Freitag, 31. Juli 2009

Suchen Sie eine Einzelkatze?


(Einzelkatze Elena)

Nichts bereitet einem Tierschutzverein größere Probleme, als Tiere, die nicht oder nur bedingt mit anderen verträglich sind. Zumeist sind das Katzen, die sehr an "einem, ihrem" Menschen hängen und ohnehn unter der Situation sehr leiden. Noch schwieriger wird es, wenn der Verein, wie die AGT auch, nur mit Pflegestellen arbeitet. Dann blockiert ein einzelnes Tier einen Platz für mehrere andere.
Da wir im Moment mehrere Notfälle beherbergen, in denen sehr plötzlich die Besitzer der jeweiligen Katzen verstorben sind, sind bei uns alle Pflegestellen komplett voll.
Wir brauchen dringend ein neues Zuhause für Katzen wie Elena oder Mascara und weitere Einzelkatzen!



(Einzelkatze Mascara, ein Notfall)

Mittwoch, 29. Juli 2009

Sie wollen einen Hund ?


Der passende Welpe
Schon viele Menschen sind beim Anblick einer Gruppe spielender Welpen schwach geworden und haben einen spontanen Kauf getan, den Sie vielleicht später bitter bereut haben. Ein Hund ist ein Partner für 10 bis 15 Jahre, darum sollte seine Anschaffung gut überlegt werden. Ob Single, Paar oder Familie mit Kindern, alle haben unterschiedliche Erwartungen, und jeder Hund hat seinen individuellen Charakter. Wer mit wem zusammenpasst ist nicht immer leicht zu sagen.
Die Kinder wünschen sich einen Hund, der Einsame will Gesellschaft, der Sportler einen tierischen Partner – es gibt viele Motive und wenn man Glück hat, findet man den Hund, der optimal dazu passt. Erfreulicherweise legen die Zuchtverbände zunehmend mehr Wert auf gute Charaktereigenschaften und bewerten nicht nur die äußere Schönheit. Das bedeutet, dass man einen Rassehund nur von einem beim VDH eingetragenen Züchter kaufen sollte. Dies gilt besonders für Moderassen, die leider von skrupellosen Tiervermehrern charakterlich und gesundheitlich kaputt gezüchtet werden.Hüten Sie sich vor Kleinanzeigen mit Handynummern, vor Flohmärkten, vor Hundehändlern, die viele Welpen unterschiedlicher Rassen anbieten.
Auch Mitleid sollte kein Kaufmotiv sein. Für jeden Welpen, der aus schlechter Haltung freigekauft wird, kommt bald neuer Nachschub. Der skrupellose Handel mit Welpen zieht sich durch ganz Europa und wird nur aufhören, wenn keine Nachfrage mehr besteht.
Aus dem Urlaub einen kleinen Straßenhund mitbringen? Das kann nur empfohlen werden, wenn man sich mit den Tierschutzvereinen vor Ort in Verbindung setzt, die einem bei der Erledigung der Formalitäten helfen. Nimmt man den Hund ohne die nötigen Papiere mit, wird man beim Zoll eine böse Überraschung erleben. Mit Sicherheit wird er beschlagnahmt und muss die nächsten Wochen oder Monate in einer Quarantänestation verbringen.Natürlich muss es nicht unbedingt ein Rassehund sein.Ein charmanter Mischlingswelpe kann ein ebenso guter Kamerad werden. Wenn man weiß, welche Rassen bei seiner Erzeugung beteiligt waren, kann man sogar Vermutungen über seine Charaktereigenschaften anstellen.Selbst die Landstraßenmischung kann durch Ihre liebevolle Erziehung ein Superhund werden.
Wunderschöne, nette Hunde, große und kleine finden Sie auf der Tierschutzseite
http://www.agtiere.de/
Schauen Sie doch mal rein!

Noch Plätze frei für Seminar Erste Hilfe bei Hund und Katze

Seminar: Erste Hilfe bei Hund und Katze am 6.8. 2008
Tierheilpraktikerin Kristina Kuhn gibt Praxistipps


Haustiere leben gefährlich: Ob im Straßenverkehr oder in Haus und Garten: Verletzungsgefahren lauern überall. Kristina Kuhn, Tierheilpratikerin aus Haan, gibt in ihrem Seminar Haustierbesitzen erprobte Tipps, wie sie erste Hilfe leisten können. Denn wenn der Notfall eintritt, ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und die nötigen Schritte sofort einzuleiten.

Wenn der Hund sich die Pfote an einer Scherbe aufschneidet, die Katze sich an einer Zimmerpflanze vergiftet oder auf die heiße Herdplatte springt – kann die richtige Hilfe Schmerzen lindern oder Schlimmeres verhüten.

Auch wer im Straßenverkehr ein verletztes Tier findet und richtig und schnell handelt, kann unter Umständen Leben retten.
Im Seminar werden praktische Übungen und Handgriffe erklärt und gezeigt, Fragen der Teilnehmer ausführlich beantwortet.

Hunde dürfen nach Absprache mitgebracht werden.

Der Termin:

Seminar Erste Hilfe bei Hund und Katze

6.8. 2008, 19 bis ca. 21 Uhr
Alter Bahnhof Langenfeld
Bahnhofstraße
Preis pro Teilnehmer: 15 Euro


Anmeldung erbeten bei: Kristina Kuhn, Tel. 02129/ 375 669, mobil: 0172/1 992 370. Mail: tierheilpraxis.kuhn@web.de

Montag, 27. Juli 2009

Katzenschlafplätze deluxe





Eine Idee zum Nachbauen für alle, die Ihren Katzen etwas Besonderes gönnen wollen, stammt von Jutta Hülsmann

"Hier meine Idee für Katzenschlafplatz deluxe: Im Baumarkt gekaufte Holzkisten mit Hilfe einer Schablone zurecht gesägt und treppenförmig an die Wand gedübelt. Fertig: Freut sich die Katze - freut sich der Mensch!

Kostenfaktor : 50 € für 4 Schlafplätze mit vernünftigen Dübeln.

Sonntag, 26. Juli 2009

Gerettet und Mutter geworden

Gestern kam eine werdende Zwergkaninchenmutter in unserer Auffangstation an. Die wurde von einem mitleidigen Menschen gerettet, der das Tier draußen herumirren sah. Heute morgen kamen sieben gesunde Kaninchenkinder auf die Welt und alle sind munter und gesund. Foto von Mutter und Kindern liefern wir nach.

Heute AGT bei Tiere suchen ein Zuhause



Bild: Igel, der Kaninchenbock wartet mit seinen zwei Frauen auf Vermittlung

Die WDR-Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" berichtet heute Abend noch einmal über das Thema Animal Hoarding. Gezeigt wird auch die Kaninchenkatastrophe aus Langenfeld. Die AGT übernahm im vorigen Jahr mehr als 200 Tiere aus schlechter Haltung. Die ganze Vorgeschichte und die Vermittlungsbedingungen lesen Sie hier.

Noch immer warten viele Tiere auf ein neues Zuhause, darunter auch chronisch kranke Schnupferkaninchen, die zu anderen Schnupfern vermittelt werden sollten.

Samstag, 25. Juli 2009

Neues von Simon's cat

Die Psychotricks der Katzen

Wissenschaftler von der Universität Sussex wollen einen besonderen Trick der Katzen entlarvt haben: In das Schnurren hinein bauen sie einen hohen, schreienden Miau-Laut ein, der für Menschen scheinbar besonders schwer erträglich ist, berichtet der Spiegel. Es wird ein Zusammenhang zwischen der Frequenz und dem Geräusch schreiender menschlicher Säuglinge vermutetet - jedenfalls scheint der Trick außerordentlich erfolgreich zu sein, um Menschen dazu zu bringen, zu tun, was die Katze will....ach?


Wer den Miezen in diesem Video nicht nur zuhört, sondern die Körpersprache beobachtet, wird jedenfalls sehen, dass sich hier längst nicht alle wohlfühlen, sondern dass die letzte Gezeigte sich in höchster Angst-Abwehr befindet.

Altes Eisen? Oldies, but Goldies!




Die beiden 15-jährigen Kater Luka und Merlin wurden als Babies aus einer Mülltonne gefischt und lebten seitdem in einem liebevollen Zuhause in Düsseldorf-Benrath. Sie haben nun ihr Zuhause verloren, weil ihr – junges - Frauchen schwer erkrankt war und inzwischen gestorben ist.

Merlin ist ein schwarz-weißer Perser-EKH-Mix und ist ein Traum für alle Katzenliebhaber. Er springt sofort auf den Schoß und möchte ohne Ende schmusen. Der rot-weiße Luka ist steht Merlin im Schmusen nichts nach.

Beide sind absolut menschenbezogen und zutraulich und freuen sich über jede Streicheleinheit. Beide Kater sind kastriert, gechippt und entwurmt. Den letzten Tierarztbesuch hatten sie 2007, an dem noch eine Zahnsanierung durchgeführt wurde. Dabei mussten beide ein paar Zähnchen lassen. Ein Bluttest ergab keine Auffälligkeiten. Allerdings hat die Tierärztin sich entschlossen, zur Unterstützung von Luka´s Herz ein Medikament zu verschreiben, für welches die AGT zeitlebens aufkommen wird.

Wir suchen für diese beiden total netten älteren Knaben ein neues, liebevolles Zuhause, wo sie ihren Lebensabend in Ruhe verbringen können. Es sollten keine anderen Tiere oder Kinder im rauchfreien Haushalt leben. Merlin´s langes Seidenfell braucht auf jeden Fall jeden Tag Pflege in Form von Kämmen oder Bürsten. Diese Zeit muß auf jeden Fall vorhanden sein. Ein gesicherter Balkon oder eine gesicherte Terrasse wären wünschenswert, aber bei entsprechend großer Wohnung nicht unbedingt erforderlich.

Vermittlungsradius ca. 30 km um Hilden/Rheinland





Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:

Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49

oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Mittwoch, 22. Juli 2009

Tierschutz in Frankreich


Herrenlose Hunde werden in Frankreich eingefangen und eingesperrt, ihr Schicksal ist ungewiss. Anders als in Deutschland ist der Aufenthalt im Tierheim zeitlich befristet, denn nur für 2 Wochen zahlt die Gemeinde für die Unterbringung.

Unser Nachbarland Frankreich lässt niemanden gerne in seine Tierheime schauen, man möchte in der Öffentlichkeit kein schlechtes Bild abgeben.
In Frankreich befinden sich die staatlichen Tierheime weit außerhalb der Städte in ländlichen Regionen. In der sogenannten „Fourrière“ werden alle Streuner aufgefangen und für maximal zwei Wochen untergebracht. In dieser Zeit wird nach dem Besitzer geforscht, falls der Hund ein Halsband, eine Tätowierung oder einen Microchip trägt. Nach Ablauf der 2-Wochen-Frist werden die Hunde eingeschläfert, deren Besitzer nicht ermittelt werden konnten.

Die Fourrière ist also eine Tötungsstation.

Da Fremde keinen Zutritt haben, dringen die schrecklichen Zustände selten an die Öffentlichkeit. Die französische Tierschutzorganisation SPA kann nur einen Teil der zum Tode verurteilten Tiere aufnehmen und zur Vermittlung bringen. Auch deutsche Tierschützer holen mittlerweile so viele Todeskandidaten wie möglich aus Frankreich. Die meist gutsozialisierten Hunde haben bei uns bessere Chancen auf ein neues Zuhause als in ihrem Heimatland.
Ein andere Möglichkeit vor Ort den eingesperrten Hunden zu helfen ist diese:

Man übernimmt eine oder mehrere Patenschaften für die Hunde, d.h. man zahlt die Unterbringungskosten bis zur Vermittlung. Nur so kann man die Tiere vor der Todesspritze retten.

Gen für Kurzbeinigkeit erkannt


(Foto: Dugo, unser Charmeur auf kurzen Beinen, der noch immer ein Zuhause sucht)

Na also, wussten wir es doch: Alles ererbt. Die ellenlangen Beine mancher Models sind einfach eine Folge guter Gene. Wer dagegen kurzbeinig durch das Lebens schreitet, besser gesagt hoppelt, kann auch nichts dafür. Alles Genetik, bei Dackeln, wie bei Menschen. Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass bei allen kurzbeinigen Hunderassen ein Gen verantwortlich ist, dass wohl irgendwann während der Evolution verdoppelt und im Erbgut verankert wurde. Den Rest tat der Mensch durch Zucht. Was bleibt den Kleinen und Kurzbeinigen: Mit Fassung tragen.

Nicht gerade langbeinig ist auch unser Dugo. Aber dafür ist er ein Prachtkerl, der fehlende Länge durch Charme ausgleicht.

Dugo ist ein freundlicher und verspielter Rüde, er ist ca. Anfang 2008 geboren, hat eine Schulterhöhe von 33 cm und wiegt 12,2 kg. Er ist geimpft, gechippt und negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet.



Dugo sieht aus wie ein Labrador auf kurzen Beinen. Die zukünftigen Besitzer dieses außergewöhnlichen Mischlings mit bernsteinfarbenen Augen und seidigem Fell können sicher zu Recht behaupten, ein Unikat an der Leine zu haben.

Er lebt in einer Pflegestelle mit vernünftigen Kindern, ist stubenrein, fährt problemlos mit dem Auto und hat auch keine Probleme, wenn er mal für einige Stunden alleine bleiben muss. Altersbedingt ist er verspielt, aber nicht wild. In der Hundeschule hat Dugo bereits einige Grundkommandos gelernt.

Mehr Infos: Birgit Kuhn, (02 01) 17 12 600
oder E-Mail an: kuhn(at)agtiere.de

Keine Hunde aus Urlaubsländern mitnehmen?



(Radia von der AGT sucht eine Dauerpflegestelle)

Angesichts der vielen streunenden Hunde vor allem in südlichen und südöstlichen Urlaubsländern entdeckt so mancher seine Tierliebe. Mit dem Ergebnis, dass man sich von dem Vierbeiner nicht mehr trennen mag. Der Hund wird also in eine Transportbox gepackt und nach Deutschland „importiert“. Dagegen sei prinzipiell auch nichts einzuwenden, meint Philip McCreight von der Tierschutzorganisation Tasso, gibt aber zu bedenken, dass sich kaum ein Tierfreund der dann auf ihn zukommenden bürokratischen Hürden bewusst ist.

Sinnvoller wäre es, den Hund am Urlaubsort zu lassen und beispielsweise die örtlichen Tierschutzorganisationen zu unterstützen. McCreight: „In vielen Feriengebieten haben sich Tierfreunde organisiert, um das Problem streunender Hunde in den Griff zu bekommen, und zwar in erster Linie durch Kastration. Dadurch wird das bisher ungebremste Wachstum der Population wirkungsvoll eingedämmt.“ Als Beispiel nennt der TASSO-Chef den „Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.“ (bmt), der vor allem in Osteuropa entsprechende Projekte gestartet hat.

Wer dennoch nach dem Urlaub einen Hund verwöhnen möchte, sollte sich laut McCreight in einem Tierheim umsehen: „Die wissen derzeit nicht mehr, wohin mit den Tieren. Es mangelt sowohl an Unterbringungsmöglichkeiten, als auch an Geld für die Verpflegung. Schuld daran trägt wohl auch die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation bei vielen Haustierbesitzern.“ Nicht zuletzt könne man bei einem Hund aus dem Tierheim auch sicher sein, dass dieser gesund ist und die notwendigen Impfungen erhalten hat.

Auch die AGT kann aufgrund der Ferienzeit, einer Vielzahl von Abgabetieren und fehlenden Pflegestellen kaum noch Tiere aufnehmen. Es werden dringend Pfelgestellen gesucht. Mehr Infos unter www.agtiere.de

Dienstag, 21. Juli 2009

Frauchen gestorben: Mascara



Mascara haben wir vor einem Jahr in ein super Zuhause vermittelt: Ihr Frauchen war bereits in Rente und konnte Mascaras Bedürfnisse perfekt erfüllen: Sie war den ganzen Tag Zuhause und es gab keine anderen Tiere in der Wohnung; es wurde geschmust und gespielt und Mascara auf dem Arm getragen. Ein perfektes Team, welches durch den plötzlichen Herztod von Mascaras Frauchen abrupt aufgelöst wurde.

Mascara ist erst 2½ Jahre jung und sucht jetzt - nach ihrer ersten Aussetzung im schwangeren Zustand - erneut ein Zuhause.

Diese extrem menschenbezogene Katze ist kastriert, geimpft, gechippt, entwurmt. Sie kennt nur Wohnungshaltung und möchte nur bei Nichtrauchern leben. Mascara verträgt sich nicht mit anderen Katzen oder Hunden, sie möchte Alleinkatze sein; auch Kinder sind ihr fremd.


Welche ältere Dame oder welches ältere Ehepaar möchte sein Leben mit Mascara bereichern?


Auch eine vorübergehende Pflegestelle würde uns zunächst sehr helfen.


Vermittlungsradius: ca. 30 km um Hilden/Rheinland

Kontakt über Katzenpflegestellen-Betreuerin:

Christa Becker, Telefon (0 21 29) 3 16 49

oder per E-Mail an: becker(at)agtiere.de

Zoo-Fotografie



Foto:Pixelio


Der Zoo: Fotografien von Tieren in Gefangenschaft - Deutsches Tierschutzbüro stellt Buchpublikation vor

Das Deutsche Tierschutzbüro weist mit der Veröffentlichung des Bildbandes auf ein Thema hin, das heiß diskutiert und viel zu oft wieder vergessen wurde.

Zoos gibt es schon seit Menschengedenken, und ebenso alt ist die Kritik an dieser Institution. Auf der einen Seite sollen zoologische Gärten bewahren und schützen, auf der anderen Seite müssen sie sich dem Vorwurf aussetzen, einzugrenzen und zu Unrecht gewaltsam in die Natur einzugreifen. In der Kritik steht besonders die Haltung von Wildfängen, die nicht domestiziert aufgezogen wurden, sondern aus freier Wildbahn entnommen werden. Obwohl Zoos ihrem Selbstverständnis nach den Artenreichtum erhalten möchten und einige Tiere nur in Gefangenschaft überleben konnten, sind Verhaltensstörungen bei Zootieren wissenschaftlich nachgewiesen worden, teilweise können sie vor den Besuchern gar nicht verheimlicht werden.
Gegensätze zeigen sich auch im praktischen Alltag, wenn durch Zäune eingegrenzte Tiere dem Amüsement des Publikums dienen sollen. Das Zurschaustellen der Tiere degradiert sie zum Zweck der Ergötzung der Besucher. Die Auseinandersetzung mit dem sensiblen Thema Zoo erfordert eine genaue Diskussion und Reflexion, um sich über unüberlegte Vorurteile hinwegzusetzen. Dazu möchte dieser Bildband beitragen.
In monatelangen Recherchen entstand diese Fotodokumentation, die eindrückliche Momentaufnahmen der Situation in deutschen Tierparks und Zoos liefert. Gegen die Veröffentlichung der Bilder haben drei Zoodirektoren erfolglos geklagt.

Die Fotodokumentation "Der Zoo" kann für einen Preis von 8,70 ? über den Online-Shop des Deutschen Tierschutzbüros unter www.tierschutz-videos.de bzw. Tel.: 0221-20463862 bezogen werden. Direktlink:


Deutsches Tierschutzbüro
An Groß Sankt Martin 6 / 206
50667 Köln

Tel.: 0221-20463862

Fax: 01805-23363330882 (14 ct/Min., mobil kann abweichen)

Info@tierschutzbilder.de

www.tierschutzbilder.de

www.tierschutz-videos.de

Sonntag, 19. Juli 2009

Der Straßenhund


Der Straßenhund
Sonntag in Südfrankreich, Urlaub, Sonne, alles perfekt. In Barjac findet der traditionelle Flohmarkt statt, den wir natürlich besuchen und genießen. Auf der Rückfahrt nehmen wir die kurvige Landstraße durch das Tal der Cèze. Über viele Kilometer nur südfranzösische Natur, wenig Besiedelung, wenig Verkehr. Schnell kann man nicht fahren, und das ist gut so, denn da rechts am Straßenrand, zwischen Fahrbahn und Begrenzungsmauer, kauert ein braun-weißes zotteliges Etwas. Bremsen, anhalten, Tür öffnen, und sofort hüpft sie ins Auto, die kleine Straßenhündin, erleichtert, dass endlich ein Mensch angehalten hat und sich ihrer erbarmt. Sie ringelt sich im Fußraum zusammen und schläft erschöpft ein. Im Ferienhaus angekommen, wird der neue Gast unter die Lupe genommen: Sie ist ausgehungert und durstig, ziemlich ungepflegt mit Flokatizotteln und Flohuntermietern, aber sie trägt ein Halsband und hat Tätowierungen im Ohr. Ihr menschenfreundliches Verhalten zeigen, dass sie nicht lange auf der Straße gelebt hat. Unsere eigene Hündin ist nicht restlos begeistert von dem Besuch. Sie macht der kleinen Französin klar, dass sie auf keinen Fall die erste Geige spielen darf. Mademoiselle Lissy, so haben wir sie getauft, erkennt die Vorherrschaft an und beide Hunde arrangieren sich.
Morgen werden wir zum Veterinär fahren und mit seiner Hilfe den Besitzer ausfindig machen. Wenn wir keinen Erfolg haben, wird Lissy mit nach Deutschland kommen, das haben wir beschlossen. Unser Tierschutzverein wird bestimmt ein neues Zuhause für die hübsche Hündin finden. Bis es so weit ist, kann sie bei uns wohnen.

Ein Hund aus dem Tierheim 2


Guterzogene Hunde für Anfänger gesucht!
Auch Hundeanfänger sollten sich in den Tierheimen umschauen. So manch ein guterzogener Familienhund wartet da, der sein Zuhause durch Tod, Scheidung oder Umzug verloren hat. Die Tierschützer können oft genaue Aussagen über Eigenschaften und Charakter machen und so dem unerfahrenen Menschen ein unproblematisches Tier empfehlen.

Menschensenioren und Hundesenioren passen zusammen.
Ältere Menschen, denen ihr tierischer Freund gestorben ist, sollten überlegen, ob sie sich nicht für einen Hundesenior aus dem Heim entscheiden können. Für beide kann es eine Verbesserung der Lebensqualität bedeuten, ein Zuwachs an Aktivität und Lebensfreude.

Montag, 13. Juli 2009

Seminar: Erste Hilfe bei Hund und Katze

Gefahren für Tiere lauern sowohl im Haushalt und Garten, als auch im Straßenverkehr. Wenn eine solche Situation auftritt, sind kühler Kopf und schnelles Handeln gefragt. Gut,wenn Sie dann wissen, was zu tun ist, denn Zeit ist kostbar.

Über mögliche Gefahren, den Umgang damit und was Sie als Haustierbesitzer an Erster Hilfe leiten können, informiert Sie ein Seminar: Erste Hilfe bei Hund und Katzemit Tierheilpraktikerin Kristina Kuhn.

Am 6.8. 2009, um 19 bis 22 Uhr,
Alter Bahnhof Langenfeld am Ende der Bahnhofstraße in 40764 Langenfeld
Preis pro Teilnehmer 15€
Hunde dürfen auf Anfrage mitgebracht werden.

Die Zahl der Plätze ist begrenzt, deshalb wird um zeitige Anmeldung gebeten bei:

Zentrum für ganzheitliche TiertherapieKristina Kuhn, info@die-tierheilpraxis com, Tel 02129/37 56 69
oder Gabriele Müller, info@escriva.de, Tel. 0202/737 91 40

Sonntag, 12. Juli 2009

Tierheimhunde brauchen ein Zuhause


Ein Hund aus dem Tierheim soll es sein

Jedes Jahr in den Sommermonaten schwappt eine Welle von ausgesetzten Hunden über die Tierheime herein und füllt die Zwinger und Ausläufe mit verstörten Schnüffelnasen, die ihr Zuhause verloren haben und nun die Welt nicht mehr verstehen. Im Tierheim sitzen aber schon die Langzeitbewohner, der Landeshundeverordnung zum Opfer gefallenen, die großen Schwarzen und die alten Behinderten. Und dann sind da noch die, die ihren Menschen durch Tod, Scheidung, Wechsel der Lebensumstände verlieren, die wollen auch untergebracht werden. Mehrere Tausend Hunde durchlaufen in einem Jahr unsere Heime.

Die Länder in Süd- und Osteuropa haben andere Tierschutzgesetze. Wir können es in unserem wohlhabenden Deutschland nicht verstehen, warum herrenlose Hunde nach drei Wochen in den Tierheimen getötet werden dürfen, und unsere Tierschützer bemühen sich, wenigstens einen Teil dieser Todeskandidaten aus den Tötungsstationen zu retten. Jedes dieser Tiere hat in Deutschland die Chance, ein neues Leben anzufangen.

Wer glaubt, nur Mischlinge landen im Tierheim, der irrt sich. Fast jede Rasse ist dort anzutreffen. Wer sich in eine bestimmte Hunderasse verliebt hat, der findet mit Geduld und Recherche bestimmt seinen Traumhund. Vielleicht muss er dazu von München bis ins Tierheim von Hamburg fahren, aber unmöglich ist das nicht.

Nur große Hunde sitzen im Heim? Auch das stimmt nicht. Zwar sind sie in der Überzahl, aber kleine, handliche Exemplare können auch ihr Zuhause verlieren. Eine Suche im weiteren Umkreis und Geduld, dann findet man bestimmt die passende Größe.

Überfüllte Tierheime - gebt den Heimtieren eine Chance!

Ein Hund aus dem Tierheim soll es sein 1

Jedes Jahr in den Sommermonaten schwappt eine Welle von ausgesetzten Hunden über die Tierheime herein und füllt die Zwinger und Ausläufe mit verstörten Schnüffelnasen, die ihr Zuhause verloren haben und nun die Welt nicht mehr verstehen. Im Tierheim sitzen aber schon die Langzeitbewohner, der Landeshundeverordnung zum Opfer gefallenen, die großen Schwarzen und die alten Behinderten. Und dann sind da noch die, die ihren Menschen durch Tod, Scheidung, Wechsel der Lebensumstände verlieren, die wollen auch untergebracht werden. Mehrer Tausend Hunde durchlaufen in einem Jahr unsere Heime.
Die Länder in Süd- und Osteuropa haben andere Tierschutzgesetze. Wir können es in unserem wohlhabenden Deutschland nicht verstehen, warum herrenlose Hunde nach drei Wochen in den Tierheimen getötet werden dürfen, und unsere Tierschützer bemühen sich, wenigste einen Teil dieser Todeskandidaten aus den Tötungsstationen zu retten. Jedes dieser Tiere hat in Deutschland die Chance, ein neues Leben anzufangen.
Wer glaubt, nur Mischlinge landen im Tierheim, der irrt sich. Fast jede Rasse ist dort anzutreffen. Wer sich in eine bestimmte Hunderasse verliebt hat, der findet mit Geduld und Recherche bestimmt seinen Traumhund. Vielleicht muss er dazu von München bis ins Tierheim von Hamburg fahren, aber unmöglich ist das nicht.
Nur große Hunde sitzen im Heim? Auch das stimmt nicht. Zwar sind sie in der Überzahl, aber kleine, handliche Exemplare können auch ihr Zuhause verlieren. Eine Suche im weiteren Umkreis und Geduld, dann findet man bestimmt die passende Größe.

Alter Mensch, junges Tier?

(Foto:Pixelio, Balzer)

Dürfen alte Menschen ein Tier halten? Natürlich, warum nicht, wird so mancher denken. Auch wenn der Mensch schon recht alt und das Tier sehr jung ist? So mancher Tierschutzverein scheint bei dieser Frage rigoros zu denken und zu handeln. Das behauptet jedenfalls ein Bericht in BILD.

"Tierheim will Rentnerin keinen Welpen geben" lautet die Schlagzeile. Wobei es sich hier angeblich um eine 62jährige Frau handelt. War das nun richtig oder tun die Tierschützer des Guten zuviel? Und wo liegt die Grenze? Darf jemand mit 60 noch, aber mit 80 nicht mehr?

Wie immer: Es kann wohl kaum verbindliche Regeln geben. Aber dass jemand Hochbetagtes soviel Vernunft haben sollte, keinen Welpen, egal ob Katze oder Hund, zu sich zu nehmen, scheint klar. Denn nicht nur wird das Tier den Menschen vermutlich überleben. Ein alter Mensch kann einfach den Anforderungen eines Tierkindes nicht mehr so gerecht werden, wie es nötig ist und wird leicht mit den Aufgaben, die das stellt, überfordert sein. Aber was spricht dagegen, dass ein alter Mensch auch ein älteres Tier aufnimmt? Nichts, denn beide können gemeinsam noch viele schöne Jahre erleben.Wir vermittlen gerne ältere Hunde und Katzen zu älteren Mesnchen!

Katze Alka, 16 Jahre alt, deren Frauchen ganz plötzlich verstorben ist, sucht noch nach einem solchen Platz. Mehr Infos über Alka: http://www.agtiere.de/

Wir bloggen

Es ist soweit: Hier entsteht unser erstes Blog. Natürlich wird unsere Internetseite, www.agtiere.de, auch weiterhin bestehen. Wir wollen diese Plattform zusätzlich nutzen, um Ihnen alles das, was uns wichtig ist, uns bewegt, aufregt, freut oder ärgert, zeigen. Und natürlich einen Blick hiner die Kulissen der Tierschutzarbeit geben.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und wünschen uns Ihre Anregungen.
Ihr Team der Aktionsgemeinschaft für Tiere