Donnerstag, 26. November 2009

Ein Leben mit Behinderung



Scooby Roo, das sechs Monate alte Hundekind, dem von Geburt an die Vorderbeine fehlen, ist sicher ein besonders beeindruckendes Beispiel von Lebensfreude trotz schwerer Behinderung.

Wir haben einen ähnlichen Fall mit Happy end erlebt: Lia Elisabeth. Ihre ganze traurige Geschichte, die so ein glückliches Ende genommen hat, lesen Sie hier



Mittwoch, 25. November 2009

Was ist eigentlich BARFEN?



(Foto: Pixelio, Maiha)

Füttern Sie noch, oder barfen Sie schon? Nichts erhitzt seit einiger Zeit die Gemüter der Tierhalter mehr, als die Frage nach der richtigen Fütterung. Das mag damit zusammen hängen, dass unsere Tiere immer älter werden und damit auch zunehmend mehr an Erkrankungen leiden, bei denen die Ernährung eine Rolle spielt: Diabetes zum Beispiel. Und wer einmal eine fett gefütterte Katze gesehen hat oder einen Hund, dessen Beine ihn kaum noch tragen können, der wird sich spätestens dann Gedanken machen über eine gesunde und eine artgerehte Ernährung.
Was das genau ist, darüber streiten die Geister und die "Experten". Fest steht jedenfals eines: Weder der Wolf noch die Falbkatze, die Vorfahren unserer Haustiere, fraßen Trockenkrümel oder Dosenbrei, sondern Fleisch. Und zwar in ganzen Stücken, mit Haut und Haaren und Knochen. Und das Gebiss unserer Haustiere ist noch heute das Werkzeug von Fleischfressern, dazu gemacht, zuzupacken, zu beißen und zu zerreißen. Schon um den Instinkt des Beutegreifers auzulasten ist es daher sinnvoll, Hund und Katze die Möglichkeit zu geben, Fleisch zu fressen.
Also ist eine Rohfütterung sinnvoll und  richtig? Eine allein selig machende Antwort daruf wird es vermutlich nicht geben. Sicher ist nur eines: Die "biologisch artgerechte Rohfütterung oder "Bones and raw food" (BARF) ist alles andere, als unkompliziert und besteht bei weitem nicht nur aus rohem Fleisch.

FORTSETZUNG folgt

Dienstag, 24. November 2009

WDR sendet Beitrag über Demenz bei Tieren

Am kommenden Sonntag, den 29.11.09  sendet der WDR in "Tiere suchen ein Zuhause" einen Beitrag zum Thema tierische Demenz, bei dem wir kräftig mitgewirkt haben. Mehr zum Thema und  was Tierbesitzer tun können, erfahren Sie hier 

Sonntag, 22. November 2009

Heute Abend AGT bei Tiere suchen ein Zuhause

Heute Abend wird es spannend: Die AGT präsentiert ihre Schützlinge bei "Tiere schen ein Zuhause". Wir sind gespannt und hoffen auf viele Anrufe . Denn nach wie vor können wir keine neuen Tiere aufnehmen, weil alle Pflegestellen belegt sind...
Also, bitte anrufen, wer noch auf der Suche nach einem tierischen Lebenspartner ist und auch den festen Willen hat, einem Lebewesen und seinen Ansprüchen gerecht zu werden.
Kleiner Vorgeschmack gefallig?

Hier gibt es schon mal einen Ausschnitt, bitte rechts im Menü auf Vorschau Sendung 22.11. klicken

Donnerstag, 19. November 2009

Die schönsten und traurigsten Augen: Mascara




Diese Katze kommt nicht von ungefähr zu ihrem Namen: Mascara. Denn ihre hübschen, intensiv grünen Augen haben jenen geheimnisvollen Blick, für den so manche Dame etwas geben würde....

Mascara sucht nur eines ganz verzweifelt: Einen Menschen.

Denn sie verträgt sich nicht gut mit anderen Katzen und möchte alleinige Diva sein. Sie wurde, nicht durch eigene Schuld, nun schon zum zweiten Mal zurückgegeben und trauert furchtbar. Mit dem Menschen ihres Vertrauens schmust und spielt sie leidenschaftlich gerne, wie es sich für eine zweijährige Kätzin gehört. Sie sucht ein Zuhause, in dem sie viel Aufmerksamkeit geniesst und alles nachholen darf, was sie so vermisst. Da sie bei ihrer ersten, inzwischen verstorbenen Besitzerin leider etwas zu gut gefüttert wurde, arbeiten wir im Moment daran, ihr wieder zu ihrer einstmals grazilen Figur zu verhelfen und es wäre gut, wenn die neuen Besitzer das konsequent fortführen würden.

Kontakt: Ch. Becker. 02129/31649

Montag, 16. November 2009

Asyl für Meerschweinchen





Seit dem Wochenende wuselt ein buntes Völkchen durch das Stroh in der Langenfelder Kaninchenstation der AGT. Ein barmherziger Engel rettete zwei Meerschweinchenmütter mit ihren Kindern und einige erwachsene Tiere vor dem sicheren Tod. Ihr Schicksal war schon besiegelt, sie sollten als Tierfutter in einem privaten Tierpark enden.
Uns Tierschützern ist klar, dass man Beutegreifer nicht vegetarisch ernähren kann, aber diese hübschen,fröhlichen kleinen Kerle werden nicht als Nahrung von Schlange und Co enden.
Wir können nicht alle notleidenden Tiere der Welt retten, aber wenigstens ein paar.



Foto: Tanja Hoppmann

Samstag, 14. November 2009

Loana ging über die Regenbogenbrücke

Loana ..... Ein Engel kam...lächelte...und ging.





Am 04.07.2009 kamst Du aus der Smeura, einem der größten Tierheime der Welt, zu uns. Du warst schwach und schwer krank. Es schien, als hättest Du Dich schon aufgegeben. Gleich am Ankunftstag fuhren wir mit Dir zum Tierarzt. Alles was wir wollten, war Dich gesund zu pflegen und ein schönes Zuhause für Dich zu suchen. Alles was wir durften, war Dich kurz an unser Herz zu drücken, Dich zu streicheln und Dich zu wärmen.
Am 18.07.2009 mussten wir schon wieder Abschied nehmen, denn es hatte sich für Dich eine Pflegestelle in Haan gefunden. In der Familie mit zwei Kindern wurdest Du liebevoll aufgenommen und gepflegt. Das Pflegefrauchen fuhr immer wieder mit Dir zum Tierarzt und das ganze Familienleben musste umgestellt werden.



Wir sind Familie B. so dankbar dafür!

Nach vielen Untersuchungen bei verschiedenen Tierärzten, stellte sich heraus, dass Du einen bösartigen Tumor in der Nase hast. Am Freitag, 13.11.09, gingst Du im Alter von 5 Jahren über die Regenbrücke.

Nach der Wut über die Ungerechtigkeit, dass Du nur so kurz leben durftest; nach der Trauer, dass wir Dich nur so kurz lieb haben durften, wächst langsam die Dankbarkeit, dass Du in unseren Armen gestorben bist. Dass wir Dich ein Stück begleiten durften auf Deinem Weg über die Regenbogenbrücke.

Hoffentlich hast Du das noch gespürt, sodass Du im Hundehimmel erzählen kannst : „Auch ich hatte eine Familie, die mich geliebt hat und ein Zuhause, wo man jetzt nur noch ein Foto von mir hat und um mich trauert“ .
Wir alle werden Dich nie vergessen! (Text. Dilthey/Kuhn)

Wir werden Fernsehstars



Gestern war für einige AGT-Tiere (und ihre schwitzenden Begleiter) ein großer Tag: Aufzeichnung der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" in Köln-Bocklemünd.



Unsere Hunde Manitu, Lynley und  Laslo zeigten sich wirklich von der besten Seite:





Trotz so vieler kläffender Konkurrenten auf der Wiese vor dem Studio blieben sie ungeheuer ruhig und freundlich.



Auch die Katzenkindersechserbande Jimmy, Puck, Rochus, Kappa, Lenja und Josy, sonst an Quirligkeit kaum zu überbieten, krabbelte nur Zuhause immer wieder aus den Geschirren. Im Studio verhielten sich vorbildlich, kein Wunder, hatten sie doch morgens noch eindeutige Anweisungen bekommen.....




Auch Knöpchen und Idefix waren gemeinsam stark und lässig...





Nur die arme Renate, unsere liebe Schildpattschönheit, fand das alles gar nicht lustig und miaute sich die Seele aus dem Leib.




Nun hofft die ganze Mannschaft auf Menschen, die sie zu sich nehmen, damit sich all der Stress auch lohnt.
Wer sich die Hunde und Katzen im TV ansehen will, sollte am 22. die Sendung sehen....Aber natürlich freut sich die AGT auch vorab über Anrufer.



Mittwoch, 11. November 2009

Der Winter kommt, unsere Kaninchen sollen nicht frieren


Dies sind unser extrem menschenbezogenen, zutraulichen Riesenbabys. Sie sind am 20.02.09 bei uns geboren.
Insgesamt sind es vier Häsinnen und ein (mittlerweile kastriertes) Böckchen. Jedes Kaninchen hat ein anderes Knickohr, was sie einmalig macht. Die Palette reicht hier vom Segelohr bis hin zum Fast-Widder.


Gemeinsam haben alle ihre Neugierde und ihr ganz tolles Wesen. Gerade solche „Riesen“ eignen sich besonders für vernünftige Kinder, da sie nicht so quirlig wie die Zwerge sind. Wir möchten aber betonen, dass Kaninchen keine Spielzeuge sind und von uns nicht in Käfighaltung fürs Kinderzimmer vermittelt werden ! Wie alle unsere Kaninchen, sind auch diese fünf sanftmütigen Riesen geimpft und gechippt.

 



Wir trauern um Flocke, unseren Chefhoppler und Masterblogger: Er wird uns fehlen. Er war eines unserer Kaninchen, die Dauerschnupfer sind. Und das sind sie, weil ein verantwortungsloser Mensch sie in Kälte, Nässe und Regen unter fürchterlichen Zuständen vermehrt hat. Trotz aller Mühen und Zuwendung konnten wir Flocke nun nicht mehr helfen.

Aber noch immer warten rund 50 seiner Artgenossen auf Menschen, die das wieder gut machen, was ihnen angetan worden ist. Für alle hat die AGT ein altes Gewächshaus umgebaut - und das muss beheizt werden. Denn Kaninchen sind nässe- und kälteempfindlich - zumal, wenn sie ohnehin chronisch krank sind.

Und der Winter steht vor der Tür: Wenn wir diese Tiere endgültig retten und vermitteln wollen, brauchen wir Menschen, die bereit sind, auch ein Tier bei sich aufzunehmen, das nicht völlig gesund ist. Und wir brauchen Heizöl, um ihre derzeitige Unterkunft warm und trocken zu halten. Heizöl aber kostet Geld, viel Geld.

Seit über einem Jahr hat der Verein horrende Kosten für Tierarzt, Futter, Versorgung und Unterbringung von insgesamt über 250 Tieren übernommen. Wie lange werden wir das noch schaffen können?

Spendenkonto: 82 87 18 465 bei der PB Dortmund, BLZ 440 100 46, Stichwort: Kaninchen.
Bitte schreiben Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift auf die Überweisung, damit wir Ihnen eine Spendenquittung ausstellen können.


Dienstag, 10. November 2009

Flöckchen - Es konnte nur einen geben


Liebe Leser,
leider ist der Tag gekommen, an dem wir uns von unserem Chefhoppler Flöckchen verabschieden mussten.
Gerne hätten wir ihn weiter auf dem Computer rumhoppeln lassen, um Euch zu unterhalten.
Doch wir haben ihn über den Regenbogen hoppeln lassen müssen und hoffen nun, dass er wieder tief atmen kann und kein Schnodderschnäuzchen mehr hat.
Auf Wiedersehen Flöckchen
Deine KAST-Mädels

Sonntag, 8. November 2009

Wie beurteilen Sie Ihren Tierarzt?



(Bild: Pixelio,derateru)

Sind Sie frustriert über lange Wartezeiten, hohe Preise, wenig Auskunftsfreude? Oder behandelt Ihr Tierarzt mit alternativen Heilmethoden, nimmt sich Zeit für Sie und Ihr Tier und erklärt alles in Ruhe? Sagen Sie Ihre Meinung. Bei einer Umfrage von Stiftung Warentest. Noch bis Ende November können Sie teilnehmen - und die Ergebnisse in einer der kommenden Ausagen nachlesen.

Samstag, 7. November 2009

Schweinegrippe bei Haustieren?

Kaum wird aus USA der erste Fall von nachgewiesener Schweinegrippe bei einer Hauskatze gemeldet, gehen die Wogen schon wieder hoch. Nur allzu gut ist noch die Hysterie in Erinnerung, als die Vogelgrippe in Deutschland grassierte und deshalb mehr als eine Katze ausgesetzt wurde, weil Menschen fürchteten, sich zu infizieren.. BILD hat wieder die Nase vorne und Licht ins Dunkel gebracht.

Donnerstag, 5. November 2009

Wie bringen Sie ihre Katze zum Trinken?

Die Vorfahren unserer heutigen Hauskatzen, die afrikanischen Falbkatzen (felis libyca), leben größtenteils in Trockengebieten. Sie können sehr lange ohne Flüssigkeit auskommen, nehmen aber mit den Beutetieren und deren Blut Flüssigkeit auf. Leider sind viele Hauskatzen nur schwer dazu zu bewegen, ausreichend zu trinken.

Ein bewährter Tipp: Abgestandenes Wasser oder Regenwasser wird bevorzugt. Das Wasserschälchen nicht neben das Futter stellen, sondern an einen anderen Platz. Sonst halten es die Katzen für geruchloses Futter.
Manchen Stubentiger überzeugen auch die Zugabe von Kondens- oder Katzenmilch.
Und wie man sieht, trinkt mancher Felide zwar nicht gerne, duscht aber dafür mit Leidenschaft...





Film: Youtube

Dienstag, 3. November 2009

Shana wird gebarft


Shana wurde ca. 2005 in Spanien geboren und kam vor 1,5 Jahren sehr krank zur AGT. Sie hat eine SH von 50 cm, wiegt knapp 25 kg und ist kastriert. Mittlerweile hat sich ihr Gesundheitszustand so stabilisiert, dass wir es wagen wollen, sie zu vermitteln. Viele motorische Defizite hat sie durch die entsprechenden Therapien bereits aufgeholt. Anfänglich fast blind, hat sie mittlerweile nur noch eine leichte Sehbehinderung, die man ihr nicht mehr anmerkt. Geblieben ist die Leishmaniose (s. a. www.parasitus.com) sowie eine Schilddrüsenunterfunktion.
Da sie auch im Moment noch das Leishmaniosemedikament Allopurinol nehmen muss (wahrscheinlich bis an ihr Lebensende) ist eine Purinarme Ernährung wichtig, damit Leber und Nieren nicht noch mehr belastet werden. Leider enthalten alle Fertigfutter einen hohen Anteil an Innereien (hoher Purinwert), sodass sie mit frischem Fleisch und Gemüse ernährt werden muss (s. a. www.barfers.de).

Zum Thema Barfen werden in Kürze eine kleine Reihe von Texten veröffentlichen....

Shana ist eine fröhliche, freundliche Hündin, die mit Menschen und Artgenossen gut auskommt; Katzen sind nicht so ihr Ding. Aufgrund ihres Jagdtriebs ist sie nicht ableinbar. Deshalb wäre ein Garten schön, damit sie auch mal frei laufen kann. Aufgrund ihrer Stressanfälligkeit und Hyperaktivität möchten wir sie gerne in einen ruhigen Haushalt vermitteln, kleine Kinder wären da eher kontraproduktiv. Auto fahren findet sie klasse und natürlich liebt sie Wasser jeglicher Art. Aufgrund ihrer Vorgeschichte ist sie körperlich nicht sehr belastbar, lange Spaziergänge tun ihr nicht gut. Deshalb ist es wichtig, dass sie auch kopfmäßig ausgelastet wird; Nasenarbeit wie z. B. Leckerchen Suchspiele, Mantrailing, etc. machen ihr sehr viel Spaß und lasten sie hervorragend aus.


Ihre neuen Leute sollten sich möglichst mit Leishmaniose ein bisschen auskennen und auch einen gewissen finanziellen Rahmen haben, um die laufende ostheopatische und klass. homöopathische Behandlung weiterführen zu können, um ihren jetzigen Gesundheitszustand aufrecht zu erhalten.
Shana wird nur in einem Radius von max. 30 km um Essen herum vermittelt!

Kontakt:

Nina Schön, (02 01) 999 68 33

oder E-Mail an: schoen(at)agtiere.de

Montag, 2. November 2009

Vortrag: Unsauberkeit bei Katzen

Warum meidet meine Katze die Toilette?

Vortrag und Diskussionsrunde mit den Vierpfotenprofis


(Tierpsychologen ATN) www.vierpfotenprofis.de


Termin: Samstag, 14.11. 2009, 14 bis 16 Uhr

freiRaum Düsseldorf, Goebenstraße 1a

40477 Düsseldorf-Pempelfort

Kosten: 15 Euro pro Person

Fast jeder Katzenhalter kommt irgendwann damit in Berührung: Die Katze meidet die Toilette und sucht sich Sessel, Sofa, Taschen, Schuhe oder Badematten, um zu urinieren. Dann ist schnelle Abhilfe gefragt.

- Welche Formen der Unsauberkeit gibt es?
- Was sind die Ursachen für dieses Verhalten?
- Was können Sie dagegen tun?
Unser Vortrag will Ihnen einen Überblick geben. In der anschließenden Diskussionsrunde können konkrete Fälle besprochen werden.

Wie erreichen Sie uns?
U-Bahn: U 78 und U79 Haltestelle „Nordstraße“
Straßenbahnen: 701, 707, 711, 715 „Dreieck“
Parkhaus: Nord

Anmeldung bei: Vierpfotenprofis, Gabriele Müller
Tel. 0202/ 73 79 140 , mueller@vierpfotenprofis.de