Donnerstag, 30. Dezember 2010

Und wenn wir auch noch so viele retten ..

..bleiben immer noch die, die es nicht schaffen und die wir nur viel zu kurz bei uns haben durften. Alle haben uns uns tief berührt und wir werden sie nie vergessen: Nabuco, Davidoff, Zapf, Doolittle, Tizia, Kawasaki, Mimma, Bailey, Puck, Bobo. Wir vermissen sie, denn ohne sie ist die Welt ein Stück ärmer geworden.

Helfen Sie den Wildvögeln

Futter ist selbst schnell hergestellt und muss nicht teuer sein...
Hier ein billiges Rezept:
Haferflocken zart
Sonnenblumenöl
Nussbrauch und
Sonnenblumenkerne geschält oder ungeschält
Futterrosinen im Tierfutterhandel günstig zu kriegen. Das Ganze in einer großen Schüssel vermengen...
mehrmals am Tag die Futterstellen nachfüllen...
Auch Äpfel halbiert werden gerne von den Amseln genommen, aber nicht ausschliesslich... Amseln kommen nicht an Futterhäuschen, genauso wenig Tauben...diese am Boden füttern.

Profitips gibt es hier oder einfach mal googeln :

http://www.wildvogelhilfe.org/winterfuetterung/hygiene.html
http://www.deutschewildtierstiftung.de/d...muellschlucker/

Dienstag, 28. Dezember 2010

Tessa in Duisburg entlaufen

Am 24.12. 2010 in Duisburg-Wanheimerort entlaufen: Tessa sprang ihrem Pflegevater am 24.12.10 um 17:30 Uhr vor dem Haus "Zum Lith 98" in 47055 Duisburg-Wanheimerort aus dem Auto. Sie trägt ein blaues Geschirr sowie eine blaue Leine. Tessa ist Fremden gegenüber sehr scheu und wird sich wahrscheinlich auch mit Futter nicht anlocken lassen. Auch auf Autos reagiert sie mit Angst, zudem kennt sie sich in Wanheimerort nicht aus. Tessa ist 4 Jahre alt, gechipt, ca. 40 cm klein und schlank.
Es ist unwahrscheinlich, dass sie versucht, zurück nach Hause (47051 Duisburg, Heusterstr.) zu laufen... vermutlich wird sie Richtung Süden (Düsseldorf) unterwegs sein. Die umliegenden Wälder, Parks ect. wurden seit gestern Abend ununterbrochen abgesucht. Die umliegenden Tierkliniken, Polizeidienststellen, Tierheime bis runter nach Düsseldorf, Wesel ect. sowie Tasso wurden natürlich informiert.
Bitte helft mit suchen, wenn ihr in der Nähe seid oder Tessa seht! Falls ihr sie gesehen habt, dann bitte umgehend auch die Pflegefamilie informieren: Heike Wippich, 0203-3484993 oder 0170-6133045

Kontaktaufnahme auch über mich möglich, ich stehe mit der Orga in Verbindung. 02102.847091 barbara@pro-tier.eu

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www.pro-tier.eu

Stress an Silvester?

In diesen Tagen warnen wieder, wie jedes Jahr, alle Tierschutzorganisationen vor der großen Silvesterknallerei, weil viele Tiere dadurch fürchterlich erschreckt  oder gar traumatisiert werden. Viel lässt sich leider gegen die Böllerei und zum Schutz der Haus- und Wildtiere! nicht tun, aber diese Tipps helfen wenigstens etwas:

Für Hunde und Katzen ist es natürlich das Schönste, ihr vertrauter Bezugsmensch ist in der Nähe und gibt mit seiner Anwesenheit Sicherheit bei der plötzlichen und ungewohnten Knallerei.

Mit Worten trösten zu wollen, ist aber leider der falsche Weg, denn es verstärkt die Angst nur noch. Besser ist es, selbst ruhig und sicher zu bleiben und damit dem Tier zu zeigen, dass alles in Ordnung ist. Gewohnte Streicheleinheiten sind aber erlaubt und können zur Beruhigung beitragen.

Wer Silvester nicht Zuhause verbringt, der sorgt am Besten dafür, dass Hund und Katze Zugang zu ihren gewohnten Rückzugsplätzen haben oder Versteckmöglichkeiten finden: etwa unter dem Bett oder im Kleiderschrank. Lieblingskörbchen oder Decke sollten in einem möglichst ruhigen Zimmer stehen und die Fenster frühzeitig gut geschlossen werden. Herunter gelassene Rollläden oder Jalousien und zugezogene Vorhänge dämpfen außerdem die Geräusche. 

Gassi gehen mit dem Hund? Bitte rechtzeitig, bevor die große Knallerei beginnt. Und Freigang für Samtpfoten? Entweder an diesem Tag gar nicht oder so, dass die Katze rechtzeitig zu Anbruch der Dunkelheit wieder zu Hause ist.

Wer noch mehr tun möchte, kann Pheromonstecker einsetzen, die über Duftstoffe ein Wohlfühlgefühl verbreiten und der Angst entgegenwirken. Eine andere Möglichkeit sind vom Tierarzt verordnete leichte Beruhigungsmittel: Sie können helfen, damit auch die tierischen Lieblinge ganz entspannt ins neue Jahr kommen. 

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Weihnachtsgrüße

Liebe Tierfreunde und Tierhalter, Spender und Förderer der Aktionsgemeinschaft für Tiere,

das Jahr 2010 hat für uns und unseren Tieren viele Höhen, aber auch manche Tiefen gebracht. Im November konnten wir nach genau zwei Jahren unsere Kaninchenstation schließen, weil wir alle rund 300 Tiere, die wir gerettet und gepflegt haben, in artgerechten Verhältnissen unterbringen konnten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern und den Tierschützern, die uns dabei unterstützt haben, diesen riesigen Notfall überhaupt zu bewältigen. Wir sind stolz auf das, was wir gemeinsam geschafft haben.

Unser großer Dank gilt auch allen, die unseren Hunden so lange schon helfen, mit ihnen spazieren gehen, sie füttern, pflegen und begleiten, mit ihnen üben, mit ihnen gegen Ängste und für ein neues Zuhause kämpfen. Auch wenn wir unsere Hundeauffangstation geschlossen und in gute Hände übergeben haben, so werden wir uns doch weiterhin auch um Hunde kümmern.

Den Katzen wird in Zukunft unser Hauptaugenmerk gelten – für sie suchen wir ständig Pflegestellen und Menschen, die ihnen ein gutes neues Zuhause schenken. Wir danken allen, die mit Courage und Engagement den Samtpfoten zu einem besseren Leben verholfen haben.

Tierschutz ist alles andere als einfach und oft ist es sogar furchtbar mitanzusehen, welche Folgen, Dummheit, Gefühllosigkeit und Grausamkeit haben können. Wie immer wir uns auch bemühen, es wird nie genug sein. Mut hat uns gemacht, dass es Menschen gibt, die ohne groß zu fragen, auch schwer zu vermittelnden, scheuen, alten oder kranken Tieren eine Chance geben. Ihnen und allen, die den Tieren und uns ein ganzes Jahr lang durch ihr großes Engagement und ihre Spenden geholfen haben, gilt unser herzlicher Dank.

Wir wünschen Ihnen und Ihren zwei- und vierbeinigen Familienmitgliedern ein wunderbares Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Jahr 2011 und hoffen weiter auf Ihre Verbundenheit.

Ihre Aktionsgemeinschaft für Tiere

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Ivan, der Sensible

Ivan, der Oberschmuser

Von wegen Ivan, der Schreckliche. Ivan ist das einzige aus einem Wurf von sieben Katzenkindern, das noch nicht vermittelt werden konnte. Und deshalb trauert er sehr. Zum Glück lebt er nun mit den sieben anderen AGT-Kindern zusammen und spielt auch schon wieder. Dennoch braucht der extrem menschenbezogene Ivan unbedingt ein neues Zuhause, wo er viel Ansprache und Schmuseeinheiten bekommt. Am schönsten wäre die Vermittlung mit einem anderen Katzenkind oder zu einer bereits vorhandenen jungen Katze in einem Nichtraucherhaushalt. 
Kontakt: Christa Becker, 02129/31649.

Montag, 6. Dezember 2010

Blinder Bummel sucht Pflegestelle oder Zuhause


Der süße Rüde Bummel sucht dringend eine Pflegestelle oder einen Endplatz. Er ist blind und muss noch lernen, mit dieser Blindheit umzugehen. Bummel ist an sich ein sehr lieber, nur etwas schreckhafter Hund. Da er Jäger ist,darf er leider nicht zu Katzen oder Kleintieren kommen. Da er einmal geschnappt hat, darf er auch bitte nicht zu Kindern vermittelt werden.
Er braucht erfahrene Menschen, die auf seine Behinderung eingehen und ihm helfen damit umzugehen. Leider hat er momentan keinen Platz und ist auf der LESIA Station. Bitte helfen Sie uns eine Pflegestelle oder einen Endplatz für Bummel zu finden.
Vielen Dank und liebe Grüße
Gina-Loraine Lenzen
| Tierklinik LESIA
| Adlerstraße 63
| 40211 Düsseldorf
|
| Tel. +49 (211) 322 777 0
| Fax +49 (211) 322 777 20
|
| mail@lesia.de
| www.lesia.de

Freitag, 3. Dezember 2010

Muckel und Lisa verlieren ihre Pflegestelle


Diese beiden netten Kaninchen müssen bis spätestens Ende Dezember ein neues Zuhause oder eine neue Pflegestelle gefunden haben. Wir suchen ganz dringend, da all unsere Pflegestellen besetzt sind: Muckel ist ein sehr verschmuster grau-weiß  kastrierter Schecke, der bereits ca. 10 Jahre alt ist. Seine Partnerin ist das Russenkaninchen Lisa, die erst ca. 3 Jahre alt ist.
Beide Kaninchen sind sehr menschenbezogen und hören auf ihren Namen. Ihre zukünftigen Besitzer werden sicher viel Freude mit diesen Beiden haben. Sie sind auch für Anfänger geeignet, da sie keine Probleme mit sich bringen.Da sie vorher in Innenhaltung gelebt haben, möchten wir sie auch wieder in Innenhaltung vermitteln. Dass damit kein Käfigknast gemeint ist, versteht sich von selbst. Wie alle unsere Kaninchen, sind auch diese beiden gechippt und aktuell geimpft.

Kontakt:
Inge Weih, Telefon ( 02171 ) 74 12 34
oder per E-Mail an:ingeweih@vodafone.de

Dienstag, 30. November 2010

Desio aus der Hundehölle sucht Paten

Gänserupf ist Tierqual

Hamburg, 30. November 2010 - Während die Europäische Union, vertreten durch das wissenschaftliche Gremium EFSA (European Food Safety Authority), über das Kämmen und Bürsten von Gänsen nachdenkt, setzen die EU-Gänseproduzenten ein Zeichen für die Vernunft. Dieses Kämmen und Bürsten sind Methoden, die von Praktikern aus der Gänseindustrie als unrentabler Unsinn bezeichnet werden.

Die zehn führenden EU-Gänsefleischproduzenten unterstützen die Petition von VIER PFOTEN nach einem ersatzlosen, strengen Verbot jeder Art der Entnahme von Federn und Daunen lebender Tiere. Diese Fleischproduzenten sehen in neuen Rupfverfahren und Kontrollen - ebenso wie VIER PFOTEN selbst - keine Chance auf Besserung. Bei diesen Unternehmen handelt es sich unter anderem um den Marktführer ANIMEX, AMI, Goldrob aus Polen, BACS TAK und TRANZIT KER aus Ungarn sowie Ditmarscher und Eskildsen aus Deutschland. Sie alle sehen nur eine Lösung: ein Verbot von Lebendrupf, ohne jedwede Ausnahmen.

Dass der so genannte Mauserrupf sich in Sachen Tierquälerei von Lebendrupf um nichts unterscheidet, zeigen aktuelle Recherchen von VIER PFOTEN: "Es konnte zwanzigmal Mauserrupf dokumentiert werden, dies sind zwanzig Beispiele massiver Tierquälerei", erklärt Marcus Müller, Kampagnenleiter bei VIER PFOTEN.

Die von der EFSA nun geforderten Kontrollen sind ebenfalls zum Scheitern verurteilt, da "die Behörden in den Gänserupfländern wie Ungarn diese Tierquälerei systematisch decken", erklärt Müller: "Wir haben Anzeige erstattet und Bildmaterial von blutenden Gänsen eingereicht - diese Anzeige wurde dennoch eingestellt. Die ungarischen Behörden sehen gezielt weg, wenn Gänse leiden." 

Auch auf Seiten der Daunenindustrie sind Kontrollen kaum möglich. Dies beweist ebenfalls eine aktuelle Recherche von VIER PFOTEN: Der große deutsche Bettenhersteller Böhmerwald forderte ungarische Lieferanten vor der versteckten Kamera von VIER PFOTEN dazu auf, die Herkunftspapiere der Daunen aus Lebendrupf zu fälschen.

Quelle: Vier Pfoten

Sonntag, 28. November 2010

Weihnachtsgeschichten - Lesen für den guten Zweck



Die Tiergeschichten-Autorin Christiane Gezeck hat uns 20 neue Exemplare ihres Buches "Der Gumpfjobber und andere Köstlichkeiten" gespendet. Wer Interesse hat, kann bei uns ein Exemplar zum Preis von 8,80 € zuzügl. 1 € Porto und Versand gegen Vorkasse erwerben. Kontakt: burmann@agtiere.de

„Der Gumpfjobber“ - was mag das sein? Ist das etwas Gutes oder etwas Schlechtes? Nun, schlagen Sie dieses Buch auf, und die kleine Anne wird es Ihnen verraten, während sie sich tapfer auf die Suche nach den Rentieren des „Weinaxmannes“ begibt. Wenn Sie mögen, lernen Sie auch Heinz-Rüdiger kennen, „der so lang war, dass seine Nase schon in der Küche im Fressnapf steckte, während sich sein Hinterteil im Wohnzimmer noch darauf freute“. Sie können Lana und Laura begleiten bei der Aktion „Oma gesucht“ und Sie erfahren, was passiert, „Wen(n) der Schein trügt…“ Dazu reichen wir Ihnen Rezepte für die Herstellung von Großmutterkuchen, Schlehenfeuer, Holunderblütensirup u.v.a.m..- Viel Freude und guten Appetit wünschen wir!

Samstag, 27. November 2010

Notfall: Scala verliert unverschuldet ihre Pflegestelle


Für die sechsjährige Mischlingshündin Scala hatten wir vor einigen Wochen eine ganz tolle Pflegestelle gefunden, wo sie sich sehr gut eingelebt und das Herz ihres Pflegefrauchens erobert hat. Das neue Pflegefrauchen hatte jedoch keine Hundehaltungserlaubnis und nun besteht der Vermieter darauf, dass Scala wieder auszieht. Es sind schon viele Tränen geflossen, aber der Vermieter bleibt hart und lässt nicht mit sich verhandeln. Jetzt hoffen wir alle auf ein Wunder, dass sich kurzfristig eine neue Pflegestelle findet und Scala dieses Jahr Weihnachten nicht wieder im Zwinger verbringen muss.

Scala, die einem Teddybär nicht unähnlich sieht, ist eine menschenbezogene sechsjährige Mischlingshündin mit Traumhundpotenzial. Sie ist ca. 44 cm groß und wiegt ca. 18,7 kg. Scala ist natürlich kastriert, geimpft, gechippt, entwurmt und negativ auf die sogenannten Mittelmeerkrankheiten getestet.

In der Wohnung verhält sie sich vorbildlich, ist einfach nur ein Schatz. Sie ist ruhig, anhänglich, natürlich stubenrein und eine absolute Schmusebacke. Sie ist katzenverträglich und kann auch mal ohne Probleme für einige Stunden alleine bleiben.

Auf manche Umweltreize reagiert sie mit Unsicherheit und bellt dann Fahrradfahrer & Co. an, wenn diese zu dicht an ihr vorbeikommen. Weil sie aber sehr neugierig, gelehrig und mit Futter gut umzulenken ist, kann man mit diesen Situationen gut umgehen.

Kontakt:
Dagmar Klingen, Telefon (01 77) 23 26 261
oder per E-Mail an: klingen(at)agtiere.de

Freitag, 26. November 2010

KOMMENTAR: Langenfeld hat Chance vertan

Es wird keine von der Stadt verordnete Kastrationspflicht für Freigängerkatzen in Langenfeld geben. Das hat die Stadt beschlossen, die zum einen keine rechtliche Handhabe sieht, zum anderen in der Zwangskastrationen einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Man setzt stattdessen auf Aufklärung. Information ist gut, Diskussion auch. Aber das ist nicht alles. Das Thema scheint trotz aller Brisanz in den Köpfen vieler Tierhalter keinen Platz zu haben. In den Köpfen der Politiker scheinbar auch nicht. So manchem Entscheidungsträger wäre zu wünschen, er müsste in eisiger Kälte stundenlang an Futterstellen waren, um verwilderte und kranke Katzen einzufangen oder müsste dem elenden Krepieren der Tiere zusehen, die unversorgt an Katzenseuchen sterben. Es würde aber auch schon ein Blick in die Statistiken der Tierschutzorganisationen reichen, um zu sehen: Das Elend wächst ständig weiter. Die Katastrophe kommt nicht irgendwann, sie ist schon längst da. Wie will sich die Politik zu ihrer Verantwortung bekennen?  Entschiedene Lösungen sind gefragt und kein Herumeiern.

Hier ein Bericht der WZ

Vierpfotenprofis: Gabriele Müller

Der AGT-Kalender für 2011 ist da

Nach einem Jahr Pause wird es im kommenden Jahr wieder einen unserer beliebten Kalender geben. Diesmal in neuem Format, auf dem Sie Ihre aktuellen Termine notieren können. Jedes Monatskalenderblatt zeigt eines unserer vermittleten Tiere: Etwa das Pferd Don Camillo, Bonus, eines unserer Kaninchen oder Kater Gero. Wir wollten aber auch ausdrücklich an die Tiere erinnern, die nicht mehr bei uns sind und die wir nie vergessen werden - wie Nabuco.



Der Kalender kostet vier Euro, die alle dem Tierschutz zugute kommen. Und wenn Sie mehrere kaufen und verschenken möchten, gibt es natürlich auch Rabatt. Wenn Sie neugierig geworden sind, dann können Sie sich den Kalender hier schon einmal anschauen. Bestellungen nimmt entgegen: Hilde Hentrich,
hhentrich@aol.com. 

Donnerstag, 25. November 2010

Alt, abgeschoben, überflüssig? Sammy und Tammy

Sammy verliert sein Zuhause, weil in die neue Vermieterin nicht duldet


Sammy ist kastriert, geimpft, gechippt und für gesund befunden.Er ist ein sehr menschenbezogener Kater, der auch keine Probleme mit Fremden hat. Er schmust gerne, hat aber auch aufgrund seines Alters seine Ruhephasen, so dass er auch gut für ganztags Berufstätige geeignet ist.Wir suchen für unseren Sammy ein neues Zuhause in einer rauchfreien Wohnung bei Leuten, die einem netten Kater einen schönen Lebensabend geben wollen. Hunde, andere Katzen und Kinder kennt Sammy nicht.
 
Die trauernde Tammy gibt auf

Auch für Tammy ist kein Glück in Sicht: Sie kommt von einer alten Dame, an der sie sehr hing und die alles wieder gut gemacht hat, was Tammy in ihrer Jugend angetan wurde. Nun ist Tammy allein, trauert furchtbar und gibt sich auf. Sie muss derzeit mit mehreren anderen Katzen zusammen leben, was ihr überhaupt nicht gefällt. Wer kann Tammy helfen?
Kontakt: 0202/7379140

Montag, 22. November 2010

Nachricht von Grace

Erinnern Sie sich noch an Grace? Sie kam ursprünglich aus Ägypten zu uns und hatte inzwischen ein tolles Zuhause gefunden. Ihre beiden Jungs haben ihr einen eigenen Blog gewidmet und nun aktuelle Urlaubsfotos eingestellt: http://allaix.blogspot.com

Sonntag, 21. November 2010

Katzenpärchen sind so schwer zu vermitteln


Heute schon wieder eine Hiobsbotschaft: Jeany und Piet brauchen wirklich dringend eine neue Unterkunft. Nachdem sie eigentlich doch bleiben sollten, kam heute der Anruf, das sie so schnell wie möglich ausziehen müssen. Es klappt eben einfach nicht mit der vorhandenen Katze, die vor allem Jeany böse mobbt. Wohin mit den beiden?
Was wäre das schön, wenn sie nicht schon wieder hin und her geschubst würden, sondern endlich ein wirkliches Zuhause finden könnten...
Und warum will niermand Rochus und Puck? Oder Coretta und Joleen, Agusta und Suzuki, Balthazar und Melchior? Alle sind nett, jung, unkompliziert, freundlich, verspielt Was kann ein Mensch mehr wollen?
Coretta

Coretta, leicht verfremdet



Ihre beste Freundin Joleen

 Hier unsere beiden schwarz-weißen Goldstücke Rochus und Puck


Und als letzte noch die Grautigerfraktion mit Balthazar und Melchior, Suzuki und Agusta

Melchior
und sein Freund Balthazar























Agusta










Suzuki

 
Kontakt Vierpfotenprofis: 0202/7379140

Donnerstag, 18. November 2010

Einsamer Rasmus sucht große Liebe

Der dreijährige Rasmus ist ein wirklicher Pechvogel! Er hat in diesem Jahr bereits von drei Partnertieren Abschied nehmen müssen und hat zu guter Letzt auch noch sein Zuhause verloren. Zur Zeit sitzt er einsam und allein auf einer Pflegestelle und langweilt sich sehr. Rasmus ist ein Teddy-Mix-Kaninchen und hat ein seidenweiches, wunderschönes anthrazitfarbenes Fell. Er ist sehr lieb und zutraulich und verhält sich gegenüber Artgenossen sehr sozial. Rasmus kann daher problemlos sowohl in eine bestehende Gruppe integriert als auch mit einer netten Partnerin vergesellschaftet werden. Wer gibt Rasmus ein neues Zuhause mit ausreichend Platz in Innenhaltung, netter Gesellschaft, leckerem Essen und viel Liebe?!
Rasmus ist gechippt, kastriert und geimpft und wohnt zur Zeit in Dormagen. 

Kontakt:
Inge Weih, Telefon ( 02171 ) 74 12 34
oder per E-Mail an:ingeweih@vodafone.de



Mittwoch, 17. November 2010

Der nächste Durchbruch: Hildesheim beschließt Kastrationspflicht

Während die großen Städte isch offensichtlich schwer tun - warum auch immer - eine Kastrationsregelung für Freigänger zu beschließen und auch umzusetzen, preschen die kleineren Kommunen vor. Hildesheim hat beschlossen, dass Katzen, die Freilauf haben, gekennzeichnet und registriert sein müssen. Und: Wer füttert, ist verantwortlich dafür. Das ist der einzige Wermutstropfen bei dieser an sich sehr lobenswerten Sache: Wie stellen sich die Stadtväter vor, dass jemand, der aus Mitleid hilft, auch noch die Kastrationskosten übernehmen soll? Hier sind Lösungen gefragt, um diesen guten Ansatz auch zu einem guten Ende zu führen.
Quelle: AHO aktuell

Sonntag, 14. November 2010

Wer kontrolliert eigentlich Tierhalteverbote?

Neues von ZERGportal
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Aus einer verwahrlosten und völlig verdreckten Wohnung in Frankfurt-Rödelheim retteten Tierärzte des Ordnungsamtes in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main am Donnerstagvormittag 27 Tiere.

Eine 40-jährige Frankfurterin hielt trotz eines bestehenden Tierhaltungs- und Betreuungsverbotes mehrere Katzen, Chinchillas, Kaninchen, Bartagamen, Axolotl, Zierfische sowie je eine Wasserschildkröte und eine Ratte. Die Frau, die bereits 2008 und 2009 durch unsachgemäße Tierhaltung aufgefallen war, machte durch eine Anzeige im Internet erneut auf sich aufmerksam, indem sie Katzenwelpen zum Verkauf anbot. Eilig wurde ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss erwirkt und die Wohnung der “Tierfreundin“ geöffnet.

Wie das Ordnungsamt meldet, habe es selbst erfahrenen Tierärzten bei dem Anblick die Sprache verschlagen, da sich in der Wohnung unzählige Tierkäfige, Terrarien und Aquarien fanden, teilweise bis unter die Decke gestapelt, flächendeckend Tierfäkalien in jedem Raum und ein beißender Geruch, der die Luft zum Atmen nahm. Die abgedunkelte Wohnung wurde nur durch das Licht der Terrarien beleuchtet. Ferner hätten die Beamten freilaufende Katzen, aber kein Futter und Wasser für die Tiere gefunden, der Pflege- und Ernährungszustand sei dramatisch schlecht gewesen, und sie hätten in der gesamten Wohnung nicht nur abgemagerte und apathische Tiere gesehen, sondern auch bereits mumifizierte Kadaver. Die lebenden Tiere konnten gerade noch rechtzeitig sichergestellt und im Tierheim untergebracht werden.

Die Tierhalterin erwartet eine Strafanzeige.

Quelle: Stadt Frankfurt am Main
http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=8440&_ffmpar[_id_inhalt]=7496963


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http://ZERGportal.de
Das Tierschutzportal für Tiere in Not

Mittwoch, 10. November 2010

Kann man fleischlos glücklich und gesund sein?

Isst Du wirklich gar kein Fleisch? Vegetarier kennen diese immer gleiche Frage und das völlig ungläubige Gesicht des jeweiligen Gegenübers dazu. Wer es müde ist, immer die gleiche Antwort zu geben, kann in Zukunft auf diese Website verweisen: Bilder sagen mehr as 1000 Worte.

Dienstag, 9. November 2010

Zuhause für Zwei: Coretta und Joleen

Wir haben einige Katzen, die nur im Doppelpack vermittelt werden möchten. Sie hängen aneinander oder leben schon lange zusammen. Deshalb möchten wir für diese Damen und Herren ein gemeinsames Zuhause finden, auch wenn es vielleicht einfacher wäre, sie getrennt zu vermitteln. Dazu gehören: Coretta und Joleen



Diese beiden Hübschen, geschätzte drei Jahre alt,  kommen ursprünglich von einem Gnadenhof in Thüringen. Sie waren in keinem guten gesundheitlichen Zustand, sind aber inzwischen tierärztlich bestens versorgt und in der Pflegestelle mit viel Zuwendung richtig aufgeblüht.
Die schwarz-weiße Joleen ist die  Verschmustere von beiden und genießt jede Streicheleinheit. Coretta ist Menschen vor allem fremden Menschen gegenüber anfangs vorsichtig, spielt dafür aber sehr gerne mit Angeln, Federwedeln und anderem Spielzeug.Und inzwischen ist auch sie schon sehr schmusig geworden und nur Fremden gegenüber noch misstrauisch.
Beide suchen sensible ruhige Menschen und eine Wohnung mit einem gesicherten Balkon oder einem Garten, wo sie die Sonne genießen können. Sie sind kastriert, geimpft, gechippt und werden gemeinsam vermittelt.

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de


Montag, 8. November 2010

Kommentar zum Antrag der Grünen: Katzenkastration

Endlich. Endlich zeigen Politiker, dass sie verstanden haben. Während sich Städte wie Düsseldorf noch mit Formalien herumquälen und juristische Bedenken hegen, einen einmal gefassten Ratsbeschluss in die Tat umzusetzen, ergreifen die Grünen im Bundestag die Initiative. Gut und richtig so. Denn jeder Tag bringt uns der nächsten Katzenkatastrophe, die unweigerlich kommen wird, etwas näher. Wer sehen und lesen kann, der weiß, wie sehr die Tuerchützer überfordert sind, das ständig wachsende Elend noch in den Griff zu bekommen. Appelle und Aufklärung sind gut und richtig. Aber es geht offensichtlich nicht ohne Vorschrift - traurig, aber wahr. Auch die alleine wird das Problem nicht lösen, aber sie wird dazu beitragen, es zu verringern. In diesem Sinne: Ein guter, ein wichtiger, ein längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung, der den Grünen viele Sympathien aus Tierschutzkreisen einbringen wird. Weiter so.

Grüne fordern im Bundestag Kastrationspflicht für Katzen

Betreff: Antrag auf Kastrations-Kennzeichnungs und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen

Liebe Tierfreunde,
im Auftrag vom Verein "Strassenkatzen Rhein-Erftkreis e.V." möchte ich Ihnen heute folgende Mitteilung machen. Die Grüne Bundestagsfraktion hat jetzt einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der u.a. die Kastrations-Kennzeichnungs und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen fordert.

Den Antrag können Sie unter folgenden Link herunterladen:
http://www.tiervermittlung.de/Gruener_Antrag_Tierschutz_staerken.pdf

Das Schreiben von Bündnis 90/Die Grünen lautete wie folgt:

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Sehr geehrte Frau Stautzebach,

wie bereits angekündigt, haben wir jetzt einen Antrag zum Schutz von Heimtieren (insb. auch der streunenden Katzen) in den Bundestag eingebracht.

Um das Problem der unzähligen und sich immer weiter fortpflanzenden streunenden Katzen einzudämmen, setzen wir uns mit dem Antrag u.a. dafür ein, dass Katzen gekennzeichnet, registriert und kastriert werden.
Außerdem wollen wir endlich klare, einheitliche Regelungen für den Umgang mit bzw. die Zuständigkeit für Fund- und herrenlose Tiere schaffen. Wegen unklarer Bestimmungen erhalten die Tierheime häufig nicht die (volle) Erstattung ihrer Ausgaben, die sie zur Erfüllung kommunaler Aufgaben - der Versorgung von Fundtieren - aufbringen.
Insbesondere seit der Finanz- und Wirtschaftskrise haben daher sehr viele Tierheime mit massiven Problemen zu kämpfen und müssen teilweise sogar Aufnahmestopps verhängen. Um die sehr wichtige Arbeit der Tierheime aufrecht zu erhalten, brauchen wir eine Entlastung der Tierheime!

Den kompletten Antrag sende ich Ihnen im Anhang zu. Den Antrag wollen wir Anfang Dezember in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages debattieren und zur Abstimmung bringen. Gerne können Sie den Antrag auch an Interessierte weitergeben.

Mit freundlichen Grüßen

Christina Söhner
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Büro der Parlamentarischen Geschäftsführerin Undine Kurth MdB Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Dorotheenstr. 101
10117 Berlin
Tel.: 030.227-75225
Fax.: 030.227-76506
undine.kurth.ma02@bundestag.deundine.kurth.ma02@bundestag.de>
www.undine-kurth.de<http://www.undine-kurth.de>
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Tiervermittlung.de
http://www.tiervermittlung.de

Samstag, 6. November 2010

Sprühhalsband

Köpfchen statt Knöpfchen
...das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.

Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund „gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt... und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft. „Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll... und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!
Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben, dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrsten Sinne des Wortes!) wird.

Es gibt aber noch mehr Probleme: Der Hund weiß nie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird, befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicherheit. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht in Anwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötig verunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Sie wirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oder dadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oder zwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen, sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit Freunden Karten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten ein oder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfach ausgelöst werden – ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werden merken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitem nicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohl man ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dann wieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach dem Auftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wieder stundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehme Vorstellung, nicht wahr?!

Aber es gibt noch weitere Probleme. Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedankliche Verknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenn er zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihm damit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsam ist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinen Kind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut – und den Strafreiz damit verbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser auf Abruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelöste Aggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dann ratlos, weil ihr Hund „plötzlich“ kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt, mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich in meiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rodesian Ridgeback Rüde, dessen Sprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte. Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, der Zweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen des unerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sich inzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe der Hündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihm kuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und das konnte man sich nicht erklären... Was hatte man diesen beiden Hunden angetan! Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vor seiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nicht verstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielte und tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz des Sprühhalsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hunde abzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfach nicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie über die angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn Hunden mit einem solchen Schicksal gegenüber steht – oder es packt einen einfach nur die Wut.
Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden so schnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreiche andere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allen möglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlsäurehaltigen Getränkeflasche, das Zischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hund vorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der oben erwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unter den Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tat ich nicht, weil ich Durst hatte – trauriger Weise gehört es inzwischen schon fast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mir vorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitet wurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin war auch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem „Flaschentest“ auf den Kopf zusagte, dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Das wollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dass ich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihres Hundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihr erklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allen möglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese „unerwünschten Nebenwirkungen“ nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärt hatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage, ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder ob sie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zu erlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beiden eigentlich schlimmer ist...

Last not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommen sein, dass das Gerät durch andere Funkfrequenzen oder sogar die Fernbedienung eines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöst wurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nur herumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert die Erwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote auf Fehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kann zum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert oder gar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leer ist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichts geschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hund denn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) in den Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immer wieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall das Ausbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens) kommt.

Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbänder sind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. Manche Hunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernte Hilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigen oder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sie unkalkulierbaren Strafreiz leben. Um diesen Tieren – und ihren verzweifelten Haltern – zu helfen, braucht es ein meist lang angelegtes, gut durchdachtes Training, das den Hund aus dieser erlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.

Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienung eine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben. Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende und denkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und deren Lernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kann deshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede Methode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vor Anwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfall nach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde gelten sollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

Mit freundlicher Genehmigung von
© Clarissa v. Reinhardt, animal learn

Donnerstag, 4. November 2010

Neues Standardwerk der Katzenliteraur


 "Was Katzen wirklich wollen" ist ein lesesnswertes Buch - für jeden Katzenanfänger, denn hier werden die Grundlagen des Katzenverhaltens wissenschaftlich fundiert erklärt - und dabei immer verständlich und spannend. Es ist aber auch ein Buch für die fortgeschrittenen Katzenfans - denn es geht im hinteren Teil um Problemverhalten und Lösungen, praxisah und gut nachzuvollziehen. Insgesamt hat dieser neue Titel wirklich das Zeug, zu einem Klassiker unter den Katzenratgebern zu werden. Das liegt an den beiden Autorinnen, Birgit Rödder und Dr. Mircea Pfleiderer, die gemeinsamn dafür sorgen, dass Mensch nun endlich versteht, was seine Katze wirklich will. GU, 16,99

Dienstag, 2. November 2010

Zwei Jahre Kaninchennotfall: Endlich ein Happy End

Manchmal haben selbst unsere hartgesottensten Kaninchenfans den Glauben daran verloren. Daran, dass wir irgendwann sagen können: Alle sind gerettet, alle haben ein neues, gutes Zuhause. Aber wir haben es geschafft. Damals, im November vor zwei Jahren, konnte niemand absehen, dass wir zwei Jahre lang damit beschäftigt sein würden, die Folgen von menschlicher Dummheit und Selbstüberschätzung zu beseitigen. Und wenn wir gewusst hätten, wie viel Mühe, Arbeit, Mitleiden und nicht zu vergessen wie viel Geld das fordern würde - hätten wir es dann getan?
Nach dem anfänglichen Elan und dem unbedingten Willen zu helfen kamen auch die Tage, wo unsere ehrenamtlichen Kaninchenbetreuer nahe daran waren, alles hinzuwerfen. Kein Wochenende, kein Feiertag, an dem sie nicht im Einsatz waren, gefüttert und Medikamente verabreicht haben,  gepäppelt, gebürstet, geschmust, Gehege geschrubbt, Müll geschleppt, Käfige desinfiziert und mitgelitten haben. Da war zum Schluss nur noch Erschöpfung. Aber nun ist auch die Freude groß, dass es geschafft ist. Rund 300 Tiere aufzunehmen und gut unterzubringen, das ist eine Energieleistung ohnegleichen, auf die wir stolz sind.
Und die wir nicht alleine hätten schaffen können. Zahllose Tierfreunde haben uns geholfen: Mit Rat und Tat, mit Spenden, mit moralischer Unterstützung und vor allem damit, dass sie, ohne lange zu fragen, auch Tieren geholfen haben, die sonst keine Chance gehabt hätten.
Was bleibt, ist die Hoffnung, dass Tiersammlern in Zukunft keine Chance mehr gegeben wird, Tierelend in solchem Ausmaß zu produzieren. Und dass es Menschen gibt, die früher und rechtzeitig den Mut finden, solche Zustände anzuprangern und öffentlich zu machen.

Montag, 1. November 2010

Vor der Anschaffung eines "Kampfhundes"....

Iserlohn (NRW). In der letzten Zeit musste einigen Besitzern von so genannten gefährlichen Hunden die Haltung der Tiere untersagt werden, da sie die gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen zur Haltung nicht erfüllten. Das Iserlohner Ordnungsamt war entsprechenden Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen. In der Vergangenheit hatte die unsachgemäße Haltung auch bereits zu einer sofortigen Wegnahme eines Hundes geführt.
Der Pitbull Terrier, der American Staffordshire Terrier, der Staffordshire Bullterrier und der englische Bullterrier gehören zu den so genannten gefährlichen Rassen in NRW. Sowohl Kreuzungen innerhalb dieser Rassen als auch mit anderen Hunden gelten als “gefährliche Hunde” im Sinne des Hundegesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (LHundG NRW).
Die Haltung solcher und einiger weiterer Hunderassen ist erlaubnispflichtig und nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Dazu zählen unter anderem die Volljährigkeit des Halters, die notwendige Sachkunde und es muss ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden.
Außerdem wird immer wieder ein weiterer entscheidender Faktor bei der Anschaffung eines solchen Tieres außer Acht gelassen. Ein “gefährlicher Hund“ darf in NRW nur aus einem Tierheim oder einer tierheimähnlichen Einrichtung übernommen werden. Die Zucht, der private Erwerb oder sonstige private Anschaffungen sind verboten. Die Vermittlung aus einem Tierheim an private Halter soll die Tierheime entlasten und liegt daher im besonderen öffentlichen Interesse. Das Ordnungsamt weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass eine Person, der die Haltung bereits untersagt und deren Hund sichergestellt wurde, diesen Hund nicht wieder aus dem Tierheim zurück bekommen kann.
Grundsätzlich gilt die ausdrückliche Bitte, sich vor Anschaffung eines Hundes beim Ordnungsamt über die gesetzlichen Vorschriften zu informieren. Denn auch die Kenntnis der geltenden Rechtslage zählt zu einer verantwortungsvollen Hundehaltung.

Für weitere Informationen und Fragen zum Thema “gefährliche Hunde” steht Alexandra Carius beim städtischen Ordnungsamt unter Telefon 02371 / 217-1630 oder per E-Mail unter ordnungsamt@iserlohn.de gerne zur Verfügung.

Quellen:  Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Freitag, 29. Oktober 2010

Der erste November ist Weltvegantag

VIER PFOTEN warnt: Fleisch schadet Tieren, Klima und Gesundheit - Fettleibigkeit laut OECD „Volkskrankheit“

Nicht erst seit das Thema Fleischkonsum durch Jonathan Safran Foers neues Buch „Tiere Essen“ heiß diskutiert wird, warnt die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN vor dem Konsum von Tierprodukten. Die VIER PFOTEN Kampagne „Fleisch ist Klimakiller Nr. 1“ veranschaulicht den Zusammenhang von Tierproduktkonsum und Klimawandel, aber auch Zivilisationskrankheiten und vor allem Tierquälerei.

Jeder zweite Mensch in den 33 OECD-Staaten wiegt zu viel, jeder sechste ist fettleibig. Schwer Fettleibige sterben laut aktueller OECD-Studie acht bis zehn Jahre vor Normalgewichtigen. Deren Gesundheitskosten seien um mindestens 25 Prozent höher, denn sie haben häufiger Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, etc. Diese Zivilisationskrankheiten und zugleich Haupttodesursachen werden durch Tierproduktkonsum sehr stark gefördert. Während immer mehr junge Leute – und da überwiegend Frauen – Fleisch weitgehend oder ganz vom Speiseplan streichen, gibt es Bevölkerungsgruppen, die der Werbung auf den Leim gehen und immer noch mehr Fleisch konsumieren. „Ganz nach dem Motto ‚Nach uns die Sintflut’ werden sowohl das Tierleid als auch der Klimawandel und die Folgen für die eigene Gesundheit verdrängt“, so Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. Seit den 1950er Jahren hat sich Fleisch vom Luxusprodukt zum Massenbilligprodukt entwickelt: Dumpingpreise, Aktionen und Großpackungen verleiten zu Hamsterkäufen und Massenkonsum. Das Grundnahrungsmittel Brot ist oft schon teurer als Fleisch. „Es ist Zeit endlich hinter die Werbefassade zu schauen, umzudenken und wirklich tierfreundlich und gesund zu leben – vegetarisch oder sogar vegan“, so Stadler anlässlich des Weltvegantags.

„Auf der ganzen Welt richten die Wetterkapriolen immer mehr Schäden an. Laut einer Studie der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) verursacht die Tierproduktion 18 Prozent der Treibhausgase, laut World Watch Institute sogar 51 Prozent! Die Alternative: „Einfach mal die rein pflanzlichen Burger, Nuggets, Schnitzel, Bratwurst, Cevapcici, Fleischkäse etc. probieren, für die man Geschmacksgewohnheiten nicht aufgeben muss. Es gibt sie bereits in vielen Supermarktketten“, empfiehlt Stadler abschließend.

Quelle: Stiftung VierPfoten

Dienstag, 26. Oktober 2010

Nachwuchs zum zweiten: Auch wieder sieben





Diese Kinder sind am 11. August 2010 geboren; wir haben ihnen folgende Namen gegeben: Annabella (schwarz mit weißem Brustfleck), Donatella (graugetigert mit schwarzen Streifen), Edward (grauschwarz-getigert mit weißen Pantöffelchen und Stiefelchen), Ivan (schwarz mit weißen Abzeichen), Jost (grau-schwarz-getigert mit weiß), Krabat (schwarz mit einem weißen Schnütchen und Brüstchen), Schlemil (weiß mit schwarz-grauen Abzeichen).
Die Kinder haben eine Mutter, die sie liebevoll aufgezogen und erzogen hat. Trotzdem mußte aufgrund der Menge der Kinder mit der Flasche zugefüttert werden, so dass auch diese Kinder sehr sehr menschenbezogen sind.Sie können Anfang November in neue Zuhause einziehen, dann werden sie auch geimpft und gechippt sein.
Wir möchten aus den Sieben drei Paare bilden, wobei die Konstellation egal ist. Für das ungrade Kind suchen wir ein ein Zuhause, wo bereits eine ähnlich junge Katze lebt oder es kann mit einem Kind von Chanel zusammen leben. Wir vermitteln die Kinder nur in rauchfreie Wohnungshaltung, weil die häufigste Todesursache bei Katzen bis zu 2 Jahren Autounfälle sind. Das wollen wir den Katzen, den neuen Leuten und auch uns ersparen. Vermittlungsradius: ca. 30 km um Langenfeld/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:
Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49
oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de





Mittwoch, 20. Oktober 2010

Nachtrag vom Herbstfest

Nachdem das Herbstfest-Planungsteam schon seit Monaten mit den Vorbereitungen des AGT-Herbstfestes beschäftigt war und die fleißigen Helfer schon am Vortag mit dem Aufbau in der St. Paulus Gemeinde in Langenfeld begonnen haben, ist es dann endlich soweit: Am Samstag, 02. Oktober 2010, pünktlich um 11:00 Uhr eröffnen wir gut gelaunt und motiviert das vierte AGT-Herbstfest. Es ist toll, was wieder alles auf die Beine gestellt wurde und alle sind schon gespannt, wie das bei den zwei- und vierbeinigen Besuchern ankommen wird.

Am Ende des Tages sind zwar alle erschöpft, aber zufrieden mit dem schönen Tag, an dem wieder viele interessante Gespräche rund um das Thema Tier-u. Tierschutz geführt wurden. Natürlich ist es für uns immer ein besonderes Highlight, unsere ehemaligen Schützlinge wiederzusehen oder von ihren neuen Dosenöffnern Geschichten aus ihrem neuen Zuhause zu hören. 
  
Wir hatten uns wieder Sonnenschein gewünscht, waren aber dann doch zufrieden, dass Petrus es gut mit uns meinte, indem er den Regen rechtzeitig abstellte - was bei den Wetterkapriolen der letzten Wochen nicht selbstverständlich war.
   
Unsere Hobby-Fotografen Marion Müller und Dirk Wilms waren mit ihrer Kamera unterwegs, um auch alles festzuhalten.



Star des diesjährigen Herbstfestes war eindeutig Felix, der mit seiner schweinischen Art sehr schnell die Besucher mit seinem Charme einwickelte.  Aufmerksamkeit ist Felix gewohnt, denn er hat schon einige Fernsehauftritte absolviert. Im Hauptberuf ist Felix allerdings Therapeut- gemeinsam mit seinem Menschen Daan Vermeulen besucht er Altenheime und "spricht" mit dementen Menschen.  



Aber auch die Hunde zeigten auf dem Parcours der Hundeschule Fairplay aus Rommerskirchen, was sie so alles können.



Auch in diesem Jahr war das Glücksrad, bei dem es viele tolle Gewinne gab, wieder gut besucht und die Helfer hatten alle Hände voll zu tun.


Am Stand der Hundeauffangstation freute man sich über das Interesse an den Brustgeschirren - besonders bei Haltern, deren Hunde bisher am Halsband geführt wurde. Außerdem bestand Interesse an den Themen Impfen und Pflegestelle. Natürlich gönnte man sich zwischendurch auch mal eine Pause, denn wer kann bei diesen süßen Köstlichkeiten am Kuchenbuffet schon standhaft bleiben?


Auch das Team aus dem Bereich AGT Kleintiere freute sich über reges Interesse an einer artgerechten Kaninchenhaltung.



In der Küchen wurde entgegen mancher Vorurteile gezeigt, dass Vegetarisch richtig lecker sein kein. Am Kuchenbuffet konnte man sich über die Nachfrage auch nicht beklagen und so manchem fiel es schwer, sich bei dieser großen Auswahl zu entscheiden.






Wie auch in den letzten Jahren konnte man bei Heidi Temme die Lose für unsere Tombola erwerben.
 

Erstmalig bei uns zu Gast waren Mitarbeiterinnen von Lesia - Zentrum für Tiermedizin Düsseldorf - in der bereits schon einige Tiere der AGT erfolgreich behandelt wurden.


  

Trödeln für den guten Zweck - hier kamen Trödel-Fans auf ihre Kosten 



 
Pünktlich zur Herbstzeit informierte die Igelschutz Interessengemeinschaft Wuppertal über unsere stacheligen Freunde.

 Wer wollte, konnte auch professionelle Fotos von seinem Vierbeiner machen lassen.


 Hier werden liebevoll gebastelte Einzelstücke zugunsten von Patenhund Shana verkauft.



 
Das Thema Tierbestattung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das Tierbestattungshaus Essen freute sich über viele interessierte Besucher.


 Auch in diesem Jahr durften wir die Firma Vet-Concept wieder bei uns begrüßen.


 
So ein Tag kann ganz schön anstrengend sein und die ersten zeigen schon Ermüdungserscheinungen...