Sonntag, 30. August 2009

Buchtipp: Leben mit Kaninchen



(Nicht ohne seine Frauen will "Igel" vermittelt werden, der bei seiner Aufnahme nur aus Bisswunden bestand)





(Das sind Nikita, die Mutter...)





(und Noel, die Tochter)


Buchtipp: Leben mit Kaninchen


Ob Anfänger oder erfahrene Kaninchenhalter: Hier gibt es viel Wissenswertes über diese Tiere. Von Haltung bis Krankheiten erfährt der Leser Wichtiges und Spannendes, gut verständlich geschrieben und anschaulich bebildert.
Christine Wilde ist Kleintierexpertin und Autorin zahlreicher Bücher. Ihre Internetseite ist vielen Fans ein fester Begriff.

"Leben mit Kaninchen",
Broschiert: 180 Seiten, 19,80 Euro
Verlag: Natur und Tier-Verlag; Auflage: 4000 (2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866590717
ISBN-13: 978-3866590717

Freitag, 28. August 2009

Aus der Hölle Rumäniens



Marian ist einfach nur ein Schatz. Obwohl er schon 6 Jahre alt ist, wirkt der kastrierte Rüde eher wie ein kesser Jüngling, dabei ist er mit seinen 54 cm Schulterhöhe und 24 kg Gewicht definitiv ausgewachsen. Marian ist total verschmust und möchte am liebsten immer bei seinem Menschen sein.

Er geht bereits gut an der Leine und versteht sich problemlos mit allen Artgenossen.

Nach einer Eingewöhnungszeit ist der sicherlich auch ableinbar, da wir keinen Jagdtrieb feststellen könnten.

Marian ist in der Vergangenheit eher vernachlässigt worden und verdient nun endlich einen Platz, wo er im Mittelpunkt steht und sich nicht länger die Aufmerksamkeit der Tierpfleger mit anderen Hunden teilen muß.

In Verbindung mit einer guten, gewaltfreien Hundeschule ist Marian auch für Hundeanfänger geeignet.

Dieser Hund kommt aus der Smeura; hier können Sie sich einen Eindruck verschaffen, wo die Hunde nach ihrer Rettung vor dem sicheren und grausamen Tod zunächst aufgenommen und an uns weiter gegeben wurden


Kontakt:


Sabine Klaus, (021 51) 1 55 03 74

oder E-Mail an: klaus(at)agtiere.de

Sonntag, 23. August 2009

Klasse Auftritt, Jungs!


So, das ist geschafft: Carilla, Titus, Corvin, Luka und Merlin, Wölfi und Jannes und Silvano waren beim WDR in der Sendung Tiere suchen ein Zuhause (zum Video Bild anklicken).

Und sie stehen stellvertretend für alle unsere anderen Schützlinge. Besondere Sorgen machen uns unsere beiden alten Herren, Luka und Merlin. Sie sind absolut schmusig und nett und schnurren schon, wen man sie anspricht. Mit einer selbstbewussten Katze würden sie sicher auch gut klar kommen. Nur sind beide so groß und so imposant, dass ängstliche Tiere von ihnen verunsichert werden. Beide sind 15 Jahre alt, aber gesundheitlich fit und neugierig auf die Welt.

Wer gibt ihnen eine Chance?

Rosa ist für Mädchen?


"Aber, aber Desmond, mit Rosa spielen doch nur Mädchen!"












"Echt? Na und, dann nehm ich bunt!"





Desmond ist ein wunderschöner Kater, mit andren Katzen sehr verträglich, Menschen gegenüber leider relativ skeptisch.

Zum Glück spielt er für sein Leben gerne mit allem, was ins Beuteschema passt. Und er liebt Leckerchen....Sollte sich hier niemand finden, der ihm ein neues Zuhause bietet und die Geduld hat, diesen Kater zum Schmuser zu wandeln?

Mehr Infos unter www.agtiere.de

Freitag, 21. August 2009

KeinOhrhasen? 16Ohrkaninchen!




Sie wachsen und gedeihen, Mutter Sandy und ihre sieben Kinder....die ausgesetzt und gefunden worden.

Wie unsere Tierheimleiterin berichtet, frißt Sandy wie ein Staubsauger. Sie benötigt stündlich Nachschlag vom Pelletfutter über Berge von Haferflocken, Möhrengrün bis zum Abwinken und frischen, saftigen Mais. Sie saugt das Futter geradezu ein, und die Babies, die am kommenden Sonntag vier Wochen alt werden fressen schon fleißig alles mit!


Beweisfoto hier




Jetzt fehlt nur noch ein gutes Zuhause...

Donnerstag, 20. August 2009

Unser Notfallpaar Funny und Dee wartet schon so lange

Funny und Dee sind am 30. Juni 1995 zur Welt gekommen; wer die Beiden erlebt, dem fällt es schwer zu glauben, dass sie schon so alt sind; denn Funny und Dee sind noch sehr aktiv, neugierig und jagen mit der Katzenangel, wie junge Katzen es auch tun würden.


Funny und Dee sind sehr gesellig und verbringen ihre Zeit gerne in der Nähe ihres Menschen. Sie lassen sich gerne streicheln und betonen das auch durch ausdauerndes Schnurren. Sie liegen aber auch gerne mal einfach rum und beobachten das Geschehen. Allerdings lassen sie sich nicht gerne auf den Arm nehmen, aber wer mag das schon? Funny und Dee haben ihr Zuhause wegen eines kranken Kindes und beengter räumlicher Wohnsituation verloren.


Funny ist die hübsche, schwarzweiße Kätzin mit weißen Pfoten, weißem Brusthaar und weißen Schnurrhaaren. Sie ist bei ihrem Menschen sehr verschmust und verbringt die Zeit gerne ganz nah bei ihm.









Dee ist der schwarze Kater. Er wirkt sehr elegant, braucht viel Zuwendung und Streicheleinheiten und teilt sich gerne maunzend seiner Umwelt mit, insbesondere, wenn er Hunger hat.

Beim Tierarztcheck wurde festgestellt, dass Dee ein Herz- und ein Schilddrüsen-Problem hat, welche mit Tabletten behandelt werden. Für die Kosten in diesem und nächsten Jahr hat sich sein früheres Frauchen stark gemacht, d.h. sie wird sie bis dahin bezahlen. Danach wird die AGT einspringen, falls wir ein Zuhause für Funny und Dee finden, wo es ein großes Herz, aber kein gut gefülltes Portemonnaie gibt.


Die Zwei können sich gut mit sich selbst beschäftigen und sind ruhige Zeitgenossen. Obwohl sie Beide sehr menschenbezogen und verschmust sind, sind sie Fremden gegenüber erstmal vorsichtig; sobald sie zu ihren neuen Menschen Vertrauen gefasst haben, sind sie angenehme Gefährten.
Wir suchen für Funny und Dee zusammen ein neues, rauchfreies Zuhause in einer mittelgroßen Wohnung, möglichst mit gesichertem Balkon. Kinder und andere Tiere sollten nicht im Haushalt leben. Beide Katzen sind natürlich kastriert, gechippt, entwurmt und bis auf Dees oben beschriebene gesundheitliche Einschränkungen fit.



Vermittlungsradius: ca. 30 km um Langenfeld/Rheinland

Kontakt:

Elke Bernhardt, Telefon (0 21 73) 85 49 604

oder E-Mail an: bernhardt(at)agtiere.de

Mittwoch, 19. August 2009

Am 23.8. wieder Auftritt bei Tiere suchen ein Zuhause

Am kommenden Sonntag werden wieder etliche Tiere der AGT im WDR zu sehen sein,daruner unsere beiden absoluten Notfälle Luka und Merlin, die beiden 15jährigen Kater, die so dringend ein Zuhause bei liebevollen Menschen brauchen, weil sie so ungemein schmusebedürftig sind.


Also, nicht verpassen
Sonntag, WDR, 18.15 Uhr Tiere suchen ein Zuhause

Montag, 17. August 2009

Grüße aus dem Land der Henker

Diesen Erfahrungsbericht hat uns eine Tierschützerin überlassen, die sich in Kreta im Auftrag der Tierfreunde Kreta engagiert. Er hat uns sehr berührt, zeigt er doch sehr eindringlich, was Tierschutz in südlichen Ländern bedeutet und mit welchen Problemen er dort zu kämpfen hat.


GRE Aus Dem Land Der Henker[1]

Die AGT sucht einen Hund



Letztes Jahr haben wir einen Hund mit Namen Edzard/Eddy nach Hilden in die Neustraße vermittelt. Die Frau hat den Hund bereits nach ca. einem halben Jahr wegen beruflicher Veränderung an eine sehr junge Freundin/Bekannte, wohnhaft bis vor kurzem Rembrandtweg 6 in Hilden, weitergegeben. Das Ganze wurde mit "Tagesmutter" verbrämt. Lt. unseren Vertragsbedingungen müssen AGT-Tiere, wenn sie nicht mehr gehalten werden können, an uns zurück gegeben werden; wir wären ja bereit gewesen, die neue Stelle zu prüfen. Das Amtsgericht Langenfeld hat am 03.07.09 den Hund geurteilt, dass der Hund wieder an die AGT zurück zu geben ist und das bereits beim Gütetermin im Mai durchblicken lassen. Kurz vor dem Urteil "entlief" der Hund - angeblich in den Wipperauen in Solingen - passender und praktischerweise!

Wer uns sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Rückführung des Hundes an die AGT führen, bekommt eine Belohnung von 500 Euro.

Die Zeitungsartikel zu diesem Fall finden Sie auf: www.agtiere.de

Sonntag, 16. August 2009

Stilleben mit Katze




Wer so weiß ist, der hat in der Sonne Mallorcas wenig Chancen gesund zu bleiben, denn die Rate der Hautkrebserkrankungen bei solch hellen Tieren ist hoch.Deshalb wartet diese Schönheit, Betty Barclay genannt, nun in Haan auf ein neues Zuhause, in dem es andere Katzen gibt.

Mehr Informationen hier

Freitag, 14. August 2009

Nachruf auf den größten Hund der Welt


Foto: DPA

Du armer Hund!
Gibson, die Dänische Dogge mit 1,08m Schulterhöhe der größte Hund der Welt, ist tot.
Mit nur 7 Jahren war Gibson an unheilbarem Knochenkrebs erkrankt und wurde nun eingeschläfert, um ihm weiteres Leiden zu ersparen.
Da ging es ihm besser als so manchem unheilbar kranken Menschen, Euthanasie ist eine nur bei Tieren erlaubte gnädige Sterbehilfe. Der menschliche Aspekt soll an dieser Stelle aber nicht diskutiert werden.
Was bleibt uns nach dem Tod von Gibson?
Trauer um einen bildschönen Hund oder Wut über die Hybris von Hundezüchtern.
Nicht nur in Amerika, auch bei uns, steigern Hundebesitzer und Züchter ihr Selbstwertgefühl mit dem schönsten, größten, kleinsten Zuchtprodukt Hund.
Ignoriert wird die Tatsache, dass alle Übertreibungen im Erscheinungsbild einer Rasse zu schweren Gesundheitsschäden und verkürzter Lebenserwartung führen.
So ist zu erwarten, dass auch Gibsons Begleiter auf dem Foto, der winzige Chihuahua, eines frühen Todes sterben wird.

Donnerstag, 13. August 2009

Katzenkinder sind niedlich

Aber.....Sie machen auch viel Unsinn. Das gehört zum Erwachsenwerden dazu, schließlich müssen die die Welt erkunden und dabei lenen, was erlaubt und verboten, gefährlich oder harmlos ist. Da bilden auch Jannes und Silvano keine Ausnahme.






Jannes (pechschwarz) und Silvano (schwarz mit weißen Abzeichen) sind am 09.05.2009 geboren. Jannes und Silvano sind äußerst menschenbezogen und kämpfen um jede Aufmerksamkeit und Schmuseeinheit. Sie möchten am liebsten ihre Zeit nur in der Nähe ihrer Menschen verbringen und gerne auf dem Arm spazieren getragen werden. Verspielt sind sie sowieso. Sie sind ja noch jung und begeistern immer wieder mit ihrer Ausgelassenheit. Ab und an dienen die Hosenbeine ihrer Pflegemama als Klettergerüst. Dieser Unmut läßt in einigen Wochen nach, ehrlich!

Beide Katerchen sind sehr pflegeleicht und auch gut für Katzenanfänger geeignet. Aufgrund ihres unbeschwerten Alters und der natürlichen Neugierde kann auch schon mal etwas zu Bruch gehen. Aber damit muß man eh bei Tieren, egal welchen Alters, rechnen.

Jannes und Silvano wurden standardmäßig gechippt, entwurmt, geimpft und auf AIDS-Leukose negativ getestet.

Wir suchen für die beiden Katerchen ZUSAMMEN ein Zuhause in einer rauchfreien Wohnung; Kinder sollten bereits die Grundschule besuchen und das Wort "Rücksicht" verinnerlicht haben.

Vermittlungsradius: ca. 30 km um Langenfeld/Rheinland
Kontakt: Elke Bernhardt, Telefon (0 21 73) 85 49 604
oder senden Sie eine eMail an: bernhardt(at)agtiere.de

Mittwoch, 12. August 2009

Dringend Flugpaten gesucht: La Palma



(Foto: Pixelio, Timoteos)

Wollen Sie Tieren in Not helfen, können aber selbst kein Tier aufnehmen? Auch Flugpaten leisten sinnvolle Hilfe, wenn sie aus dem Urlaub zurückkehren und ein Tier begleiten. Keine Sorge: Alle notwendigen medizinischen Vorkehrungen trifft der Tierschutzverein vor Ort. Auch die Unterlagen über erforderliche Impfungen bekommen die Flugpaten vom dortigen Tierschutzverein am Flughafen ausgehändigt.

Die AGT sucht dringend Flugpaten für Katzen, die aus La Palma nach Deutschland kommen sollen, weil sie sonst keinerlei Überlebenschancen hätten. Zielflughäfen sind Köln oder Düsseldorf, wo Sie und das Tier von einem AGT-Mitglied erwartet werden.

Einen genauen Bericht finden Sie in der WDR-Sendung "Tiere suchen ein Zuhause".
Falls Sie sich als Flugpate von La Plama nach Düsseldorf/Köln zur Verfügung stellen wollen:

Bitte wenden Sie sich direkt an Eva Berg, eva.berg1(at)gmx.net

Dienstag, 11. August 2009

Siebenfaches Mutterglück



Erinnern Sie sich noch an eines unserer ersten Postings: "Gerettet und Mutter geworden"?
Mit großer Freude liefern wir hier die Bilder zum Familienglück nach: Kaninchenmutter und sieben Kinder, die wohl so etwas wie einen Schutzengel gehabt haben müssen...














Montag, 10. August 2009

Achtung: Kippfenster







Das Bild zeigt die wunderschöne Katze Schneewittchen, die noch auf ein neues Zuhause wartet. Mehr Infos auf unserer Hauptseite www.agtiere.de


Eigentlich...ja eigentlich sollte jeder Katzenbesitzer wissen, wie gefährlich Kippfenster für Samtpfoten sind. Aber immer noch verletzen sich jedes Jahr unzähliche Tiere schwer, weil sie versuchen, durch den geöffneten Spalt nach außen zu klettern und stecken bleiben. Bei dem Versuch, sich zu befreien, verletzen sie sich nur schwerer und leiden schlimme Qualen. Manche Tier haben Glück, weil aufmerksame Nachbarn sie retten können. Und manchmal verunglücken selbst die Retter beim Versuch der Befreiung.

Sonntag, 9. August 2009

Sommer am Gartenteich

Rana esculenta, der Wasserfrosch, weilt ganzjährig in der Nähe des Gewässers. Bei Gefahr flieht er mit einem Sprung ins Wasser. Oft sieht man ihn auf Seerosenblättern sitzen, oder unmittelbar unter der Wasseroberfläche, nur die vorgewölbten Augen über der Wasserlinie. Von dort kann er vorüberfliegende Insekten im Sprung erbeuten. Erst im Mai vernimmt man laute Froschkonzerte. Die Männchen, deutlich kleiner als die Weibchen, bieten mit ihren seitlichen Schallblasen einen eindrucksvollen Anblick.

Kommentare sind das Salz in der Suppe


Nun bloggen wir schon fast zwei Monate.
Liest das eigentlich jemand außer uns?
Wie schön wäre es, wenn es Kommentare gäbe!
Nur Mut, Leute!
Sagt uns Eure Meinung!
Wir treten gerne in den Dialog mit Euch ein.
Das Bloggerteam

Artikel im Haaner Treff

Samstag, 8. August 2009

What a wonderful world

Es gibt schöne Momente, nämlich dann wenn Tiere paradiesisch miteinander harmonieren.
Schauen Sie selbst:

Freitag, 7. August 2009

Kaninchen : der Film

Noch immer suchen rund 80 unserer Kaninchen ein Zuhause. Vermittlungsbedingungen und Vorgeschichte lesen Sie hier

Katzenelend in Deutschland

Diesen beiden Samtpfoten geht es gut, sie haben ein Zuhause und Menschen, die sich liebevoll um sie kümmern. Aber nicht alle Katzen in Deutschland haben so viel Glück.
Zum Lesen der Pressemitteilung klicken Sie bitte auf den Text.



Weitere Infos zu Tierschutzthemen finden Sie bei http://www.etn-ev.de/




Donnerstag, 6. August 2009

Heute Hundstag?


Quelle Youtube

Sprechen wir von den „Hundstagen“, dann hat wohl jeder sofort ein Bild von Hochsommer, Hitze und Schwüle vor Augen. Hergeleitet wird der Name vom „Hundsstern“, dem Sirius, der im Sommer gleichzeitig mit der aufgehenden Sonne am Himmel steht.

Aber tatsächlich hat so mancher Vierbeiner mit den Temperaturen im Sommer sehr zu kämpfen. Das gilt vor allem für kranke, schwache oder eben auch junge Hunde.

Denn die übernehmen sich oft beim wilden Spiel, ohne auf die Hitze und die körperliche Erschöpfung zu achten. Oberstes Gebot also bei sommerlichen Temperaturen: Alles schön langsam angehen. Ob Spaziergänge oder Spiel und Beschäftigung, Hundeschule oder Unternehmungen: Versuchen Sie, die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu nutzen. Und achten Sie vor allem auf eher kurze Aktivitäts- und lange Erholungsphasen zwischendurch.

Wasser spielt an den Hundstagen eine große Rolle: Bieten Sie den ganzen Tag lang frisches Wasser zum Trinken an. Auch wenn Sie unterwegs sind, sollte der Hund genug trinken können. Fressen dagegen darf an den heißen Tagen ruhig etwas weniger und in kleineren Portionen als sonst üblich serviert werden.Angenehme Abkühlung verschaffen sie ihrem Junghund durch schattige Plätze auf dem Balkon oder im Garten.

Und sollten Sie ihn einmal unbedingt im Auto mitnehmen müssen, dann packen Sie am besten seine Wasserflasche und einen Napf, aber auch feuchte Handtücher oder einen Kühlakku mit ein, den sie unter seine Decke legen können. Auf keinen Fall darf ein Hund längere Zeit im geparkten Auto alleine gelassen werden. Wandert die Sonne, dann wird aus dem Auto auf dem schattigen Parkplatz ganz schnell ein Brutkasten. Kreislaufversagen kann die schlimme Folge sein.

Dienstag, 4. August 2009

Wo hört Tierliebe auf, wo fängt Animal Hoarding an?



(Suchen noch ein Zuhause: Rund 80 Kaninchen)

Die Schlagzeilen klingen unfassbar: "1500 Wellensittiche aus einer Wohnung befreit." Oder "42 Hunde aus einer verwahrlosten Haltung beschlagnahmt."

Auch wir haben Erfahrung mit dem Thema: Im vergangenen Winter musten wir rund 250 Kaninchen aus einer Massentierhaltung befreien und aus dem Stand für Unterkunft, Verpflegung und medizinische Betreuung sorgen. Dass dies ein personeller, zeitlicher und finanzieller Kraftakt ohne gleichen war, lässt sich wohl vorstellen.

Es gibt keine Tierart, die mit dem krankhaften Tiersammeln, dem so genannten Animal Hoarding, nicht in Verbindung gebracht wird. Meist fängt mit übergroßer Tierliebe an, was dann im totalen Chaos endet: Menschen können nicht "Nein" sagen, wenn ihnen ein Tier vor die Tür gelegt wird oder zuläuft.

Doch statt irgendwann einzugestehen, dass es keine Tierliebe sein kann, unter beengten Bedingungen und mit nicht genügend Ressourcen viel zu viele Tiere zu halten, sehen sich die Animal Hoarder als die wahren Tierschützer an. Ihnen fehlt jedes Unrechtsbewusstsein -auch wenn die Haltung zur puren Qual für die Vierbeiner gerät.

Denn oft fehlt das Geld für Futter oder Tierarzt. Darum herrscht in solchen Haltungen nicht selten das Recht des Stärkeren und die Jungen, die Alten, die Schwachen gehen unbarmherzig unter.

Oft vermehren sich auch die Tiere völlig unkontrolliert und immer mehr Welpen sorgen dafür, dass der Bestand nicht kleiner, sondern größer wird. Wie in diesem aktuellen Fall in Kranenburg.

Der Deutsche Tierschutzbund bezeichnet das Animal Hoarding als ein Krankheitsbild und unterscheidet sogar verschiedene Typen von Tiersammlern : der Pfleger, der Retter, der Ausbeuter, der Züchter...

Auch Tierschützer können sich oft vor Tierelend nicht retten, weil sie nicht die Augen verschließen können und wollen. Aber im Gegensatz zu Tiersammlern wissen sie, wo ihre Grenzen liegen. Und bei ihnen steht immer eines im Vordergrund: Für jedes Tier so schell wie möglich ein geeignetes Zuhause zu finden.

Montag, 3. August 2009

TASSO: Bundesweite Aktion Katzenkastration

Nur durch Kastration lässt sich das Leid der unzähligen Straßenkatzen dauerhaft in den Griff bekommen. Deswegen hat der Verein Straßenkatzen Rhein-Erftkreis jetzt zu einer gemeinsamen bundesweiten Aktion aller Tierheime und Tierschutzorganisation aufgerufen und fordert eine gesetzlich verankerte Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen. Frau Karin Stautzebach, Initiatorin des Projektes dazu: „Inzwischen hat unsere Aufklärungsarbeit Früchte getragen. Unter anderem setzt sich auch das BÜNDNIS 90 DIE GRÜNEN Fraktion Bergheim nachdrücklich für die Lösung des Problems mit der Vermehrung wildlebender Katzen ein.“

Bitte tragen Sie mit Ihrer Unterschrift dazu bei, dass Kastration von Katzen zu einer Selbstverständlichkeit wird. Unter www.katzen-erftkreis.de/seiten/aktionsliste können Sie Ihrer Meinung Ausdruck verleihen. Für Fragen steht Ihnen auch gerne Frau Stautzebach zur Verfügung.

Quelle:Tasso Newsletter, 3.8.2009