Freitag, 29. Januar 2010

Kaninchen Lukas-Zuhause gefunden

 
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Lukas, der Hahn im Korb
Lukas, der sympathische Riesenschecke-Mann ist im September 2009 in ein großes Gehege mit zwei Hühnern und einer Häsin zu meinem Mann und mir nach Bonn gezogen.
Auf der Suche nach einem kastrierten Rammler, der zu unserer - nach dem Tod ihrer Lebensgefährtin einsamen - deutschen Riesin passt, sind wir über das Tierheim Bonn an die Kaninchenhilfe „Wir helfen Kaninchen“ geraten. Der Verein hat ständigen Kontakt zur AktionsGemeinschaft Tiere/Kleintiere und darüber ist dann der nette Lukas zu uns gekommen.
Lukas war zuerst sehr scheu. Er kam zwar, wenn ich ins Gehege gegangen bin, angelaufen, aber nur um sich ganz schnell sein Fressen abzuholen und mit vollem Mund schnell wieder weg zu hoppeln. Aber schneller als erwartet hat er sich an seine Mitbewohnerinnen und mich gewöhnt. Naja, als Hahn im Korb ist das vielleicht auch nicht so schwierig ;-)....
Nach wenigen Wochen ist er, für seine Verhältnisse, richtig zutraulich geworden. Wenn ich ins Gehege komme, hoppelt er sofort zu mir und holt sich (am allerliebsten) einen Bananenchip ab. Das ist sein absolutes Lieblingsessen und da kann er einfach nicht widerstehen. Inzwischen frisst er aber ganz gelassen, solange ich neben ihm stehe, von Wegrennen keine Spur mehr.
Mein Mann hat vor Jahren ein großes Holz-Hühner-/Kaninchenhaus gebaut. Es hat zwei Ebenen, oben sind Stangen und Nest für die Hühner und unten haben die Kaninchen ihre Anlaufstelle für Fressen, Trinken, aber auch als Schutz bei Wind und Wetter und für die Nächte sowieso.
Lukas ist sooo lieb und sozial und teilt seinen Lieblingsplatz unter diesem Kleintierhaus und das Futter gerne mit seiner Adelheid. Die beiden sind ein richtiges Liebespaar. Für mich sind sie sogar ein Traumpaar, weil ich Sorge bei der Vergesellschaftung hatte und so froh bin, dass die beiden sich sehr gerne mögen und unzertrennlich sind. Wenn ich einen sehe, und sie zufällig nicht nebeneinander liegen, weiß ich trotzdem: Der andere ist auch nicht weit
Momentan (Januar 2010) sind sie zwar eher „Schneehasen“, da sie ganzjährig draußen leben, aber das macht ihnen gar nix aus. Wenn es ihnen zu ungemütlich ist, gehen sie ins oder unters Häuschen.
Ich möchte die Gelegenheit hier nutzen, mich ganz herzlich für das Vertrauen zu bedanken, mir den Lukas anzuvertrauen. Einen netteren neuen Mitbewohner in unserem Kleintierzoo im Garten hätte ich mir nicht wünschen können.
Ich freue mich jeden Tag über ihn, ganz besonders, weil ich sein Vertrauen erst gewinnen musste, und wir beide so schnell zueinander gefunden haben.
Viele Grüße auch von Lukas aus der Hühner-Kaninchen-WG
Sylvie Häring

Mittwoch, 27. Januar 2010

Der Haustierwahn: Woher kommen die Welpen?

Dieser Fim verdient gesehen zu werden: Der NDR strahlte gestern die Sendung : 45 Minuten - der Haustierwahn aus.  Protagonisten sind die bereits hinlänglich bekannten Herren aus der Vermehrerszene....Sehr sehenswert für diejenigen, die es  ertragen können.

Zum Film geht es hier

Dem Tod von der Schippe gesprungen

Die "7-er Gang"




Ende August 2009 holte uns das Grauen ein: Von einem Langenfelder Bauernhof holte die AGT sieben Katzenkinder, die in einem schlimmen Zustand waren, die nächsten Tage hätten sie nicht überlebt, so schwer waren sie an Katzenschnupfen erkrankt.

Die Mutter Teresa der Katzen in Langenfeld hat sie alle durchgekriegt und die Pflegestelle hat auch schier Unmögliches geleistet. Lediglich das linke Auge von Sorai war nicht mehr zu retten und das linke Auge von Julika ist leicht trüb, was im Erwachsenenalter weggelasert werden könnte, falls es stört. Nun aber sind sie gesund und munter und warten auf neue Zuhause, entweder zu zweit oder zu einer nicht allzu alten vorhandenen Katze oder Katzen:

Kater Kennedy ist sehr dunkel getigert, menschenbezogen und verschmust, hat ein ruhiges Wesen. Er könnte mit einem seiner Geschwister oder als Zweitkatze vermittelt werden.

Kater Jabor ist getigert, menschenbezogen und verschmust, der Schalk sitzt ihm nicht nur im Nacken, sondern blitzt aus seinen Augen; er ist ein richtiger Frechdachs.
Er könnte mit einem seiner Geschwister oder als Zweitkatze vermittelt werden.

Kater Darko ist getigert, menschenbezogen und verschmust und eher von ruhigem Wesen. Er könnte mit einem seiner Geschwister oder als Zweitkatze vermittelt werden.





Kätzin Sorai ist getigert, noch sehr zurückhaltend, sitzt immer im Meterabstand und beobachtet; es wird nicht mehr lange dauern, und sie wird über ihren Schatten springen und streichelnde Hände toll finden. Sorai ist eine sehr neugierige Katze. Sorai mussten wir ein Auge entfernen lassen, was Sorai und ihre Geschwister überhaupt nicht behindert oder stört. Sorai möchten wir mit einer ihrer Schwestern vermitteln.
    
Kätzin Lala ist getigert und noch ziemlich scheu; sie würde gut zu einer anderen, sehr menschenbezogenen jungen Katze passen, aber auch als Dritt- oder Viertkatze wäre sie gut geeignet, Hauptsache Rudel.

Kätzin Celia ist schwarz mit einem Tigerstreifen an der rechten Flanke. Sie ist eifrig darauf bedacht, dass sie genug Streichel- und Schmuseeinheiten mitbekommt, also eine richtige Schmusekatze. Am besten versteht sich Celia mit Julika, sie kann aber auch mit einem ihrer Geschwister vermittelt werden.

Kätzin Julika ist schwarz wie die Nacht, eine sehr liebe Katze, die noch etwas schüchtern ist. Julika könnte gut mit Celia vermittelt werden, aber sie könnte auch mit einem ihrer  anderen Geschwister ein Zweierteam bilden.

Diese Katzen sind keine Katzen, die Ihnen gleich auf den Schoß springen werden. Aber wenn Sie ihnen Vertrauen schenken, werden die Katzen schnell Vertrauen zu Ihnen aufbauen und Sie werden Katzen haben, die Sie abgöttisch lieben. Alle Katzen wissen sich in der Wohnung zu benehmen und haben KEINEN Wunsch nach Freigang. Aber über einen gesicherten Balkon würden sie sich schon freuen!

Diese Jungkatzen sind im Juli 2009 geboren, gechippt, entwurmt und einige sind schon kastriert; für die noch nicht kastrierten werden wir die Kastrationskosten übernehmen.

Wir suchen Nichtraucherhaushalte ohne Kleinkinder; evtl. vorhandene Katzen müssen gegen Katzenschnupfen geimpft sein, damit alle auf der sicheren Seite sind. 

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Langenfeld/Rheinland


Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Dienstag, 26. Januar 2010

Radieschen in der Kunst





Das ist Katerchen Rabanito, was übersetzt "Radieschen" heißt. Er ist ein außerordentlich charmanter und liebebedürftiger Jungkater, bereits kastriert, verträglich mit anderen Katzen. Er ist allerdings eine sensible Seele und braucht viel menschliche Zuwendung. Mehr Infos über ihn unter www.agtiere.de


Gerettet wurde Rabanito von der Schwester der Künstlerin Barbara Klöss aus Düsseldorf. Die hat die Gelegenheit genutzt, beide im Bild festzuhalten und in Szene zu setzen. Hier also Rabanito und seine Retterin als Kunstwerk. Wer sich für andere Katzenkunst von Barbara Klöss interessiert, kann hier klicken  


Montag, 25. Januar 2010

Pico sucht Paten und Pflegestelle


Das war Pico in dem Tierheim, aus dem er kam



Nachdem wir Pico seit 2005 ohne Erfolg beworben haben, haben wir ihn aus der Vermittlung genommen und ein Patentier aus ihm gemacht. Wir hatten gehofft, dass er bis an sein Lebensende in seiner Pflegefamilie bleiben darf. Leider sitzt er jetzt wieder in unserer Hundeauffangstation im Zwinger und versteht die Welt nicht mehr. Wir suchen ganz dringend eine neue Pflegestelle für Pico, ein vorhandener Hund oder Katzen sind kein Problem.



 Hier wird er sach- und fachkundig frisiert

  

Pico ist ein kastrierter Mix-Rüde mit einer Schulterhöhe von ca. 48 cm und einem geschätzten Geburtsjahr von 1998. Pico hat nicht unerhebliche Herzprobleme, die immer wieder tierärztlich begleitet werden müssen. Hinzu kommt eine leichte Futtermittel-Allergie, die aber kaum Probleme bereitet.

Nachdem seine ehemalige AGT-Pflegefamilie den Hund Vasco aufgenommen und glücklich vermittelt hat, konnte sie es nicht übers Herz bringen, die Eltern von Vasco in einem italienischen Tierheim verrotten zu lassen. So kamen Vater Pico und Mutter Sanna ins Ruhrgebiet. Beide Elterntiere waren sehr scheu und sind es Fremden gegenüber immer noch (Sanna ist mittlerweile verstorben). Wenn Pico Vertrauen zu seinen Menschen aufgebaut hat, können diese mit Pico alles machen, angefangen vom Heben ins Auto bis aufs Kuscheln auf der Couch. Überhaupt schmust Pico für sein Leben gern, am liebsten hat er es am Bauch.






Neben einer Pflegestelle suchen wir Paten, die uns bei den nicht unerheblichen Tierarztkosten, die sich bis zum 30.04.2009 auf 2.595,58 Euro beliefen, unterstützen.

Kontakt:
Christa Becker, (0 21 29) 3 16 49
oder E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Samstag, 23. Januar 2010

Radu: Man sieht nur mit dem Herzen gut...


  – das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar (Antoine de Saint-Exupery).

Leider scheinen viele Menschen nur nach dem Äußeren zu gehen, denn wie kann man es sich sonst erklären, dass sich bisher für den fast fünfjährigen kastrierten Mischlingsrüden Radu niemand interessiert hat?

Dabei ist Radu so ein liebenswerter Hund, der äußerst anhänglich und verschmust ist und sich über jegliche Zuwendung freut. Radu hat es verdient, endlich auch ein eigenes Zuhause zu haben, in dem er Familienmitglied sein darf und geliebt wird. Er  ist stubenrein, mag rücksichtsvolle Kinder und kann auch mal für eine gewisse Zeit alleine bleiben.




Radu ist ca. 44 cm groß und wiegt ca. 17 kg. Er kam aus einem der größten Tierheime der Welt – der Smeura – zu uns (http://www.tierhilfe-hoffnung.de/html/projekt_rumanien.html).  Er ist gechippt, geimpft und negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet. Er kann sowohl als Einzel- als auch als Zweithund vermittelt werden.

Beim Gassigehen zeigt er sein einziges Problem: Entgegenkommende Menschen und Hunde werden kategorisch als gefährlich eingestuft und verbellt.

Wir suchen souveräne Menschen – gerne mit Hundeerfahrung – die bereit sind, mit ihm eine gewaltfreie Hundeschule zu besuchen und mit ihm daran arbeiten.

Wer gibt seinem Herzen einen Ruck und Radu eine Chance?

Freitag, 22. Januar 2010

Vortrag von Ärzte gegen Tierversuche bei LESIA

Dr. Corina Gericke

Das Thema Tierversuche war lange medial präsent. Fast scheint es, als ob wir alle uns damit arrangiert hätten und es als alltägliche Normalität hinnehmen. Dabei steigen die Zahlen der gequälten und getöteten Tiere seit Jahren kontinuierlich wieder an. Das machte gestern bei einem Vortrag in Tiermedizinischen Zentrum der LESIA AG in Düsseldorf  Dr. med. vet. Corina Gericke, Mitglied im Vorstand des Vereins Ärzte gegen Tierversuche, mit Zahlen sehr deutlich. Der Verein führt eine eigene Datenbank, in der er aktuelle Tierversuche auflistet: es sind derzeit 3800. Und rund 2,7 Millionen Tiere, davon der größte Teil Mäuse, aber auch rund 800 Katzen, wurden 2007 im Tierversuch verbraucht.
Gericke machte klar, warum aus ihrer Sicht Versuche am Tier unnötig und überflüssig sind:

- Weil Ergebnisse aus dem Tierversuch eben nicht zuverlässig auf den Menschen übertragbar sind. Gericke      erinnerte an getestete Medikamente wie Contergan, aber auch an Vioxx und Lipobay.
-Weil Tiere leidensfähige Geschöpfe sind, die ebenso Schmerz empfinden wie der Mensch.
-Weil Tierversuche für den medizinischen Fortschritt nicht notwendig sind, denn es gibt längst hochspezialiserte Alternativverfahren mit besserer Aussagekraft.
- Weil Jahrzehnte der Forschung und der Tierversuche nichts dazu beigetragen haben, Fortschritte bei der Bekämpfung etwa von Krebs, Aids und Diabetes oder anderen Volkskrankheiten zu erzielen.

Ärzte gegen Tierversuche fordert daher einen anderen Umgang mit Forschung und Medizin und die stärkere staatliche Förderung der Alternativen zum Tierversuch. Gericke: "Diese Alternativmodelle werden pro Jahr mit rund vier Millionen Euro gefördert. Forschung mit Tierversuchen mit mehreren Milliarden Euro."

Eine Zusammenfasssung des Vortrages von Dr. Gericke sehen Sie demnächst auf der Website der LESIA AG unter www.lesia.de  

Ausfürhliches Informationsmaterial zum Thema Tierversuch in Medizin und Forschung  ist erhältlich bei
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
info@aerzte-gegen-tierversuche.de

Donnerstag, 21. Januar 2010

Nabuco-Zuhause gefunden!


Nabucco – ein sanfter Riese - gewinnt die Herzen im Sturm


Hallo,
ich beschloss, wieder einen Hund bei mir zu haben, aber aufgrund meiner gesundheitlichen Probleme kam nur ein älterer Genosse in Frage, da ich einem jungen Tier nicht mit seinem Bewegungsdrang (rennen, joggen, Sport usw.) gerecht werden kann.
Als ich Nabuco mit seinen ca. 9 Jahren auf der AGT-Homepage gesehen habe, war es um mich geschehen: Es war Liebe auf den ersten Blick.
Ich setzte alles daran, diesen süßen Kerl möglichst schnell kennen zu lernen und die AGT-Leute zu überzeugen, dass ich die Richtige für Nabuco bin.
Und es hat geklappt:
Nabuco ist seit einigen Tagen bei mir und meinem Sohn eingezogen. Er ist einfach ein wunderbarer Hund, der zwar seinen eigenen Kopf besitzt, manchmal etwas stur sein kann, indem er zeigt, wohin er laufen will (das ist wohl der Herdenschutzhund in ihm, denn diese Hunde müssen selbständige Entscheidungen treffen, wenn sie mit den Herden allein sind). Ebenso zeigt er an, wenn er genug Streicheleinheiten hat. Aber so einen wunderbaren Hund habe ich zuvor noch nie gehabt.
Er genießt es so richtig, im Mittelpunkt zu stehen, verwöhnt zu werden, Massagen zu bekommen und natürlich Leckerchen (obwohl er damit nicht bestechlich ist).
Von Tag zu Tag taut Nabuco immer mehr auf, kommt sogar schon ab und zu von selbst, um seine Streicheleinheiten abzuholen.
Selbst die Herzen der Nachbarschaft hat er in der kurzen Zeit erobert und auch schon neue Hundefreunde gefunden.

Hier mal ein Aufruf an alle Leute, die sich einen Hund zulegen wollen:

Es muss nicht immer ein Jungtier sein, ältere Tiere geben einem so viel Liebe und Zuwendung. Das kommt vielleicht auch daher, dass sie mehr Lebenserfahrung haben und einfach dankbar sind für ein schönes Zuhause, oder auch das sie nicht mehr diese Flausen im Kopf haben wie ein Jungtier.
Ältere Hunde sind auch sehr lauffreudig.
Es ist ein super schönes Gefühl, einem älteren Tier ein wunderschönes Zuhause zu geben!!!!!!!


Bemerkung der AGT: Danke an Frau Lansley, dass sie Nabuco aus seinem jahrelangen Betonzwinger-Dasein in Rumänien herausgeholt hat.
Danke an Familie Wäger, die ihn liebevoll aufgenommen, runderneuern ließen, ihm deutsche Kultur beibrachten und ihn einfach nur lieb hatten.
Danke an Frau Schneider, die Nabuco zur Dauerpflege aufgenommen hat.

Montag, 18. Januar 2010

Kein guter Tag für Otto

Wir hatten ja neulich über Otto berichtet, der in seinem Leben nur gequält und halbtot geschlagen wurde. Dank vieler Spenden hätte er nun operiert werden können...aber leider...Hier der Bericht seiner Betreuerin von www.flugpate.com

11.01.2010
Heute war heutes großer Tag. Aber leider kein guter....
Wir waren beim Tierarzt. Letzte Untersuchungen, alles nicht so schlecht.
Die Narkose für das CT vor der OP wurde eingeleitet. Ich war natürlich bei ihm. Dann plötzlich hörte Otto auf zu atmem. Aber zum Glück, nach ein paar beherzten Schlägen von der Tierarzthelferin auf Ottos Brustkorb, fing er wieder an zu atmen. Ruhig und normal. Leider stellte sich aber beim CT raus, dass Otto nicht operiert werden kann. Seine Schädigung ist größer als alle Untersuchungen, neurologische Tests und Röntgenbilder bisher ergeben haben. Manche Tiere haben eben nur Pech im Leben. Otto ist leider einer von ihnen....
Es bleibt uns jetzt nur, ihm das Leben so angenehm wie möglich machen. Ihm einen für ihn hergestellten Rollwagen zu kaufen (seiner ist ja ein geliehener, gebrauchter Rollwagen, der nicht ganz richtig passt und ihm Druckstellen verursacht und seine Füsse schleifen lässt).
Er braucht ihm gemachte Schuhe, damit er sich nicht ständig die Füssen und Krallen aufreist. Leider nutzen sich alle Hundeschuhe, die man kaufen kann, nach 2-5 Tagen komplett ab. Ich werde Physiotherapie, Akkupunktur etc versuchen, um den Verlauf der Krankheit zu verzögern.Und noch ein paar andere Dinge, die ihm das Leben schöner machen, wird er benötigen.
Wir werden die Spenden dafür benutzen. Es werden sicherlich nicht alle Spenden dafür gebraucht. Die Spender, die ihre Spenden ganz oder zum Teil wieder haben möchten, bitte bis Ende Februar melden, wir können nämlich leider nicht mehr sehen als die Namen.

Sollten Spenden übrigebleiben, die wir nicht für Otto brauchen und sich die Spender nicht melden, werden wir sie 100%ig für andere Tiere in Not verwenden!!! Dies weisen wir gern jederzeit nach.
Wir danken allen Spendern und Freunden von Otto.

Sonntag, 17. Januar 2010

WDR berichtet über Kastrationsverordnung

ACHTUNG:  Dies ist ein Kommentar, der ausdrücklich eine persönliche Meinung enthält

Die tägliche Lokalzeit aus Düsseldorf hat das Thema Kastrationsverordnung zum Thema gemacht. In einem Filmbeitrag am 16.1. hat der WDR darüber berichtet und Stimmen von Politikern und Bürgern eingefangen. Besonders erschreckend: Die Stellungnahme von Marie-Agnes Strack-Zimmermann, FDP. Die  Dame leugnet schlichtweg, dass Düsseldorf ein Katzenproblem hat. Soviel Unkenntnis verschlägt denjenigen, die  - pardon -  die "Drecksarbeit" machen müssen, dann doch die Sprache. Wie oft mag die Dame wohl nachts, an den Wochenden, im Regen, bei Eiseskälte draußen gewartet haben, dass ihr ein verletztes, krankes, unkastriertes Tier in die Falle gegangen ist, dass ohne menschliche Hilfe elendiglich krepiert wäre. Wie oft hat sie wohl gefüttert, versorgt, gewartet, horrende Tierarztkosten bezahlt und mitgelitten, wenn sich ein Tier wegen  menschlicher Dummheit und Grausamkeit gequält hat? Hat sich denn die Dame schon mal mit Tierärzten, Tierschützern, Biologen unterhalten, oder wie kommt sie zu ihrem Wissen? Wenn Frau Strack-Zimmermann alle ihre Entscheidungen aufgrund solch profunder Recherchen trifft, wie offenbar im vorliegenden Fall, dann armes Düsseldorf, Du tust mir leid..

Die Aktionsgemeinschaft für Tiere stellt allen Tierschutzorganisationen ein juristisches Gutachen zur Verfügung, aus dem hervorgeht, dass die Kommunen verpflichtet sind, einem ungehinderten Wachstum des Katzenbestandes entgegen zu wirken. Daraus geht auch hervor, dass die Städte dem freiwilligen, ehrenamtlichen Engagement ihrer Bürger viel Geld verdanken.

Und noch eines, Frau Strack-Zimmermann: Tierschützer sind mündige Bürger und Wähler.  Sie sind sehr wohl in der Lage, zu beurteilen, wer wirklich ihre Interessen vertritt.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Stadt Düsseldorf beschließt Kastration freilaufender Katzen per Verordnung

Heute hat der Rat der Stadt Düsseldorf beschlossen, eine Verordnung zu erlassen. In dieser Verordnung soll geregelt werden, dass ALLE freilaufenden Katzen kastriert und gekennzeichnet werden müssen. Nach dem Paderborner Modell soll damit nun dadür gesorgt werden, dass die zunehmende Katzenflut auch der verwilderten Katzen in den Städten eingedämmt wird. 

Wir meinen: Das ist ein Meilenstein für den Tierschutz!

Auch wenn einige Ratsmitglieder das Thema offensichlich belustigend fanden, weil sie nicht realisiert haben, welche Relevanz dem Thema zukommt: Damit hat nun die zweite bundesdeutsche Großstadt beschlossen, dem Tierschutz mehr Rechte und eine Handhabe gegen das zunehmende Tierelend zu geben.  Ein kleiner Schritt mit hoffentlich großer Wirkung.

PETA geht gegen Wiesenhof vor

Strafanzeige gestellt hat PETA gegen den Geflügelzüchter Wiesenhof und seine Betriebe, nachdem ein Fernsehbericht von Report Mainz für Aufsehen gesorgt hatte. Wenn die mit versteckter Kamer gefilmten Berichte zutreffen, dann ist das nur wieder ein weiterer Skandal in der Geflügelzucht hierzulande.  Mehr Infos: Hier

Dienstag, 12. Januar 2010

Wo wohnen Deutschlands tierliebste Vermieter?

TASSO hat recherchiert und Erstaunliches herausgefunden: Haus- und Wohnungsbeitzer stehen Menschen mit Tieren übwerwiegend aufgeschlossen gegenüber. Ausnahmen kommen - warum auch immer - aus Aachen....
Hier die neueste TASSO-Medung zu diesem Thema.

Die Immobilien-Suchmaschine immobilo aus Berlin analysierte 10.102 Wohnungsangebote in den 30 größten Städten. Hunde- oder Katzenbesitzer haben in Hamburg die größte Chance, eine neue Mietwohnung zu finden
In 93,5 Prozent der Angebote mit Angaben zu Haustieren wurde diese ohne Einschränkung akzeptiert. Leipzig und Frankfurt folgen mit 85,9 beziehungsweise 85 Prozent. Auch in Dortmund, Bochum und Münster sind Haustiere in über 75 Prozent der Fälle willkommen. Ganz schlecht sehe es dagegen in Aachen aus, wie immobilo-Geschäftsführer Christian Scherbel verrät. 66,7 Prozent der Vermieter würden Haustiere generell ablehnen. In Stuttgart seien es immerhin noch 59,7 Prozent, in Karlsruhe 40,7. Unproblematisch geht es offenbar in Leipzig, Kiel und Hannover zu: In diesen Städten werde lediglich in 2 Prozent der Anzeigen darauf hingewiesen, dass Haustiere unerwünscht sind. "Insgesamt ist Deutschland aber sehr tierfreundlich", kommentiert Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO die Auswertung. "Schließlich akzeptieren 62,58 Prozent der Vermieter Hunde und Katzen und 27,52 Prozent könnten nach Vereinbarung zustimmen. Lediglich 8,53 Prozent der Vermieter lehnen Vierbeiner rundweg ab."
Wie McCreight erklärt, sei ein generelles Tierhaltungsverbot als Klausel im Mietvertrag ohnehin unzulässig. "Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, wird häufig schon im Wohnungsangebot deutlich gemacht, dass sich Mieter mit tierischen Anhang besser gar nicht erst um die Wohnung bewerben sollen", sagt er. "Dabei dürfen Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen, Fische oder auch Schildkröten grundsätzlich auch ohne die Zustimmung des Vermieters gehalten werden."


TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 - 65795 Hattersheim - Germany
Telefon: +49 (0)6190 93 73 00 - Telefax: +49 (0)6190 93 74 00
Email: info@tasso.net - Website: www.tasso.net

Sonntag, 10. Januar 2010

Das Jahr fängt gut an

Nach all den vielen Notfällen, Krankheiten, Schreckensmeldungen und Abschieden des vergangenen Jahres gibt es nun Erfreuliches zu berichten: Einige unserer Schützlinge haben ganz unerwartet in den letzten Tagen ein neues Zuhause bekommen: Camillo, das Kaltblutpferd, hat jetzt ein neues Traumzuhause und einen ebenso "zierlichen" Freund in einem anderen Kaltblutwallach gefunden. Das Minischwein durfte ja schon zu Weihnachten in sein Schweineparadies umziehen. 

Besonders haben wir uns gefreut, dass gleich drei Katzen auf einmal und zusammen eine neue Heimat gefunden haben: Otto und sein Harem Meda und Stina bleiben zusammen! Und Wuschelhund Florenzo beglückt nun auch schon eine neue Familie.

Hier noch ein Bericht, über den wir uns auch sehr gefreut haben. Pärchen tun sich immer schwerer, vermitelt zu werden, zumal wenn sie nicht mehr die jüngsten sind. Aber Fanny und Dee haben es gut getroffen, wie sie selber schreiben:

Meine Schwester Fanny und ich möchten Euch von unserem neuen Zuhause erzählen. Fanny und ich waren bis  vor kurzem in einer Pflegefamilie in Langenfeld. Hier haben wir mit Hilfe von Frau Bernhardt unsere neuen Adoptiveltern kennengelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick, und schon eine Woche nach unserem ersten Treffen wurden wir in unser neues zu Hause nach Duisburg gebracht, ein Einfamilienhaus mit viel Platz zum Toben.

Hier werden wir voll verwöhnt mit allem was man sich als Katze wünschen kann. Hier lernten wir auch eine liebe Frau namens Ursel kennen. Wir konnten uns in ihrem Wohnzimmer richtig wohlfühlen. Ich habe mir sofort ein schönes Plätzchen im Wohnzimmerschrank ausgesucht. Ursel ist die Mutter von unserer Adoptivmutter und eine liebe Person, die uns sehr verwöhnt.

Meine Tabletten, die ich wegen meines müden Herzens einnehmen muss, bekomme ich mit einem Leckerchen. Ihr möchtet wissen, was ein Leckerchen ist? Tatar, Tatar und noch einmal Tatar. Meine Schwester bekommt dann auch Tatar und etwas Speisequark. Ich mag den Quark nicht und deshalb warte ich, bis meine Schwester fertig mit Essen ist und ich den Rest Tatar essen kann.




Wenn es Zeit zum Schlafengehen ist, wird uns auch eine gute Nacht gesagt.  Wir achten dann darauf, dass unsere Adoptiveltern richtig zugedeckt sind. Wir schleichen uns dann aus dem Zimmer und ich lege mich auf die Treppe. Meine Schwester legt sich zum Schlafen in  einen Sessel, der ist ja frei bis zum Frühstück. Wir haben auch Körbchen zum Schlafen, aber darin zu schlafen ist langweilig. Man kann dann nicht beobachten, wer sich wo bewegt. 
Es kommt auch schon mal vor, dass Fanny am Fußende der Betten schläft; dann wird sie mit Radio geweckt und kann sich sofort Streicheleinheiten abholen. Wenn ich mich tagsüber verstecken möchte, kann ich das auch: Im Wohnzimmerschrank habe ich ein eigenes Fach für mich. Hier kann ich mich zurückziehen und habe alles im Blick. Mein Adoptiv-Vater sucht mich dann immer. Mittlerweile findet er mich sehr schnell. Ich suche schon ein neues Versteck. Aber davon erzähle ich Euch das nächste Mal. Auf bald, lasst es Euch auch gut gehen.

Fanny und Dee



Mittwoch, 6. Januar 2010

Akita - der Film



Möchten Sie bald mit diesem Traumhund spazieren gehen?
www.agtiere.de

Montag, 4. Januar 2010

Ihr Kinderlein kommet...


 Sie fragen sich, ob wir für ein Weihnachtslied nicht ein bißchen spät dran sind?  Stimmt, das schon. Aber tatsächlich scheint die alte Regel auch nicht mehr zu stimmen, dass Katzenkinder immer im Frühjahr und im Herbst geboren werden. Wir haben den Eindruck, dass eigentlich das ganze Jahr über Katzennachwuchs bei uns landet. Und dass er zunehmend schlechter vermittelt wird.

Noch einmal. Wir verlangen nicht aus Schikane, dass Katzenkinder nur zu zweit oder zu einer ähnlich jungen Katze abgegeben werden. Wenn sie mit drei Monaten (nie früher)  von der Mutter getrennt werden dürfen, dann sind sie noch lange nicht erwachsen. Und sie brauchen zur gesunden Ausprägung ihres Sozialverhaltens einen Katzenpartner. Das haben die Verhaltensforscher schon lange bewiesen.

 (Foto: Kater Rabanito)


Wir geben also kein Katzenkind alleine oder in eine Alleinhaltung ab, weil wir wissen, dass das nicht artgerecht ist. Wer das nachlesen möchte, kann es bei Dennis Turner, Sabine Schroll oder Paul Leyhausen tun.

Wer aber eine junge Katze hat oder gerne zwei Katzenkinder adoptieren möchte, bitte schön, wir haben die Auswahl:  

Hier vier der sieben graugetigerten Kinder auch schlechten Verhältnissen.


 

Das ist Renates bunte Kinderschar.....


















Und das ist Oleg..




..

Sonntag, 3. Januar 2010

Möhren sind orange













(Bild: Obi und Olga )

Obi ist ein kastriertes Angorakaninchenböckchen, das in einer superharmonischen und ruhigen Partnerschaft mit Kaninchendame Olga lebt. Bevor sie Obi kennen lernte, zeigte sich Olga sehr dominant und gerade anderen Häsinnen gegenüber zickte sie. Es hat sich mit Obi und Olga ein Traumpaar gefunden, dass wir nicht mehr trennen möchten.

Obi leidet  an Elefantenwachstum der Zähne. Er müssen alle 4 Wochen die Schneidezähne und alle 6 Wochen die Backenzähne korrigiert werden. Außerdem benötigt er als Angorakaninchen regelmäßige Fellpflege durch regelmäßiges Bürsten, was er jedoch sichtlich genießt.


Seit rund einem Jahr engagieren wir uns für einen riesigen Kaninchennotfall. Und wir haben in diesem einem Jahr viel gelernt über diese klugen, eigenwilligen, sozialen Tiere. Zum Beispiel, dass sie schrecklich unglücklich sind, wenn sie alleine in einem winzigen Käfig gehalten werden. Deshalb setzen wir uns für eine artgerechte Kaninchenhaltung ein, die die Bedürfnisse dieser Tiere erfüllt. Und dazu gehören in ganz wesentlichem Maße die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang auszuleben, soziale Konakte zu pflegen und zu buddeln.

Wir freuen uns immer, wenn auch andere Tierschützer sich öffentlich aufklärerisch für die Belange von Tieren engabgieren. Wir empfehlen deshalb allen Kanincheninteressenten hier ausdrücklich die Seite www.moehren-sind-orange.de Das ist eine gut gemachte, sehr informative Internetseite zum Thema rund um das Kaninchen.