Mittwoch, 30. September 2009

Ausflug zum Film: Lolly

video

Lolly ist jetzt ca. 3 Jahre jung, ist 45 cm groß und wiegt ca. 15 kg. Lolly ist kastriert, stubenrein, fährt gerne im Auto mit und kann auch mal eine gewisse Zeit alleine zuhause bleiben. Sie ist ein sehr aktiver und agiler Hund, der unglaublich gerne rennt und spielt. Aber ihr absolut größtes Hobby ist schmusen und das stundenlang.

Im Haus ist sie absolut lieb, sehr anhänglich und ruhig, man merkt sie kaum. Draußen ist sie dagegen sehr agil - rennt - tobt- jagd, besonders gerne Katzen. Deshalb sollten im neuen Zuhause auf keinen Fall andere Haustiere leben.



Lolly hat mit ihren ehemaligen Besitzern bereits eine Hundeschule besucht und beherrscht die gängigen Grundkommandos. Sie hat einen gewissen Jagdtrieb, der es im Moment leider nicht möglich macht sie immer und überall abzuleinen. Mit der richtigen Bindung zum Menschen und etwas Training ist es aber sicher in Zukunft möglich Lolly in wildarmen Gegenden auch mal ohne Leine laufen zu lassen.

Lolly verträgt sich nicht mit allen ihren Artgenossen, speziell mit Hündinnen oder ängstlichen Hunden, kommt Lolly nicht immer so gut zurecht. Mit den meisten Rüden oder selbstbewussten Hündinnen kommt sie in der Regel gut klar. Wir arbeiten zur Zeit an Lollys Problem und haben schon große Erfolge. An den meisten Hunden kann man sie an der Leine problemlos vorbeiführen ohne das sie das groß interessiert. Ansonsten ist sie über Leckerchen sehr gut umlenkbar. Bei uns in der Hundeauffangstation gibt es mittlerweile mehrere Hunde mit denen sie sich gut verträgt und sogar spielt.




Wichtig ist, dass ihre neuen Besitzer konsequent weiter mit ihr arbeiten und versuchen Lolly nicht so vielen stressigen Situationen auszusetzen, dass heißt: keine Ball-, Zerr- oder Stöckenspiele, sondern eher ruhige Denksportaufgaben, bei denen sie ihre Nase oder ihre Intelligenz benutzen muss.

Deshalb suchen wir für Lolly engagierte, hundeerfahrene Menschen, die sich eine solche Aufgabe zutrauen und ihr eine faire Channce geben, sich weiter postiv zu entwickeln.

Auch für Lolly suchen wir eine vorrübergehende Pflegestelle, die bereit ist mit ihr zu arbeiten, damit sie nicht länger im Zwinger sitzen muss. Eine Unterstützung durch einen guten Hundetrainer würden wir natürlich auch in ihrem Fall (finanziell) unterstützen.


Kontakt:

Nina Schön, (02 01) 999 68 33

oder E-Mail an schoen(at)agtiere.de

Weiße Damen: Betty, Schneewittchen, Simona und Blanca


(Foto: Betty Barclay)

Sie treten ja meist in Schauergeschichten, Spukromanen oder Mittelalterlegenden auf: Weiße Damen, die durch verfallene Gemäuer wandeln. Unsere Damen sind zwar alle weiß, aber sehr irdisch und mit vier Pfoten ausgestattet.

Betty Barclay, ganz sicher mit Siamerbe, eine zierliche, blauäugige Schönheit, die anfangs Menschen gegenüber etwas kratzbürstig war. Mittlerweile gibt sie schon Köpfchen und lässt sich beschmusen. Für Leckerlis vergisst sie übrigens alle Scheu.




(Foto: Schneewittchen)

Schneewittchen ist, wie viele weiße Tiere, leider taub. Nun ist sie zwei Jahre jung und verliert ihr Zuhause, weil ein Kind in die Familie geboren wurde, das eine Katzenhaarallergie hat. Dafür ist Schneewittchen sehr menschenbezogen und verschmust. Wir suchen für diese nette Katze ein neues Zuhause in einer rauchfreien Wohnung, Kinder sollten bereits mit Tieren in engem Kontakt gewesen sein, damit eine Allergie ausgeschlossen werden kann. Da bei dieser Katze zu früh der Kontakt zu anderen Katzen abgebrochen ist, mag sie keine anderen Katzen. Deshalb muß sie als Alleinkatze leben und deshalb sollten ihre neuen Leute sie auch nicht länger als halbtags alleine lassen müssen.


Und hier gibt es weiße Power im Doppelpack:
Blanca und Simona sind zwei ganz weiße Siammixschwestern, die NICHT taub sind. Sie wurden am 30.06.2008 auf der Kanareninsel La Palma geboren und dort in der Obhut von Türschützerinnen von ihrer ebenfalls weißen Mutter zusammen mit ihrem rotgetigerten Bruder Rojo aufgezogen. Rojo haben wir bereits als Zweitkatze vermittelt. Leider wurden die Kinder zu spät an Menschenhände gewöhnt, so daß sie das Genießen von Streicheleinheiten erst langsam erlernen. Rojo und Blanca haben es schon geschafft und sind mittlerweile anhängliche Schmusekatzen. Simona wird diesen Schritt mit viel Geduld und Hilfe einer Tierheilpraktikerin auch noch schaffen.

Nun suchen diese beiden netten Schönheiten zusammen ein Zuhause in einer nicht zu kleinen – rauchfreien – Wohnung. Ein vollständig eingenetzter Balkon wäre schön, aber nicht Voraussetzung. Blanca und Simona sind noch junge temperamentvolle Kätzinnen, die – als Siamkatzen - auch zu anderen Katzen sehr anhänglich und gesprächig sind.

Alle Infos ausführlich

Dienstag, 29. September 2009

Zum zweiten Mal Notfall: Mascara




Wir sind fassungslos: Mascara ist wieder da. Dabei glaubten wir,
diese nette, mnenschenbezogene Katze hätte nun endlich ein Traumzuhause bei einem jungen Pärchen gefunden. Das trennte sich jedoch ganz kurze Zeit später: Und wieder verliert diese Katze ihr Zuhause, nun schon zum dritten Mal.
Sie braucht nun ein wirklich endgültiges Zuhause und eine Bezugsperson für sich ganz allein, die sie verwöhnt. Mit Artgenossen kommt sie nicht gut klar, möchte lieber Allein- und Wohnungskatze sein. Deshalb sollten ihre Menschen nicht voll berufstätig sein, denn eine so junge Katze braucht Beschäftigung.

Kontakt: Christa Becker, 02129/31649

Hahneköppen - eine Tradition?

Das so genannte Hahneköppen ist ein Brauch, der in etlichen Landstrichen gepflegt wird. Zwar wenigstens nicht mehr mit lebenden Tieren, aber dennoch: Was halten Sie von solchen "Traditionen", wie sie derzeit zum Beispiel auf der Haaner Kirmes gepflegt werden? Die Lokalredaktion der Rheinischen Post läßt darüber online abstimmen. Bitte beteiligen Sie sich!

Montag, 28. September 2009

Zum vierten Mal AGT-Herbstfest

Schon eine kleine Tradition hat nun das Herbstfest, wie immer am zweiten Wochenende im Oktober - diesmal am 10.10.



(Hier findet das große Ereignis statt: Im Gemeindesaal der Sankt-Paulus-Kirchengemeinde)


Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wie immer ist es auch diesmal wieder ein Kraftakt für das "Organisationskomittee" alles unter einen Hut zu bringen.

Denn wir wollen ja nicht nur die Arbeit der AGT und die Tiere vorstellen, die noch immer auf ein neues Zuhause warten. Wir wollen auch über das Thema Tier grundsätzlich informieren. Und dazu kommen an diesem Tag natürlich außer den AGT-Aktiven auch viele andere Tierschützer, die sich etwa für Kaninchen, Igel oder Eichhörnchen engagieren.





Ein buntes Programm ist wie immer garantiert: Es gibt die beliebeten Versteigerungen von Tierzubehör, die Aktion "Alles für die Tonne", Kinderschminken, eine Tiersegnung, ein Hundequiz, einen Katzenwettbewerb....

Und natürlich die Möglichkeit, sich mit anderen Tierfreunden und Experten auszutauschen. Und nicht zuletzt: Für leckeres Futter für Zwei- und Vierbeiner ist gesorgt.



Alle Infos und einen Blick auf die angebotenen Versteigerungsobjekte hier


Samstag, 26. September 2009

Traumwohnungen für Meerschweinchen



Es gibt wieder ein neues Buch von Christine Wilde, diesmal speziell zum Thema Unterbringung von kleinen Nagern. Wie immer schön gestaltet, informativ und lesenswert.

Schweinchen im Glück. Pfeifkonzerte, Rennabenteuer und Seifenopern das alles bieten Meerschweinchen, wenn sie sich so richtig wohlfühlen. - Machen Sie die Fütterung für Ihre Leckermäuler zum Erlebnisspaß. - Gestalten Sie Ihren Untermietern im Garten, auf dem Balkon oder in der Wohnung einen tierisch guten Lebensraum. - Machen Sie Ihre Fellnasen mit pfiffigen Einrichtungsideen glücklich. - Bieten Sie Spaß und Abwechslung mit neuen Spielideen. - Sorgen Sie für Entdeckerlust beim Freilauf. - Erleben Sie das spannende Geschehen im Meerschweinchenheim hautnah. Für Bau und Einrichtung enthält dieses Buch viele tolle Basteltipps, Schritt für Schritt erklärt.

Ulmer Verlag, 14,90

Hachiko? Greyfriars Bobby!

In Japan der eine - in Schottland der andere. Was den Japanern der Akita Inu namens Hachiko ist, das verehren die Schotten an Greyfriars Bobby. "Let his loyalty and devotion be a lesson to us all“. Das steht auf seinem Denkmal vor dem Greyfriars Friedhof. Viele Jahre lang soll der Skye-Terrier dort auf dem Grab seines Herrchens, des Polizisten John Gray ausgeharrt haben, bis er selbst hochbetagt starb. Und kein Edinurgh-Besucher kommt an diesem Denkmal und der Geschichte vorbei. Und natürlich wurde auch diese Geschichte schon mehrfach verfilmt.

Donnerstag, 24. September 2009

Kein Tier ist gern allein


Foxi kam ursprünglich von Gran Canaria und ist seit 2 Jahren in Deutschland. Ihr Frauchen kann sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr halten und deshalb sucht Foxi ein neues Zuhause. Momentan lebt sie in einer Pflegefamilie mit zwei erwachsenen Kindern, zwei Kaninchen und vier Rennmäusen.

Flexibel hat sich Foxi dort eingefügt, im Haus merkt man sie kaum. Sie ist keine Kläfferin, sie macht lediglich ihren Job, wenn fremde Menschen klingeln: Sie bellt. Sobald man dann kommt, hüpft sie in ihr Körbchen und wartet auf ihr Leckerchen. Foxi bleibt problemlos ein paar !!! Stunden alleine, der Hit ist allerdings: „Mitkommen“. Im Auto fährt sie sehr gerne mit.

Mehr Infos unter www,agtiere.de und Christa Becker, (0 21 29) 3 16 49
oder E-Mail an: becker(at)agtiere.de



Immer wieder erreichen uns Anrufe, bei denen Menschen einen Hund aufnehmen wollen, aber regelmäßig acht Stunden und mehr nicht zuhause sind. Berufstätige Tierfreunde überlegen genau, welches Haustier zu Ihnen passt, also mehrere Stunden am Tag allein bleiben kann. Wer gerne über das Wochenende verreist, muss sich ebenfalls Gedanken machen.
Die Besitzer von Fischen werden von ihren Haustieren wohl kaum vermisst werden. Diesen Tieren ist es gleichgültig, ob ein Mensch oder ein Futterautomat ihnen die Nahrung spendet. So kann man sie durchaus einige Tage allein lassen. Natürlich nicht länger als die Reinigung und Pflegemaßnahmen ausgesetzt werden können.

Anders sieht es schon bei den gesellig lebenden Arten aus. Mäuse, Ratten, Meerschweinchen und Kaninchen brauchen auf jeden Fall Artgenossen zur Gesellschaft. Hat man ein großzügiges Gehege, macht ihnen die Abwesenheit des Menschen nichts aus. Auch Käfigvögel, insbesondere die Sittiche und Papageien, verkraften das Alleinsein nur mit gefiederten Partnern.

Wenn man seine Haustiere allein lässt, muss man dafür sorgen, dass sie während dieser Zeit mit ausreichend Futter und Trinkwasser versorgt werden. Futterautomaten und Wasserspender sind da eine notwendige Anschaffung. Länger als ein Wochenende sollte man diese Tiere aber nicht sich selbst überlassen. Und ein Tiersitter ist dann doch notwendig, will man nicht bei seiner Rückkehr einen total verschmutzen Käfig und kranke Tiere vorfinden.

Katze und Hund aber brauchen menschliche Gesellschaft. Die Wohnungskatze als sehr soziales Tier leidet schon deutlich mehr unter dem Alleinsein. Jedoch erträgt auch sie einen ganzen Tag ohne ihre Menschen, wenn sie einen Katzenpartner hat. Mehrere Tage Einsamkeit können durch täglichen Besuch eines Katzensitters überbrückt werden.

Am stärksten leidet der Hund, das Rudeltier, unter dem Alleinsein. Wenn der Welpe nicht von Anfang an lernt, allein zu bleiben, können sich starke Trennungsängste entwickeln. Am besten fängt man mit dem Training schon sehr früh an und übt das Alleinsein, zunächst wenige Minuten, dann eine halbe Stunde, später dehnt man die Zeiten immer mehr aus. Länger als vier bis fünf Stunden am Tag sollte aber kein Hund allein gelassen werden. (MR)

Montag, 21. September 2009

Hachiko: Vorpremiere mit TASSO



Dieser Fim wird viele zu Tränen rühren und er basiert auf einer wahren Geschichte: Im Novemer kommt der Film über den Akita-Rüden Hatchiko in die Kinos.
Wer jetzt schon Tränen vergießen will, kann mit Glück eine Vorpremiere besuchen, wie TASSO meldet.

"TASSO möchte allen Mitgliedern Danke für das bisherige Vertrauen sagen und lädt Sie recht herzlich zur Vorab-Premiere des Films HATCHIKO ein. Wählen Sie eine der folgenden Städte aus und melden Sie sich möglichst schnell an; die Plätze sind limitiert.

Vorführungen:

Berlin: Mittwoch 23.09.2009 um 20.00 Uhr Berlin Cinemaxx Potsdamer Platz

München: Mittwoch 07.10.2009 19.00 Uhr, Neues Gabriel (Dachauer Str. 16)

Hamburg: 05.10.2009 19.00 Uhr, Abaton (Allende Platz 3)

Köln: Dienstag 06.10.2009 20.00 Uhr, Cinedom (Im Mediapark 1)

Anmeldungen zur kostenlosen Premiere bitte bis Mittwoch, 23. September 2009, mittags (für Berlin) an: simone.bachofner@aim-pr.de. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach Eingang der Anmeldung und wird per E-Mail bestätigt"

Quelle: TASSO

Sonntag, 20. September 2009

Hund Corvin, eine charmante Persönlichkeit




Unser 2-jähriger, kastrierter Rüde Corvin, der hier etwas schreckhaft in die Kamera schaut, ist eigentlich ein ganz charmanter und neugieriger Zeitgenosse. Draußen erkundet der rothaarige Spitzmischling gerne das Terrain, wobei er allen anderen Hunden freundlich begegnet.

Er geht gut an der Leine und ist nach einer Eingewöhnungszeit sicherlich auch ableinbar.

Corvin braucht ein wenig Zeit, um Vertrauen zu neuen Menschen zu fassen, dann ist er aber sehr schnell verschmust und sucht die Nähe seiner Bezugsperson.

Trotzdem steckt in seinen 31cm Körpergröße (Gewicht 10kg) eine vollständige, kleine Hunde-Persönlichkeit, die zeigt, wenn ihr etwas nicht paßt. Er läßt sich aber auch schnell davon überzeugen, dass manche Dinge nicht so schlimm sind, wie sie anfangs aussehen. Zum Beispiel mochte er es anfangs überhaupt nicht, gebürstet zu werden. Er kannte es schlicht nicht.


Corvin ist kein schwieriger Hund, trotzdem sollten seine neuen Besitzer ein wenig Hundeerfahrung mitbringen, um seiner Persönlichkeit gerecht werden zu können.


Dieser Hund kommt aus der Smeura; hier können Sie sich einen Eindruck verschaffen, wo die Hunde nach ihrer Rettung vor dem sicheren und grausamen Tod zunächst aufgenommen und an uns weiter gegeben wurden





Kontakt:

Sabine Klaus, (021 51) 1 55 03 74

oder E-Mail an: klaus(at)agtiere.de

Samstag, 19. September 2009

Glück für acht: Paten gesucht

So lange hat es gedauert, aber jetzt haben kurz nacheinander vier unserer Katzenpaare ein gutes neues Zuhause gefunden: Heute ziehen endlich Flöhchen und Michita um. Und auch Mara und Sam, unsere beiden sehr scheuen Katzen haben Liebhaber gefunden, genau so wie Funny und Dee, unser Seniorenpaar.
Auch Luka und Merlin, deren Besitzern gestorben war, schmusen nun den ganzen Tag mit ihren neuen Menschen. Sie leben in einer Dauerpflegestelle und für diese beiden älteren Herren suchen wir noch Paten, die uns hlefen, die Tierarztkosten für die anfallenden Alterswehwehchen zu bezahlen.

Erfolg in Brasov: Bürgermeister lenkt ein

Dank der Protestaktion Tausender TASSO Newsletter-Leser konnte in Brasov/Rumänien endlich ein kleiner Teilerfolg erzielt werden. Der Bürgermeister lenkt ein. Die wichtigsten Vereinbarungen sind: Die Fangaktionen außerhalb der Stadt wurden gestoppt, keine Tötungen mehr in der städtischen Anlage in Stupin, das Tierheim in Brasov hat freie Hand und ungehinderten Zugang zu allen Hunden, Mitarbeiter der Stadtverwaltung unterstützen das Tierheim. Außerdem werden nur noch wenige, oft kranke Tiere im Bezirk Brasov eingefangen. "Unser Ziel ist ein fester Vertrag mit der Stadt über die derzeitige Vorgehensweise und ein gemeinsames Tierheimprojekt für die Zukunft", so Petra Zipp, Auslandstierschutzbeauftragte beim Bund gegen Missbrauch der Tiere und mit den Verhältnissen in Brasov bestens vertraut. Das Tierheim Brasov steht vor einer großen Aufgabe. Derzeit sind zusätzlich zum Altbestand von ca. 220 Hunden weitere 310 Hunde aus der städtischen Anlage dort untergebracht, zum Teil abgemagert, krank – sie benötigen tierärztliche Versorgung, Medikamente, gutes Futter, Impfungen und müssen kastriert werden.
Helfen Sie weiter und geben Sie einem rumänischen Hund ein neues Zuhause.
Weitere Informationen erhalten Sie von Petra Zipp unter +49 (7121) 82017-23 oder per eMail unter petra.zipp@bmt-tierschutz.de

Quelle: Tasso

Freitag, 18. September 2009

Die Gefühlswelt der Katzen - FORTSETZUNG



(Foto:Jimmy und Puck sind noch zu haben...)

Die Liste ist schier unendlich lang. Bei genauer Betrachtung scheinen Katzen einfach gegen alles und jedes mit Urinieren zu protestieren, was dem Menschen einfällt. Dabei ist, wie die Verhaltensforschung schon lange erwiesen hat, eine solche Reaktion den Feliden völlig fremd. Weder wollen sie ihren Menschen bestrafen, noch erziehen, noch etwas erzwingen, weil alles das im Katzenverhalten einfach nicht angelegt ist.

Wohl aber empfinden die Tiere nachweisbar Angst, Verstörung und Verunsicherung, was dazu führen kann, dass die Toilette gemieden wird. Und sie empfinden unter Umständen Schmerzen. Die zu erkennen, fällt Menschen nicht leicht, weil der ureigene Instinkt dem Tier rät, sie möglichst zu verbergen, um sich Fressfeinden nicht als Beute anzubieten. So ist die Zahl der scheinbar völlig gesunden Katzen, die aus „Protest urinieren“, aber in Wirklichkeit unter Blasenentzündung oder Harngrieß leiden, ungeheuer hoch.

Verspürt die Katze bei jedem Absetzen von Urin ein Brennen, wird sie aufgrund der Gleichzeitigkeit von Gang zur Toilette und Schmerzen die Toilette genau dafür verantwortlich machen und sie meiden. Unsauberkeit ist bei Katzen ein durchaus komplexes Problem, aber eines ist es nie: Protest.

Donnerstag, 17. September 2009

Die Gefühlswelt der Katzen



Bild: Paula, wartet noch auf Menschen, die ihr ein neues Zuhause geben)

Ach, was gibt es nicht alles über Katzen zu hören und zu lesen. Wir sprechen Ihnen auf der einen Seite durchaus Positives zu und erzählen von ihnen, sie seien klug, unabhängig, willensstark, individualistisch. Oder aber wir behaupten, sie seien hinterlistig, grausam und böse. Ohne es zu merken, unterstellen wir den Minitigern menschliche Eigenschaften. Die Ethologie,die Lehre vom Verhalten, warnt vor solchen Gleichstellungen und nennt sie „anthropomorph“, also vermenschlichend.

Also haben Katzen gar keine Gefühle? Doch, die Wissenschaft hat schon längst erforscht, dass Tier ein reiches Gefühlsleben haben. Sie kennen Freude, Schmerz, Zuneigung, Angst. Manche Forscher gehen sogar davon aus, dass viele Tierarten etwas nicht aus einer Lebensnotwendigkeit heraus tun, oder alles tierische Verhalten einfach darauf ausgerichtet ist, die Art zu erhalten, sondern dass Tiere manche Dinge tun, schlicht, weil sie daran Freude haben.

Katzen mit positiven, zutiefst menschlichen Urteilen zu belegen, wie es ja viele Künstler, Schriftsteller, Maler, und Musiker getan haben, mag weiter nicht schlimm sein. Ihnen Eigenschaften wie Anmut, Eleganz und Schönheit nachzusagen, freut den Menschen und schadet dem Tier nicht.

Schwieriger wird es, wenn den Katzen unüberlegt eher negatives menschliches Verhakten unterstellt wird. Das bekannteste Beispiel ist wohl das „Protestpinkeln“. Die verstörten Halter entdecken eine unschöne Pfütze auf dem Sofa, in der Küche oder auf den Badematten und folgern sofort und ohne zu zögern, dass müsse eine Protestreaktion sein. Protest wogegen? „Dagegen, dass ich zu lange weg war, dass ich zu früh nach Hause gekommen bin, dass ich das Lieblingskissen verrückt habe, dass es anderes Futter gab, dagegen, dass ein neuer Mensch eingezogen ist....“

FORTSETZUNG FOLGT

Dienstag, 15. September 2009

Neue Kampfhunderasse: Bernhardiner

Posted by Picasa


(Foto: Pixelio)


Vorbei ist es mit der Gemütlichkeit und dem Fäßchen um den Hals. Sie sind identifiziert als die wahren Bestien: Bernhardiner. Glauben Sie nicht? Stand aber in der Zeitung! Ein Bernhardiner hat in einer Hotelhalle auf Usedom ein kleines Mädchen angegriffen und ins Gesicht gebissen. Wäre dieser Hund ein Stafford-Terrier oder ein Pitbull, er wäre jetzt schon im Hundehimmel oder wo immer solche Bestien landen, wenn sie nach Beißattacken eingeschläfert werden.

Der Bernhardiner, bzw. seine Halterin wurden verwarnt und bekamen eine Anzeige wegen Körperverletzung. Puh, Bully, Glück gehabt und vom positiven Image des Lebensretters profitiert.

Wie sich herausgestellte, hat das Kind den ruhesuchenden Hund wohl an den Ohren gezogen, woraufhin der sich zur Wehr setzte. Man mag darüber nachdenken, wer eigentlich die Schuld an solchen schlimmen Vorfällen trägt: Die Halterin, die anwesende Mutter, der Hund, das Kind?

Oder sich darüber Gedanken machen, welche Hunderasse wohl am meisten in Beißvorfälle verwickelt ist: Waren das nicht eigentlich Dackel? Ach nein, doch nicht: Des Deutschen liebster Schäferhund führt die Liste an.

Freitag, 11. September 2009

Der Gesang der Wale



Wer an der Ostsee Urlaub macht und auch nur in der Nähe von Stralsund ist, der kommt an einem Besuch im Ozeaneum nicht vorbei. In vielen Themenkreisen wird die Lebenswelt Wasser gezeigt - interaktiv und zum Mitmachen einladend. Und da das Museum eng mit Greenpeace kooperiert, ist die Ausstellung kritisch: Sie geht mit dem Menschen und seinem Einfluss auf die Ozeane ins Gericht.
Deutlich wird dem Besucher gezeigt, wieviele Wale sterben, während er eine der vielen interaktiven Installationen betrachtet: Durch Umweltverschmutzung, Lärm und Walfang.

Dabei faszinieren die Riesen der Meere die Besucher - und nicht nur die - nicht nur durch ihre umgeheuren Ausmaße. Im Parterre können Menschen in tiefblauer Dunkelheit Modelle unterschiedlicher Walarten betrachten und dabei den Gesängen der Urweltriesen lauschen - seltsam klagenden, langgezogenen Tönen, die unter die Haut gehen.


(Foto: Mondfisch, Ozeaneum, Stralsund)

Auch einen Besuch wert: Das Meeresmuseum in Stralsund, in dem es ständig aktuelle Ausstellungen, Vorträge und Diskussionsrunden gibt - etwa darüber, wie der kommerzielle Walfang begrenzt werden kann.

Mittwoch, 2. September 2009

Wusel W., der Katzenbefreier von Wuppertal



Gestatten, mein Name ist Wusel W. aus Wuppertal. er das ist nur der Name, mit dem mich Menschen ansprechen. Meine Fans in der Katzenwelt nennen mich respektvoll „Wusel, Supercat“. Denn das ist meine wahre Identität. Ich bin der Helfer der Entrechteten unter den Vierpfotigen. Und wenn es dann unbedingt sein muss, dann würde ich auch einen Hund retten – theoretisch jedenfalls.

Schauen Sie nur meine athletische Figur und meinen Körperbau an – alles Muskeln, kein Fett. Und mein überragender Geist? Nun ja, dass ich etwas anders ticke, als andere, das teile ich ja mit 007, Superman und anderen Kollegen. Mein Frauchen nennt mich manchmal „aufdringlicher Kater“ weil ich lautstark sage, was ich für gut und richtig halte. Aber ist das nicht das Schicksal aller Helden? Wir werden eben verkannt. Geben wir deshalb unser Projekt auf, die Welt zu retten: Nein! Das wäre unter unserer Würde. Und zu tun gibt es immer.




Aber lassen Sie mich von meinem letzten Fall erzählen: Neulich zogen bei uns mal wieder zwei Neue namens Dotterblümchen und Jardino bei uns ein und wurden gleich in Geiselhaft ins Katzenzimmer genommen. „Erst mal in Ruhe lassen“, nennt das unsere Ernährerin in völliger Verkennung der Tatsachen. Aber den Kleinen gefiel das gar nicht, sie miauten laut um Hilfe.

Und hat jemals ein Felide gerufen und Supercat ist nicht gekommen? Nie, sage ich Ihnen. Also, eine Geiselbefreiung? Kein Problem für Supercat. Für so etwas habe ich einen Plan. Und zwar einen guten Plan. Gegen zwei Uhr nachts ist bei uns alles ruhig: Also angepirscht, abgemessen, hochgesprungen, Türklinke runtergedrückt und die kleinen Grauen befreit – so was erledige ich mit der linken Pfote.
Schwupps sausten sie in die Freiheit und haben sich auch gleich mit dem bei uns lebenden Katzenvolk verbrüdert. Aber ach, Undank ist der Welt Lohn: Jardino hat sich auf die falsche Seite geschlagen und sich mit Peterchen verbündet, meinem Erzrivalen und Gegenspieler. Wenigstens mein hübsches Blümchen hat sich dankbar gezeigt und mich angehimmelt. Kein Wunder natürlich, bei meiner Ausstrahlung.




Und alle beide beanspruchen sie nun einen Platz auf den Kratzbäumen, an den Futternäpfen und auf dem Sofa. Selbst für mich, der ich doch die Katzheit kenne, kaum zu glauben: Jardino, früher auch „der Beißer“ genannt, heißt nun „der Schmuser“, weil er auf dem Arm herumgetragen werden will.

Und Blümchen folgt nicht nur mir, sondern auch Frauchen auf der Pfote und dem Fuß.
Aber höre ich da was? Ein Jammern? Tut mit leid, Fans, ich muss los, die Mission ruft: da sind wohl Katzen in Not. Da kann nur Wusel Supercat helfen.


A propos: Dotterblümchen und Jardino wurden vermittelt von der Aktionsgemeinschaft für Tiere. Dort waren nach viele andere Katzen auf ein neues Zuhause.