eines Katers geschildert, der angeschossen liegengelassen wurde und zwei Tage lang elend krepierte, bevor er erlöst werden konnte. Ein Einzelfall? Wohl kaum. Und das alles nur, weil immer und immer wieder zu lesen und zu hören ist, dass Katzen das Wild gefährden. Ein ebenso dummes wie unbewiesenes Vorurteil, dem namhafte Biologen widersprechen - und selbst Jäger, wie im Film zu sehen. Es wird noch ein langer Weg sein, bis das Gesetz geändert wird: Packen wir es an und sagen wir unsere Meinung.   

Dienstag, 23. März 2010

Kaninchen oder Hase, das ist hier die Frage


Muckel ist ein sehr verschmuster grau-weiß  kastrierter Schecke, der bereits ca. 8 Jahre alt ist. Seine Partnerin ist das Russenkaninchen Lisa, die erst ca. 3 Jahre alt ist. Beide Kaninchen sind sehr menschenbezogen und hören auf ihren Namen. Ihre zukünftigen Besitzer werden sicher viel Freude mit diesen Beiden haben. Sie sind auch für Anfänger geeignet, da sie keine Probleme mit sich bringen.Da sie vorher in Innenhaltung gelebt haben, möchten wir sie auch wieder in Innenhaltung vermitteln. Dass damit kein Käfigknast gemeint ist, versteht sich von selbst.


Hase, das Wort dient als Kosename ebenso wie als Bezeichnung für alles, was hoppelt und lange Ohren hat. Dabei sind die Hasen mit den Kaninchen nur entfernt verwandt und vor allem: Sie haben sehr unterschiedliche Verhaltensweisen. Echte Feldhasen sind zum Beispiel niemals Haus- sondern immer Wildtiere. Sie mögen wildfarbenen Kaninchen auf den ersten Blick zwar ähnlich sehen, aber schon ihr Körperbau ist ein völlig anderer, ihr Sozialverhalten ist es auch. Denn im Unterschied zum Gruppentier Kaninchen sind Hasen eher Einzelgänger. Noch vieles Wissenswertes mehr über die Untrschiede, aber auch über die Anschaffung und Haltung von Kaninchen bietet diese Seite 

In unserer Kaninchenauffangstation sitzen derzeit noch viele Tiere, die wir vor üer einem Jahr aus einem Animal Hoarding-Fall übernommen haben,. Wegen der fehlenden medizinischen Versorgung kamen viele von ihnen krank zu uns und sind auch heute noch krank. Denn leider ist bei den meisten der Kaninchenschnupfen chronisch geworden. Sie können also nur zu anderen Schnupferkaninchen dazu vermittelt werden oder zu Leuten, die gleich eines unserer Pärchen bei sich aufnehmen wollen.

Einer unsere Notfälle sind auch die "sieben ehemaligen Zwerge", inzwischen ausgewachsene Mischlinge von Wild- und Hauskaninchen. Für sie suchen wir ein Zuhause, wo sie einfach nur zufrieden leben können. Sie sind keine Schmusetiere und werden das auch nicht werden. Tierfreunde können sich lediglich an ihrem Anblick erfreuen. Ein großes, ausbruchssicheres Gehege wird mitgeliefert.

Und wer selbst nicht in der Lage ist, ein Kaninchen bei sich aufzunehmen und artgerecht zu halten, der kann gerne Pate werden und "sein" Tier jederzeit bei uns besuchen. Kontakt: Martina Bruckert,  martina.bruckert@gmx.de

Montag, 22. März 2010

Pflegestelle für Jungkatzen gesucht

Aktuell suchen wir dringend und zeitnah eine Pflegestelle für zwei schwarze Jungkatzen, die ein halbes Jahr alt sind. Eine Privattierschützerin hat sie aus Mitleid übernommen, hat aber selbst viel zu viele Katzen.

Wer stellt sich vorübergehend als AGT-Pflegestelle zur Verfügung?

Kontakt: Ch. Becker, Tel 02129/31649

TV-Tipp: Grauenvolle Zustände in der Kaninchenmast

Heute Abend berichtet REPORT aus Mainz über die Qualen der industriellen Kaninchenmast in Deutschland. Recherchiert und dokumentiert hat die Zustände die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. Hier ein Auszug aus der Presseinfo von VIER PFOTEN: 

VIER PFOTEN liegt Bildmaterial aus sechs deutschen Kaninchenfarmen in fünf Bundesländern vor, aus Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Darunter sind Musterbetriebe wie der Mastbetrieb des Vorsitzenden des deutschen Kaninchen-Erzeuger-Verbandes in Rheinland-Pfalz.

Die Videoaufnahmen aus den Monaten Februar und März 2010 zeigen das Grauen der industriellen Kaninchenmast in Deutschland: Aus einem engen Käfig in dem Mastbetrieb des Präsidenten des Kaninchenerzeuger Verbandes, blicken fünf Kaninchen in die Kamera – fünf Kaninchen mit abgebissenen, verstümmelten Ohren. Der Musterbetrieb hält die Kaninchen in so genannten ausgestalteten GGE Käfigen. Auch diese neuen, ausgestalteten Kaninchenkäfige sind Tierquälerei und führen zu Kannibalismus und Tierquälerei.

 „Report Mainz“ (21:45 Uhr, Das Erste)


Dienstag, 16. März 2010

Tierschutzorganisation Vierpfoten ruft zum Protest gegen Hühnerfarm auf

Nachfolgend ein Aufruf von Vierpfoten:

Der Geflügelhof Schukraft in Gemmingen präsentiert sich als Bauernhof-Idylle mit Hofladen und Café. Doch hinter den Kulissen leiden Tausende Legehennen in verdreckten Käfigen. Die Hühnerfarm war vor einigen Jahren ein Pilotprojekt der Käfiglobby. Damals galt es, der Politik das neue Käfigsystem „Kleingruppe“ als tiergerechte Haltungsform zu verkaufen. Die Realität sieht anders aus: In den Käfigen herrschen Hygienechaos und Tierquälerei. Hunderte Kadaver verwesen zwischen lebenden Hühnern, verfaulte Eier und abgerissene Hühnerbeine liegen am Boden.

VIER PFOTEN fordert die Schließung des Betriebs. Machen Sie mit - appellieren Sie online an das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, den Geflügelhof sofort zu schließen!

TV-Tipp: Die Sendung WISO berichtet heute (15.03.2010) um 19:25 Uhr im ZDF.
Hier können Sie Ihre Meinung sagen:

Montag, 15. März 2010

Das Leid der Schäferhunde

Der freundliche und verspielte Schäferhund-Mix Popov ist im April 2009 geboren, 47 cm groß und 19 kg schwer. Wir haben ihn von Leuten übernommen, die bisher keine Hundeerfahrung hatten sich das Leben mit einem jungen Hund anders vorgestellt haben. So ein junger Hund will natürlich beschäftigt und gefordert werden und sucht sich notfalls selbst eine Beschäftigung.

Seit Jahren führt er die Rangliste der beliebtesten Hunderassen in Deutschland an: der Schäferhund. Nichts steht so sehr für das deutsche Hundewesen. Der Schäferhund ist wachsam, treu, intelligent, gehorsam und was nicht noch alles....Und er bevölkert, ob reinrassig oder als Mischling, die deutschen Tierheime. Weil ihn niemand haben will?
Der freundliche siebenjährige Mischlingsrüde Zapf kam aus dem größten Tierheim der Welt, der Smeura in Rumänien, zu uns. Zapf ist kastriert, hat eine Schulterhöhe von 46 cm und wiegt zur Zeit ca. 24 kg. Das ist natürlich viel zu viel, liegt aber daran, dass in Rumänien Maisabfälle zugefüttert werden müssen.

Passt der Schäferhund wegen genau dieser Eigenschaften nicht mehr zum Lebensstil des Großstädters? Ist er nicht handlich genug? Oder einfach aus der Mode gekommen? Weil Weimaraner und Retriever ihm die Show stehlen? Alle Tierschutzorganisationen haben Schäferhunde und Schäfermischlinge zu vermitteln......Wir auch.

Zlatka ist eine fröhliche kastrierte Mischlingshündin. Sie ist ca. 1 ½  Jahre jung, 50 cm groß und wiegt ca. 17 kg. Sie sitzt bereits seit einem Jahr in einem völlig überfüllten Moskauer Tierheim. Da sie dort kaum Chancen auf Vermittlung hat, wird sie Ende März zu uns nach Deutschland kommen. Unser größter Wunsch wäre, dass sie gleich in eine Pflegestelle oder ihr neues Zuhause ziehen könnte und nicht wieder in einen Zwinger muss



Desio (l.)ist schon zehn Jahre alt und kommt aus Rumänien..mehr über ihn sehen Sie im Video unten





Freitag, 12. März 2010

Hast Du aber große Füße.....

Niedlich, tapsig, klein und will mal ein ganz Großer werden: "Das sieht man an den Pfoten". Sagen die Hundeexperten im Brustton der Überzeugung. "Wenn die bei einem Welpen jetzt schon eine solche Größe haben...." Weit gefehlt. Sagt jedenfalls der VDH ...und der muss es ja wissen.
"Statt auf die Pfoten zu schauen, sollte man besser auf die Größe des Welpen selbst achten: Ist dieser mit acht Wochen zwischen 20 und 28 Zentimeter groß,  wird er ausgewachsen etwa 40 bis 48 Zentimeter messen. Ist der Welpe zu diesem Zeitpunkt kleiner, handelt es sich um einen kleinen Hund. Ist er mit zwei Monaten bereits größer, muss sein Besitzer damit rechnen, dass sein Hund eine Größe von über 50 Zentimetern erreicht."
Noch mehr Wissenswertes über Hundegrößen lesen Sie hier

Dienstag, 9. März 2010

Lukas, der Ha(hn) se im Korb

Lukas, der sympathische Riesenschecke-Mann ist im September 2009 in ein großes Gehege mit zwei Hühnern und einer Häsin zu meinem Mann und mir nach Bonn gezogen.Auf der Suche nach einem kastrierten Rammler,  der zu unserer - nach dem Tod ihrer Lebensgefährtin einsamen - deutschen Riesin passt, sind wir über das Tierheim Bonn an die Kaninchenhilfe „Wir helfen Kaninchen“ geraten. Der Verein hat ständigen Kontakt zur AktionsGemeinschaft Tiere/Kleintiere und darüber ist dann der nette Lukas zu uns gekommen.
Lukas war zuerst sehr scheu. Er kam zwar, wenn ich ins Gehege gegangen bin, angelaufen, aber nur um sich ganz schnell sein Fressen abzuholen und mit vollem Mund schnell wieder weg zu hoppeln. Aber schneller als erwartet hat er sich an seine Mitbewohnerinnen und mich gewöhnt. Naja, als Hahn im Korb ist das vielleicht auch nicht so schwierig ;-)....

Nach wenigen Wochen ist er, für seine Verhältnisse, richtig zutraulich geworden. Wenn ich ins Gehege komme, hoppelt er sofort zu mir und holt sich (am allerliebsten) einen Bananenchip ab. Das ist sein absolutes Lieblingsessen und da kann er einfach nicht widerstehen. Inzwischen frisst er aber ganz gelassen, solange ich neben ihm stehe, von Wegrennen keine Spur mehr.

Mein Mann hat vor Jahren ein großes Holz-Hühner-/Kaninchenhaus gebaut.  Es hat zwei Ebenen, oben sind Stangen und Nest für die Hühner und unten haben die Kaninchen ihre Anlaufstelle für Fressen, Trinken, aber auch als Schutz bei Wind und Wetter und für die Nächte sowieso.






Lukas und Adelheid sind ein richtiges Liebespaar. Für mich sind sie sogar ein Traumpaar, weil ich Sorge bei der Vergesellschaftung hatte und so froh bin, dass die beiden sich sehr gerne mögen und unzertrennlich sind. Wenn ich einen sehe, und sie zufällig nicht nebeneinander liegen, weiß ich trotzdem: Der andere ist auch nicht weit
Momentan (Januar 2010) sind sie zwar eher „Schneehasen“, da sie ganzjährig draußen leben, aber das macht ihnen gar nix aus. Wenn es ihnen zu ungemütlich ist, gehen sie ins oder unters Häuschen.
Ich möchte die Gelegenheit hier nutzen, mich ganz herzlich für das Vertrauen zu bedanken, mir den Lukas anzuvertrauen. Einen netteren neuen Mitbewohner in unserem Kleintierzoo im Garten hätte ich mir nicht wünschen können.

Ich freue mich jeden Tag über ihn, ganz besonders, weil ich sein Vertrauen erst gewinnen musste, und wir beide so schnell zueinander gefunden haben.

Viele Grüße auch von Lukas aus der Hühner-Kaninchen-WG
Sylvie Häring

Montag, 8. März 2010

Müssen Katzen einmal im Leben Nachwuchs haben?




Rochus und Puck sind zwei allerliebste junge Katerchen: Resultat einer ungeplanten Vermehrung. Sie suchen zusammen ein neues Zuhause, wo wirklich das Leben tobt. Denn die beiden sind ungemein abentuerlustig und genießen ihr Leben in vollen Zügen. Sie sind menschenbezogen, lieb, verschmust, verspielt, völlig unkompliziert und auch für Anfänger bestens geeignet.  
Kontakt: Ch. Becker, AG Tiere, 02129/31649 


Eines der hartnäckigsten und weit verbreitetsten Gerüchte über Katzen ist, es, dass die Kätzinnen mindestens einmal rollig gewesen sein und Nachwuchs bekommen haben sollten. Für dieses Gerücht gibt es keinerlei medizinische Grundlage, wie jetzt die Bundestierärztekammer noch einmal klar stellt:

Soll meine Katze wenigsten einmal im Leben Junge bekommen?

„NEIN“, betont Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer
„Ein verantwortungsbewusster Züchter paart seine Katze gezielt an und hat vor der geplanten Trächtigkeit feste Abnehmer für die Katzenbabies, so dass die Tiere in gute und verantwortungsvolle Hände abgegeben werden. Eine ungeplante Vermehrung, einhergehend mit der Vorstellung: „Dann verschenke ich die Katzenbabies, die sind doch so süß!“, bedeutet für viele dieser Katzenbabies Elend und Katzenjammer.  

Tatsache ist, dass jedes Jahr wieder massenweise ungewollter Nachwuchs entsorgt wird. Es ist bei der desolaten Lage vieler Tierheime damit zu rechnen, dass auch in wenigen Wochen, wenn die Frühjahrskatzen auf die Welt kommen, wieder tausende von jungen Katzen auf den Straßen landen werden, wo sie um das Überleben kämpfen müssen. Denn sie sind als domestizierte Haustiere NICHT dazu gemacht, in freier Natur zu überleben. Zumindest nicht auf Dauer und nicht ohne medizinische Versorgung. Sie werden Opfer von Parasiten, tödlichen Infektionskrankheiten und Unfällen - oft ein kurzes, grausames Leben vor einem schlimmen Tod. Alles das muss nicht sein, wenn Katzenhalter für die Kastration ihrer Tiere sorgen. Das scheinen offenbar auch immer mehr Gemeinden so zu sehen, die sich mit dem Thema Kastrationsverordnung beschäftigen.

Samstag, 6. März 2010

TASSO und ETN wollen gegen "ialienische Hundehölle" vorgehen

TASSO und der ETN kooperieren erneut: Diesmal beim Thema Hunde in Italien.Hier wird sogar zum Boykott italienischer Produkte aufgerufen. Lesen Sie die TASSO-Erklärung:

Hunderttausende Hunde vegetieren in Italien in den so genannten Canili unter katastrophalen Umständen vor sich hin, ohne jede Hoffnung auf Erlösung. Sie leiden an nicht behandelten Wunden und Krankheiten. Zusammengepfercht in Zwingern liegen sie auf blankem Beton. Auslauf, Zuwendung oder Pflege gibt es keine. Notdürftig werden sie mit Abfällen am Leben erhalten – allein um des Profits willen. Denn der Unterhalt von Hundelagern hat sich zu einem lukrativen Geschäftszweig entwickelt. Um diese Missstände zu beenden, fordert der ETN: boykottieren Sie italienische Produkte und meiden Sie Italien als Urlaubsland, bis die Hunde artgerecht behandelt und untergebracht werden.
"Die Canili sind die Hundehölle auf Erden: Hier herrscht totale Hoffnungslosigkeit", beschreibt Wolfgang Stephanow, Präsident des ETN, die italienischen Hundelager, die er im Dezember 2009 besucht hat. "Der Tod ist eine Erlösung für diese Hunde, die zum Teil ihr gesamtes Leben in einem engen Zwinger dahinvegetieren. Die Betreiber bereichern sich, indem sie die Hunde unter erbärmlichsten Umständen am Leben erhalten. Eine Kulturnation wie Italien sollte eine solche Schande nicht zulassen und dieses bestialische Geschäft umgehend verbieten."
Zwar gibt es in Italien seit 1991 ein Tierschutzgesetz, das die Tötung von Streunern untersagt. Da die Gemeinden aber mit der Unterbringung der Hunde überfordert waren, wurden Privatfirmen mit dem  Unterhalt der Canili betraut – ein lukratives Geschäft. Zwischen 1,80 und sieben Euro erhält der Betreiber pro Tier am Tag. Profitabel werden die Tierheime dadurch, dass die Tiere nur am Rande des Existenzminimums dahinvegetieren................(mehr unter www.tiernotruf.org)


"Bitte protestieren Sie mit Ihrer Unterschrift, damit wir der Hundehölle in Italien bald ein Ende bereiten können", fordert auch Philip McCreight alle Tierfrende auf. Wenn 10.000 Unterschriften zusammenkommen, wird der italienischen Regierung der Protest vorgelegt.

Quelle: TASSO

Donnerstag, 4. März 2010

Kaninchen – Impfsaison beginnt im Frühjahr

Alle gesunden Kaninchen sollten zumindest im Frühjahr gegen RHD und Myxomatose geimpft werden, da es für diese Krankheiten kaum wirksame Behandlungsmethoden gibt und erkrankte Tiere einen qualvollen Tod sterben. Auch Wohnungskaninchen können sich anstecken. RHD (Chinaseuche) ist eine Viruserkrankung, die auch über kontaminiertes Grünfutter, Einstreu, Gegenstände oder über Schuhe übertragen werden kann. Bei schnellem Krankheitsverlauf sterben die Tiere ohne vorherige Krankheitsanzeichen, Die Myxomatose (Kaninchenpest) ist eine seuchenhaft verlaufende Virusinfektion, die sich durch Stechmücken, Kaninchenflöhe, Milben oder auch Grünfutter verbreiten kann. Im Frühjahr treten hier die ersten Krankheitsfälle auf. Klassische Symptome sind hier: Knoten und Schwellungen an Augen, Nase, Lippe, Ohren etc. sowie Ausscheiden von Augen, Nasen u. Rachensekret.
Viele Tierärzte bieten inzwischen Impfaktionen an, um den Tierhaltern kostenmäßig entgegen zu kommen.

Mittwoch, 3. März 2010

Wir haben Designerdogs

Die menschliche Experimentierfreude scheint beim Züchten keine Grenzen zu kennen, die "Designerdogs" werden immer mehr und immer beliebter. Und bei allem steht immer eines im Vordergrund: Menschliches Interesse. So, wie der Mensch auch Hütehunde oder Jagdhunde gezüchtet hat, so steht jetzt im Vordergrund, dass diese neuen Rassen niedlich, handlich und vor allem nicht haarend sein sollen. Denn immer mehr Menschen reagieren mit Allergien auf Tierhaare. Deshalb ist bei den neuen "Rassen", wie etwa dem Labradoodle, dem Puggle, dem Golden Doodle auch oft der nicht haarende Pudel beteiligt.

Rein genetisch handelt es sich bei diesen Tieren um Mischlinge: Nachkommen zweier reinrassiger Elternteile, von denen erwartet wird, dass sie möglichst die positiven Eingenschaften beider Rassen dann in sich vereinigen. Aber Genetik ist ein Roulettespiel und nicht immer kommt das erwünschte Ergebnis auch wirklich dabei heraus.

Wir überlassen lieber der Natur das Mixen der Gene und finden die Ergebnisse überaus gelungen: Hier sehen Sie "unsere Designerdogs", Abteilung "klein, aber oho".

Nachdem wir Pico seit 2005 ohne Erfolg beworben haben, haben wir ihn aus der Vermittlung genommen und ein Patentier aus ihm gemacht. Wir hatten gehofft, dass er bis an sein Lebensende in seiner Pflegefamilie bleiben darf. Leider sitzt er jetzt wieder in unserer Hundeauffangstation im Zwinger und versteht die Welt nicht mehr. Wir suchen eine neue Pflegestelle für Pico, vorhandener Hund oder Katze kein Problem.




 





Cami ist ein optimaler Familienhund, denn vernünftige Kinder findet sie ganz toll, lässt sich gerne beschmusen und freut sich über jegliche Zuwendung. Für eine Autofahrt ist sie auch immer zu haben.


Amina ist ein bezauberndes 6-Monate junges Shih-Tzu-Mix Mädchen, das noch etwas zurückhaltend ist. Sie kam gemeinsam mit ihrem Bruder Quenty zu uns, da ihre Besitzer sie aufgrund einer Allergie und fehlender Haltungserlaubnis nicht behalten konnten.

Gerrit ist ein ungemein liebenswerter zweijähriger kastrierter Mix-Rüde und unverkennbar mit seinem Steh- und Schlappohr. Er ist 35 cm klein und wiegt 7,6 kg.

Mehr Informationen über alle diese Hunde gibt es unter www.agtiere.de

TV-Tipp: Animal Hoarding

Der TV-Sender RTL 2 strahlt morgen, um 23.10 eine Reportage zum Thema Animal Hoarding aus..

Fast immer bezeichnen sich »Animal Hoarder« als Tierfreunde und Tierschützer. Eine Sammel-Sucht beginnt oft mit der Aufnahme von wenigen Tieren, irgendwann wächst die Zahl der Tiere ins Unermessliche. Unter schlimmsten hygienischen Bedingungen, unterernährt und ohne medizinische Versorgung leben mitunter mehrere hundert Tiere auf kleinstem Raum mit ihrem »Halter«. Besonders oft betroffen sind Kleintiere, Nager, aber auch Hunde, Katzen und Vögel. Meist dauert es Jahre, bis eine solche »Sammlung« entdeckt wird - die Sammler sind oft schnell überfordert mit ihren Tieren, können die Missstände aber nicht mehr selbständig erkennen oder beseitigen. Wenn Nachbarn irgendwann, durch Gerüche oder Lärm alarmiert, Polizei oder Veterinäramt einschalten, bietet sich häufig ein Bild vollkommener Verwahrlosung der Tiere.

Auch das Deutsche Tierschutzbüro recherchiert immer wieder zu diesem Thema und konnte in den letzten Monaten sehr umfangreiches Foto- und Videomaterial erstellen. Fotos können Sie hier einsehen: http://www.tierschutzbilder.de/animal-hoarding-2/

Der TV-Sender RTL 2 wird viele Videosequenzen aus dem Archiv des Deutschen Tierschutzbüros nutzen.

Montag, 1. März 2010

Katzennotstand: Wir suchen Pflegestellen




Das Foto zeigt Kätzin Joleen, ca zwei Jahre jung, kastriert, gechippt, geimpft, entwurmt, entfloht, entmilbt. Sie kommt aus einem aufgelösten Gnadenhof und ist, wenn sie Vertrauen gefasst hat, sehr lieb, menschenbezogen, verschmust und zutraulich


Keine Chance für Calvin und Co?

Ob Jimmy, Puck, Maddalina, Jabbar, Kennedy, Lala oder Calvin: Sie warten sehnsuchtsvoll auf ein neues Zuhause. Und mit ihnen auch viele andere Katzen jeden Alters, einzeln oder zu zweit, die sich in der Obhut der Aktionsgemeinschaft für Tiere. Nur noch wenige Wochen, dann wird die jährliche Flut der ausgesetzten Frühjahrskatzen auf den Tierschutz zurollen Es wird  jedes Jahr mehr „lästiger“ Nachwuchs, den niemand will. 
Aber noch sind in Monhein, Langenfeld, Hilden, Haan und Solingen alle Pflegestellen übervoll. Und noch schlimmer: „Wir haben derzeit zehn Katzen, darunter wirklich dringende Notfälle, die wir nicht mehr aufnehmen konnten, auf einer Warteliste vermerkt“, sagt Christa Becker, die erste Vorsitzende der AGT. „Was aber geschieht mit diesen Tieren, wenn wir uns nicht um sie kümmern?“ 
Werden sie, wie unlängst ein 13 Jahre alter Kater, von den Erben des verstorbenen Frauchens einfach in die eisige Kälte nach draußen geworfen, weil sie überflüssig und unerwünscht sind? Auch die Tierschutzorganisationen der Region stehen finanziell und personell mit dem Rücken zur Wand. Wohin mit den Vierbeinern, die niemand mehr will?  

„Wir haben immer wieder mit Notfällen zu tun, wo alte Menschen versterben oder von heute auf morgen selbst zum Pflegefall werden und ihr Tier nicht mehr versorgen können. Aber ohne weitere Pflegestellen können wir nicht mehr helfen“, so Becker.

Pflegestelle kann grundsätzlich jeder werden, der ein oder mehre Tiere, ob Hunde oder Katzen, bei sich aufnehmen und betreuen kann. Der Verein übernimmt in dieser Zeit alle anfallenden Kosten für das Tier und berät und betreut bei allen anfallenden Fragen. Wollen sich Mensch und Tier nach einer Zeit nicht mehr trennen, dann bleiben sie zusammen. Wenn nicht, setzt der Verein alles daran, ein neues, endgültiges Zuhause zu finden.
Aktuell ist besonders der Katzennotstand groß, denn für etliche Hunde unterhält die AGT eine Auffangstation, während die Samtpfoten immer in Familien untergebracht werden. Wer sich vorstellen kann, dem sanften Calvin, dem schmusigen Rabanito,  den schüchternen Katzendamen Coretta, Benet und Joleen oder anderen Tieren ein – auch ein vorübergehendes – Zuhause zu schenken, kann sich melden bei:

Christa Becker
Tel. 02129/31649

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