Mittwoch, 30. Dezember 2009

Otto kann gerettet werden

 

(Foto: Pixelio, Klein) 

Das sind zwei frohe Botschaften für einen versöhnlichen Jahresausklang: Das Minischwein, über das wir berichtet haben, darf nun in Freiheit leben und Tageslicht genießen.
Und für für Hund Otto (voriger Post) ist eine Spende eingegangen, die es erlaubt, ihn operieren zu lassen.Mit Glück wird er sich dann bewegen und sein Leben endlich einmal genießen können. Die Tierschützer von Flugpate.com haben versprochen, zu berichten, wie es ihm geht.

Wir verabschieden uns von Ihnen bis zum nächsten Jahr und wünschen Ihnen und ihren Vierbeinern das Wichtigste: Gesundheit und Glück.

Ihre Aktionsgemeinschaft für Tiere

Dienstag, 29. Dezember 2009

Otto: Zum Krüppel geschlagen



 Otto ist ein Riese. Er ist der Typ Hund, bei dem einige Menschen die Straßenseite wechseln, denn er ist ein großer, schwerer Hund und er ist pechschwarz. Dabei hat Otto ein Gesicht wie ein Knuddelbär und so ist auch sein Charakter. Einen lieberen Hund gibt es nicht.
Und Otto ist ein ganz armer Kerl.

Otto wurde geschlagen und getreten, immer wieder und immer wieder. Erst zerschlugen sie ihn seine Zähne, so, dass keiner seiner Zähne mehr als ein Stumpen ist.

Aber das reichte diesen „Menschen“ nicht, sie schlugen ihn weiter. So lange bis sein Rücken zerschlagen war und er nicht mehr gehen konnte. So lebte und litt der große, starke Otto Monat für Monat, Jahr um Jahr irgendwo in Polen.

Wie viele Monate oder Jahre Otto die Quälereien aushalten musste, wissen wir nicht.

Irgendwann wurde Otto einfach auf die Straße gesetzt. Er war ja er nutzlos für seine Halter. Er war eine Last, die nur Futter verbraucht. Sie setzten ihn, der sich nicht mehr bewegen konnte,  einfach aus.
Da lag er nun, dieser große, schwarze Hund, irgendwo auf der Straße in Polen. Unfähig  aufzustehen, unfähig zu gehen. Er lag dort Tag für Tag. Menschen gingen an ihm vorbei und Otto freute sich, aber niemand interessierte sich für ihn. Und er lag da und lag da, hilflos, und wartete auf ein Wunder.

Aber irgendwann geschah „sein“ Wunder! Es kam in kleinen Portionen: Es kamen die  Hundefänger und sammelten Otto ein. Er hatte etwas Glück im Unglück. Otto kam in ein „Tierheim“ und wurde sogar tiermedizinisch untersucht. Der Tierarzt stellte Spondylose fest.

Für Otto war es das Todesurteil, denn wer in Polen will einen kranken Hund, der sich nicht bewegen kann? Niemand! Aber das Tierheim wird regelmäßig von einer kleinen Gruppe Tierschützer aus Deutschland besucht. Diese Tierschützer helfen dort so gut es geht. Es handelt sich nicht um einen Tierschutzverein, sondern um Einzelkämpfer, die sich mit ganzen Herzen dort engagieren. Eine der Tierschützer kontaktierte mich, Bettina, und ich nahm Otto auf.
Otto ist unglaublich lebensfroh. Und nachdem mehrere kleinere Krankheiten wie eine Augenentzündung, starker Durchfall, seine runtergeschliffenen, blutenden Pfoten behandelt wurden, nahm ich Ottos eigentliche Erkrankung in Angriff.
Otto rutscht nur auf seinen Po durch die Gegend, da er seine Hinterbeine so gut wie gar nicht bewegen kann. Der Tierarzt in Polen sagte aber den Tierschützern, mit ein wenig Training und Physiotherapie würde er zumindest kurze Strecken wieder gehen könnte. Aber das stimmt leider nicht (was aber die Tierschützer natürlich nicht wussten).


Foto: so „läuft“ Otto auf seinem Po:


Es kam durch die Untersuchungen beim Tierarzt heraus, dass Otto durch starke Schläge auf den hinteren Wirbelbereich einen verschobenen Wirbel hat, der nun seine Nerven dort abdrückt. Deshalb kann Otto seine Hinterbeine nicht mehr bewegen. Dieser Wirbelverschub könnte operiert werden und die Chancen, dass Otto wieder laufen könnte, wären gut.



Durch die Tierschützerin Karin Schramm hat Otto lieberweise einen Hunde-Rollwagen erhalten, mit dem er super zurecht kommt. Ich hab überlegt, dass Otto auch so super leben könnte und man ihm eine OP ersparen könnte.


Durch weiterführende Untersuchungen kam allerdings heraus, dass Otto auch im vorderen Wirbelsäulen-Bereich Schäden durch Schläge hat. Wenn diese nicht operiert werden, dann wird  Ottos Lähmung immer weiter fortschreiten, bis er auch seine Vorderbeine nicht mehr bewegen kann. Das wäre dann wieder Ottos Todesurteil.
Otto muss leider auf jeden Fall operiert werden, um ihn zu retten. Otto wird sonst in einigen Monaten völlig gelähmt sein.

Flugpate.com ist kein Verein, sondern besteht nur aus uns 2 Privatpersonen, Stephan und Bettina.
Da jeder von uns beiden flugpaten.com-Leuten selbst  nicht wenig eigene Tiere haben und ich,Bettina, auch noch einen langjährigen alten und kranken Pflegehund auf einer Pflegestelle, für den ich (sehr gern) aufkomme, können wir die OP leider nicht bezahlen. Das, was wir finanziell aufbringen können, das werden wir selbstverständlich für diese OP bezahlen, das ist keine Frage, aber  Otto braucht auch Eure Hilfe!!!!

Die OP kostet ca EUR 1600,- bis EUR 1800 Euro. Der Tierarzt, der sie durchführt, ist ein Spezialist und ein großer Tierfreund. Wir fahren von Hamburg nach Frankfurt, weil dieser Tierarzt uns absolut von Tierschützern empfohlen wurde! Und er ist nicht teuer!!!
Otto ist so ein unglaublich lieber und sanfter Hund, der nur gute Charaktereigenschaften hat.
Er hat es so sehr verdient, dass ihn die Menschen helfen, nachdem Menschen nur schlechtes angetan haben!
Wer kann Otto ein bisschen helfen?  Jeder Euro hilft Otto!!!
Wir werden jeden gespendeten Euro veröffentlichen (natürlich mit Namen des Spender, auf Wunsch aber auch ohne!) und wir werden selbstverständlich jederzeit Kontoeinsicht gewähren!!!!!

Unser Konto, von dem wir unsere Tierschutzschützlinge bezahlen:
Stephan Lehmann
Konto: 981417462
BLZ: 44010046

Wir sind ja leider noch kein Verein (werden das aber jetzt beantragen, um noch besser Tieren helfen zu können, deshalb können wir zur Zeit leider noch keine Spendenbescheinigungen ausstellen.

Ich danke Euch im Namen von Otto von ganzen Herzen!!!!

Liebe Grüße
Bettina
www.flugpate.com

Dienstag, 22. Dezember 2009

Tragt in die Welt nun ein Licht!

 
Posted by Picasa


Candy liebt alle guten Menschen und wünscht ein frohes Weihnachtsfest!

Tragt in die Welt ein Licht! Grundschulklasse sammelte für unsere Kaninchen

Zwei Tage vor dem Heiligen Abend leuchtete der Stern der Weihnachtszeit hell über Monheim. Die Klasse 4b der Lottenschule hatte wochenlang Geld gesammelt, die Kinder hatten eifrig Arbeiten in Haus und Garten verrichtet und einen kleinen Geldbetrag dafür erbeten.
Stolz übergaben sie heute zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Timmers-Knight die Spende an mich, Marita Römer, Vorstandsmitglied der AGT Kleintiere.
Sage und schreibe 137 Euro sind für unsere Kaninchen in der Auffangstation in Langenfeld zusammen gekommen, eine stolze Leistung!

27 Viertklässler saßen heute Morgen um 9 Uhr mucksmäuschenstill im Kreis als ich mit meinem südfranzösischen Fundhund „Candy“ den Klassenraum betrat.
Ich setzte mich dazu, und Candy begrüßte sofort jedes Kind im Kreis schwanzwedelnd, ließ sich ausgiebig streicheln und kraulen, war völlig entspannt.
Die Kinder hatten viele Fragen zu den Kaninchen, von denen ich einige große Fotos mitgebracht hatte, wollten alles über Tierschutz und Tierheime erfahren.
Ich erzählte von der Arbeit der AGT, von Kaninchen, Hunden und Katzen, ergänzt durch eigene Geschichten der kleinen Zuhörer.
Die Lebensgeschichte des niedlichen vierbeinigen Besuchers Candy berührte die Kinder, hatte sie doch ein „Happy End“, was ja nicht immer bei Tierschutzgeschichten der Fall ist.
Am liebsten hätten sie Candy als ihren Klassenhund adoptiert. Candy hätte das gefallen, so viel Aufmerksamkeit und so viele Streicheleinheiten gibt’s sonst selten.
Nach 45 Minuten verließen wir die supernette Klasse 4b, die in Zukunft dem Tierschutz immer positiv gegenüber stehen wird.

Zwei Vertreter der regionalen Presse, „Wochenanzeiger“ und „Center-TV“, waren auch dabei.
Center-TV wird heute bestimmt noch seinen Beitrag in „Düsseldorf-Aktuell“ senden.

Bundeswehr: Katzen durch Aushungern vertreiben?


Wir veröffentlichen hier eine Information der IG Pro Katzenschutzverordnung.
Sie können mit Ihrer Stimme dazu beitragen, dass ein Skandal wie dieser einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Und Sie können hier eine Petititon unterschreiben!


Hunger und Kälte: So feiern die Katzen in der GFM-Rommel-Kaserne in Augustdorf Weihnachten

In der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf bei Detmold (Kreis Lippe) leben 30 verwilderte Hauskatzen. Diese Tiere wurden auf Bitten der Bundeswehr im Jahr 2003 von einem großen Tierschutzverein kastriert und seitdem täglich betreut. Die Tiere kamen regelmäßig zu den zwei kontrollierten Futterstellen und behinderten den Kasernenalltag nicht.
Seit Donnerstag sind die Futterstellen vom Kasernengelände entfernt. Seit Freitag dürfen wir die Kaserne nicht mehr betreten um die Katzen zu versorgen. Die Ausrede der Bundeswehr ist, dass die Futterhäuser ja nun nicht mehr auf dem Kasernengelände stehen und wir somit auch keinen Zugang mehr benötigen. ABER: Die Katzen kennen und akzeptieren den neuen Standort der Futterhäuser nicht, halten sich weiter im Kaserneninneren auf und hungern!!!! Die Versetzung  der Häuser fand viel zu schnell statt, auf unsere Bitte den Katzen mehr Zeit einzuräumen wurden wir arrogant abgewiesen. Es wurde sogar gedroht die Tiere zu erschießen, wenn wir nicht langsam Ruhe geben.  Die Bundeswehr und die zuständige Wehrbereichsverwaltung West in Düsseldorf sind ausführlich darüber informiert, dass dieses Vorgehen  einen eklatanten Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt. Doch das scheint dort Niemanden zu interessieren, vielmehr macht man sich noch über uns lustig und rät uns die Bundeswehr doch zu verklagen wegen den Katzen!!! Ist das zu fassen, eine solche Arroganz und Ignoranz von einer Bundesbehörde? Sind die nicht an das Tierschutzgesetz gebunden?
Für die Katzen bedeutet dieses gesetzeswidrige Verhalten der Angehörigen der Bundeswehr nur eines -Leid! Sie haben nun zum ersten Mal seit 6 Jahren mit Hunger und Kälte zu kämpfen, ihre Futterstellen sind verschwunden und sie irren ziellos auf dem Kasernengelände umher. Und das bei diesen Temperaturen!!!!
Das ein derartiges tierschutzwidriges Verhalten von der Bundeswehr in Augustdorf an den Tag gelegt wird, ist einfach nur beschämend und mit dem Verhaltenskodex eines Staatsbürgers in Uniform nicht in Einklang zu bringen, aber vielleicht sind ja die ehrenvollen Bundeswehrangehörigen alle im Auslandseinsatz!
Wir wollen uns so nicht geschlagen geben und bitten nun alle Katzenschutzvereine und Tierfreunde tätig zu werden. Bitte mailt oder ruft bei den unten stehenden Nummern an und beschwert Euch, die Katzen haben leider keine Stimme also müssen wir das Wort ergreifen. Eine solche Ungerechtigkeit gegenüber unseren Mitgeschöpfen können wir nicht so auf sich beruhen lassen. Also meldet Euch dort, zeigt, dass Ihr damit nicht einverstanden seid, nur so haben wir eine Chance die Katzen weiter versorgen zu dürfen und die Katzen eine Chance auf Leben!
Wer noch mehr Infos möchte, kann mich gerne anmailen und ich schicke dann den gesamten bisherigen Schriftverkehr zu. Leider ist das zu umfangreich um es hier einzustellen.
Im Namen der Katzen bitte HELFT!!!!!!!!!!!!
Hier nun die Kontaktdaten zum Beschweren: 

Pressestelle der Kaserne in Augustdorf:
Presseoffizier SK
Telefon: (05237) - 91 - 2059
Fax: (05237) - 91 - 2115
E-Mail:
PzBrig21zentralerposteingang@bundeswehr.org
 
Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Augustdorf
Lopshorner Weg 49
32832 Augustdorf
Telefon: +49 (0) 5237 91 - 0
Telefax: +49 (0) 5237 91 - 2718
E-Mail:E-Mail
BwDLZAugustdorf@Bundeswehr.org
Lasst Euch dort verbinden mit Herrn Schramm, der ist im Thema und der Chef dort!
Wehrbereichsverwaltung West
Vizepräsident (ist voll im Thema, wurde von uns vermehrt angeschrieben)
Herr Niepenberg
Telefon: 0211-9592345
Leiter landwirtschaftliches Dezernat
der Wehrbereichsverwaltung West
 Herr Böhm (unser Ansprechpartner in der Sache)
Tel: 0211-9592143
 
Allgemeine Mail  Adresse ist:
 
Und zum guten Schluss noch die ganz Wichtigen in Berlin:
Leiter Pressestelle Steffen Moritz
Telefon: (+49) 030 - 1824 - 8230
Fax: (+49) 030 - 1824 - 038240

Zentrale Servicenummer nach Dienst und am Wochenende, das ist doch sehr schön, also wer heute Abend noch Lust hat, kann dort gerne schon mal anrufen

Hintergründe + Bilder + Fakten: www.bundeswehrkatzen.de  


Sonntag, 20. Dezember 2009

Ochs und Esel? Pferd und Schwein

Meist hat ein Tierschutzverein wie wir es ja mit Hunden und Katzen und Kaninchen (!) zu tun. Diesmal haben wir zwei Notfälle der besonderen Art: Ein Minischwein und ein Pferd suchen NICHT zusammen ein neues Zuhause. Aber bei beiden ist es wirklich dringend....


Notfall Nummer eins: Kaltblutpferd



Das damalige Fohlen Don Camillo wurde vom Schlachttransport nach Italien freigekauft. Heute ist er ein stattlicher Wallach, reinrassiges Noriker-Kaltlbut. Aus persönlichen Gründen kann er nun nicht mehr gehalten werden. Dreijähriger Norikerwallach ( wird im Februar vier Jahre), Dunkelfuchs mit langer Doppelmähne, ca. 1,60m groß, braucht keine Eisen, hat super feste Hufe, lieb beim Doc und Schmied. Er ist gechipt und hat Brandzeichen, außerdem regelmässig geimpft und hat einen Pass sowie Papiere. Ist angeritten (kennt Reitergewicht und Führen mit Reiter) absolut kinder- und hundeverträglich, allerdings noch etwas "flegelhaft" muß noch ein bischen was lernen fürs Leben.
Abgegeben wird er NICHT unter dem "Schlachtpreis" bevor noch jemand auf dumme Gedanken kommt!!!!!!

Kontakt:
"Tatzenexpress"
Häusl.Tierbetreuung für ALLE Felle
Inh.E.Willemsen
In der Fleute 125
42389 Wuppertal
Tel:0202/9620624
Mobil:0177/3395514
Web:www.tatzenexpress.de

Notfall Nummer zwei: Minischwein



Dieses zweijährige Schwein wird extrem schlecht gehalten. Es ist männlich und kastriert und seeeeeeehr menschenbezogen und anhänglich.


Eine AGTlerin hat sich darum gekümmert, der AmtsVet hat Auflagen gemacht, was aber nichts genützt hat. Jetzt wollen die Leute das Schwein von sich aus abgeben. Jetzt müssen wir schnellstmöglich eine neue Unterkunft finden.
Wer hat eine Idee, wo es untergebracht werden kann? Die Zeit drängt...
Kosten brauchen nicht getragen zu werden.

Ansprechpartner:
Christa Becker, (0 21 29) 3 16 49
oder E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Freitag, 18. Dezember 2009

Manche mögens weiß....




Was ein echter Schlittenhund und ganzer Kerl ist, der ist schwarz und hat Klappohren. Den bringt auch ein bißchen Schnee nicht aus der Ruhe. So wie Lynley.




Kommentar von Akita:
"Schnee: Na ja, muss auch nicht wirklich sein, Husky hin oder her"















Und Bellamie, ganz Dame:
"Mach schneller mit dem Foto, ich friere!"





Mehr Infos? Hier

Dienstag, 15. Dezember 2009

Schwarz-weiße Weihnachten?





Weihnachten wird für einige von unseren Pflegestellen ganz schön schwarz-weiß: Calvin, Galina, Rabanito, Coco, Schneewittchen, Maddalina, Rochus, Severin und Puck und viele andere Katzen mehr wollen endlich eine Familie...
www.agtiere.de

Buchtipps für Tierfreunde

Fehlt Ihnen noch eine Geschenkidee für Weihnachten? Tierfreunde freuen sich bestimmt über "Fachliteratur", sei es zum Thema Verhalten, Haltung, Erziehung oder Gesundheit. Eine kleine Auswahl zu Hunden, Katzen und Kleintieren haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Samstag, 12. Dezember 2009

Rosco: kluger Hund sucht passende Menschen



Unser Basset-Beagle-Mix Rosco ist auf Nikolaus 2006 geboren, ein kastrierter, geimpfter und gechippter Rüde. Er wurde ursprünglich als Welpe auf Gran Canaria von Deutschen, die sich zeitweise in Spanien aufhalten, von einem Tiervermehrer gekauft und dann bei uns abgegeben, weil man nicht mehr mit ihm zurecht kam. Das Ergebnis des kompletten Mittelmeerchecks war negativ.


Seine Schulterhöhe beträgt ca. 30 cm und er wiegt ca. 20 kg. Rosco ist menschenbezogen, verschmust und anhänglich, fährt gerne im Auto mit und kann auch mal eine gewisse Zeit alleine zuhause bleiben. Er versteht sich ohne Ausnahme mit allen seinen Artgenossen und freut sich immer wenn er einen trifft, der dann auch noch mit ihm spielt.

Rosco ist ein sehr intelligenter Hund, der entsprechend seiner Intelligenz gefördert und ausgelastet werden will. Ansonsten fängt er an sich zu langweilen und ist schnell frustriert. Wenn man ihn fordert, ihm Aufgaben stellt (z. B. das er etwas suchen soll) oder mit ihm Denksport macht, sieht man richtig wie er aufblüht und mit Begeisterung bei der Sache ist. Außerdem liebt es Rosco an der frischen Luft zu sein und liegt stundenlang in der Sonne im Garten oder auf der Terasse. Deshalb wäre es natürlich schön, wenn es in seinem neuen Zuhause einen eingezäunten Garten geben würde (ist aber keine Bedingung). Rosco kann sowohl als Einzel- als auch als Zweithund vermittelt werden, kleine Kinder oder andere Haustiere sollten nicht im neuen Zuhause wohnen.

Außerdem braucht Rosco hundeerfahrene, geduldige Menschen mit Engagement und Zeit, die liebevoll aber konsequent mit ihm umgehen. Neben vielen neuen Herausforderungen und Abwechslung im Alltag sind für Rosco vor allem klare Regeln, Geduld und viel Souveränität seitens seines Menschen wichtig, denn ansonsten übernimmt er das Ruder.

Rosco ist bestimmt kein einfacher Hund, aber wer einen Hund mit Charakter und eigener Persönlichkeit zu schätzen weiß, der wird mit Rosco nicht nur viel Spaß, sondern auch einen treuen Begleiter durch dick und dünn haben.

Kontakt:
Nina Schön, (02 01) 999 68 33
oder E-Mail an: schoen(at)agtiere.de

Freitag, 11. Dezember 2009

Wochenpost Langenfeld schreibt über unsere Kaninchen

Wir freuen uns sehr, dass die lolaken Medien so viel über unsere Kaninchen berichten.
Hier geht es zum Artikel in der Wochenpost

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Fragen an: Maria Cruz Dacal


Maria Cruz Dacal ist Tierheilpraktikerin, Schwerpunkt klassische Homöopathie. Und sie die Expertin für scheue Katzen, die für einen Tierschutzverein immer schwer zu vermitteln sind. (http://www.cruz-dacal.de/)

Was machst Du bei der AGT?

Ich therapiere kranke Katzen auf den jeweiligen Pflegestellen und kümmere mich vor allem um die halb verwilderten Katzen.

Die „Kunst“, halb verwilderte Katzen zu zähmen, betreibe ich schon seit 2001. Damals war ich in meinem Heimatland Spanien im Urlaub und habe selbst eine scheue Straßenkatze eingefangen und nach Deutschland mitgenommen. Mein Lebensgefährte war übrigens an dieser Aktion nicht ganz unbeteiligt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Ahnung, wie ich mit dieser scheuen Katze umgehen sollte und wie sie sich überhaupt entwickeln würde.
Doch mit viel Zuwendung und Geduld - aber auch einer großen Portion Hartnäckigkeit und Konsequenz - habe ich es geschafft, aus dieser Straßenkatze eine angenehme, liebenswürdige und unendlich dankbare Hausgenossin zu machen. Das war ein tolles Gefühl, und seit dieser Erfahrung habe ich ein besonderes Herz für halb verwilderte Katzen.



„Nina“ hatte 7 schöne Jahre bei uns mit jeder Menge Streicheleinheiten, gutem Futter und einem warmen Plätzchen an der Heizung. Leider ist sie letztes Jahr gestorben. Wir vermissen sie sehr und werden sie nie vergessen.

Thema scheue Katzen: Was ist das größte Problem?

Das Problem ist, dass scheue Katzen entweder schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben oder überhaupt keine Menschen kennen. In beiden Fällen haben die Tiere sehr große Angst, laufen in Panik davon, verstecken sich nur und gehen sofort in Abwehrhaltung, wenn man sich ihnen nähert. Weil sie absolut unzugänglich sind und sich nicht streicheln lassen, haben sie so gut wie keine Chance, in ein Zuhause vermittelt zu werden. Denn leider wollen sich die wenigsten Menschen die Mühe machen, mit solchen Tieren zu arbeiten. Und ich gebe zu, dass es sehr aufwändig ist. Aber bisher hat es sich IMMER gelohnt. Jede halb verwilderte Katze, die entsprechend therapiert wurde, ist zahm geworden!

Wie kannst Du da helfen?

„Streicheltherapie“ heißt das Geheimnis! Natürlich geht das anfangs nicht mit den Händen. Ich benutzte einen schmalen Stock, z. B. das Ende einer Spielzeugangel, der mir als „Handverlängerung“ dient. Dabei gehe ich mit viel Ruhe und Geduld auf diese „besonderen“ Katzen zu und lasse mich überhaupt nicht davon beeindrucken, dass sie spucken, fauchen, kratzen und beißen. Es ist sehr wichtig, keine Angst zu haben, sonst lernen die Tiere, dass sie den Menschen mit diesem Verhalten vertreiben können.
Ich beginne die Streicheltherapie immer am Kopf, genauer gesagt, zwischen den Ohren. Die beste Gelegenheit dafür ist, wenn die Tiere im Korb oder in einer Höhle liegen. Irgendwann merken sie, dass der Stock ihnen nichts tut und fangen an, die Berührungen zu genießen. Wenn dieser Punkt erreicht ist, verkürze ich die Abstände zwischen Hand und Stock allmählich, so dass ich die Katzen schließlich mit der Hand streicheln kann. Bis zu diesem Punkt ist es ein langer Weg, man muss schon sehr hartnäckig sein!

Natürlich unterstütze ich das Ganze auch mit einer homöopathischen Therapie. Das geht aber erst, wenn die Katzen soviel Vertrauen gewonnen haben, dass sie in meinem Beisein fressen, sonst kann ich die Mittel nicht verabreichen.


Was war der schönste Erfolg?

„Betty Barclay“ ist eine wunderschöne weiße Katze mit blauen Augen. Ein Tierschützer brachte sie aus Mallorca mit, weil die dortige Sonne bei weißen Katzen oft Hautkrebs verursacht. „Betty“ kam also zur AGT. Als ich sie mir ansehen wollte, warnte mich Frau Becker eindringlich: „Passen Sie bloß bei dieser Katze auf! Sie hat den Menschen, der sie eingefangen hat, krankenhausreif geschlagen!“ Ja, das stimmte. Allerdings muss ich zu „Bettys“ Verteidigung sagen, dass sie völlig panisch auf das Einfangen reagiert und sich in der Decke, die in der Falle lag, verwickelt hat. Der Tierschützer griff hinein, um die Decke anders hinzulegen. „Betty“ muss Todesängste ausgestanden haben, so sehr hat sie sich gewehrt.
Als ich sie das erste Mal sah, lag sie in einer Höhle. Ich begann die Streicheltherapie, wie immer, mit dem Stock und habe mich von Frau Beckers Warnung überhaupt nicht einschüchtern lassen. „Betty Barclay“ ließ es zu - ohne mich anzugreifen. Nach einigen Wochen konnte ich sie mit der Hand streicheln und aus der Hand füttern. Ich habe nicht aufgegeben und an „Betty“ geglaubt. Ich wusste, sie würde es schaffen.
Mittlerweile ist „Betty Barclay“ vermittelt worden. Ich sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mit einem lachenden, weil sie jetzt ein neues Leben anfängt und mit einem weinenden, weil ich diese wundervolle Katze nicht mehr wöchentlich sehen kann. Alles Gute, „Betty Barclay“!



Dienstag, 8. Dezember 2009

Zwei Kaninchen fanden ein gutes Zuhause



Finn und Dell
Am Anfang war der Wunsch unserer 9-jährigen Tochter nach Haustieren.
Da wir Haustiere in unserem Garten mit integrieren wollten, war uns recht schnell klar, dass wir gerne Kaninchen haben möchten.
Bei der Kaninchenstation der AGT in Langenfeld sind wir dann auch schnell fündig geworden.
Dort gab es ein liebes Pärchen, Finn und Dell, das wir sogleich in unser Herz geschlossen hatten.
Beide wurden im Frühjahr wohl völlig abgemagert aufgefunden.
In der Zwischenzeit haben wir uns um eine passende Behausung in unserem Garten für die beiden gekümmert.
Als dann alles soweit fertig gestellt war, brachte Fr. Bruckert uns die beiden Tierchen Anfang September nach Hause.
Wir hatten den Eindruck, dass sich beide in ihrer neuen Behausung sehr schnell wohlfühlten.
Finn und Dell (der Name stammt wohl von "Findelkinder") haben sich bei uns sehr gut integriert.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die AGT, die die beiden wieder so gut aufgepäppelt hat.
Wir denken, dass unsere beiden neuen Familienmitglieder bei uns ein schönes Zuhause gefunden haben.
Herzliche Grüße von Familie Göpfert aus Langenfeld.

Tierschutzverbände gemeinsam gegen Wühltischwelpen

Endlich tun sich drei große Tierschutzorganisationen zusammen und machen auf ein Problem aufmerksam, das alle angeht: Den illegalen Welpenhandel. TASSO, der Bund gegen Mißbrauch der Tiere und der Europäische Tier- und Naturschutz starten eine große angelegte Aufklärungs- und Informationskampagne. Menschen, die einen Hund von einem Welpenhänlder erworben haben oder auch von einem deutschen Massenvermehrer, können sich melden und ihre Erfahrungen schildern. Darüber hinaus gibt es auch Info- und Aufklärungsmaterial bei allen drei Organisationen oder hier

Montag, 7. Dezember 2009

Illegaler Welpenhandel - auch vor unserer Haustür

Alle Tierschutzorganisationen warnen beständig vor illegalem Welpenhandel. Nun scheint es so zu sein, dass die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage den Handel mit Jungtieren aus Osteuropa erst so richtig ankurbeln. Die Berichte kommen fast täglich, oft aus Österreich als Durchgangsland für die Hundemafia.
Aber auch vor unser aller Haustüre wird frech und dreist mit dem Elend der Tiere gehandelt.
Vor wenigen Tagen fiel etwa in Haan ein Mann auf, der mit einem wenigen Wochen alten Welpen und offensichtlich gefäschten Papieren versuchte, den Passanten Geld zu entlocken. Die herbei gerufene Polizei sah sich außerstande einzugreifen.....

Wer auf herumreisende Hundehändler trifft, sollte in jedem Fall sofort mit seinem zutändigen Veterinäramt Kontakt aufnehmen. Nur dort sitzen Fachleute, die erkennen können, ob das in den Papieren angegebene Geburtsdatum dem tatsächlichen Alter entspricht und ob alle notwendigen Impfungen vorhanden sind.

Sollten Ihnen vor Supermärkten Menschen mit einem Hundewelpen auf dem Arm auffallen, die von der angeblichen Mutterhündin  begleitet werden und die nur den Welpen verlaufen wollen, dann alarmieren Sie bitte sofort die Behörden.

Inzwischen liegen uns Erkenntnisse vor, dass die Welpen wechseln, der erwachsene Hund aber immer der gleiche ist. Wir möchten uns nicht ausmalen, was aus den offensichtlich schwachen und kranken Jungtieren geworden ist.

Samstag, 5. Dezember 2009

Animal Hoarder zeigt sich wieder!

Nach unserem Presseaufruf und der erfreulichen Berichterstattung in RP, WZ, NRZ, Wochenpost, Wochenanzeiger und Center-TV können wir leider noch keine Erfolgsmeldungen bezüglich reichlich fließender Spenden veröffentlichen. Aber man muss Geduld haben.
Viel schlimmer ist, dass der uns allen bekannte Animal Hoarder seine böse Fratze nun wieder zeigt.
Er schreibt widerliche Kommentare zu dem NRZ-Artikel und belästigt ein Vorstandsmitglied der AGT mit obszönen Anrufen.
Aber er kann machen, was er will. Wir sind stärker, denn wir sind die Guten!

Artikel in der "Rheinischen Post"






Zum Vergrößern bitte anklicken

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Berichterstattung bei "Der Westen"




Die Kollegen von der NRZ waren zu Besuch bei unseren Kaninchen und haben ihren Text auch online zum Lesen parat gestellt. Interessant, wie schnell sich schon wieder diejenigen per Kommentar aus der Deckung trauen, die zwar keinen Finger gerührt haben, aber ja immer alles besser wissen.
Wir laden Sie ein, Text und Kommentare dort zu lesen. Und an alle Besserwisser: Wir freuen uns über jeden, der Müll schleppt, Dreck fegt, sein Auto voll Mist lädt und abtransportiert, zum Tierarzt fährt, Nächte durchwacht, durch die Gehege kriecht, Futterkisten schleppt und selbst noch Heu und Stroh aus eigener Tasche bezahlt....Nur zu, kommen Sie vorbei.

Noch mehr freuen wir uns über diejenigen, die einem Tier ein artgerechtes Leben als NICHTKINDERSPIELZEUG bieten wollen. Fragen Sie uns, wir helfen gerne.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Die Presse zu Besuch bei unseren Kaninchen

Die Lage in unserer Kaninchestation spitzt sich zu: Noch warten und 50 Tiere, die meisten chronische Schnupfer, auf ein neues Zuhause. Das Problem: Die als Notlösung gedachte Unterkunft, ein altes Gewächshaus, schützt nicht genügend gegen Nässe. So muss für viel Geld geheizt werden. Aber genau das fehlt. Bislang sind schon 40.000 Euro Kosten enstanden, jetzt steht der Verein finanziell mit dem Rücken zur Wand.
Wir haben die Lokal- und Regionalpresse über unsere Sorgen informiert und sind auf Interesse gestoßen: Heute morgen waren etliche Journalisten zu Besuch in unserer Kaninchenstation.
Center TV hat bereits gesendet. Den Film sehen Sie hier
Wir hoffen auf diese Weise Aufmerksamkeit in der Bevölkerung zu finden und sind dankbar für jede Spende.
Unser Spendenkonto sehen Sie rechts oben im Menü.